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25.08.2003 / Autor: Michael Schumacher Raumfahrt > ISS

Progress

Die Versorgung der Internationalen Raumstation stützt sich zu einem guten Teil auf diese bewährten russischen Raumtransporter.

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NASA

Bild vergrößernEin Progress-Transporter bringt am 18. November 2000 der ersten ISS-Stammbesatzung Ausrüstung
(Bild: NASA)
Das Progress-Versorgungsraumschiff ist eine Weiterentwicklung aus dem Sojus-Raumschiff für den Besatzungstransport, so dass es dasselbe Startfahrzeug benutzt. Das russische Wort "Progress" bedeutet im Deutschen "Fortschritt". Progress sind vier Hauptaufgaben im Rahmen der Mission zur ISS zugewiesen. Erstens soll es die Erdorbithöhe anheben, zweitens den Treibstoff für das Lagekontrollsystem von Swjesda auffüllen, drittens Fracht liefern und viertens Müll abtransportieren.

Ihre Ankopplung an den hinteren Kopplungsstutzen von Swjesda oder an den Nadir Kopplungsstutzen von Sarja erfolgt automatisch. Sollte das automatische System versagen, so kann das telerobotisch gesteuerte Rendezvoussystem von einem Besatzungsmitglied genutzt werden, um das Raumschiff manuell an die ISS anzukoppeln. Der Treibstoff, der von den Bahnanhebungen übrig bleibt kann in die Treibstofftanks von Swjesda oder über Swjesda in die größeren Tanks von Sarja transferiert werden, um von den Lageregelungsdüsen verwendet zu werden. Die Fracht besteht aus Sauerstoff, Stickstoff, Wasser, Kleidung und persönlichen Gegenständen für die Besatzung. Sobald die Fracht entladen ist wird das Raumfahrzeug mit Abfall gefüllt. Nach der Abkopplung verlässt Progress die Umlaufbahn und verglüht beim Wiedereintritt über dem Pazifik.

Die Antriebssektion von Progress wurde auch genutzt, um das Docking Compartment 1 (DC 1) Pirs zur ISS zu liefern. Dabei koppelte die Antriebssektion später ab, entfernte sich und verließ die Erdumlaufbahn eigenständig. Bei der Versorgung der Raumstation kommen zwei verschiedene Typen des Progress Raumschiffes zum Einsatz. Die ältere Version Progress M besitzt eine Länge von 7,2 Metern und an der breitesten Stelle einen Durchmesser von 2,7 Metern. Sie verfügt über zwei Solarzellenflügel mit einer Solarzellenflügelspannweite von 10,6 Metern. Bei einer Masse von 7.250 Kilogramm hat es eine Nutzlastkapazität von 2.350 Kilogramm. Die neuere Version Progress M1 besitzt dieselben äußeren Abmessungen hat allerdings eine Masse von 7.150 Kilogramm und die Nutzlastkapazität reicht von 2.230 bis 3.200 Kilogramm.
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