Sojus-MS 10 - Fehlstart mit Folgen?
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Autor: Günther Glatzel / 25. September 2013, 23:08 Uhr

Sojus-TMA 10M unterwegs zur ISS

Das Raumschiff startete gegen 22.58 Uhr MESZ vom Kosmodrom Baikonur aus und erreichte 9 Minuten später eine Umlaufbahn um die Erde. Innerhalb von 4 Erdumläufen soll Sojus-TMA 10M am ISS-Modul Poisk ankoppeln.

Quelle: Roskosmos, NASA-TV
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Roskosmos

Die Nutzlastverkleidung des Raumschiffes wird abgeworfen - Impression
(Bild: Roskosmos)
An Bord befinden sich Oleg Kotow, Sergej Rjasanski und Michael Hopkins. Sie sollen bis zum 12. März nächsten Jahres an Bord der Station leben und arbeiten. Zusammen mit Fjodor Jurtschichin, Karen Nyberg und Luca Parmitano bilden sie bis November die ISS-Expedition 37.

Im Verlaufe der Mission sollen etwa 100 Experimente auf den Gebieten Astronomie, Biologie, Materialwissenschaften, Medizin, Physik und Technik durchgeführt bzw. betreut werden. Geplant sind zudem mindestens zwei Ausstiege von Kotow und Rjasanski im November sowie im Dezember bzw. im Februar 2014. Außerdem werden verschiedene Frachtschiffe empfangen und ausgeladen.

Eine Neuerung am Sojus-Raumschiff bei diesem Flug ist die Verwendung eines verbesserten Leit- und Verbindungssystems Kwant, mit dem die Nutzung der Relaissatelliten vom Typ Lutsch möglich werden soll.

Bereits bestätigt wurden die Trennung des Raumschiffs von der letzten Stufe der Rakete sowie das Ausfahren der Solarzellenpaneele und das Ausklappen der Kurs-Antennen.

Ursprünglich sollte während der Dienstzeit der Besatzung das russische Labormodul Naúka an die Station ankoppeln. Aufgrund von ungenau ausgeführten Arbeiten, verzögert sich dessen Start allerdings weiter, mindestens bis April nächsten Jahres.

Ebenso wurde das Rendezvous des am 18. September an der Spitze einer Antares-Rakete gestarteten Cygnus-Frachters während seiner Testmission weiter verschoben, um ein ungestörtes Ankoppeln des Sojus-Raumschiffes zu ermöglichen. Das Annäherungsmanöver des Frachters soll nun am kommenden Wochenende ausgeführt werden.

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