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Autor: Günther Glatzel / 26. März 2012, 12:58 Uhr

Intelsat 22 im All

Der Kommunikationssatellit wurde am 25. März 2012 gegen 14:11 Uhr MESZ vom Kosmodrom Baikonur aus an der Spitze einer Proton-M-Trägerrakete gestartet.

Quelle: Raumcon, Spaceflight Now, Skyrocket
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TV Zenki

Proton-M mit Intelsat 22 beim Start
(Bild: TV Zenki)
Er ist mit 48 C- und 24 Ku-Band-Transpondern ausgestattet, die jeweils ein Frequenzband von 36 MHz abdecken. Bestimmungszweck des Satelliten ist die Bereitstellung von Video-, Audio und Datendiensten für Kunden in Afrika, Asien, Europa und im Mittleren Osten. 18 Jahre lang soll Intelsat 22 diese Aufgabe erfüllen und wird dafür bei 72 Grad Ost im Geostationären Orbit über dem Indischen Ozean positioniert.

Zusätzlich zu obigen satellitentypischen Frequenzen werden noch 18 Transponder im UHF-Bereich genutzt. Diese stehen australischen Militärs für Kommunikationszwecke zur Verfügung.

Nach dem Start sorgten zunächst die 3 Stufen der Trägerrakete dafür, dass Oberstufe und Nutzlast einen Erdorbit erreichten. Im Verlaufe mehrerer Brennphasen der Bris-M-Oberstufe gelangte die 6,9 t schwere Nutzlast dann innerhalb von knapp 16 Stunden auf einen supersynchronen Orbit mit 28,5 Grad Inklination, dessen bahnfernster Punkt deutlich über der Geostationären Bahn liegt. Dadurch wird der Treibstoffverbrauch des Satelliten selbst beim Einflug in die Geostationäre Bahn minimiert. Diese soll durch fünf Manöver in Erdferne und drei in Erdnähe erreicht werden.

Raumcon:
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