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	<title>astronautische Raumfahrt &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>astronautische Raumfahrt &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Artemis 2: Heute startet die Mondumrundung, letztes Korrekturmanöver abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/artemis-2-heute-startet-die-mondumrundung-letztes-korrekturmanoever-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 08:49:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Montag, dem 6. April, um 06:41 Uhr MESZ trat die Orion Kapsel Integrity mit ihrer Besatzung in den Einflussbereich des Mondes ein. Das Hauptereignis des heutigen Flugtages: der Flug der Besatzung um die Rückseite des Mondes.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / NASA Communications, Sumer Loggins, 5. April 2026 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute Montag, dem 6. April, um 06:41 Uhr MESZ trat die Orion Kapsel Integrity mit ihrer Besatzung in den Einflussbereich des Mondes ein. Das Hauptereignis des heutigen Flugtages: der Flug der Besatzung um die Rückseite des Mondes.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/04/05/artemis-ii-flight-day-5-correction-burn-complete/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / NASA Communications, Sumer Loggins</a>, 5. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009006large-600x500-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="275" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009006large-499x275-1.jpg" alt="" class="wp-image-151733" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009006large-499x275-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009006large-499x275-1-300x206.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Besatzung von Artemis II hat dieses Foto am vierten Tag ihrer Reise zum Mond aufgenommen. Darauf ist der Mond so ausgerichtet, dass der Südpol oben zu sehen ist, und man beginnt, Teile der Mondrückseite zu erkennen. Das Orientale-Becken befindet sich auf diesem Bild am rechten Rand der Mondscheibe. Mit Artemis II sehen Menschen zum ersten Mal das gesamte Becken. Die Besatzung von Artemis II wird das Orientale-Becken weiterhin aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten, während sie sich dem Mond nähert und während des gesamten Mondvorbeiflugs. Das Orientale-Becken ist ein klassisches Mehrfachring-Einschlagbecken, das als Referenz dient, um andere Einschlagkrater auf Gesteinswelten von Merkur bis Pluto zu vergleichen.<br><mark>Bildnachweis: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Teams der Flugkontrolle in Houston und die Besatzung von Artemis II haben ein Korrekturmanöver zur Feinabstimmung der Flugbahn des Orion-Raumschiffs zum Mond durchgeführt. Der Manöver begann um 05:03 Uhr MESZ und dauerte 17,5 Sekunden.<br>Die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der CSA-Astronaut Jeremy Hansen setzen ihren präzisen Kurs fort, um heute Montag, den 6. April, den Mond zu umrunden.</p>



<p>Zu Beginn ihres Arbeitstages erfüllte die Besatzung ein wichtiges Testziel der Mission: das Anlegen des Orion Crew Survival System (OCSS) Anzugs.<br>Alle vier Besatzungsmitglieder führten eine vollständige Testsequenz durch, darunter das Anlegen und Unterdrucksetzen des Anzugs, die Durchführung von Dichtheitsprüfungen, die Simulation des Einstiegs in den Sitz sowie die Beurteilung der Bewegungsfreiheit und ihrer Fähigkeit zu essen und zu trinken. Der Anzug schützt die Astronauten während dynamischer Flugphasen und gewährleistet die Lebenserhaltung im Falle eines Kabinendruckabfalls sowie bei Überlebensmaßnahmen nach der Wasserung.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-151735" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Durch eines der vier Fenster in der Nähe der Steuerkonsole des Raumschiffs Orion blickt man auf die Erde, die von der Schwärze des Weltraums erhellt wird und immer kleiner wird, während sich die Besatzung dem Mond nähert. Dieses Bild wurde am fünften Tag der Mission von einem Besatzungsmitglied der Artemis-II-Mission aufgenommen.<br><mark>Bildnachweis: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p>Heute Montag, dem 6. April, um 06:41 Uhr MESZ trat die Orion Kapsel Integrity mit ihrer Besatzung in den Einflussbereich des Mondes ein; ab diesem Zeitpunkt wird die Anziehungskraft des Mondes zur dominierenden Kraft, die die Flugbahn von Orion bestimmt.<br>Dieser Meilenstein bildet die Grundlage für das Hauptereignis des heutigen Flugtages: den Flug der Besatzung um die Rückseite des Mondes.</p>



<p>Wichtige Zeitpunkte für den Mondvorbeiflug und Meilensteine (alle Zeiten in MESZ, Änderungen vorbehalten, abhängig vom tatsächlichen Begebenheiten):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>19:00 Uhr: Die Berichterstattung von NASA+ über den Mondvorbeiflug beginnt.</li>



<li>19:56 Uhr: Die Besatzung wird den Rekord für die größte Entfernung des Menschen von der Erde übertreffen, der zuvor 1970 von Apollo 13 aufgestellt wurde.</li>



<li>20:10 Uhr: Kommentare der Besatzung zum Übertreffen des Entfernungsrekords von Apollo 13 (nur Audio)</li>



<li>20:15 Uhr: Die Besatzung richtet die Orion-Kabine für den Vorbeiflug ein</li>



<li>20:45 Uhr: Die Mondbeobachtung beginnt</li>



<li>00:44 Uhr: Voraussichtlicher Kommunikationsausfall, während die Besatzung hinter den Mond fliegt (ca. 40 Minuten)</li>



<li>01:02 Uhr: Orion erreicht den geringsten Abstand zum Mond (6550 Kilometer)</li>



<li>01:07 Uhr: Orion erreicht den größten Abstand zur Erde (406773 Kilometer)</li>



<li>01:25 Uhr: „Earthrise“ markiert das Wiedererscheinen der Erde am gegenüberliegenden Rand des Mondes; voraussichtliche Wiederherstellung der Kommunikation, wenn die Besatzung wieder hinter dem Mond hervorkommt</li>



<li>02:35–03:32 Uhr: Während einer Sonnenfinsternis wird die Sonne aus Sicht der Besatzung hinter dem Mond vorbeiziehen</li>



