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	<title>Lexikon &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Lexikon &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Literatur: Weihnachten 2025 und die Last-Minute-Empfehlung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2025-und-die-last-minute-empfehlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 11:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die traditionellen Buchempfehlungen… Beitrag von Andreas Weise. Quellen: Carlsen Verlag, Motorbuch Verlag, Tessloff Verlag, Knesebeck Verlag, Heyne Verlag, SPLITTER-Verlag. Hurra! Es ist vollbracht. Noch vor dem Nikolaustag kommt die diesjährige traditionelle Buchempfehlung heraus. Wie immer sind die vorgestellten Bücher über den Buchladen meines Vertrauens bezogen worden. Das Lachbuch: Elon &#38; Jeff on Mars – von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die traditionellen Buchempfehlungen… </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Beitrag von Andreas Weise. Quellen: Carlsen Verlag, Motorbuch Verlag, Tessloff Verlag, Knesebeck Verlag, Heyne Verlag, SPLITTER-Verlag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hurra! Es ist vollbracht. Noch vor dem Nikolaustag kommt die diesjährige traditionelle Buchempfehlung heraus. Wie immer sind die vorgestellten Bücher über den Buchladen meines Vertrauens bezogen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Lachbuch: <strong>Elon &amp; Jeff on Mars</strong> – von Marc-Uwe Kling und Bern Kissel</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-6.webp" alt="" class="wp-image-149245"/><figcaption class="wp-element-caption">Das ist (für mich) das Buch des Jahres 2025!<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist aus meiner Sicht <strong>das beste Raumfahrtbuch des Jahres!</strong> Ein Comic, der auf jeder Seite von Witz nur so strotzt. Als Autor u.a. fungiert Marc-Uwe Kling. Ja, das ist der Erfinder der „Die Känguru-Chroniken“. Wer diese Werke kennt, ahnt, was auf ihn zukommt. Und wer nicht, wird auch einen riesigen Spaß haben. Im Einführungstext steht, Zitat: <em>„Alle Figuren und Ereignisse in dieser Geschichte sind fiktiv. Übereinstimmungen mit echten Personen, lebend oder tot, sind reiner Zufall. Ehrlich.“ </em>Und was Matt Damon mit der ganzen Geschichte zu tun hat …. werde ich hier nicht verraten. Selber lesen, staunen und lachen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschienen im Carlsen Verlag, 2025, ISBN 978-3-551-80572-0</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fachbuch: <strong>Raketen – Die internationale Enzyklopädie</strong> – von Eugen Reichl und Dietmar Röttler</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-7.webp" alt="" class="wp-image-149247"/><figcaption class="wp-element-caption">Vorgänger 2020 und Nachfolger 2025<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">RAKETEN ist unbestritten die Stand-Enzyklopädie für Raumfahrt-Träger. Wie immer reich bebildert von Dietmar Röttler. Die vorliegende Ausgabe unterscheidet sich von seinem Vorgänger aus dem Jahre 2020 augenscheinlich im Aussehen. Der Einband ist in Anthrazit/Schwarz und nicht mehr in Weiß. Die Seitenzahl ist von 400 auf 440 gestiegen. Und natürlich ist das Buch auf dem aktuellen Stand. Redaktionsschluss war vermutlich im Juni 2025. Der Preis ist konstant bei stolzen 49,90 € geblieben. Besitzer der Ausgabe 2020 haben jetzt die Qual der Wahl: Kaufen oder auf die nächste aktualisierte Ausgabe warten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschienen im Motorbuch Verlag, 2025, ISBN 978-3-613-04785-3</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kinderbuch: <strong>Training für den Mond</strong> – von Matthias Maurer</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-5.webp" alt="" class="wp-image-149248"/><figcaption class="wp-element-caption">Training für den Mond<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kinderbuch von ESA-Astronaut Matthias Maurer, natürlich mit Unterstützung. Unter dem Eindruck des neu aufgebauten Mondtrainingszentrums der ESA in Köln wird hier in einem Comic erklärt, wie man sich auf eine Reise und den Aufenthalt auf dem Mond vorbereitet. Kindgerecht wird alles erklärt. Vom Bodentraining über Artemis bis zur Mondstation. Dieses Buch macht bestimmt Lust auf das Lernen der Naturwissenschaften. Spannend und sehr empfehlenswert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschienen im Tessloff Verlag, 2025, ISBN 978-3-7886-8656-7</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Geschichtsbuch: <strong>Aufbruch ins Weltall, Eine kurze Geschichte der Raumfahrt</strong> – von Arnaud Delalande und Eric Lambert</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-4.webp" alt="" class="wp-image-149249"/><figcaption class="wp-element-caption">Aufbruch ins Weltall, Eine kurze Geschichte der Raumfahrt<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hierbei handelt es sich um die deutsche Ausgabe der schwarz-weiß bebilderten Graphic Novel des französischen Verlages Les Arenes aus dem Jahre 2024. Auf 190 Seiten wird der Leser auf eine Zeitreise vom Urknall bis zur interplanetaren Besiedelung mitgenommen. Die Autoren haben versucht, wirklich alles in dieses Buch zu pressen. Beim genaueren Hinsehen spürt man die französische Sicht auf die Geschichte. Für meinen Geschmack ist die sowjetische Seite der Geschichte etwas unterrepräsentiert. Dafür ist die deutsche bemannte Raumfahrt gut vertreten. Das Buch ist eine gute Empfehlung für ein hochwertiges Geschenk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschienen im Knesebeck Verlag, 2025, ISBN 978-3-95728-879-0</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Science-Fiction-Buch: <strong>Der Astronaut </strong>– von Andy Weir</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-2.webp" alt="" class="wp-image-149250"/><figcaption class="wp-element-caption">Andy Weir&#8217;s dritter Roman<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nächstes Jahr im März soll der Film „Der Astronaut“ in die deutschen Kinos kommen. In der Hauptrolle ist zu sehen Ryan Gosling (First Man). Dieser Film beruht auf dem Roman „Der Astronaut“ (im englischen Original: Project Hail Mary) von Andy Weir. Weir ist einem breiten Publikum durch sein Erstlingswerk „Der Marsianer“ bekannt. „Der Astronaut“ ist sein dritter Roman. Es empfiehlt sich, vor Kinostart die Buchvorlage zu lesen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Astronaut Ryland Grace, der immer wieder betont: Er sei kein Astronaut. Dieser wird auf eine interstellare Mission geschickt, um, wie könnte es auch anders sein, die Erde zu retten. Mehr verrate ich nicht. Das klingt jetzt alles sehr platt. Aber diese Science-Fiction-Geschichte ist sehr intelligent geschrieben, mit viel wissenschaftlichem Hintergrundwissen und Witz gewürzt und natürlich spannend. Es geht auch um Freundschaft. Ein Buch, was man in der heutigen Zeit braucht. Manchmal verliert sich Weir für meinen Geschmack zu sehr in technischen Details. Aber dafür ist die Geschichte eben eine echter Andy-Weir-Story. Kleiner Tipp: Wer die 555 Seiten nicht selber durcharbeiten will: Die Geschichte gibt es auch als Hörbuch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschienen im Heyne Verlag, 2021, 3. Auflage, ISBN 978-3-453-32283-7</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das biographische Buch: <strong>George Lucas, Der Lange Weg zu Star Wars</strong> – von Renaud Roche und Laurent Hopmann</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-3.webp" alt="" class="wp-image-149251"/><figcaption class="wp-element-caption">George Lucas, Der Lange Weg zu Star Wars<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">So ein Buch hier? Nun, wir hatten schon Filmbesprechungen dazu. Und wenn auch Star Wars im klassischen Sinne nichts mit Raumfahrt zu tun hat, so möchte ich diese sehr gut recherchierte Graphic Novel hier nicht vorenthalten. Und nebenbei bin ich ein Fan von George Lucas. Das vorliegende Buch ist das wirklich ultimative Making-of von Star Wars. Es wird der Weg Lucas zum Film, die Idee zu Star Wars, der Kampf mit der Umsetzung und den Studios, die Abläufe bei der Filmerstellung bis zum glücklichen Ende 1978 sehr unterhaltsam beschrieben. Das Buch ist ein absoluter Geheimtipp nicht nur für Fans.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschienen im SPLITTER-Verlag, 2024, ISBN 978-3-98721-382-3</p>



