Neue Indizien für einen früheren Ozean auf dem Mars
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Autor: Thomas Weyrauch / 23. Januar 2010, 10:29 Uhr

Phoenix bleibt stumm

Das Jet Propulsion Lab (JPL) aus Pasadena in Kalifornien teilte am 21. Januar 2010 mit, dass NASAs Marsorbiter Mars Odyssey bisher kein Signal des Marslanders Phoenix hat erfassen können. Phoenix war nach fünf Monaten wissenschaftlicher Untersuchungsarbeit auf dem Mars im November 2008 verstummt.

Quelle: JPL
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NASA/JPL

Bild vergrößernMars Odyssey über dem Südpol des Mars
(Bild: NASA/JPL)
Mars Odyssey suchte zwischen dem 18. und dem 21. Januar 2010 nach einem Lebenszeichen von Phoenix, dessen Solarzellenausleger theoretisch einen Neustart der Landersysteme auslösen könnten, wenn sie und weitere wesentliche Anlagen und Geräte von Phoenix den Marswinter einigermaßen betriebsfähig überstanden haben.

Dreißigmal überflog Mars Odyssey das Landegebiet von Phoenix und empfing dabei vom Marsboden keinerlei Signale. Im Februar und März 2010 sind weitere Versuche, Signale von Phoenix zu empfangen, vorgesehen. Obwohl dessen Landegebiet dann eine größere Sonneneinstrahlung erfährt, wird nicht erwartet, dass Phoenix noch einmal erwacht. Der Lander ist für die Bedingungen des Marswinters nicht ausgelegt. Er übertraf seine vorgesehene Lebensdauer auf dem Mars um zwei Monate.

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