<li>03:20 Uhr: Die Mondbeobachtung endet</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e004429large.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e004429large-400x260-1.jpg" alt="" class="wp-image-151737" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e004429large-400x260-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e004429large-400x260-1-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses Foto zeigt das Raumschiff Orion mit dem Mond im Hintergrund, aufgenommen von einer Kamera an der Spitze eines seiner Solarpaneele am zweiten Flugtag der Mission.<br><mark>Bildnachweis: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Besatzung trat heute, den 6. April um ca. 08:20 Uhr morgens ihre tägliche Ruhephase an und wird um 16:50 Uhr geweckt, um den sechsten Flugtag zu beginnen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11842.msg585880#msg585880" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis II &#8211; Orion (Integrity) auf SLS</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Artemis 2 Mission hat die Erdumlaufbahn verlassen und fliegt um den Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-artemis-2-mission-hat-die-erdumlaufbahn-verlassen-und-fliegt-um-den-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 07:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren werden Astronauten einer NASA-Mission den Mond umkreisen, nachdem sie einen entscheidenden Zündvorgang des Haupttriebwerks von Orion erfolgreich abgeschlossen haben.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Lauren E. Low, 2. April 2026 Mit dem etwa sechsminütigen Zünden des Triebwerks des Servicemoduls des Raumschiffs [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren werden Astronauten einer NASA-Mission den Mond umkreisen, nachdem sie einen entscheidenden Zündvorgang des Haupttriebwerks von Orion erfolgreich abgeschlossen haben.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasas-artemis-ii-mission-leaves-earth-orbit-for-flight-around-moon/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / Lauren E. Low</a>, 2. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/tli.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="389" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/tli-700x389-1.jpg" alt="" class="wp-image-151661" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/tli-700x389-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/tli-700x389-1-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Am ersten Flugtag der Artemis-II-Mission ist der Erdhalbmond auf einem Bild zu sehen, das von einer Kamera auf dem Solarpanel des Raumschiffs Orion aufgenommen wurde.<br><mark>Quelle: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p>Mit dem etwa sechsminütigen Zünden des Triebwerks des Servicemoduls des Raumschiffs am Donnerstag, bekannt als „Translunar Injection Burn“, beschleunigten Orion und seine Besatzung – bestehend aus den NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie dem CSA-Astronauten (Canadian Space Agency) Jeremy Hansen – so stark, dass sie die Erdumlaufbahn verlassen konnten, und nahmen die Flugbahn in Richtung des nächsten Nachbarn der Erde auf.<br>„Heute haben Menschen zum ersten Mal seit Apollo 17 im Jahr 1972 die Erdumlaufbahn verlassen. Reid, Victor, Christina und Jeremy befinden sich nun auf einer präzisen Flugbahn zum Mond. Orion ist zum ersten Mal mit einer Besatzung im Weltraum im Einsatz, und wir sammeln wichtige Daten und lernen aus jedem Schritt“, sagte Dr. Lori Glaze, stellvertretende Verwaltungsleiterin der Direktion für die Entwicklung von Erkundungssystemen im NASA-Hauptquartier in Washington. „Jeder Meilenstein, den wir erreichen, markiert einen bedeutenden Fortschritt auf dem Weg des Artemis-Programms. Auch wenn uns acht intensive Arbeitstage bevorstehen, ist dies ein großer Moment, und wir sind stolz darauf, ihn mit der Welt zu teilen.“</p>



<p>Die SLS-Rakete mit dem Raumschiff Orion starteten am 2. April um 00:35 Uhr MESZ vom Startkomplex SCL-39B im Kennedy Space Center in Florida und brachten die vier Astronauten auf einen geplanten zehntägigen Testflug um den Mond und zurück.<br>Nach Erreichen des Weltraums entfaltete Orion seine vier Solarpaneele, damit das Raumschiff Energie von der Sonne aufnehmen konnte, während die Besatzung und die Ingenieure am Boden sofort damit begannen, das Raumschiff vom Start- in den Flugbetrieb zu überführen, um mit der Überprüfung der wichtigsten Systeme zu beginnen.</p>



<p>Etwa 49 Minuten nach Beginn des Testflugs zündete die Oberstufe der SLS-Rakete, um Orion in eine elliptische Umlaufbahn um die Erde zu bringen. Ein zweiter geplanter Zündvorgang der Oberstufe beförderte Orion, das von der Besatzung „Integrity“ getauft wurde, in eine hohe Erdumlaufbahn in einer Höhe von etwa 74.000 Kilometern, wo es etwa 24 Stunden lang Systemtests durchführte. Nach dem Zündvorgang trennte sich Orion von der Oberstufe und flog eigenständig weiter.<br>Die Besatzung führte daraufhin eine Demonstration der manuellen Steuerung durch, um die Flugeigenschaften von Orion zu testen, wobei die ICPS (Interim Cryogenic Propulsion Stage) als Andockziel diente.</p>



<p>Zum Abschluss der Demonstration führte Orion einen automatisierten Abflugmanöver durch, um sich sicher vom ICPS zu entfernen; anschließend führte die Stufe ihr eigenes Entsorgungsmanöver durch und trat über einem abgelegenen Gebiet des Pazifischen Ozeans wieder in die Erdatmosphäre ein.<br>Vor dem Wiedereintritt wurden vier kleine CubeSats vom Orion-Stufenadapter der SLS-Rakete ausgesetzt.</p>



<p>Zu den weiteren bisher abgeschlossenen Aufgaben zählen die Umstellung auf das Deep Space Network für die Kommunikation, die Akklimatisierung der Besatzung an die Weltraumumgebung, die ersten Ruhephasen, die Durchführung der ersten Flywheel-Übung, die Wiederherstellung des normalen Betriebs der Toilette des Raumfahrzeugs sowie die Konfiguration des Raumfahrzeugs für den Manöver zur Erreichung der Mondumlaufbahn.<br>Während eines für Montag, den 6. April, geplanten Mondvorbeiflugs werden die Astronauten hochauflösende Fotos aufnehmen und eigene Beobachtungen der Mondoberfläche machen, darunter auch von Gebieten auf der Rückseite des Mondes, die noch nie direkt von Menschen gesehen wurden. Obwohl die Mondrückseite während des Vorbeiflugs nur teilweise beleuchtet sein wird, dürften die Bedingungen Schatten erzeugen, die sich über die Oberfläche erstrecken, wodurch das Relief hervorgehoben und Tiefen, Grate, Hänge und Kraterränder sichtbar werden, die bei voller Beleuchtung oft schwer zu erkennen sind.</p>



<p>Nach einem erfolgreichen Vorbeiflug am Mond kehren die Astronauten zur Erde zurück und wassern im Pazifischen Ozean vor der Küste von San Diego.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
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</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Artemis 2 Mission beginnt!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-artemis-2-mission-beginnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 12:12:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute um 00:35 Uhr MESZ (18:35 Uhr Ortszeit am 1. April) startete die „Space Launch System“-Rakete der NASA vom Kennedy Space Center in Florida mit vier Astronauten an Bord des Raumschiffs Orion im Rahmen der Mission Artemis II. Im Mittelpunkt der Mission steht das Europäische Servicemodul der ESA, das das Raumschiff Orion und seine Besatzung auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute um 00:35 Uhr MESZ (18:35 Uhr Ortszeit am 1. April) startete die „Space Launch System“-Rakete der NASA vom Kennedy Space Center in Florida mit vier Astronauten an Bord des Raumschiffs Orion im Rahmen der Mission Artemis II. Im Mittelpunkt der Mission steht das Europäische Servicemodul der ESA, das das Raumschiff Orion und seine Besatzung auf ihrer Reise um den Mond und sicher zurück zur Erde mit Energie versorgt, antreibt und unterstützt.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Artemis_II_mission_begins" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Human and Robotic Exploration</a>, 2. April 2026</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Dies ist das erste Mal, dass Astronauten an Bord von Orion fliegen“, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. „Artemis II baut auf dem Erfolg von Artemis I auf und bestätigt die entscheidende Rolle Europas bei der Rückkehr der Menschheit zum Mond und der künftigen Erforschung des Weltraums. Die ESA ist stolz darauf, Seite an Seite mit ihren internationalen Partnern unter der Führung der NASA zu stehen. Gemeinsam zeigen wir, dass Zusammenarbeit nach wie vor unser stärkster Motor für die Zukunft ist.“</p>
</blockquote>



