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Autor: Thomas Weyrauch / 23. Mai 2011, 21:17 Uhr

Galileo auf dem Weg ins All: Start am 20. Oktober

Die Europäische Kommission, die Europäische Weltraumagentur (ESA) und Arianespace haben einen Starttermin für die ersten beiden Satelliten des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo festgelegt. Am 20. Oktober 2011 sollen die ersten beiden Satelliten für die Galileo-Testkonstellation (IOV) in den Weltraum gebracht werden.

Quelle: ESA, Europäische Kommission
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ESA

Bild vergrößerndie beiden ersten Galileo-Satelliten für das Betriebsnetz im All - Illustration
(Bild: ESA)
In Kourou in Französisch Guayana wird eine von Arianespace vermarktete Sojus-Rakete mit den beiden Satelliten abheben. Ihr sollen in den kommenden Jahren eine ganze Reihe von Projektilen mit weiteren Satelliten für Galileo folgen.

Am 12. Mai 2011 hatten sich die Verantwortlichen der ESA unter Vorsitz des ESA-Generaldirektors Jean-Jacques Dordain mit Vertretern von Arianespace und den beteiligten Industrieunternehmen getroffen. Dabei stellte man gemeinsam fest, dass sowohl die Satelliten als auch das Bodensegment für einen Start im Oktober bereit sind.

Der erste Start von für das Galileo-Betriebsnetz vorgesehenen Satelliten wird gleichzeitig auch der erste Start einer in Russland gebauten Sojus-Rakete in Französisch Guayana sein. In europäisch-russischer Zusammenarbeit war in den letzten Jahren an einer Startmöglichkeit für russische Sojus-Raketen vom europäischen Weltraumbahnhof im Nordwesten Südamerikas in Äquatornähe gearbeitet worden.

Gelingt der Start wie geplant, wäre er Krönung der Arbeit der russischen und westeuropäischen Spezialisten, die sich um den Aufbau der Startanlage für die Sojus gekümmert haben. Arbeiten die Satelliten nach ihrem Aussetzen wie vorgesehen auf ihren Bahnen in rund 23.600 Kilometern über der Erde, hätte das europäische Satellitennavigationssystem einen neuen Meilenstein erreicht.

Ab 2014 sollen mit Hilfe der beiden neuen und zusammen mit weiteren in den kommenden Jahren ins All zu transportierenden Navigationssatelliten erste Navigationsdienste für die Allgemeinheit verfügbar werden. Die Vervollständigung des Weltraumsegments von Galileo erwartet die Europäischen Kommission derzeit für das Jahr 2019.

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