<p class="wp-block-paragraph">*</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das unbekannte Buch: <strong>SPACE2026 – Das aktuelle Raumfahrt-Jahrbuch</strong> – herausgegeben vom Verein zur Förderung der Raumfahrt (VFR)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gibt es (dieses Jahr) nichts zu sagen. Leider! Bei Fertigstellung dieses Textes lag das Buch dem Autor noch nicht vor. Pech! Es soll aber wieder toll sein&#8230; .</p>



<p class="wp-block-paragraph">*</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das waren die Empfehlungen für Weihnachten 2025. Dieses Jahr war viel Graphic Novel, bzw. Comic dabei. Ich hoffe, jeder konnte etwas finden. Allen Lesern wünschen wir frohe Feiertage. <strong>Und wie immer zum Schluss:</strong> Natürlich sind die Buchempfehlungen der letzten Jahre nach wie vor gültig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2024-2/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2024-2/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2023-und-die-last-minute-empfehlung/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2023-und-die-last-minute-empfehlung/</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2022-steht-vor-der-tuer/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2022-steht-vor-der-tuer/</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/zu-weihnachten-space-2020/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/zu-weihnachten-space-2020/</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2018-steht-vor-der-tuer/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2018-steht-vor-der-tuer/</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/zur-weihnacht-kinder-wirds-was-geben/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/zur-weihnacht-kinder-wirds-was-geben/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6607.msg581191#msg581191" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bücher über Raumfahrt</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Computer / A history from the 17th century to today</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/the-computer-a-history-from-the-17th-century-to-today/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2024 13:04:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte des Computers herausgegeben von Jens Müller und Julius Wiedenmann in einer hochwertigen, sehr reich bebilderten, großformatigen Ausgabe des TASCHEN-Verlags. Eine Rezension von Stefan Goth für Raumfahrer.net. Quelle: TASCHEN-Verlag. Ein Beitrag von Stefan Goth 11. August 2024. „Was ist ein Computer“, diese Frage stellt Jens Müller in seinem Vorwort. Das ganze Buch versucht auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Geschichte des Computers herausgegeben von Jens Müller und Julius Wiedenmann in einer hochwertigen, sehr reich bebilderten, großformatigen Ausgabe des TASCHEN-Verlags. Eine Rezension von Stefan Goth für Raumfahrer.net.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TASCHEN-Verlag. Ein Beitrag von Stefan Goth 11. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Front_Cover-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Buch-Frontcover in rosa mit der Aufschrift &quot;The Computer&quot; und 8 Bildern mit Computerbezug. Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Buch-Frontcover in rosa mit der Aufschrift &quot;The Computer&quot; und 8 Bildern mit Computerbezug. Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Front_Cover_260x379.jpg" alt="FliegerRevue - vermutlich letzte gedruckte Ausgabe oben. (Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Buch-Frontcover in rosa mit der Aufschrift &#8222;The Computer&#8220; und 8 Bildern mit Computerbezug.<br>(Bild: Stefan Goth)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Was ist ein Computer“, diese Frage stellt Jens Müller in seinem Vorwort. Das ganze Buch versucht auf diese Frage ein Antwort zu geben, wobei schnell klar wird, dass es sich nicht um ein einziges, genau beschreibbares Gerät, sondern um eine inzwischen alle Lebensbereiche verändernde Entwicklung hin zu einer digitalisierten Welt geht. Beginnend bei den ersten mechanischen Rechenhilfen und theoretischen Überlegungen vor mehreren hundert Jahren, über die elektromechanische Verschlüsselungstechnik „Enigma“ Nazi-Deutschlands und der Code-Knacker im englischen Pletchly Park, die ersten Großrechner, das aufkommen der „Personal Computer“, den Smartphones bis hin zu Quantencomputer, wird ein ganz großer Bogen gespannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das vorliegende Buch ist natürlich kein Raumfahrt-Buch und auch Astronomie wird nur geringfügig gestreift, trotzdem entwickeln sich Blick und Weg zu den Sternen parallel und abhängig von der Computerisierung unserer Welt. Die Informationstechnologie wiederum erfährt entscheidende Impulse auch aus der Raumfahrt. Als z.B. der Computer für die Apollo-Raumkapsel entwickelt wurde, waren die wenigen existierenden Großrechner raumfüllende elektronische Ungetüme. Selbst die kompaktesten programmierbaren Geräte hatten noch die Größe von Kühlschränken und mussten ohne Displays auskommen. Am mobilsten waren noch einfache elektromechanische Tisch-Rechenmaschinen für die Grundrechenarten, immer noch in der Größe von Schreibmaschinen. Die Herausforderung bestand also darin einen Computer zu entwickeln, der nicht nur in der Lage war das Raumschiff zu steuern, sondern vor allem leicht und klein genug, um überhaupt eingebaut werden zu können. Auch wenn dies die Miniaturisierung in der Computerwelt nicht alleine ausgelöst hat, so ist dies eine Entwicklung, die beschrieben durch „Moor’s Law“ noch heute fortdauert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Buchruecken-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Buchrücken in rosa mit der Aufschrift &quot;The Computer&quot;. Oben erkennt man das &quot;Kameraauge&quot; von HAL 9000, dem Computer aus &quot;2001 - Odysee im Weltraum&quot;, unten sind eine 3,5&quot;-Diskette und das Wort &quot;TASCHEN&quot; aufgedruckt. Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Buchrücken in rosa mit der Aufschrift &quot;The Computer&quot;. Oben erkennt man das &quot;Kameraauge&quot; von HAL 9000, dem Computer aus &quot;2001 - Odysee im Weltraum&quot;, unten sind eine 3,5&quot;-Diskette und das Wort &quot;TASCHEN&quot; aufgedruckt. Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Buchruecken_260x418.jpg" alt="FliegerRevue im Lauf der Zeit. (Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Buchrücken in rosa mit der Aufschrift &#8222;The Computer&#8220;<br>(Bild: Stefan Goth)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt immer wieder Schnittstellen zwischen Digitalisierung und Raumfahrt. Erstaunlich ist, dass viele Entwicklungen nicht, wie man vielleicht den Eindruck haben könnte, „vom Himmel fallen“ sondern oft eine lange, von Rückschlägen gekennzeichnete Vorgeschichte haben. So existiert die Idee eines „Satelliten-Internet“ im low-earth-orbit schon mindestens seit den 1990er-Jahren, für die praktische Umsetzung hat es mehr als 20 Jahre gebraucht. Viele Dinge, die wir heute dem täglichen Leben zuordnen, brauchten ihren wissenschaftlichen und technischen Vorlauf, dies wird in dieser großen Zusammenschau der Entwicklung der Informationstechnologie immer wieder deutlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch legt zwar den Schwerpunkt auf die wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften, aber immer im Kontext der jeweiligen Epoche und wird damit auch zu einem Abriss der gesellschaftlichen Entwicklung. Der große Fokus liegt hier auf der grafischen Darstellung, auf den Bildern sowohl der historischen „Rechner“ mit neuen aufwändigen Fotografien, zeitgenössischen Originalbildern und vielen hochwertig wiedergegebenen Werbeanzeigen. Die einleitenden Texte zu den Kapiteln und die etwas weitergehenden Erläuterungen sind dreisprachig gehalten, deutsch im Original, sowie englisch und französisch als Übersetzungen. Hervorgehobene Zitate von Zeitzeugen und die Bildunterschriften sind allerdings nur in Englisch wiedergegeben. Da die Übersetzungen eher sinngemäß angelegt sind, lohnt es sich manchmal die unterschiedlichen Sprachfassungen zu lesen, die Angaben variieren u.U. im Detail (zumindest im Vergleich von Deutsch und Englisch, den französischen Text kann ich mangels Sprachkenntnisse nicht beurteilen).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Back_Cover-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Buch-Backcover in rosa mit 12 Bildern mit Computerbezug. Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Buch-Backcover in rosa mit 12 Bildern mit Computerbezug. Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/20240811_Back_Cover_260x376.jpg" alt="FliegerRevue im Lauf der Zeit. (Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Buch-Backcover in rosa mit 12 Bildern mit Computerbezug.<br>Bild: Stefan Goth</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufmachung des großformatigen Buches (B x H x T: 25,5 x 37,8 x 4,5 cm, 8,980 kg, 60 €) ist, wie vom TASCHEN-Verlag nicht anders zu erwarten, sehr hochwertig. Der Fokus liegt ganz klar auf der exzellenten visuellen Wiedergabe der Bilder, die Texte zu einzelnen Objekten oder die Vita der wichtigsten Protagonisten sind eher kurz und knapp gehalten. Mit nominell 472, tatsächlich aber 476 bedruckten Seiten, es kommen noch die Innenseiten der Buchdeckel und die Außenseiten des Covers hinzu, sprengt es auf jeden Fall den Rahmen dessen, was man sich unter einem „Taschenbuch“ vorstellt, hier sollte man sich vom Namen des Verlags nicht Irre machen lassen. Auch für Menschen, die einen gewissen Teil der „Computerisierung“ in der Arbeitswelt und im privaten Umfeld mitgemacht haben, bietet dieses ausdrucksstarke Werk viele neue Erkenntnisse aber auch ein Wiedersehen mit „alten Bekannten“. Dieses „Bilderbuch für Erwachsene“ kann ich allen technikinteressierten Menschen dringendst empfehlen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Stefan Goth</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6607.msg564700#msg564700" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bücher über Raumfahrt</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lexikon: Satellitenmission Aqua</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-satellitenmission-aqua/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2020 21:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkreislauf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6549</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aqua-Erdbeobachtungsmission Autor: Star-Light, Quelle: NASA . Aqua, lateinisch für Wasser, ist eine geowissenschaftliche Satellitenmission der NASA, benannt nach der großen Menge an Informationen über den Wasserkreislauf der Erde, einschließlich Verdunstung aus den Ozeanen, Wasserdampf in der Atmosphäre, Wolken, Niederschlag, Bodenfeuchtigkeit, Meereis, Landeis und Schneebedeckung auf dem Land und Eis, die diese Mission sammeln wird. Weitere [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-satellitenmission-aqua/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Satellitenmission Aqua</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Aqua-Erdbeobachtungsmission</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light, Quelle: NASA .</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Aqua_sea_ice_image.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Aqua_sea_ice_imagek.jpg" alt=""/></a><figcaption>Satellit <em>Aqua</em><br>Quelle: NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aqua, lateinisch für Wasser, ist eine geowissenschaftliche Satellitenmission der NASA, benannt nach der großen Menge an Informationen über den Wasserkreislauf der Erde, einschließlich Verdunstung aus den Ozeanen, Wasserdampf in der Atmosphäre, Wolken, Niederschlag, Bodenfeuchtigkeit, Meereis, Landeis und Schneebedeckung auf dem Land und Eis, die diese Mission sammeln wird. Weitere Variablen, die ebenfalls von Aqua gemessen werden, sind Strahlungsenergieflüsse, Aerosole, Vegetationsbedeckung auf dem Land, Phytoplankton und gelöste organische Substanz in den Ozeanen sowie Luft-, Land- und Wassertemperaturen. Die Aqua-Mission ist Teil des internationalen Erdbeobachtungssystems (EOS) der NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Aqua_line_drawing.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Aqua_line_drawingk.jpg" alt=""/></a><figcaption>Instrumente von Aqua</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aqua wurde am 4. Mai 2002 gestartet und hat sechs Erdbeobachtungsinstrumente an Bord, die eine Vielzahl globaler Daten sammeln sollen. Aqua wurde ursprünglich für eine Einsatzdauer von sechs Jahren entwickelt, hat dieses  Ziel aber inzwischen weit übertroffen. Der Satellit überträgt weiterhin durchschnittlich 98 GByte Daten pro Tag von vier seiner sechs Instrumente, AIRS, AMSU, CERES und MODIS, und Daten reduzierter Qualität von einem fünften Instrument, AMSR-E. Das sechste Aqua-Instrument, HSB, sammelte etwa neun Monate lang Daten von hoher Qualität, fiel jedoch im Februar 2003 aus. Aqua war das erste Mitglied einer Gruppe von Satelliten, die als A-Train bezeichnet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier eine schematische Darstellung des Satelliten mit seinen Instrumenten (Quelle NASA). Bei den sechs Instrumenten handelt es sich um den Atmospheric Infrared Sounder (AIRS), die Advanced Microwave Sounding Unit (AMSU-A), den Humidity Sounder for Brazil (HSB), das Advanced Microwave Scanning Radiometer for EOS (AMSR-E), das Moderate-Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS), und das Clouds and the Earth&#8217;s Radiant Energy System (CERES).</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Daten zu Aqua:</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rakete</strong>: Zweistufiges Delta II 7920-10L<br><strong>Ort:</strong> SLC-2W, Western Range, Luftwaffenstützpunkt Vandenberg, Kalifornien<br><strong>Startdatum:</strong> 4. Mai 2002 um 2:55 Uhr PDT </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gewicht (beim Start): </strong>2.934 kg (6.468 Pfund)<br><strong>elektrische</strong> <strong>Leistung:</strong> 4.860 Watt am Ende der Lebensdauer<br><strong>Größe (entfaltet):</strong> 4,8 m (15,8 ft) x 16,7 m (54,8 ft) x 8 m (26,4 ft)<br><strong>ursprünglich geplante Missionsdauer: </strong>6 Jahre</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Informationen dazu finden Sie auf der <a href="https://aqua.nasa.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Missionsseite</a> der NASA und in der <a href="https://science.nasa.gov/mission/aqua/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Übersicht</a> aller NASA Missionen.</p>
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		<title>Lexikon: Zenit / Nadir / Horizont</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-zenit-nadir-horizont/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 22:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont]]></category>
		<category><![CDATA[Nadir]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Autor: Star-Light. Der Zenit Der Zenit ist der Punkt einer fiktiven Himmelskugel, der sich senkrecht über dem Beobachter befindet, also einen Winkel von 90° zum Horizont besitzt. Der Nadir Der Nadir ist der tiefste Punkt einer fiktiven Himmelskugel, der sich senkrecht unter dem Beobachter befindet, also einen Winkel von -90° zum Horizont. besitzt. Der Horizont [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Zenit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zenit ist der Punkt einer fiktiven Himmelskugel, der sich senkrecht über dem Beobachter befindet, also einen Winkel von 90° zum Horizont besitzt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Nadir</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nadir ist der tiefste Punkt einer fiktiven Himmelskugel, der sich senkrecht unter dem Beobachter befindet, also einen Winkel von -90° zum Horizont. besitzt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Horizont</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der&nbsp;mathematische Horizont ist eine Ebene&nbsp;rechtwinklig&nbsp;zur&nbsp;Zenit- oder Lotrichtung (Nadir).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Zenith-Nadir-Horizon.jpg" alt="" /><figcaption>Zenit / Nadir / Horizont<br>Quelle: Wikimedia Commons<br>(Bearbeitet: Thomas Geuking)</figcaption></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading"></h4>
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		<title>Lexikon: Planet Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2017 19:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
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		<category><![CDATA[Viking]]></category>