<p>In den nächsten 10 Tagen werden die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch gemeinsam mit dem Astronauten Jeremy Hansen von der Kanadischen Weltraumagentur den Mond umkreisen und sicher zur Erde zurückkehren – die erste Reise dieser Art seit Apollo 17 im Jahr 1972, also vor über einem halben Jahrhundert. <br>Angetrieben wird Orion auf dieser historischen Reise von unserem zweiten europäischen Servicemodul, das für die Lebenserhaltung der Astronauten sowie für die Stromerzeugung und den Antrieb zuständig ist. Seine vier Solaranlagen, die jeweils sieben Meter lang sind, versorgen das Raumschiff mit Strom, während seine Systeme die Astronauten mit Luft, Wasser und einer angenehmen Temperatur versorgen. Dreiunddreißig Triebwerke, darunter ein leistungsstarkes, umgebautes Space-Shuttle-Triebwerk, werden Orion durch den Weltraum führen und auf der Reise zum Mond entscheidende Manöver ausführen. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Artemis_II_proximity_operations_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="249" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Artemis_II_proximity_operations_pillars-350x249-1.jpg" alt="" class="wp-image-151620" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Artemis_II_proximity_operations_pillars-350x249-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Artemis_II_proximity_operations_pillars-350x249-1-300x213.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Annäherungsmanöver von Artemis II unter Einsatz der Triebwerke des europäischen Servicemoduls nach der Trennung von der zweiten Stufe der Rakete<br><mark>Credit: ESA-D. Ducros ; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Europäische Hardware</strong><br>Die europäische Hardware wurde bereits wenige Minuten nach dem Start in Betrieb genommen. Etwa 20 Minuten nach dem Start entfalteten sich die in Europa gebauten Solarpaneele von Orion im Weltraum und begannen, das Raumschiff mit Strom zu versorgen. Die Besatzung erreichte eine hohe Erdumlaufbahn, wo sie den ersten Tag damit verbringt, die Systeme von Orion zu testen und die manuelle Steuerung des Raumschiffs zu übernehmen. Mit Hilfe der 24 Triebwerke des Reaktionskontrollsystems des europäischen Servicemoduls üben sie Manöver, die für zukünftige Andockvorgänge erforderlich sind.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-a646bcac"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Artemis_II_Orion_and_its_European_Service_Module_head_back_to_Earth_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="245" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Artemis_II_Orion_and_its_European_Service_Module_head_back_to_Earth_pillars-350x245-1.jpg" alt="" class="wp-image-151623" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Artemis_II_Orion_and_its_European_Service_Module_head_back_to_Earth_pillars-350x245-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Artemis_II_Orion_and_its_European_Service_Module_head_back_to_Earth_pillars-350x245-1-300x210.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Artemis II: Orion und sein europäisches Servicemodul kehren zur Erde zurück<br><mark>Credit: ESA-D. Ducros ; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Am zweiten Tag der Mission wird das Haupttriebwerk des europäischen Servicemoduls für den entscheidenden Schub zum Eintritt in die Mondumlaufbahn gezündet und Orion und seine Besatzung auf eine viertägige Reise zum Mond schicken. Während der gesamten Hin- und Rückreise wird das Modul weiterhin eine entscheidende Rolle spielen, indem es seine kleineren Triebwerke zündet, um die Flugbahn von Orion bei Bedarf fein abzustimmen und sicherzustellen, dass das Raumschiff auf Kurs bleibt, um sicher zur Erde zurückzukehren.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-397d1fe0"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Artemis_II_crew_and_service_module_separate_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="245" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Artemis_II_crew_and_service_module_separate_pillars-350x245-1.jpg" alt="" class="wp-image-151625" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Artemis_II_crew_and_service_module_separate_pillars-350x245-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Artemis_II_crew_and_service_module_separate_pillars-350x245-1-300x210.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Artemis II: Besatzungs- und Servicemodul trennen sich kurz vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre<br><mark>Credit: ESA-D. Ducros ; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Wenn sich Orion und seine Besatzung unserem Heimatplaneten nähern, wird sich das europäische Servicemodul vom Besatzungsmodul trennen und harmlos in der Erdatmosphäre verglühen, nachdem es seine Aufgabe, die Astronauten sicher nach Hause zu bringen, erfüllt hat. Die Artemis-II-Mission endet, wenn das Besatzungsmodul sicher im Pazifischen Ozean wassert.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-ca327ad3"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/5-European_Service_Module_2_assembly_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="229" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/5-European_Service_Module_2_assembly_pillars-350x229-1.jpg" alt="" class="wp-image-151627" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/5-European_Service_Module_2_assembly_pillars-350x229-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/5-European_Service_Module_2_assembly_pillars-350x229-1-300x196.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Montage des Europäischen Servicemoduls 2<br><mark>Credit: Airbus; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Europäische Ingenieure</strong><br>Das zweite Europäische Servicemodul ist das Ergebnis einer groß angelegten industriellen Leistung, die sich über fast ein Jahrzehnt erstreckt. Beiträge kamen aus 10 europäischen Ländern, wobei 20 Hauptauftragnehmer und über 100 europäische Zulieferer beteiligt waren – von der Erstellung der Grundstruktur durch Thales Alenia Space in Turin, Italien, bis hin zur Integration aller Komponenten durch den Hauptauftragnehmer Airbus in Bremen, Deutschland.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-9c22bf61"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/6-Orion_Mission_Evaluation_Room_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="222" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/6-Orion_Mission_Evaluation_Room_pillars-350x222-1.jpg" alt="" class="wp-image-151629" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/6-Orion_Mission_Evaluation_Room_pillars-350x222-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/6-Orion_Mission_Evaluation_Room_pillars-350x222-1-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Orion Missionsraum<br><mark>Credit: NASA-J. Valcarcel</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die entscheidenden Beiträge Europas zu Artemis II setzen sich auch nach dem Start fort. Europäische Ingenieure werden die Mission rund um die Uhr vom technischen Zentrum der ESA in den Niederlanden, vom Europäischen Astronautenzentrum der ESA in Deutschland und vom Johnson Space Center der NASA in Houston aus unterstützen und so eine fachkundige Überwachung der in Europa gebauten Systeme gewährleisten.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-f867391d"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Auch wenn kein ESA-Astronaut an diesem Flug teilnimmt, ist die Europäische Weltraumorganisation doch dabei“, sagt Daniel Neuenschwander, Direktor für bemannte und robotergestützte Weltraumforschung bei der ESA. „Die herausragende Leistungsfähigkeit der europäischen Industrie wird durch die entscheidende Rolle unterstrichen, die das Europäische Servicemodul bei dieser und den kommenden Missionen spielen wird. Dieses Know-how bildet die Grundlage für künftige Beiträge im Rahmen der Artemis-Partnerschaft, aber auch für die Verwirklichung unserer eigenen europäischen Ziele im Bereich der bemannten und robotergestützten Weltraumforschung.“</p>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"></blockquote>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11842.msg585661#msg585661" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis II &#8211; Orion (Integrity) auf SLS</a></li>
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		<item>
		<title>Liftoff! NASA schickt Astronauten auf die historische Artemis 2 Mondmission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/liftoff-nasa-schickt-astronauten-auf-die-historische-artemis-2-mondmission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 08:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[Artemis 2]]></category>
		<category><![CDATA[Jared Isaacman]]></category>
		<category><![CDATA[Kennedy Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[SLC 39B]]></category>
		<category><![CDATA[Start]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die SLS-Rakete mit Orion startete am Donnerstag um 00:35 Uhr MESZ von Startkomplex SLC-39B im Kennedy Space Center in Florida und beförderte vier Astronauten auf einen geplanten Testflug um den Mond und zurück.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Lauren E. Low, 1. April 2026 Angetrieben von Entdeckergeist befinden sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die SLS-Rakete mit Orion startete am Donnerstag um 00:35 Uhr MESZ von Startkomplex SLC-39B im Kennedy Space Center in Florida und beförderte vier Astronauten auf einen geplanten Testflug um den Mond und zurück.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/liftoff-nasa-launches-astronauts-on-historic-artemis-moon-mission/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / Lauren E. Low</a>, 1. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/55182696113-0c4398702d-o.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="428" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/55182696113-0c4398702d-o-700x428-1.jpg" alt="" class="wp-image-151585" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/55182696113-0c4398702d-o-700x428-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/55182696113-0c4398702d-o-700x428-1-300x183.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das SLS (Space Launch System) startet am 1. April 2026 Ortszeit, vom Kennedy Space Center der NASA in Florida mit der Artemis-II-Besatzung an Bord des Raumschiffs Orion.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Bill Ingalls</mark></em></figcaption></figure>



