Ursprünge - Öffentliche Ringvorlesung Uni Göttingen
Ursprünge - Öffentliche Ringvorlesung Uni Göttingen
Raumfahrt-Meldungen
Astronomie-Meldungen
Kurzmeldungen
News-Übersicht
News-Archiv
Alle Meldungen
RSS-Newsfeed
InSpace Magazin

Vierzehntäglich aktuelle Berichte und Meldungen via E-Mail

Autor: Karl Urban / 22. Oktober 2002, 17:53 Uhr

Envisat: Riesiger Eisberg bricht ab

Der größte ESA-Satellit beobachtet in der Antarktis ein Naturschauspiel.

ESA
Druckansicht RSS Newsfeed

Aufnahmen von Mai bis Oktober zeigen das Abdriften des Eisbergs in der Antarktis
(Animation/Bilder: ESA)
In den Küstengewässern der Antarktis machte der neuste, massereichste und teuerste Umweltsatellit der ESA Envisat Bilder eines 200 mal 32 Kilometer großen Eisbergs, der sich von der Küste trennte und nach Norden abdriftete.

Die Bilder der nebenstehenden Animation wurden vom Advanced Synthetic Aperture Radar (ASAR) Envisats zwischen dem 3. Mai und 17. Oktober 2002 aufgenommen. Der Eisberg, der vom US-Eisbergzentrum in Maryland den Namen C-19 erhielt, verdrängt einen älteren "Kollegen", B-15a, der ebenso an der Küste der Ross-Inseln liegt.


Die Polarregion, in der Envisat das Naturschauspiel aufzeichnete
(Bild: ESA)
Envistas Sensor ASAR besitzt mehrere Vorteile gegenüber optischen Sensoren: Er kann Wolkendecken durchdringen, was besonders beim Studium von Polarregionen von Vorteil ist, und kann Bilder auch bei Nacht in gleichbleibender Qualität aufnehmen. Die von dem Instrument gemachten Bilder werden innerhalb des Satelliten gespeichert und dann zur Erde übertragen, so dass sie nur wenige Stunden nach der Aufnahme bereits verfügbar sind.

Mehr Informationen zu Envisat finden Sie im Special zu dem Satelliten.
 
Navigation
Anzeige
Anzeige

Digitale Astrofotografie

Info
Alles um neuste Entwicklungen in der Astrofotografie

bestellen

Nach oben Anzeige - Omegon Teleskop N 76/700 © Raumfahrer Net e.V. 2001-2020