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Autor: Günther Glatzel / 18. August 2010, 20:37 Uhr

Chinesische Ministation testbereit

Eine erste chinesische Mini-Raumstation der Typenbezeichnung Tiangong ist fertiggestellt worden und wird nun verschiedenen Tests unterzogen. Der Start könnte im ersten Halbjahr 2011 erfolgen.

Quelle: Xinhua, Raumfahrer.net
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Wikipedia/NASA/Raumfahrer.net

Shenzhou-Raumschiff im All - Illustration
(Bild: Wikipedia/NASA/Raumfahrer.net)
Die Ministation hat eine Masse von etwa 8,5 Tonnen und ist etwa 7 Meter lang. Damit entspricht das Modul in einigen Parametern den bereits seit 1999 eingesetzten Shenzhou-Raumschiffen. Modifiziert wurde die Antriebs- und Gerätesektion vor allem durch den Ausbau der Energieversorgung. Anstelle von Landekapsel und Orbitalmodul verfügt Tiangong über eine Aufenthaltssektion mit vergrößertem Durchmesser und Kopplungsaggregat an der Frontseite.

Dadurch wird es zum einen möglich, den aktiven Aufenthalt der Ministation auf bis zu 2 Jahre zu erweitern, zum anderen können unbemannte und bemannte Raumschiffe ankoppeln. Dies ist für Tiangong 1 auch geplant. Im zweiten Halbjahr sind Rendezvousmanöver mit dem unbemannten Raumschiff Shenzhou 8 geplant, 2012 könnten zwei bemannte Raumschiffe die Station ansteuern.

Damit kann ein Aufenthalt einer zwei- bis dreiköpfigen Besatzung im All für mehrere Wochen erreicht werden. Außerdem sollen Erfahrungen mit einer Vielzahl neuer technischer Einrichtungen im Dauer- und Langzeitbetrieb gemacht werden.

Tiangong stellt eine Vorstufe zu einer größeren und länger bemannten Raumstation aus dem Land der Mitte dar. Diese soll aus mehreren Modulen bestehen, von denen das zentrale mit einem Mehrfachkopplungsstutzen ausgestattet ist, an dem sowohl kleinere Module als auch unbemannte Frachter und bemannte Raumschiffe anlegen können. Das Zentralmodul soll eine Masse um 20 Tonnen haben.

Dafür ist der Einsatz einer neuen, stärkeren Trägerrakete auf der Basis existierender Raketentechnik in Entwicklung. Die CZ 5 soll Mitte des Jahrzehnts zur Verfügung stehen und auch größere Nutzlasten in den Geostationären Orbit sowie zum Mond bringen. Die modulare Langzeitstation soll um 2022 einsatzbereit sein.

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