<p>Angetrieben von Entdeckergeist befinden sich die Astronauten der NASA-Mission „Artemis II“ derzeit im All und bereiten sich auf den ersten bemannten Mondvorbeiflug seit mehr als 50 Jahren vor.<br>„Der heutige Start ist ein entscheidender Moment für unser Land und für alle, die an die Erforschung des Weltraums glauben. <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis</a> II baut auf der Vision auf, die Menschheit zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren wieder auf den Mond zu bringen und das nächste Kapitel der Mondforschung jenseits von Apollo aufzuschlagen. „An Bord der Orion befinden sich vier bemerkenswerte Forscher, die sich auf den ersten bemannten Flug dieser Rakete und dieses Raumschiffs vorbereiten – eine echte Testmission, die sie so weit und so schnell transportieren wird wie noch Niemanden seit einer Generation“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Artemis II ist der Beginn von etwas, das größer ist als jede einzelne Mission. Es markiert unsere Rückkehr zum Mond, nicht nur zu Besuch, sondern um schließlich auf unserer Mondbasis zu bleiben, und legt den Grundstein für die nächsten großen Sprünge, die vor uns liegen.“<br>Der erfolgreiche Start ist der Beginn einer etwa zehntägigen Mission für die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und den CSA-Astronauten (Canadian Space Agency) Jeremy Hansen. Als erste bemannte Mission des Artemis-Programms der NASA wird der Flug unter anderem zum ersten Mal Lebenserhaltungssysteme mit einer Besatzung demonstrieren und den Grundstein für eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond im Vorfeld künftiger Missionen zum Mars legen.</p>



<p>Nachdem Orion den Weltraum erreicht hatte, klappte das Raumschiff seine Solarpaneele aus, um Energie von der Sonne aufzunehmen, während die Besatzung und die Ingenieure am Boden sofort damit begannen, das Raumschiff vom Start- in den Flugbetrieb zu überführen, um mit der Überprüfung der wichtigsten Systeme zu beginnen.<br>„Artemis II ist ein Testflug, und der Test hat gerade erst begonnen. Das Team, das dieses Raumfahrzeug gebaut, repariert und für den Flug vorbereitet hat, hat unserer Besatzung die Maschine zur Verfügung gestellt, die sie benötigt, um zu beweisen, was sie leisten kann“, sagte Amit Kshatriya, stellvertretender Administrator der NASA. „In den nächsten 10 Tagen werden Reid, Victor, Christina und Jeremy Orion auf Herz und Nieren prüfen, damit die Besatzungen, die ihnen folgen, mit Zuversicht zur Mondoberfläche fliegen können. Wir stehen erst am Anfang einer langen Kampagne, und die Arbeit, die vor uns liegt, ist größer als die, die hinter uns liegt.“<br>Etwa 49 Minuten nach Beginn des Testflugs zündete die Oberstufe der SLS-Rakete, um Orion in eine elliptische Umlaufbahn um die Erde zu bringen. Ein zweiter geplanter Zündvorgang der Oberstufe wird Orion, das von der Crew „Integrity“ getauft wurde, in eine hohe Erdumlaufbahn befördern, die sich etwa 74.000 Kilometer über die Erde hinaus erstreckt. Nach dem Zündvorgang wird sich Orion von der Oberstufe trennen und eigenständig weiterfliegen.</p>



<p>In wenigen Stunden wird ein Ring an der Oberstufe der Rakete, der sich in einem Sicherheitsabstand zu Orion befindet, vier CubeSats – kleine Satelliten der argentinischen Comisión Nacional de Actividades Espaciales, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, der Korea AeroSpace Administration und der Saudi Space Agency – ausbringen, um wissenschaftliche Untersuchungen und Technologiedemonstrationen durchzuführen.<br>Das Raumfahrzeug wird etwa einen Tag lang in einer hohen Erdumlaufbahn verbleiben, wo die Besatzung eine manuelle Steuerungsdemonstration durchführen wird, um die Manövrierfähigkeit von Orion zu testen. Die Astronauten werden gemeinsam mit den Teams des Mission Control Center im Johnson Space Center der NASA in Houston die Systeme des Raumfahrzeugs weiter überprüfen.<br>Wenn alle Systeme einwandfrei funktionieren, werden die Missionskontrolleure dem in Europa gebauten Servicemodul von Orion morgen, den 3. April um 02:12 MESZ, den Befehl zur Einleitung des Translunar-Injection-Manövers geben. Dabei handelt es sich um eine etwa sechsminütige Zündung, um das Raumfahrzeug auf eine Flugbahn zu bringen, die die Besatzung um den Mond herumführt und gleichzeitig die Mondgravitation nutzt, um sie wie mit einem Bumerang zurück zur Erde zu befördern.</p>



<p>Während eines für Montag, den 6. April, geplanten mehrstündigen Mondvorbeiflugs werden die Astronauten Fotos aufnehmen und Beobachtungen der Mondoberfläche anstellen – als erste Menschen, die gewisse Gebiete der Mondrückseite mit eigenen Augen sehen. Obwohl die Mondrückseite während des Vorbeiflugs nur teilweise beleuchtet sein wird, dürften die Bedingungen Schatten erzeugen, die sich über die Oberfläche erstrecken, wodurch das Relief hervorgehoben und Tiefen, Grate, Hänge und Kraterränder sichtbar werden, die bei voller Beleuchtung oft schwer zu erkennen sind. Die Beobachtungen der Besatzung und andere wissenschaftliche Untersuchungen zur menschlichen Gesundheit während der Mission, wie beispielsweise AVATAR, werden wichtige Erkenntnisse für zukünftige Mondmissionen liefern.<br>Nach einem erfolgreichen Mondvorbeiflug kehren die Astronauten zur Erde zurück und wassern im Pazifischen Ozean.<br>In dieser Zeit der Innovation und Erforschung wird die NASA Artemis-Astronauten auf immer anspruchsvollere Missionen schicken, um den Mond weiter zu erforschen – im Hinblick auf wissenschaftliche Entdeckungen, wirtschaftliche Vorteile und um die Grundlagen für die ersten bemannten Missionen zum Mars zu schaffen.</p>



