DLR: Openvocs meets DeepSpeech
DLR: Openvocs meets DeepSpeech
Raumfahrt-Meldungen
Astronomie-Meldungen
Kurzmeldungen
News-Übersicht
News-Archiv
Alle Meldungen
RSS-Newsfeed
InSpace Magazin

Vierzehntäglich aktuelle Berichte und Meldungen via E-Mail

Autor: Alexander Höhn / 22. August 2008, 20:08 Uhr

GOCE kurz vor dem Start

Am 10. September ist es soweit. Um 16:21 Uhr MESZ wird der GOCE-Satellit (Gravity Field and Steady-state Ocean Circulation Explorer) der ESA vom russischen Startplatz Plesetsk an Bord einer Rockot-Rakete ins All gebracht. Damit beginnt eine der hochentwickeltsten Missionen zur Vermessung des Gravitationsfelds und der Form der Erde.

ESA
Druckansicht RSS Newsfeed
ESA

Der GOCE-Satellit bei Tests
(Bild: ESA)
Von einer niedrigen sonnensynchronen Umlaufbahn wird der Satellit mit bisher unerreichter Genauigkeit und Auflösung das Gravitationsfeld vermessen, das unsere Erde umgibt. Das Raumfahrzeug verfügt dafür über sechs hochempfindliche Beschleunigungsmesser modernster Bauart. Diese messen die Beschleunigung bezüglich aller drei Raumachsen. Mithilfe der gesammelten Daten kann dann ein genaues Abbild der Erdoberfläche und der Gravitations-Anomalien erstellt werden. Dieses ist nicht nur wichtig für unser Wissen über die Zusammensetzung der Erde. Auch für die Klimaforschung, Ozeanologie und andere vergleichbare Forschungsfelder haben diese Daten große Bedeutung.

Dafür mussten die ESA und ihre Partner große technische Herausforderungen meistern. Es musste ein Satellit konstruiert werden, der in niedriger Höhe (ca. 260 km) äußerst geringe Gravitationsabweichungen erkennt und dabei die Störfaktoren der noch vorhandenen Restatmosphäre berücksichtigt. Heraus kam dabei ein ca. fünf Meter langes, pfeilförmiges Raumfahrzeug mit Niedrigschub-Ionentriebwerken zur Kompensation des atmosphärischen Widerstands.

Raumcon: GOCE mit Rockot

 
Navigation
Anzeige
Anzeige

Light Echo from a Star

Info
Fine Art Print

bestellen

Nach oben Anzeige - Whirlpool Galaxy © Raumfahrer Net e.V. 2001-2020