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Autor: Maria Steinrück / 23. Dezember 2006, 01:33 Uhr Uhr

Discovery kehrt zur Erde zurück

Mit der Landung der Discovery im Kennedy Space Center in Florida ging die Mission STS-116 erfolgreich zu Ende.

NASA
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NASA

Die Discovery im Landeanflug
(Bild: NASA)
Das Space Shuttle Discovery war am 9. Dezember 2006 gestartet. Zwei Tage später dockte es an der Internationalen Raumstation ISS an. Während der Mission STS-116 wurde die P5-Struktur an der Raumstation angebracht. Drei Weltraumausstiege waren dafür geplant. Weil sich die Solarzellen nicht richtig einfahren ließen, wurde jedoch noch ein vierter durchgeführt.
Mit der Discovery kam auch Sunita Williams zur Raumstation. Sie löste den deutschen Astronauten Thomas Reiter als neues Mitglied der Stammbesatzung ab.

Am Freitag, dem 22. Dezember, war es dann Zeit, heimzukehren. Drei Tage vorher, am 19. Dezember, hatte das Space Shuttle abgekoppelt.
Trotz der anfangs schlecht aussehenden Wetterbedingungen entschied man sich für eine Landung im Kennedy Space Center. Um 22:26 Uhr MEZ begann der Deorbit Burn, also die Zündung zum Verlassen der Umlaufbahn. Die Triebwerke brannten dafür 3 Minuten und 46 Sekunden. Danach musste der Orbiter in die richtige Lage für den Wiedereintritt gebracht werden.

Eine Stunde nach der Zündung kam die Discovery in Florida an. Um genau 23:32 MEZ, das war 17:32 Ortszeit, setzten die Hinterräder des Orbiters auf der Landebahn des Kennedy Space Centers auf. Der Bremsfallschirm entfaltete sich, die Vorderräder setzten 12 Sekunden nach den Hinterrädern auf. Weitere 40 Sekunden vergingen und die Discovery stand still.

Die Astronauten wurden nach der Landung zuerst medizinisch untersucht, dann betraten sie die Landebahn, wo sie bereits erwartet und unter anderem von NASA-Administrator Michael Griffin begrüßt wurden.

NAA

Der Bremsfallschirm entfaltet sich.
(Bild: NASA)
Die Discovery verbrachte während der Mission beinahe 13 Tage im All und legte dabei 8,5 Millionen Kilometer (5,3 Millionen Meilen) zurück.
Insgesamt war der Raumflug der 117. Einsatz eines Space Shuttles, der 20. davon zur ISS und der 33. Flug der Discovery.
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