
 Frontansicht von MRO über dem Mars - künstlerische Darstellung (Bild: NASA) | Nach dem Rechnerneustart wurde der MRO automatisch in einen Zustand eingeschränkter Aktivität, den sogenannten Sicherheitsmodus, versetzt, so wie es die Programmierung der den Mars seit dem 10. März 2006 umkreisenden Raumsonde vorsieht. Im Jahr 2009 war dies nun der vierte ungeplante Rechnerneustart, den der MRO erlebte.
Wie das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA aus Pasadena, Kalifornien am 26. August 2009 mitteilte, wurde aber nicht wie beim letzten ähnlichen Ereignis am 6. August 2009 das B-Side genannte Backupcomputersystem gestartet. Um dem eigentlichen Grund für die Rechnerneustarts auf die Spur zu kommen, hatten Ingenieure den Marssatelliten zwischenzeitlich so programmiert, dass er in regelmäßigen Abständen Zustandsdaten die Systeme des Raumfahrzeugs betreffend in einen nichtflüchtigen Speicher schreibt, so dass diese Daten auch nach einem Rechnerneutstart abrufbar sind.
In der kommenden Woche, so hofft man, soll MRO seinen Beobachtungsaufgaben wieder nachkommen können.
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