		<category><![CDATA[Wassereis]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Planet Mars Autor: Star-Light, Quelle: NASA. Von den ersten Astronomen, die ihren Blick zum Himmel richteten bis zu den Raumsonden, die andere Planeten erforschten war es ein weiter Weg. Der Mars hat seit jeher die Fantasie der Menschen beflügelt. Auch mit unserem heutigen Wissen durch die Raumfahrt bleiben noch viele Fragen offen. Ein Planetenportrait. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Mars</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light, Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/mars/facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von den ersten Astronomen, die ihren Blick zum Himmel richteten bis zu den Raumsonden, die andere Planeten erforschten war es ein weiter Weg. Der Mars hat seit jeher die Fantasie der Menschen beflügelt. Auch mit unserem heutigen Wissen durch die Raumfahrt bleiben noch viele Fragen offen. Ein Planetenportrait.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Mars1gesg.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Mars1gesg260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das Hubble Teleskop machte diese<br> Aufnahme aus 55 Mio. Kilometer Entfernung<br>(Bild: NASA)<br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von unserer&nbsp;&nbsp;aus betrachtet ist der Mars der vierte Planet im Sonnensystem. Er ist der äußere Nachbar der&nbsp;Erde&nbsp;und bildet mit den Planeten Merkur,&nbsp;Venus&nbsp;und Erde das innere Sonnensystem aus Gesteinsplaneten. Nach außen folgt der Asteroidengürtel und die äußeren (Gas-) Planeten. Bereits den frühen Astronomen war der Mars bekannt. Das Wort Planet leitet sich aus dem griechischen ab und bedeutet so viel wie „umherwandern“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit den anderen mit dem bloßen Auge beobachtbaren Planeten im Sonnensystem bewegt sich der Mars jede Nacht vor dem scheinbar still stehenden Firmament. Hinzu kommt seine außergewöhnliche Bahn und natürlich die rote Farbe, der er auch seinen Namen verdankt. Die Römer nannten den Planeten nach dem Kriegsgott „Mars“ und verbanden die Farbe mit dem im Krieg vergossenen Blut. Seine rote Farbe verdankt der Mars jedoch dem Eisenoxid (Rost) auf seiner Oberfläche. Aus der griechischen Mythologie stammen die Namen der beiden Marsmonde „Phobos“ und „Deimos“ (griech. Furcht und Schrecken), benannt nach den Söhnen und Begleitern des griechischen Kriegsgottes „Ares“. Die Entdeckung der Monde erfolgte 1877 durch den amerikanischen Astronomen Asaph Hall.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Mars in der Geschichte der Astronomie</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Tycho_Brahe_260.jpg" alt="" width="259" height="351"/><figcaption>Tycho Brahe in seinem Observatorium<br>(Bild: Wikimedia)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in der Geschichte der Astronomie spielte der Mars eine große Rolle. Der dänische Hofastronom Tycho Brahe (1546 – 1601) lieferte mit seinen sehr exakten Himmelsbeobachtungen die Datenbasis mit der Johannes Kepler (1571 – 1630) die Bahn des Mars exakt bestimmen und daraus die nach ihm benannten Gesetze ableiten konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Erfindung und stetigen Verbesserung des Fernrohrs wurden dem Mars weitere Geheimnisse entlockt. So beobachtete der niederländische Astronom Christian Huygens (1629 – 1695) im Jahre 1659 eine dunkle Fläche auf dem Mars, die sich bewegte. Er schloss daraus, dass der Mars rotieren müsse und berechnete die Umlaufzeit mit 24 Stunden. Später sollte Jean-Dominique Cassini (1625 – 1712) den Wert mit 24 Stunden und 40 Minuten noch genauer bestimmen. Auch die Polkappen des Mars wurden in diesem Zeitraum erstmals beobachtet. Friedrich Wilhelm Herschel konnte mit seinen selbstgebauten Spiegelteleskopen die Polachsenneigung des Mars sehr genau bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für großes Aufsehen sorgte schließlich der Mailänder Astronom Giovanni Virginio Schiaparelli (1835 – 1910). Er glaubte auf der Oberfläche des Mars feine linienförmige Strukturen erkannt zu haben, die er „Canali“ (italienisch für „Rinnen“ oder „Gräben“) nannte. Daraus wurden schnell „Kanäle“ abgeleitet, die die Fantasie der Menschen beflügelten und zu Spekulationen über eine Zivilisation auf dem Mars führten. Diese wurden erst im Zeitalter der Raumfahrt endgültig widerlegt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das heutige Bild vom Mars</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/olympus_mgs_big.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/olympus_mgs_small.jpg" alt="" width="191" height="400"/></a><figcaption>Olympus Mons<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits durch die Mariner Sonden war bekannt, dass der Mars eine hochinteressante, abwechslungsreiche Oberfläche besitzt, mit Strukturen wie wir sie auch von der Erde kennen. Er besitzt wie die Erde Polkappen am Nord- und Südpol. Das Eis besteht sowohl aus gefrorenem Kohlendioxid, als auch aus Wassereis. Da der Mars eine ähnliche Achsneigung wie die Erde hat gibt es auf dem Mars jahreszeitliche Veränderungen, die man unter anderem deutlich an der südlichen Polkappe erkennen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mars ist zweigeteilt in eine nördliche Tiefebene die weit weniger Einschlagkrater aufweist wie das südliche Hochland. Auf der südlichen Hemisphere befindet sich auf dem Tharsis-Rücken der 26,4 km hohe Vulkan Olympus Mons mit ca. 600 km Durchmesser. Auf dem Gipfel des erloschenen Vulkans befindet sich ein riesiger Vulkankrater in dem die gesamte Stadt Berlin Platz finden würde. Eine weitere sehr auffällige Struktur auf dem Mars sind die Valles Marineris (die Mariner-Täler), sie stellen mit 4000 km Länge und bis zu 700 km Breite bei einer Tiefe von bis zu 7 km den Grand Canyon der Erde weit in den Schatten.                                                                                                                                                                                                                  Der Mars ist halb so groß wie die Erde, hat aber nur 11% seiner Masse. Der Oberflächendruck der Marsatmosphäre beträgt mit 0,006 bar weniger als ein Hundertstel des Atmosphärendrucks auf der Erdoberfläche. Die Marsatmosphäre besteht zu über 95% aus Kohlendioxid, knapp 3% aus Stickstoff und nur 0,13% entfallen auf Sauerstoff. Für den Menschen ist sie damit nicht atembar.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/mariner3_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/mariner3_4_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mariner 4<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es sollte die amerikanische Raumsonde Mariner 4 sein, die im Juli 1965 die ersten 21 Nahaufnahmen des Mars zurück zur Erde sendete und uns damit erstmals das wahre Antlitz des Mars zeigte. Die weiteren Mariner Sonden lieferten ein erstes vollständiges Bild des Planeten aus einigen tausend Fotos. Die erste weiche Landung gelang der Sowjetunion im Jahre 1971 mit der Sonde Mars 3. Leider brach der Funkkontakt unmittelbar nach der Landung ab. Einen weiteren Meilenstein in der Marsforschung setzten die beiden Sonden Viking 1 und 2 mit ihren weichen Landungen am 20. Juli und 3. September 1976. Die Ergebnisse ihrer Experimente beschäftigen noch heute die Wissenschaft. Sind sie das Resultat chemischer Reaktionen, oder ein erster Hinweis auf organisches Leben, wie Gilbert Levin einer der Entwickler der Experimente der Sonden glaubt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Rover auf dem Mars landete am 04. Juli 1997 auf dem dem Mars. Es handelte sich um die Pathfinder Mission mit dem Rover „Sojourner“. Neben zahlreichen Fotos und Wetterdaten konnte er erste Analysen von Boden und Gestein zur Erde funken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihm folgten die Rover „Spirit“ (Landung 4. Januar 2004 im Krater Gusev) und Opportunity (Landung 25. Januar 2004 in der Tiefebene Meridiani Planum). Während der Kontakt zu „Spirit“ im März 2010 abbrach sammelt Opportunity noch immer fleißig Daten. Sie legen nahe, dass es auf dem Mars einmal flüssiges Wasser gab. Der derzeit letzte Rover landete am 26. November 2011. Es handelt sich um das Mars Science Laboratory (Curiosity) der NASA. Er soll weitere geologische Analysen des Marsbodens durchführen und ist ebenfalls noch aktiv.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/VallesMarinesbig.