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Autor: Günther Glatzel / 28. April 2011, 12:47 Uhr

Chinas geplante Station in Fakten und Zahlen

Kurz vor dem Beginn der Vorbereitungsetappe für eine eigene modulare Raumstation aus dem Land der Mitte werden auch der internationalen Öffentlichkeit einige Informationen zugänglich. (Newsimage: Schindschu-Raumschiff im Orbit - Montage)

Quelle: RIAN, Xinhua
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RN

Prinzipielles Aussehen der geplanten chinesischen Raumstation
(Bild: RN nach Vorlage aus chinesischem TV)
Demnach soll der Grundstock der Station aus 3 Modulen bestehen und eine Masse von etwa 60 Tonnen haben. Das zuerst zu startende Zentralmodul besteht aus zwei zylindrischen Teilen und einer kugelförmigen Kopfsektion. Der hintere Zylinder soll einen Durchmesser von 4,2 Metern haben, der mittlere Teil ist deutlich schlanker. Hier befinden sich beim Start zusammengefaltete Solarzellenpaneele, die natürlich mit unter die Nutzlastverkleidung passen müssen. Am Kopfteil befinden sich 5 Kopplungsstellen, am Heck eine. Damit ähnelt dieser Teil dem ISS-Modul Swesda, soll aber etwa 5 Meter länger sein.

Am Kopfteil links und rechts sollen zwei Module dauerhaft angekoppelt werden, die einen ebenfalls zylindrischen Arbeitsbereich mit einem Durchmesser um 4 Meter besitzen und einen deutlich schlankeren aber auch längeren Technikteil, an dem weitere Solarzellenpaneele angebracht sind. Diese Forschungsmodule sollen wie das Zentralmodul Massen um 20 Tonnen haben.

An allen weiteren Kopplungsaggregaten können sowohl bemannte Schindschu-Raumschiffe als auch noch zu entwickelnde Frachter mit größerer und einteiliger Frachtsektion und Massen bis 13 Tonnen ankoppeln. Die Frachter ähneln den Ministationen vom Typ Tiangong, von denen das erste Modell noch in diesem Jahr gestartet werden soll.

Die Zeitplanung sieht vor, dass jedes der drei Tiangong-Module etwa 2 Jahre genutzt wird und bei jedem Modul neue Aufgaben testweise ausgeführt werden sollen. Dazu gehört beispielsweise das Nachtanken. Tiangong 1 (2011/12) soll zunächst von einem unbemannten Frachter angeflogen werden. Danach sollen zwei Besatzungen die Station für mehrere Wochen für technische Erprobungen und Forschungen nutzen. Mit Tiangong 2 und 3 sollen diese Erprobungen bis etwa 2016 fortgeführt werden. Danach beginnt der Aufbau der größeren Station, der bis 2020 abgeschlossen werden soll. Dafür wird die in Entwicklung befindliche Trägerrakete Langer Marsch 5 benötigt.

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