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Autor: Michael Stein / 22. November 2002, 23:22 Uhr

25 Jahre Meteosat-Wettersatelliten

Am 23. November 1977 wurde der erste europäische Wettersatellit Meteosat-1 gestartet und begann einige Wochen später, die seitdem den Fernsehzuschauern vertrauten Satellitenaufnahmen des west- und mitteleuropäischen Wettergeschehens zu den Bodenstationen zu übermitteln.

ESA
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Die erste Aufnahme von "Meteosat-1" am 9. Dezember 1977.
Die erste Aufnahme von Meteosat-1 wurde am 9. Dezember 1977 zur Erde gesandt und begründete einen Datenstrom, der eine wichtige Säule für die seitdem ständig verbesserte Wettervorhersage war und ist. Gleichzeitig war diese Aufnahme das erste Foto unseres Heimatplaneten, das durch einen Satelliten der damals gerade zwei Jahre alten Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) aufgenommen worden ist - in zweifacher Hinsicht also ein historisches Ereignis.
 
Meteosat-1 sind in den letzten 25 Jahren sechs weitere meteorologische Satelliten dieser "Familie" gefolgt, und im letzten August wurde mit dem Start des Meteosat Second Generation (MSG) der erste Vertreter einer neuen und leistungsfähigeren Generation europäischer Wettersatelliten in eine geostationäre Umlaufbahn transportiert. Damit sind zukünftig Aufnahmen in einer größeren Anzahl verschiedener Wellenlängen und in kürzeren Intervallen als bisher möglich, was einer weiteren Verbesserung der Wettervorhersage dienen soll.
 
Die ersten drei Meteosats sind komplett von der ESA finanziert und entwickelt worden, und noch heute ist sie für die Entwicklung der Satelliten zuständig. Seit Dezember 1995 wird der laufende Betrieb durch die 1986 gegründete European Organisation of Meteorological Satellites (Eumetsat) abgewickelt, deren Aufgabe der Aufbau, die Wartung und der Betrieb eines Systems europäischer Wettersatelliten ist.
 
Außer Europa haben auch die Länder des Mittleren Ostens sowie der gesamte afrikanische Kontinent von Meteosat-Informationen profitiert, und natürlich sind sie auch ein wichtiger Bestandteil im globalen Netzwerk von Wettersatelliten, die unseren Heimatplaneten kontinuierlich von geostationären Umlaufbahnen aus beobachten. Angesichts der in den letzten Jahren auch in Europa häufiger und stärker als früher auftretenden extremen Wetterlagen werden die Informationen der über dem Golf von Guinea (Westafrika) stationierten europäischen Wettersatelliten auch in Zukunft von großer Bedeutung für die Bürger Europas sein.
 
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