<p>Verfolgen Sie den aktuellen Missionsfortschritt, einschließlich weiterer Bilder vom Testflug, unter: <a href="https://www.nasa.gov/mission/artemis-ii/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/mission/artemis-ii/</a></p>



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		<title>Live Updates zum Artemis 2 Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/live-updates-zum-artemis-2-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 18:27:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[SLS]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dieser Seite, welche regelmäßig aktualisiert wird, werden Live-Updates zum Start des Artemis-II-Testflugs der NASA veröffentlicht. Alle Zeiten in MESZ.Eine Wiedergabe eines Statusberichtes der NASA. Quelle: NASA / Jason Costa, 1. April 2026 00:59 UhrDie SAWs (Solar Array Wings) des Raumschiffs Orion sind vollständig ausgefahren, womit ein wichtiger Konfigurationsschritt für die Artemis-II-Mission abgeschlossen ist. Die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf dieser Seite, welche regelmäßig aktualisiert wird, werden Live-Updates zum Start des Artemis-II-Testflugs der NASA veröffentlicht. Alle Zeiten in MESZ.<br>Eine Wiedergabe eines Statusberichtes der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/04/01/live-artemis-ii-launch-day-updates/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / Jason Costa</a>, 1. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/55182696113-0c4398702d-o.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="428" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/55182696113-0c4398702d-o-700x428-1.jpg" alt="" class="wp-image-151585" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/55182696113-0c4398702d-o-700x428-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/55182696113-0c4398702d-o-700x428-1-300x183.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die „Space Launch System“-Rakete der NASA startet am Mittwoch, dem 1. April 2026, im Rahmen der Artemis-II-Mission der NASA mit dem Raumschiff Orion, in dem sich die NASA-Astronauten Reid Wiseman (Kommandant), Victor Glover (Pilot) und Christina Koch (Missionsspezialistin) sowie der CSA-Astronaut (Canadian Space Agency) Jeremy Hansen (Missionsspezialist) befinden. Die Artemis-II-Mission der NASA wird Wiseman, Glover, Koch und Hansen auf eine zehntägige Reise um den Mond und zurück bringen. Der Start erfolgte um 00:35 Uhr MESZ vom Launch Complex 39B.<br><mark>NASA/Bill Ingalls</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>00:59 Uhr</strong><br>Die SAWs (Solar Array Wings) des Raumschiffs Orion sind vollständig ausgefahren, womit ein wichtiger Konfigurationsschritt für die Artemis-II-Mission abgeschlossen ist. Die Fluglotsen in Houston bestätigten, dass sich alle vier Flügel wie geplant entfaltet haben, einrasten und nun Strom aufnehmen.<br>Jeder Solarpaneel-Flügel erstreckt sich vom europäischen Servicemodul nach außen und verleiht Orion, das den Namen „Integrity“ trägt, bei vollständiger Entfaltung eine Spannweite von etwa 19 Metern. Jeder Flügel verfügt über 15.000 Solarzellen, die Sonnenlicht in Strom umwandeln. Die Paneele können sich um zwei Achsen drehen, wodurch sie sich drehen und der Sonne nachführen können, um die Stromerzeugung zu maximieren, während das Raumschiff während seines Aufenthalts in der Erdumlaufbahn und auf seiner Reise zum Mond seine Lage ändert.<br>Die nächsten wichtigen Meilensteine sind das PRM (Perigäum-Anhebungsmanöver) und der ARB (Apogäum-Anhebungsmanöver), durch die der tiefste und höchste Punkt der Umlaufbahn des Orion-Raumschiffs angehoben werden und das Raumschiff auf den Einsatz im Weltraum vorbereitet wird.<br>Im Anschluss an die Manöver wird die NASA um 03:00 Uhr MESZ eine Pressekonferenz nach dem Start vom Kennedy Space Center in Florida aus abhalten. Nach der Pressekonferenz wird die Artemis-II-Crew mit den Vorbereitungen für die Demonstration der Annäherungsmanöver von Orion beginnen. Bei dieser Demonstration wird die Fähigkeit getestet, Orion manuell relativ zu einem anderen Raumfahrzeug zu manövrieren, in diesem Fall zur vorläufigen kryogenen Antriebsstufe nach der Trennung.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Artemis-2-in-Orbit.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Artemis-2-in-Orbit-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151589" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Artemis-2-in-Orbit-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Artemis-2-in-Orbit-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Artemis 2 im Orbit<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>00:43 Uhr</strong><br>Die Abschaltung des Haupttriebwerks der Kernstufe des SLS (Space Launch System) ist abgeschlossen, und die Kernstufe hat sich erfolgreich von der Zwischenstufe für den kryogenen Antrieb und dem Raumschiff Orion getrennt. Damit ist die erste große Antriebsphase der Artemis-II-Mission beendet und der Übergang zum Betrieb der Oberstufe eingeleitet.<br>Der nächste wichtige Meilenstein ist das Ausfahren der SAWs (Solar Array Wings) des Raumfahrzeugs, das etwa 18 Minuten nach dem Start beginnen soll. Sobald sie ausgefahren sind, werden die vier SAWs das Raumfahrzeug während seiner gesamten Reise kontinuierlich mit Strom versorgen und so die Lebenserhaltungssysteme, die Avionik, die Kommunikation und den Bordbetrieb unterstützen. Das Ausfahren ist ein entscheidender Schritt bei der Konfiguration von Orion für den verbleibenden Aufenthalt in der Erdumlaufbahn und für die Reise zum Mond.</p>



<p><strong>00:38 Uhr</strong><br>Die Adapterverkleidungen des Raumfahrzeugs, die das Servicemodul und das Startabbruchsystem umschließen, haben sich vom Orion-Raumfahrzeug gelöst. Da sich die Rakete und das Raumfahrzeug nun oberhalb der dichtesten Schichten der Erdatmosphäre befinden, benötigt Orion die Schutzstrukturen nicht mehr, die es während der frühen, von hohem dynamischem Druck geprägten Phase des Starts abgeschirmt haben.<br>Der nächste wichtige Meilenstein ist die Trennung der Kernstufe und die Zündung der Interim Cryogenic Propulsion Stage.</p>



