22.08.2003 / Autor: Michael Schumacher Raumfahrt > ISS

SSAF-5S

Alle Infos zur SSAF-5S Mission.

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Nutzlast:
Sojus TMA-1

Nutzlastbeschreibung:
siehe Rettungsraumschiff Sojus

Startfahrzeug:
Sojus FG

Startfahrzeugbeschreibung:
siehe Startfahrzeug Sojus

Start:
30. Oktober 2002, 03.11 Uhr GMT vom Baikonur Kosmodrom in Kasachstan

Ankopplung:
01. November 2002, 05.01 Uhr GMT

Abkopplung:
03. Mai 2003, 22.43 Uhr GMT

Kopplungsdauer:
183 Tage, 17 Stunden, 42 Minuten

Landung:
04. Mai 2003, 02.04 Uhr GMT bei Arkalyk in Kasachstan

Missionsdauer:
185 Tage, 22 Stunden, 53 Minuten



SSAF-5S
(Bilder: RKK Energija)


Missionsbeschreibung:
Am 30. Oktober 2002 um 03.11 Uhr GMT hob das Rettungsraumschiff Sojus TMA-1 bei dichtem Nebel vom Baikonur Kosmodrom in Kasachstan ab. Weniger als neun Minuten nach dem Start erreichte Sojus TMA-1 die Erdumlaufbahn und die Solarzellenflügel und die Navigationsantennen wurden erfolgreich entfaltet. Die VC-4, die aus Kommandant Sergej Saljotin sowie den Bordingenieuren Frank de Winne und Juri Lontschakow bestand, wurde in eine Erdumlaufbahn mit einem Perigäum von 202 Kilometern und einem Apogäum von 259 Kilometern bei einer Inklination von 51,6 Grad geschossen.

Am 01. November 2002 um 05.01 Uhr GMT koppelte Sojus TMA-1 in einer Erdorbithöhe von 389 mal 422 Kilometer an das DC-1 "Pirs" an, als sich die beiden Raumfahrzeuge in einer Höhe von 370 Kilometern über Zentralrussland befanden. Um 06.26 Uhr GMT wurden die Luken zwischen den beiden Raumfahrzeugen geöffnet. Danach begann der Transfer der Konturensitze aus dem Re-entry Compartment von Sojus TMA-1 in das von Sojus TM-34 und umgekehrt, wodurch Sojus TMA-1 zum neuen Rettungsraumschiff wurde.

Am 03. Mai 2003 um 22.43 Uhr GMT koppelte Sojus TMA-1 vom DC-1 "Pirs" ab und um 01.12 Uhr GMT erfolgte die Zündung zum Verlassen der Erdumlaufbahn. Am nächsten Tag um 02.07 Uhr GMT erfolgte die Landung des Rettungsraumschiffes 460 Kilometer südwestlich des vorgesehenen Gebietes nahe Arkalyk, Kasachstan. An Bord befand sich die EC-6, die aus Kommandant Kenneth Bowersox sowie den Bordingenieuren Nikolai Budarin und Donald Pettit bestand.

 
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