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Autor: Raumfahrer.net Redaktion / 24. Januar 2021, 08:25 Uhr

OHB: GMS-T auf Electron gestartet

Erfolgreicher Start für Fast-Track Telekommunikationssatelliten von OHB. Erster "Space to Ground Service"-Auftrag für OHB Digital. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.

Quelle: OHB SE
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Rocket Lab

Bild vergrößernScreenshot des Livestreams zum Electron-Launch mit dem OHB-Satelliten GMS-T.
(Bild: Rocket Lab)
Neuseeland, 20. Januar 2021. Die OHB Cosmos International Launch Services GmbH, ein Unternehmen des neu gegründeten OHB-Unternehmensbereichs OHB DIGITAL, hat den Telekommunikationssatelliten GMS-T erfolgreich an Bord einer Electron-Trägerrakete gestartet. Der Satellit hob am 20. Januar 2021 um 7.26 Uhr (UCT) vom Rocket Lab Launch Complex 1 auf der neuseeländischen Halbinsel Māhia ab. Der Start erfolgte nur sieben Monate nach Beginn der Entwicklungsarbeiten für den Satelliten. Nach Erreichen der geplanten 1200km / 90 Grad Umlaufbahn wurde der Satellit aktiviert und arbeitet wie geplant.

GMS-T ist der erste Prototyp-Satellit für eine geplante neue Konstellation von mehreren Hundert Telekommunikationssatelliten im LEO, basierend auf Mikrowellen-Breitband-Funkverbindungen. Neben der Erprobung der neuen Technologie der Funknutzlast und der Raumfahrzeugplattform wird dieser erste Satellit auch die bei der ITU (International Telecommunication Union) registrierten Frequenzen in Betrieb nehmen. OHB Cosmos ist für alle geplanten Testsequenzen und den Betrieb des Satelliten über die gesamte Betriebsdauer bis zum Eintritt in die automatische Deorbitierungsphase verantwortlich. Das Unternehmen hat zudem die Telekommunikationsnutzlast entwickelt und integriert, was nur durch die Leistungsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit der Hauptlieferanten MDA, Arralis und IQ Wireless rechtzeitig möglich war.

„Mit herausragender Agilität, Reaktivität und Flexibilität konnten OHB und seine wichtigsten Partner diesen Satelliten in einer außergewöhnlich kurzen Zeitspanne von Vertragsunterzeichnung bis zum Launch entwickeln, montieren, testen und starten", sagte Dr. Lutz Bertling, Chief Digital Officer der OHB-Gruppe. Der Satellit der 50 kg-Klasse basiert auf der Innosat-Plattform von OHB Sweden. Das OHB-Tochterunternehmen im schwedischen Kista ist als Systemintegrator für die Satellitenplattform, die Integration und den Test des Gesamtsatelliten verantwortlich und soll - nach einer Anfangsphase - den Betrieb des Satelliten im Auftrag von OHB Cosmos übernehmen. Und es ist noch ein weiteres Unternehmen aus der OHB-Familie beteiligt: Die gesamte Strukturanalyse des Raumfahrzeugs wurde von OHB Czechspace durchgeführt.

„Rocket Lab hat einen großartigen Job gemacht, um kurzfristig die Möglichkeit zu schaffen, den Satelliten mit Hilfe der Electron-Kickstage im Zielorbit zu installieren. Wir möchten uns bei unseren Mitarbeitern, Partnern und deren Mitarbeitern für ihren herausragenden Beitrag zu diesem Projekt bedanken. Der hier angewandte New Space Approach zeigt unsere Fähigkeiten, auf die heutigen Kundenanforderungen für weltraumgestützte Anwendungen in extrem kurzer Zeit zu reagieren", sagte Dr. Lutz Bertling.

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