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/VallesMarines600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Valles Marineris<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Fernerkundung des Mars schritt mit den erfolgreichen Sonden wie dem Mars Global Surveyor (1997 – 2006) weiter voran. Die Sonde machte sehr hochauflösende Bilder des Mars. Auf den Bildern fanden die Wissenschaftler deutliche Beweise für einst flüssiges Wasser auf dem Mars in Form von ausgetrockneten Flüssen und Seen. Mars Odyssey (2001 – heute), die große Mengen Wassereis am Marssüdpol entdeckte, Mars Express der ESA (2003 – heute) entdeckte u.a. Spuren von Methan in der Atmosphäre. Der Mars Reconnaissance Orbiter kartografiert seit 2006 den Mars und soll unter anderem geeignete Landestellen für zukünftige Missionen finden. Außerdem dient er als Kommunikationsschnittstelle mit der Erde. Die Sonde Maven umkreist seit dem 22. September 2014 den Mars und untersucht seine Atmosphäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie und die Daten weiterer Sonden, wie dem ExoMars Trace Gas Orbiter werden uns noch viele Entdeckungen ermöglichen und unser Bild vom Mars auch in der Zukunft noch nachhaltig verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen Daten und Fakten über den Planeten hat die NASA in englischer Sprache im <a href="https://science.nasa.gov/mars/facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Mars Fact Sheet</a> zusammengestellt</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Der Planet Mars                     </a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lexikon: Planet Neptun</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-neptun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2016 22:33:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Neptun]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Ringsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Triton]]></category>
		<category><![CDATA[Voyager 2]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6416</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Planet Neptun Autor: Star-Light. Neptun ist von der Sonne aus gesehen der äußerste Planet unseres Sonnensystems. Sein Name stammt vom römischen Gott des Meeres und der Fließgewässer. Seine Existenz wurde bereits lange bevor ihn ein Astronom durch ein Fernrohr sah vermutet. Durch die Beobachtung von Bahnstörungen der Uranus Bahn kam der französische Astronom Urbain [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Neptun</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/imageneptune_full.jpg" alt="" /><figcaption>Dieses Bild von Neptun wurde durch die grünen und<br> orangen Filter der NAC auf Voyager 2 aufgenommen.<br> Die Sonde befand sich 4,4 Mio. Meilen vom Planeten<br> entfernt. Voyager 2 flog noch 4 Tage und 20 Stunden<br> bis zur größten Annäherung am 25.08.1989. Das Bild<br> zeigt den Großen Dunklen Fleck und seine Begleiter der<br> hellen Fleck. Weiter im Westen befindet sich der schnell<br>  bewegender heller Fleck, &#8222;Scooter&#8220; genannt und der<br> kleinere  dunkle Fleck ist darunter auf dem Bild sichtbar<br>. Die Wolken waren für die Kameras von Voyager 2 immer<br> vorhanden. Nördlich ist ein sehr helles Wolkenband,<br> ähnlich wie am Südpol, zusehen.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neptun ist von der Sonne aus gesehen der äußerste Planet unseres Sonnensystems. Sein Name stammt vom römischen Gott des Meeres und der Fließgewässer. Seine Existenz wurde bereits lange bevor ihn ein Astronom durch ein Fernrohr sah vermutet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Beobachtung von Bahnstörungen der Uranus Bahn kam der französische Astronom Urbain Jean Joseph Leverrier zu dem Schluss, dass es einen weiteren Planeten geben müsse. Gottfried Galle sah Neptun schließlich an der berechneten Position am 23. September 1846 durch sein Teleskop. Neptun hat eine geneigte Achse etwa wie die Erde und damit Jahreszeiten, die aber rund 40 Erdjahre dauern. Er ähnelt am meisten Uranus und wird wie er als Eisriese bezeichnet, obwohl er wärmer als Uranus ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beiden gemeinsam ist auch ein fester Kern im Inneren. Im Gegensatz zur Uranus hat Neptun eine viel aufregendere Atmosphäre mit Wetterphänomenen, wie einem Sturmsystem mit 2100 km/h Windgeschwindigkeit, das Voyager 2 bei seinem Vorbeiflug im August 1989 beobachtete. Auch hier ist die Voyager Sonde bisher der einzige Besucher. 13 Monde wurden entdeckt, von denen Triton der mit Abstand größte ist. Ebenfalls ist ein Ringsystem aus 5 Ringen nachgewiesen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen Daten und Fakten über den Planeten hat die NASA in englischer Sprache im <a href="https://science.nasa.gov/neptune/neptune-facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Neptune Fact Sheet </a>zusammengestellt</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lexikon: Planet Uranus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-uranus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2016 22:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Gasriese]]></category>
		<category><![CDATA[Grand Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Herschel]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Uranus]]></category>
		<category><![CDATA[Voyager 2]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6508</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Planet Uranus Autor: Star-Light. Uranus ist der siebte Planet im Sonnensystem von der Sonne aus betrachtet. Er gehört zu den äußeren Planeten jenseits des Asteroidengürtels. Seine Entdeckung wird Wilhelm Herschel (Astronom 15. Nov 1738 &#8211; 25. Aug 1822) zugeschrieben. Er erkannte als erster, dass es sich um einen Planeten handelt. Uranus ähnelt den anderen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-uranus/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Uranus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Uranus</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/potw1714ak.jpg" alt=""/><figcaption>Dies ist ein zusammengesetztes Bild von Uranusvon Voyager 2<br> und zwei verschiedene Beobachtungen  von Hubble, eine für<br> den Ring und eine für die  Auroren auf Uranus.<br>Im Jahr 2011 wurde versucht, mit dem Hubble Weltraumteleskop<br> ein Bild der Auroren auf Uranus aufzunehmen. Im Jahr 2012 und<br> 2014  nahm ein Team aus dem Pariser Observatorium einen<br> zweiten Blick auf die Auroren mit den Ultraviolett-Möglichkeiten<br> des Space Telescope Imaging Spectrograph (STIS) dass auf<br> Hubble installiert ist. Sie verfolgten die interplanetaren Schocks,<br> die durch zwei kräftige Stöße von dem Sonnenwind verursacht<br> wurden, die sich von der Sonne nach Uranus bewegte. Sie<br> benutzten Hubble, um die Wirkung des Sonnenwindes auf<br> die Auroren von Uranus zu erfassen. Sie beobachteten die<br> intensivsten Auroren, die je auf dem Planeten<br> gesehen wurden. Durch die Beobachtung der Auroren<br> im Laufe der Zeit sammelten die Astronomen den ersten direkten<br> Beweis dafür, dass sich diese mächtigen schimmernden Regionen<br> mit dem Planeten drehen.  Sie entdeckten auch die lange<br> verschollenen  Magnetpole von  Uranus, die kurz nach ihrer<br> Entdeckung durch Voyager 2 im  Jahr 1986 wegen der<br> Unsicherheiten bei den Messungen und der strukturlosen<br> Planetenoberfläche nicht mehr erfasst wurden.<br>Credit: ESA/Hubble &amp; NASA, L. Lamy / Observatoire de Paris<br>Text credit: European Space Agency</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Uranus ist der siebte Planet im Sonnensystem von der Sonne aus betrachtet. Er gehört zu den äußeren Planeten jenseits des Asteroidengürtels. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Entdeckung wird Wilhelm Herschel (Astronom 15. Nov 1738 &#8211; 25. Aug 1822) zugeschrieben. Er erkannte als erster, dass es sich um einen Planeten handelt. Uranus ähnelt den anderen Gasriesen und ist doch etwas besonderes. Seine Achsneigung beträgt 97,77 Grad. Damit kann man Uranus mit einem vorwärts rollenden Ball vergleichen. Seine Durchschnittstemperatur ist mit -197 Grad die niedrigste im Sonnensystem.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vieles was wir heute über Uranus wissen verdanken wir der „Grand Tour“ die Voyager 2 durch unser Sonnensystem machte und dabei im Januar 1986 am Uranus vorbei flog.<br>Bisher sind 27 Monde und 13 Ringe bekannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Monde sind nach Figuren aus William Shakespeare und Alexander Pope benannt. Im Vergleich mit der Erde hat Uranus die 14,5 fache Masse der Erde und ihren 4-fachen Durchmesser. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Atmosphäre besteht hauptsächlich aus molekularem Wasserstoff (82,5%), Helium 15,2 % und Methan 2,3%. Sollte es noch eine weitere Mission zum Uranus geben, könnte dies zur weiteren Entdeckungen von Ringen, oder Monden führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen Daten und Fakten über den Planeten hat die NASA in englischer Sprache im <a href="https://science.nasa.gov/uranus/facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Uranus Fact Sheet</a> zusammengestellt</p>