<p><strong>00:37 Uhr</strong><br>Die beiden Feststoff-Raketenbooster des SLS (Space Launch System) haben sich abgetrennt. Die Booster, die jeweils 54 Meter hoch sind und beim Start mehr als 1,6 Millionen Kilogramm Schub erzeugen, liefern den größten Teil der Antriebskraft der Rakete während der ersten zwei Flugminuten. Durch die Abtrennung wird die Masse reduziert, sodass die Kernstufe das Orion-Raumschiff mit dem Namen „Integrity“ weiter in den Orbit befördern kann.<br>Nachdem die Booster nun abgetrennt sind, bleibt die SLS-Kernstufe die Hauptantriebsquelle.<br>In etwa einer Minute wird der Raumfahrzeugadapter die Verkleidungen abwerfen, die das Orion-Servicemodul umschließen, und das Startabbruchsystem wird sich vom Raumfahrzeug trennen.</p>



<p><strong>00:35 Uhr</strong><br>Die Artemis-II-SLS-Rakete (Space Launch System) der NASA, auf deren Spitze sich das Raumschiff Orion mit den NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie dem CSA-Astronauten (Canadian Space Agency) Jeremy Hansen befand, startete um 00:35 Uhr MESZ vom Launch Complex 39B des Kennedy Space Centers in Florida, um ihre Reise in den Weltraum anzutreten.<br>Die beiden Feststoff-Raketenbooster zündeten als Erste und lieferten mehr als 75 % des Schubs, der benötigt wurde, um die 5,75 Millionen Pfund schwere Rakete von der Startrampe zu heben. Ihre kombinierte Leistung erzeugte zusammen mit den vier RS-25-Triebwerken, die bereits mit vollem Schub liefen, beim Start unglaubliche 8,8 Millionen Pfund Schubkraft. Während der Rakete aufstieg, trennten sich die Versorgungsleitungen – die während der Vorbereitungsphase Strom, Treibstoff und Datenverbindungen lieferten – und zogen sich in Schutzgehäuse zurück. Dadurch wurde sichergestellt, dass das Raumfahrzeug von den Bodensystemen unabhängig und für den Flug vollständig autonom ist.<br>Die etwa zehntägige Artemis-II-Mission um den Mond ist der erste bemannte Flug im Rahmen der Artemis-Kampagne der NASA. Sie wird dazu beitragen, die Systeme und die Hardware zu testen, die erforderlich sind, um Astronauten weiterhin auf immer anspruchsvollere Missionen zu schicken, um den Mond für wissenschaftliche Entdeckungen und wirtschaftliche Vorteile weiter zu erforschen und um den Weg für die ersten bemannten Missionen zum Mars weiter zu ebnen.<br>Nachfolgend sind die Meilensteine des Aufstiegs aufgeführt, die bis zur Trennung der Kernstufe stattfinden werden. Die Zeiten können um einige Sekunden variieren.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>SLS verlässt den Startturm; Roll-/Nickmanöver (Mission Elapsed Time [MET] +00:00:07)</li>



<li>SLS erreicht Überschallgeschwindigkeit (MET +00:00:56)</li>



<li>Maximaler dynamischer Druck (MET +00:01:12)</li>



<li>Trennung der Feststoffraketenbooster (MET +00:02:09)</li>



<li>Abwurf des Startabbruchsystems (MET +00:03:13)</li>



<li>Abschaltung des Haupttriebwerks der Kernstufe (MET +00:08:02)</li>
</ul>



<p>Trennung der Kernstufe von der Zwischenstufe mit kryogenem Antrieb (MET +00:08:14)</p>



<p><strong>00:25 Uhr</strong><br>Der Countdown für Artemis II ist in die Endphase eingetreten, und der Startsequenzer am Boden hat die Kontrolle übernommen. Er koordiniert eine präzise Abfolge automatisierter Befehle, um die SLS-Rakete (Space Launch System) und das Raumschiff Orion auf den Start um 00:35 Uhr MESZ vorzubereiten.<br>Der Startsequenzer am Boden stellt sicher, dass alle Systeme – vom Antrieb bis zur Avionik – in den Flugmodus wechseln. Zu den wichtigsten durchgeführten Maßnahmen gehören das Unterdrucksetzen der Treibstofftanks für eine optimale Triebwerksleistung, die Aktivierung der Flugsoftware und die Umschaltung der Steuerung von den Bodensystemen auf die Bordsysteme sowie die Durchführung abschließender Zustandsprüfungen an Tausenden von Sensoren, um die Startbereitschaft zu bestätigen.<br>Diese automatisierte Abfolge minimiert menschliches Eingreifen, reduziert Risiken und gewährleistet die Synchronisation zwischen komplexen Teilsystemen. Für Artemis II markiert dieser Moment den Höhepunkt jahrelanger Planung und Tests, da die Mission nun von den Bodenoperationen an die Schwelle des Starts gelangt.</p>



<p>Während des Terminal-Countdowns haben die Teams bei Bedarf mehrere Möglichkeiten, den Countdown anzuhalten.<br>Das Startteam kann den Countdown bei 6 Minuten für die Dauer des Startfensters anhalten – abzüglich der 6 Minuten, die für den Start benötigt werden –, ohne auf 10 Minuten zurücksetzen zu müssen.<br>Wenn Teams die Uhr zwischen T-6 Minuten und T-1 Minute, 30 Sekunden anhalten müssen, können sie den Countdown für bis zu 3 Minuten anhalten und dann zum Start fortsetzen. Wenn sie mehr als 3 Minuten Haltezeit benötigen, würde der Countdown auf T-10 zurückspringen.<br>Wenn die Uhr nach T-1 Minute und 30 Sekunden, aber bevor der automatisierte Startsequenzer die Kontrolle übernimmt, stoppt, können die Teams auf T-10 zurücksetzen, um es erneut zu versuchen, vorausgesetzt, es bleibt noch ausreichend Startfensterzeit.<br>Nach der Übergabe an den automatisierten Startsequenzer würde jedes Problem, das den Countdown stoppen würde, dazu führen, dass der Startversuch für diesen Tag abgebrochen wird.</p>



<p><strong>00:22 Uhr</strong><br>Charlie Blackwell-Thompson, Startleiter von Artemis II, führte einen der wichtigsten Schritte vor dem Start durch: die „Go/No-Go“-Abstimmung, mit der das Team die letzten 10 Minuten des Countdowns, den sogenannten „Terminal Count“, einleiten kann.<br>Ein einstimmiges „Go“ aller Beteiligten signalisiert, dass Artemis II vollständig bereit ist, zum Start überzugehen. Dieser Moment stellt den Höhepunkt jahrelanger Planung und stundenlanger akribischer Vorbereitungsarbeiten dar und bringt die Mission an die Schwelle zur Historizität.</p>



<p><strong>00:19 Uhr</strong><br>Das Startteam hat beschlossen, die T-10-Minuten-Wartephase vor dem heutigen Start zu verlängern, um den Ingenieuren Zeit für die letzten Vorbereitungen vor dem Start zu geben. Es gibt ein zweistündiges Zeitfenster, in dem Artemis II starten könnte, und ein neuer Starttermin wird in Kürze festgelegt.<br>Das Wetter spielt weiterhin mit und die Startwahrscheinlichkeit wurde nun auf 90 % angehoben.</p>



<p><strong>00:15 Uhr</strong><br>Ein geplanter Hold bei T-10:00 ist erreicht.</p>



