Sojus-MS 10 - Fehlstart mit Folgen?
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Autor: Günther Glatzel / 24. März 2014, 07:50 Uhr

Weiterer GloNaSS-Satellit im Orbit

Kurz vor Mitternacht unserer Zeit startete eine Sojus-Trägerrakete mit einem Satelliten für das russische Navigationssystem vom Kosmodrom in Plesezk. Das Aussetzen des Satelliten im Zielorbit erfolgte heute gegen 3.26 Uhr MEZ.

Quelle: Roskosmos, Raumcon, Skyrocket
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NPO PM

Glonass-M-Satellit - Impression
(Bild: NPO PM)
Der Satellit wird wahlweise als Uragan-M 42, Kosmos 2491 oder Glonass-M 754 bezeichnet und soll in der dritten Bahnebene des Systems eingefügt werden. Diese liegt in einer Höhe von etwa 19.100 Kilometern bei einer Bahnneigung von 64,8 Grad.

Der dreiachsenstablisierte Satellit hat gegenüber den bisherigen Raumfahrzeugen der M-Generation eine Modifikation erfahren, welche eine Temperaturregelung für die Bordelektronik umfasst, wodurch Schwankungen in der Ganggenauigkeit der Atomuhren an Bord minimiert und damit die Präzision der Navigationssignale erhöht und stabilisiert wird.

Die Navigationsnutzlast verwendet L-Band-Signale in 25 Kanälen, die jeweils 562,5 kHz auseinander liegen und in zwei Frequenzbändern 1602,5625 - 1615,5000 MHz sowie 1240 - 1260 MHz ausgestrahlt werden. Die Signale sind zirkular polarisiert.

In diesem Jahr sollen vier weitere GloNaSS-Satelliten gestartet werden, drei davon mit einer Proton und ein weiterer mit einer Sojus-Trägerrakete. Der gestrige Start der Sojus-Trägerrakete vom Typ 2.1B war übrigens der fünfhundertste vom Platz 43 in Plesezk.

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