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		<title>Lexikon: Planet Saturn</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-saturn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2016 21:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Enceladus]]></category>
		<category><![CDATA[Gasplanet]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Titan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Planet Saturn Autor: Star-Light. Der Saturn ist der sechste Planet im Sonnensystem von der Sonne aus gesehen. Er gehört zu den äußeren Planeten, jenseits des Asteroidengürtels und ist ein Gasplanet. Saturn hat ein ausgeprägtes Ringsystem aus neun Ringen, dass schon Galilei 1610 mit seinem Teleskop entdeckte. Den Planeten selbst kann man noch mit bloßem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Saturn</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/10328043663_4bed9ebdb7_o-1.jpg" alt=""/><figcaption>Aufnahme der Sonde Cassini.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Saturn ist der sechste Planet im Sonnensystem von der Sonne aus gesehen. Er gehört zu den äußeren Planeten, jenseits des Asteroidengürtels und ist ein Gasplanet. Saturn hat ein ausgeprägtes Ringsystem aus neun Ringen, dass schon Galilei 1610 mit seinem Teleskop entdeckte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Planeten selbst kann man noch mit bloßem Auge beobachten, er ist nach Jupiter der zweitgrößte Planet im Sonnensystem und der äußerste Planet, der sich noch ohne eine Teleskop beobachten lässt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Saturn verfügt über 62 Monde von denen viele kleiner als 10 km sind. Als Gasplanet hat Saturn keine feste Oberfläche aber einen Gesteinskern, ähnlich der Erde aber mit mindestens dem 10-fachen Durchmesser. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den weiteren Besonderheiten des Saturn gehört, dass er etwa die doppelte Menge Energie abgibt wie er von der Sonne erhält. Außerdem verfügt er über ein starkes Magnetfeld. Seine Atmosphäre hat Ähnlichkeit mit der des Jupiter, man kann ebenfalls Wolkenbänder beobachten, die aber nicht so stark ausgeprägt sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wohl interessantesten Monde des Saturn sind der Titan, mit einer nennenswerten Atmosphäre und Enceladus bei dem unter der gefrorenen Oberfläche ein Wasserozean vermutet wird und der aus Geysiren Fontänen aus Wassereis ausstößt. Insgesamt bietet das gesamte System noch viel Potential für Entdeckungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen Daten und Fakten zum Saturn hat die NASA in englischer Sprache im &#8222;<a href="https://science.nasa.gov/saturn/facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Saturn Fact Sheet&#8220;</a> zusammengestellt.</p>
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		<title>Lexikon: Planet Venus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-venus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2016 20:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[dichteste Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Treibhauseffekt]]></category>
		<category><![CDATA[Venus]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkanismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Planet Venus Autor: Star-Light. Von der Sonne aus gesehen ist die Venus der zweite Planet im Sonnensystem. Trotzdem ist es auf der Venus heißer als auf dem Merkur, dem innersten Planeten im Sonnensystem. Das liegt am extremen Treibhauseffekt auf der Venus. Der Planet ist immer von einer geschlossenen Wolkendecke umgeben. Stark schwefelhaltige Wolkenschichten absorbieren [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Venus</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/venus2k.jpg" alt="" /><figcaption>Die Venus</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Sonne aus gesehen ist die Venus der zweite Planet im Sonnensystem. Trotzdem ist es auf der Venus heißer als auf dem Merkur, dem innersten Planeten im Sonnensystem. Das liegt am extremen Treibhauseffekt auf der Venus. Der Planet ist immer von einer geschlossenen Wolkendecke umgeben. Stark schwefelhaltige Wolkenschichten absorbieren 90% des Sonnenlichts und verhindern jeden Blick auf die Oberfläche. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darunter befindet sich eine Schicht die überwiegend aus Kohlendioxid und etwas Stickstoff besteht. Die Venus hat die dichteste Atmosphäre im Sonnensystem und der Atmosphärendruck ist 92-mal so hoch wie auf der Erde. Die Temperatur liegt bei konstanten 460 Grad Celsius. Die Winde erreichen Geschwindigkeiten von 300 km/h. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Großteil des heutigen Wissens über die Venus verdanken wir der Raumfahrt. Nur mit ihrer Hilfe konnten wir einen Blick durch die Wolkenschichten auf die Oberfläche der Venus werfen. Vermuteten unsere Vorfahren noch eine üppige Dschungelwelt unter den Wolken brachten Radarbilder ein völlig anderes Bild ans Licht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oberfläche ist überwiegend durch Vulkanismus geprägt worden. Über einen langen Zeitraum müssen Lavaströme die Oberfläche überflutet haben. Insgesamt ist die Venus nicht so gebirgig wie die Erde und man hat keine Plattentektonik feststellen können. Durch die dichte der Atmosphäre erreichen nur die größeren Brocken aus dem All die Oberfläche ohne zu verdampfen. Knapp 1000 Einschlagkrater von mindestens 30 km Durchmesser zeugen davon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen Daten und Fakten über den Planeten hat die NASA in englischer Sprache im <a href="https://science.nasa.gov/venus/venus-facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Venus Fact Sheet</a> zusammengestellt</p>
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		<title>Lexikon: Planet Jupiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-jupiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2016 21:54:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Callisto]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Ganymed]]></category>
		<category><![CDATA[Gasriese]]></category>
		<category><![CDATA[Io]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Roter Fleck]]></category>
		<category><![CDATA[Wirbelsturm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Planet Jupiter Autor: Star-Light. Von der Sonne aus betrachtet ist der der fünfte Planet im Sonnensystem. Jupiter ist ein Gasriese und der größte und massenreichste Planet in unserem System. Seine Masse beträgt das 317-Fache der Erdmasse und sein Radius ca. das 11.000-Fache des Erdradius. Mit ihm beginnt das sogenannte äußere Sonnensystem, das durch den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Jupiter </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/PIA22936k.jpg" alt="" width="314" height="314"/><figcaption>Diese auf der Erde basierende Beobachtung von Jupiter und die südliche tropische Störung, die sich dem Großen Roten Fleck näherte, wurde am 26. Januar 2018aufgenommen. Der Amateurastronom Christopher Go nahm dieses Bild auf und bearbeitete es.<br>Credit: Christopher Go</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Sonne aus betrachtet ist der der fünfte Planet im Sonnensystem. Jupiter ist ein Gasriese und der größte und massenreichste Planet in unserem System. Seine Masse beträgt das 317-Fache der Erdmasse und sein Radius ca. das 11.000-Fache des Erdradius. Mit ihm beginnt das sogenannte äußere Sonnensystem, das durch den Asteroidengürtel von den inneren Planeten getrennt ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/PIA22941k.jpg" alt="" width="281" height="281"/><figcaption>Eine detaillierte Struktur in den Wolken von Jupiters<br> Südäquatorialgürtel ist in diesem farbverstärkten<br> Bild, das um 10:28 Uhr PDT am 15. Juli 2018<br> (1:28 Uhr EDT am 16. Juli) aufgenommen wurde, sichtbar.<br> Juno führte den 14. nahen Vorbeiflug des Gasriesenplaneten aus.Der Bürgerwissenschaftler Kevin M. Gill hat dieses Bild mit den Daten des JunoCam erstellt.<br>Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Kevin M. Gill</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Aufgrund seiner Größe ist er nach der Sonne, dem Mond und der Venus das hellste Objekt am Himmel. Bereits 1610 entdeckte Galilei 4 Monde, heute wissen wir von 67 Objekten die Jupiter umkreisen. Die nach ihrem Entdecker auch galileischen Monde genannten Objekte sind Io, Europa, Ganymed und Callisto. Im Vergleich zu Jupiter sind sie klein, aber teilweise größer als der Planet Merkur.