<p><strong>23:57 Uhr</strong><br>Das Closeout-Team von NASA Artemis II hat seine letzten Aufgaben erledigt und den Startkomplex 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida verlassen. Nach stundenlanger akribischer Arbeit, bei der es die Astronauten beim Anlegen der Raumanzüge, beim Schließen der Luken und bei kritischen Überprüfungen des Raumfahrzeugs unterstützte, verließ das Team den White Room und hinterließ das Orion-Raumfahrzeug versiegelt und startbereit.<br>Dieser Abzug markiert einen wichtigen Übergang in den Startvorgängen: Das Raumfahrzeug ist nun vollständig konfiguriert, und die Verantwortung für den finalen Countdown geht an das Startkontrollteam über. Die Präzision und das Fachwissen des Abschlussteams stellen sicher, dass jede Verbindung, jede Dichtung und jedes System überprüft wurde, bevor sie den Raum verlassen – was diesen Moment zu einem wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Start macht.<br>Ingenieure untersuchten einen Sensor an der Batterie der Motorsteuerung des Lageregelungssystems des Startabbruchsystems, der eine höhere Temperatur als erwartet anzeigte. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um ein Problem mit der Messtechnik handelt, das den heutigen Start nicht beeinträchtigen wird.<br>Das Wetter spielt weiterhin mit und die Startwahrscheinlichkeit wurde nun auf 90 % erhöht.</p>



<p><strong>23:15 Uhr</strong><br>Die Ingenieure haben nun ein Problem im Zusammenhang mit der Hardware, die mit dem Flugabbruchsystem kommuniziert, behoben. Dieses Problem hätte verhindert, dass die Bodenstation ein Signal zur Zerstörung der Rakete senden kann, falls diese während des Aufstiegs vom Kurs abweichen sollte, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Es wurde ein Funktionstest durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Hardware für den heutigen Start bereit ist.<br>In der Zwischenzeit haben Techniker den &#8222;launch abort system hatch closure&#8220; abgeschlossen – ein wesentlicher Schritt, der sicherstellt, dass das Orion-Raumschiff vollständig abgedichtet und flugbereit ist. Die Luke bietet eine zusätzliche Schutzbarriere für das Besatzungsmodul, die dazu dient, die Astronauten während der Flugbahn von Artemis II zu schützen und im Notfall eine schnelle Flucht zu ermöglichen.<br>In dieser Phase überprüft das Closeout-Team die Ausrichtung der Luke, aktiviert die Verriegelungsmechanismen und bestätigt die Druckdichtigkeit. Diese Kontrollen gewährleisten, dass die Luke des Startabbruchsystems ihre Funktion einwandfrei erfüllen kann und unter extremen Startbedingungen die strukturelle Integrität aufrechterhält. Mit der gesicherten Luke nimmt Orion seine endgültige Konfiguration für den Start ein, was einen der letzten großen Meilensteine vor dem Betanken und dem Start markiert.</p>



<p><strong>23:00 Uhr</strong><br>Obwohl der Countdown für den heutigen Start von Artemis II weiterläuft, hat die Eastern Range ein Problem festgestellt, an dessen Behebung sie derzeit arbeitet. Es betrifft die Kommunikation mit dem Flugabbruchsystem. Das Flugabbruchsystem ist ein Sicherheitssystem, das es den Ingenieuren am Boden ermöglicht, ein Signal zur Zerstörung der Rakete zu senden, falls diese während des Aufstiegs vom Kurs abweichen sollte, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Ohne die Gewissheit, dass dieses System im Bedarfsfall funktionieren würde, könnte der heutige Start nicht stattfinden. Die Ingenieure haben jedoch eine Möglichkeit gefunden, das System zu überprüfen, und bereiten derzeit den Test dieser Lösung vor.</p>



<p><strong>22:02 Uhr</strong><br>Die Techniker haben mit der Montage des &#8222;crew module hatch service panels&#8220; an der Luke des Besatzungsmoduls des Raumschiffs Orion begonnen – ein wichtiger Schritt bei den letzten Startvorbereitungen. Diese Klappe schützt wichtige Anschlüsse und gewährleistet, dass der Lukenbereich für den Flug sicher ist.<br>Im Rahmen der laufenden Abschlussarbeiten überprüfen die Teams, ob alle Systeme rund um die Luke ordnungsgemäß abgedichtet und für die Mission bereit sind.<br>Nachdem der Lukenbereich gesichert ist, werden die Teams die letzten Überprüfungen und den Countdown am Startplatz 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida fortsetzen und uns damit der Entsendung von Astronauten auf eine historische Reise um den Mond näherbringen.</p>



<p><strong>21:39 Uhr</strong><br>Die Ingenieure der NASA haben Tests am &#8222;counterbalance system&#8220; durchgeführt und führen nun im „White Room“ des Startkomplexes 39B &#8222;hatch seal pressure decay checks&#8220; durch. Diese Schritte stellen sicher, dass die Lukendichtung der Orion-Kapsel die erforderliche Druckdichtigkeit aufweist und dass das &#8222;counterbalance system&#8220; unter Startbedingungen wie vorgesehen funktioniert.<br>Das &#8222;counterbalance system&#8220; ist eine präzisionsgefertigte Baugruppe, die das Gewicht der Luke des Besatzungsmoduls ausgleicht, sodass Techniker sie reibungslos öffnen und schließen können, ohne das Scharnier oder die Dichtung zu belasten. Dieses System nutzt kalibrierte Federn und Dämpfer, um die Ausrichtung aufrechtzuerhalten und plötzliche Bewegungen zu verhindern, was für die Aufrechterhaltung der luftdichten Abdichtung der Luke unerlässlich ist. Während dieser Phase überprüfen die Techniker die Lastverteilung des Mechanismus und stellen sicher, dass seine Verriegelungsvorrichtungen unter simulierten Startlasten korrekt einrasten.<br>Im Anschluss an diese Anpassungen führt das Team Druckschwundprüfungen der Dichtung durch – dabei wird der Druckverlust über die Zeit überwacht, um die Unversehrtheit der Luke zu bestätigen. Diese Prüfungen sind für die Sicherheit der Astronauten von entscheidender Bedeutung und gewährleisten, dass die Kabine in allen Missionsphasen sicher bleibt.</p>



<p><strong>21:17 Uhr</strong><br>Das Closeout-Team von NASA für die Mission Artemis II führt derzeit einen der wichtigsten Schritte vor dem Start durch: die Vorbereitung und das Schließen der Luke des Besatzungsmoduls des Raumschiffs Orion. Im „White Room“ des Startkomplexes 39B arbeitet das Closeout-Team akribisch daran, die Dichtungen zu überprüfen, die Befestigungen zu sichern und sicherzustellen, dass die Luke luftdicht ist.<br>Dieser Vorgang stellt sicher, dass Orion vollständig unter Druck steht und flugbereit ist. Sobald die Luke geschlossen und verriegelt ist, sind die Astronauten offiziell in ihrem Raumschiff eingeschlossen, was einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Start darstellt.</p>



