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Autor: Thomas Weyrauch / 20. Januar 2013, 19:17 Uhr

Arabsat 6B fliegt 2015 auf Ariane 5

Am 19. Januar 2013 gab Arianespace bekannt, dass man vom saudiarabischen Kommunikationssatellitenbetreiber Arabsat mit Sitz in Riad beauftragt wurde, den Kommunikationssatelliten Arabsat 6B in den Weltraum zu transportieren.

Quelle: Arabsat, Arianespace, Thales Alenia Space
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ESA/D. Ducros

Bild vergrößernAriane 5 kurz nach dem Abheben - Illustration
(Bild: ESA/D. Ducros)
Arabsat 6B wird von einem Konsortium aus Astrium und Thales Alenia Space (TAS) gebaut. Das im Entstehen befindliche Raumfahrzeug mit einer voraussichtlichen Startmasse von rund 6.100 Kilogramm erhält eine Ausstattung mit einer Kommunikationsnutzlast von TAS. Die Kommunikationsnutzlast umfasst laut TAS 24 gleichzeitig einsetzbare Ku-Band-Transponder, Transponder für 24 Ausleuchtzonen im Ka-Band sowie 3 zusätzliche Ka-Band-Transponder für weitere Verbindungen.

Die Versorgung der Kommunikationsnutzlast und der übrigen Satellitensysteme mit elektrischer Energie erfolgt durch zwei Solarzellenausleger. Am Ende des Einsatzes des Satelliten sollen die Solarzellenausleger laut TAS zusammen noch eine elektrische Leistung von 12 kW liefern können. Als zugrunde liegender Satellitenbus kommt der dreiachsstabilisierte Eurostar E3000 von Astrium zum Einsatz.

Starten soll Arianespace Arabsat 6B, der auch als Badr 7 bezeichnet wird, Ende 2015 auf einer Ariane-5-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana aus. Im All will Arabsat den Satelliten mit einer Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren, der nach der ursprünglichen Planung von Arabsat in einer leichteren Variante bereits 2012 ins All gelangen sollte, bei 26 Grad Ost im Geostationären Orbit stationieren.

Von der Position im Geostationären Orbit aus möchte der Betreiber via Arabsat 6B Nutzer in Afrika, Asien, dem Mittleren Osten und Teilen Europas bedienen. Geplant ist, dass der Satellit Fernsehprogramme und Signale für eine Reihe von Kommunikationsdiensten ausstrahlt. Bau und Start des Satelliten lässt sich Arabsat nach eigenen Angaben über 400 Millionen US-Dollar kosten.

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