<br>Jupiter ist nicht nur der größte Planet im Sonnensystem sondern er dreht sich auch am schnellsten um sich selbst. Nur knapp 10 Stunden benötigt er für eine Rotation. Diese Geschwindigkeit hat zu einer deutlichen Abplattung des Planeten geführt und erklärt wohl auch die Wolkenbänder, die man auf seiner Oberfläche sehen kann.<br>Für eine Umkreisung der Sonne benötigt der Planet 11,86 Erdjahre.<br>Daneben hat Jupiter ein starkes Magnetfeld und muß im Inneren über eine Wärmequelle verfügen, da er etwas mehr Wärme abgibt, als er von der Sonne erhält.<br>Als Gasriese hat er keine feste Oberfläche und überhaupt nur eine sehr geringe Dichte. In seinem Inneren vermutet man aber einen Gesteinskern.<br>Ein sehr auffallendes Merkmal auf Jupiters Oberfläche ist der „Rote Fleck“. Es handelt sich dabei um ein riesiges Sturmsystem in dem die Erde zweimal hineinpasst. Bereits seit 300 Jahren ist es bekannt, was es so lange stabil hält ist bis jetzt ein Rätsel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen, Daten und Fakten über den Planeten hat die NASA im <a href="https://science.nasa.gov/jupiter/jupiter-facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jupiter Fact Sheet</a> in englischer Sprache zusammengestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Lexikon: Planet Merkur</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-merkur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2016 22:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Merkur]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Planet Merkur. Autor: Star-Light . Der Merkur ist der innerste Planet unseres Sonnensystems und damit der Sonne am nächsten. Er ist benannt nach dem römischen Gott des Handels.Außerdem ist Merkur der kleinste Planet mit Sonnensystem mit 4.880 km Durchmesser. Nimmt man einen Kreis mit dem Äquatordurchmesser der Erde haben zweieinhalb Merkure nebeneinander darin Platz. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Merkur.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light .</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/MercurySliced-small.jpg" alt="" /><figcaption>Grafik basierend auf neuen Forschungen,<br> die zeigen, dass der Planet einen soliden inneren Kern hat.<br>Bildnachweis: Antonio Genova.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Merkur ist der innerste Planet unseres Sonnensystems und damit der Sonne am nächsten. Er ist benannt nach dem römischen Gott des Handels.<br>Außerdem ist Merkur der kleinste Planet mit Sonnensystem mit 4.880 km Durchmesser. Nimmt man einen Kreis mit dem Äquatordurchmesser der Erde haben zweieinhalb Merkure nebeneinander darin Platz. Lange dachte man der Merkur umkreist die Sonne in einer gebundenen Rotation. Das würde bedeuten, dass er der Sonne immer dieselbe Seite zuwendet weil die Eigendrehung genau so lang dauert wie ein Umlauf um die Sonne. Heute weiß man, dass der Merkur in 59 Erdtagen einmal um sich selbst kreist und 88 Tage für einen Sonnenumlauf benötigt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Limb_mosaic2.jpg" alt="" /><figcaption>Es ist ein Mosaik aus zwei Bildern der Wide Angle Camera<br> (WAC) of the Mercury Dual Imaging System (MDIS) am 23.10.2012.<br> Die Auflösung beträgt 1400 Meter pro Pixel.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Merkur fehlt eine dichte Atmosphäre, die für eine Temperaturverteilung sorgen könnte. Auf der sonnenzugewandten Seite kann die Temperatur auf über 400 Grad Celsius steigen und auf der abgewandten Seite auf unter -170 Grad fallen. Jahreszeiten, wie auf der Erde, gibt es auf Merkur nicht. Seine Achse ist gegenüber der Ekliptikebene nur um 2,11 Grad geneigt. Eine weitere Besonderheit ist die hohe Bahnexzentrizität. Das bedeutet Merkur bewegt sich nicht in einer Kreisbahn um die Sonne, sondern in einer eher elliptischen Bahn. Diese verschiebt sich auch noch alle 100 Jahre um 1,56 Grad und ist gegenüber der Erdumlaufbahn um 7 Grad geneigt.  Die NASA hat Zahlen, Daten und Fakten zum Merkur im <a href="https://science.nasa.gov/mercury/facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mercury Fact Sheet</a> in englischer Sprache zusammengestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-merkur/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Merkur</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lexikon: Planet Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-12/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2016 20:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Erdatmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Gesteinsplanet]]></category>
		<category><![CDATA[habitale Zone]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Planet Erde Auto: Star-Light, Quelle: ESA, NASA Earth Fact Sheet (englisch). Nach heutigem Kenntnisstand ist die Erde, unsere Heimat, immer noch der einzige Ort im Universum von dem wir wissen, dass auf seiner Oberfläche Leben existiert. Unsere Heimat ist der größte der inneren Planeten und umkreist von der Sonne aus gesehen an dritter Stelle [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-12/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Planet Erde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Planet Erde</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Auto: Star-Light, Quelle: ESA,  <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://science.nasa.gov/earth/facts/" target="_blank" data-wpel-link="external">NASA Earth </a><a href="https://science.nasa.gov/earth/facts/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Fact</a><a rel="noreferrer noopener follow" href="https://science.nasa.gov/earth/facts/" target="_blank" data-wpel-link="external"> Sheet (englisch)</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach heutigem Kenntnisstand ist die Erde, unsere Heimat, immer noch der einzige Ort im Universum von dem wir <strong>wissen</strong>, dass auf seiner Oberfläche Leben existiert. Unsere Heimat ist der größte der inneren Planeten und umkreist von der Sonne aus gesehen an dritter Stelle sein Zentralgestirn. Er entstand &#8211; wie alle Planeten im Sonnensystem &#8211; vor etwa 4,6 Milliarden Jahren und umkreist die Sonne in der sogenannten habitalen Zone. Dieser Tatsache ist es unter anderem zu Verdanken, dass auf der Erde Leben existiert. Die Erdoberfläche besteht zu etwa 70% aus Wasser- und zu 30% aus Landflächen. Ihr heutiges Erscheinungsbild ist nur das vorläufige Ergebnis der permanenten Veränderungen durch innere und äußere Kräfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau der Erde</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/bild_005b.jpg" alt=""/><figcaption>Unser Heimatplanet Erde</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das innere der Erde bleibt uns bis heute weitgehend verborgen. Nur indirekte (seismische, thermische oder magnetische) Methoden erlauben uns einen Einblick. Die tiefsten Bohrungen erreichten bisher Tiefen von ca. 15 Kilometern.<br>Nach heutigem Stand der Wissenschaft besteht die Erde aus einem festen inneren Kern, der von einem flüssigen äußeren Kern umschlossen ist. Darüber folgt der Erdmantel aus Silikatgestein, der an einigen Stellen geschmolzen ist. Die Erdkruste ist schließlich die Außenhülle der Erde auf der wir leben.<br><br>Über der Erdoberfläche dehnt sich die Atmosphäre aus, ohne die kein Leben auf der Erde möglich wäre. Sie erstreckt sich bis zu einer Höhe von etwa 2400 km in den Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen, Daten und Fakten zu unserem Heimatplaneten findet man im <a href="https://science.nasa.gov/earth/facts/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Fact Sheet Earth</a> in englischer Sprache.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lexikon: Habitale Zone</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-habitale-zone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2016 19:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[flüssiges Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[habitale Zone]]></category>
		<category><![CDATA[Kepler]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenszone]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=5948</guid>

