Sojus-MS 10 - Fehlstart mit Folgen?
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Autor: Michael Clormann / 16. März 2013, 16:12 Uhr

Antares' erster Teststart noch im April geplant

Nach mehreren Terminverschiebungen und Programmverzögerungen in den letzten Jahren und Monaten, soll es nun Mitte April soweit sein. Die Antares-Trägerrakete der Orbital Sciences Corporation ist für einen ersten Teststart in einem Zeitfenster zwischen dem 16. und 18. April eingeplant.

Quelle: NASA, OSC, Raumcon
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Orbital Sciences Corporation

Bild vergrößernStudie: Antares auf der Startrampe.
(Bild: Orbital Sciences Corporation)
Die Mission trägt die offizielle Bezeichnung A-One und wird eine Nutzlast-Attrappe in einen niedrigen Erdorbit mit einer Bahnhöhe von etwa 250 Kilometern bringen. Die angestrebte Inklination der Bahn soll 51,6 Grad betragen. Zusätzlich zu der Erprobungsnutzlast werden offenbar auch einige CubeSat-Kleinsatelliten mit ins All befördert. Als Startplatz wird der Mid-Atlantic Regional Spaceport (MARS) in der Wallops Flight Facility (WFF) an der Ostküste des US-amerikanischen Bundesstaates Virginia dienen.

Ziel dieses Starts ist es, erstmals einen kompletten Start samt Vorbereitung erfolgreich zu absolvieren, bevor, nach jetzigem Plan, im weiteren Verlauf diesen Jahres reguläre Missionen mit der Cygnus-Transportkapsel als Nutzlast folgen.

Ein wichtiger Schritt im Vorfeld des baldigen Erststarts war der zufriedenstellend abgeschlossene Test der ersten Stufe der Rakete am 22. Februar. Dabei wurden die beiden Triebwerke des Typs AJ26 rund eine halbe Minute lang gefeuert, während sie sich in einer Fixierung auf dem Teststand befanden.

Der mittelschwere Antares-Träger wurde von Orbital im Rahmen des NASA-Programms Commercial Orbital Transportation Services (COTS) entwickelt, um zunächst das unbemannte Transportschiff Cygnus für die Versorgung der ISS einsetzen zu können. Zusammen mit der bereits erfolgreich operierenden Dragon-Kapsel der Firma SpaceX soll damit ein kommerziell ausgerichteter US-amerikanischer Ersatz für das eingestellte "Space Shuttle" gewährleistet werden.

Zusätzlich wird die ISS bereits durch das europäische ATV, das japanische HTV und die russischen Progress-Kapseln versorgt.

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