					<description><![CDATA[<p>Habitable Zone (auch Lebenszone, bewohnbare Zone)&#160; Autor: Star-Light . Als habitable Zone (auch Lebenszone, bewohnbare Zone) bezeichnet man im Allgemeinen den Abstandsbereich, in dem sich ein Planet von seinem Zentralgestirn befinden muss, damit Wasser dauerhaft in flüssiger Form auf der Oberfläche existieren kann. Dies wird als wichtige Voraussetzung für die Entstehung von Leben angesehen. Insgesamt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-habitale-zone/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Habitale Zone</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Habitable Zone (auch Lebenszone, bewohnbare Zone)&nbsp;</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light .</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als habitable Zone (auch Lebenszone, bewohnbare Zone) bezeichnet man im Allgemeinen den Abstandsbereich, in dem sich ein Planet von seinem Zentralgestirn befinden muss, damit Wasser dauerhaft in flüssiger Form auf der Oberfläche existieren kann. Dies wird als wichtige Voraussetzung für die Entstehung von Leben angesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt wurden allein mit Hilfe des Weltraumteleskops Kepler bis dato 21 Planeten in der habitablen Zone eines Sterns bestätigt. Ob es dort aber tatsächlich Leben gibt, kann Kepler nicht feststellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Lexikon: Glenn, John H.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-glenn-john-h/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2016 19:34:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronaut]]></category>
		<category><![CDATA[Friendship 7]]></category>
		<category><![CDATA[Glenn]]></category>
		<category><![CDATA[Mercury]]></category>
		<category><![CDATA[STS-95]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geburtsdatum: 18 Juli 1921 in Cambridge, Ohio, verstorben am 8. Dezember 2016 in Columbus, Ohio. Autor: Star-Light, Quelle: NASA. Er war verheiratet und hatte 2 Kinder. John Glenn absolvierte am&#160;20. Februar 1962&#160;den ersten orbitalen Flug eines Amerikaners und umrundete dreimal die Erde. Im Rahmen des Mercury Programms startete John Glenn von Cape Canaveral (Florida), Startkomplex [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Geburtsdatum: 18 Juli 1921 in Cambridge, Ohio, verstorben am 8. Dezember 2016 in Columbus, Ohio.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light, Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/people/john-glenn/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/s6205540fullnasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/s6205540fullnasa26-1.jpg" alt="John Glenn - offizielles Portrait der NASA als Mercury Astronaut "/></a><figcaption>John Glenn &#8211; offizielles Portrait der NASA als Mercury Astronaut</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er war verheiratet und hatte 2 Kinder. John Glenn absolvierte am&nbsp;<strong>20. Februar 1962</strong>&nbsp;den ersten orbitalen Flug eines Amerikaners und umrundete dreimal die Erde. Im Rahmen des Mercury Programms startete John Glenn von Cape Canaveral (Florida), Startkomplex 14, zur Mercury-Atlas 6 Mission „Friendship 7“. Die Gesamtflugzeit der Mission betrug 4h 55min 23 sec.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 29. Oktober bis 7. November 1998 war Glenn im Rahmen der Space-Shuttle-Mission STS-95 mit der Raumfähre Discovery als Nutzlastspezialist erneut im Weltraum. Bei dieser Mission umkreiste er die Erde 134 mal. Gesamtflugzeit: 8 Tage 21h 23min.<br>Während dieser Mission wurde unter anderem erforscht, wie sich die Schwerelosigkeit auf ältere Menschen auswirkt. Mit 77 Jahren hält er damit den Rekord als ältester Raumfahrer im Orbit. Außerdem war er der älteste noch lebende Astronaut aus dem Mercury Programm.</p>
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		<title>Raumfahrt-Statistik 2013</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-statistik-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Dec 2013 14:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Zenit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei 78 erfolgreichen Starts gelangten im zurück liegenden Jahr insgesamt 203 Satelliten in Erdumlaufbahnen. Je zwei Raumfahrzeuge machten sich auf den Weg zum Mond bzw. zum Nachbarplaneten Mars, ein Weltraumteleskop ist unterwegs zum Lagrangepunkt 2 des Sonne-Erde-Systems. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumfahrer.net. Insgesamt wurden 78 Raketen erfolgreich mit ihren Nutzlasten, und dies waren [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bei 78 erfolgreichen Starts gelangten im zurück liegenden Jahr insgesamt 203 Satelliten in Erdumlaufbahnen. Je zwei Raumfahrzeuge machten sich auf den Weg zum Mond bzw. zum Nachbarplaneten Mars, ein Weltraumteleskop ist unterwegs zum Lagrangepunkt 2 des Sonne-Erde-Systems.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumfahrer.net.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt wurden 78 Raketen erfolgreich mit ihren Nutzlasten, und dies waren bis zu 33 in einem Ritt, gestartet. Es gab aber auch vier Fehlschläge. Russland hat 33 Raketen gestartet, aber auch zwei Fehlstarts mit dem jeweiligen Totalverlust der Nutzlast zu verzeichnen. Dabei gelangten 30 russische Nutzlasten neben einer Vielzahl weiterer Satelliten für andere Staaten und Organisationen in Erdumlaufbahnen. 
<br>
Die USA haben 19 erfolgreiche Starts zu verzeichnen und stellen mit 85 Satelliten bzw. Raumsonden sowie 4 Beteiligungen an weiteren Projekten das Gros der Nutzlasten. Danach folgt China mit 14 erfolgreichen Starts und 17 eigenen Nutzlasten bei einem Fehlschlag. 5 Raketenstarts hat Europa ohne Russland (Arianespace) zu verzeichnen, jeweils drei Indien und Japan sowie einen Südkorea. Ein iranischer Satellit erreichte hingegen keine Erdumlaufbahn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzlasten sind neben Kommunikations- und Erdbeobachtungssatelliten für zivile oder militärische Zwecke auch unbemannte Frachter und bemannte Raumschiffe, die zum größten Teil die Internationale Raumstation anflogen und eine Vielzahl an Kleinsatelliten von 127 Gramm bis einige Kilogramm, die bei mehreren Missionen en masse ins All transportiert wurden. So trug am 20. November eine Minotaur 1 30 Nutzlasten in erdnahe Umlaufbahnen, einen Tag später eine Dnjepr 34 Satelliten und am 3. Dezember eine Atlas 5 immerhin 13. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ISS wurde insgesamt von 12 Raumschiffen angeflogen, 4 davon waren bemannte Sojus. Hinzu kamen 4 Progress-Frachter sowie jeweils ein ATV, HTV, Dragon und Cygnus. Das chinesische Raumschiff Shenzhou 10 hingegen flog die Mini-Station Tiangong 1 an. Demnach starteten 2013 15 Menschen ins All. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die weiteren Nutzlasten wurden für Großbritannien (7 + 2 Beteiligungen), die ESA (7), Deutschland (6), Indien (5), Japan (5), Kanada (4 + 1 Beteiligung), Südkorea (3 + 2 Beteiligungen), die Niederlande (3), Argentinien (2 + 2 Beteiligungen), Spanien(2), Dänemark (2), Vietnam (2), Equador (2), Luxemburg (2), Peru (2), Eutelsat (2) und Inmarsat (2) ins All transportiert. Mit jeweils einem Satelliten bzw. der Beteiligung an einem Projekt gehen Estland, Aserbaischan, Österreich und die ASRA (1+1), Mexiko, die Türkei, Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate, Polen, Italien, Norwegen, Südafrika, Bolivien, Pakistan, die Ukraine, Singapur sowie Australien und Quatar in die Annalen der Raumfahrtgeschichte ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der leichteste Raumflugkörper dürfte dabei mit 127 g der peruanische Sub-sub-Satellit Pocket-PUCP sein, der aus PUCP-Sat 1 ausgestoßen wurde, nachdem dieser seinerseits aus Unisat 5 entlassen worden war. Die schwerste Nutzlast dürfte mit etwa 17 t der US-amerikanische Aufklärungssatellit NROL 65 gewesen sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">163 Nutzlasten gelangten in niedrige Erdumlaufbahnen (LEO = Low Earth Orbit), 26 in die Geostationäre Bahn (GEO), &#8230; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt kamen 25 verschiedene Raketentypen zum Einsatz, wobei einige schwer unterscheidbare Untertypen verwendet wurden. Die Sojus-Varianten, die auf der R7 aufbauen starteten 15 Mal, chinesische Langer Marsch (2,3 oder 4) 14 Mal, einmal mit vorzeitiger Triebwerksabschaltung der Oberstufe, die Proton hatte 10 Einsätze, einer davon endete in einer Explosion. Die Atlas 5 bringt es auf 8 Starts, Rokot/Strela auf 5, Ariane 5 auf 4, Delta 4, PSLV und Falcon 9 auf jeweils 3. Zwei Starts absolvierten Antares, H-2, Dnjepr und Zenit, wobei letztere einen Fehlschlag verzeichnete. Mit jeweils einem erfolgreichen Start schreiben sich Minotaur 1, Pegasus, Minotaur 5, Naro, Kuaizhou, Vega, Epsilon und die Sojus 2.1W in die Startliste ein. Die Safir 1 absolvierte einen (Fehl-)Start, bei dem die Nutzlast nicht in eine Erdumlaufbahn gelangte. </p>
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