<p><strong>20:31 Uhr</strong><br>Die Besatzungsmitglieder der NASA-Mission Artemis II steigen in das Orion-Raumschiff ein, um mit den Kommunikationsprüfungen zu beginnen und die Sprachverbindung zur Missionskontrolle sowie zu den Bordsystemen zu überprüfen.<br>Bevor sie das Raumschiff betreten, das während der etwa zehntägigen Reise um den Mond und zurück ihr Zuhause sein wird, haben alle vier Besatzungsmitglieder die Innenseite des „White Room“ signiert, einem Bereich am Ende des Besatzungszugangsarms, der den Zugang zum Raumschiff ermöglicht. Der Begriff „White Room“ stammt aus dem Gemini-Programm der NASA, und um dieser Tradition der bemannten Raumfahrt zu huldigen, ist der Raum bis heute weiß gehalten.<br>Die Closeout-Crew von Artemis II unterstützt die Astronauten nun beim Einsteigen in das Orion-Raumschiff und bei den letzten Vorbereitungen für ihre fast 700.000 Meilen lange Reise zum Mond und zurück. Im Rahmen dieses Vorgangs hilft die Closeout-Crew den Astronauten dabei, ihre Helme und Handschuhe des Orion Crew Survival System anzulegen sowie in Orion einzusteigen und sich anzuschnallen.<br>In Kürze wird das Closeout-Team die Luken des Besatzungsmoduls und des externen Startabbruchsystems verschließen. Da bereits ein einziges Haar in den Lukentüren das Schließen der Luken beeinträchtigen könnte, wird dieser Vorgang sorgfältig durchgeführt und dauert bis zu vier Stunden. Jeder Schritt des Closeout-Prozesses gewährleistet luftdichte Abdichtungen und die Kommunikationsbereitschaft für die bevorstehende Mission.<br>Nach den Kommunikationsprüfungen führte das Team Dichtheitsprüfungen der Raumanzüge durch – ein wichtiges Sicherheitsverfahren, das sicherstellt, dass jeder Druckanzug im Falle eines Druckabfalls in der Kabine seine Integrität behält. Diese Vorgänge sind für die Einsatzbereitschaft der Besatzung und die Missionssicherheit unerlässlich und bilden eine der letzten Phasen vor dem Schließen der Luken und den Startvorbereitungen.</p>



<p><strong>20:27 Uhr</strong><br>Mit Unterstützung des Closeout-Teams legen die Besatzungsmitglieder von Artemis II sorgfältig ihre Helme und Handschuhe an – und schließen damit die Überprüfungen der Anzugintegrität ab, bevor sie das Orion-Raumschiff betreten.<br>Dieser Schritt ist mehr als nur eine Formalität; er gewährleistet luftdichte Verbindungen und die Kommunikationsbereitschaft für die bevorstehende Mission. Das Closeout-Team spielt eine entscheidende Rolle, indem es die Astronauten durch diese Abläufe führt und vor dem Schließen der Luke überprüft, ob alle Verbindungen sicher sind.</p>



<p><strong>20:14 Uhr</strong><br>Die Besatzung der NASA-Mission Artemis II – bestehend aus den NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie dem Astronauten Jeremy Hansen von der CSA (Canadian Space Agency) – ist am Startkomplex 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida eingetroffen, wo die SLS-Rakete (Space Launch System) der NASA mit dem Raumschiff Orion an Bord startbereit steht. Der Beginn des heutigen Startfensters ist für etwas mehr als 4 Stunden später, um 00:24 Uhr MESZ, vorgesehen.<br>In den nächsten Minuten wird die Besatzung mit dem Aufzug die feste Servicestruktur der Startrampe hinauffahren und den klimatisierten Besatzungszugangsarm hinunter zum White Room gehen, ihrer letzten Station, bevor sie an Bord ihres Orion-Raumschiffs steigen. In dieser sauberen, kontrollierten Umgebung am Ende des Crew-Zugangsarms wird das Abschlussteam die Astronauten bei der Betätigung der Luken unterstützen und überprüfen, ob alle Sicherheitssysteme startbereit sind.<br>Seit den späten 1960er Jahren haben die Startrampen A und B am Kennedy Space Center Launch Complex 39 Amerikas wichtigste Weltraumprogramme unterstützt, wobei Startrampe A am häufigsten für Starts im Rahmen des Space-Shuttle-Programms genutzt wurde. Nach der Stilllegung des Shuttles im Jahr 2011 trug Startrampe A als Startplatz für das Commercial Crew Program der Behörde dazu bei, eine neue Ära der bemannten Raumfahrt einzuläuten, die den Vereinigten Staaten die Fähigkeit zur bemannten Raumfahrt zurückgab. Von Startrampe B aus startete im November 2022 die Artemis-I-Mission der NASA, und sie wird auch weiterhin der primäre Startplatz für Amerikas Bemühungen sein, den Menschen wieder auf den Mond zu bringen.</p>



<p><strong>20 Uhr</strong><br>Vor wenigen Augenblicken trat die Besatzung des NASA-Flugs „Artemis II“ den Weg an, den jeder NASA-Astronaut seit „Apollo 7“ im Jahr 1968 zurückgelegt hat: Sie begab sich zum Aufzug und ging durch die Doppeltüren unterhalb der Astronautenunterkünfte im Neil A. Armstrong Building im Kennedy Space Center der NASA in Florida.<br>Bevor sie den Ankleideraum verließen, erledigte die Crew noch eine letzte unerledigte Angelegenheit – ein Kartenspiel. Als langjährige Tradition bei Raumflügen spielen NASA-Crews vor dem Verlassen der Crew-Quartiere vor dem Start Karten, bis der Kommandant, in diesem Fall der NASA-Astronaut Reid Wiseman, verliert. Man hofft, dass der Kommandant durch das Verlieren all sein Pech loswird und so den Weg für die Mission frei macht, damit nur noch Glück sie begleitet.<br>Die NASA-Mission „Artemis II“ ist die erste bemannte Mission des Artemis-Programms und wird Wiseman sowie die NASA-Astronauten Victor Glover und Christina Koch und den Astronauten Jeremy Hansen von der CSA (Canadian Space Agency) auf eine etwa zehntägige Mission um den Mond und zurück zur Erde befördern.<br>Als erster bemannter Weltraumflug seit über 50 Jahren wird Artemis II die Besatzung voraussichtlich weiter von der Erde entfernen als jede bisherige bemannte Mission und damit möglicherweise den von Apollo 13 während seiner Mond-Freirückflugbahn aufgestellten Rekord von etwa 400.171 km Entfernung von der Erde brechen. Dieser Meilenstein wird während der Mondvorbeiflugphase erreicht, wenn die Besatzung auf einer Freirückflugbahn um den Mond reist, die es dem Raumschiff ermöglicht, den Mond zu umrunden und zur Erde zurückzukehren, ohne in die Mondumlaufbahn einzutreten.<br>Während des Testflugs wird die NASA Lebenserhaltungssysteme und kritische Abläufe im Weltraum testen und damit den Weg für zukünftige Mondlandungen und die Erforschung des Mars ebnen.<br>Nachdem sie von ihren Familien und Freunden verabschiedet wurden und diese ihnen alles Gute gewünscht haben, begibt sich die Besatzung auf die 20-minütige Fahrt zum Startplatz 39B des Kennedy Space Centers und zu ihrem dort wartenden Raumschiff.</p>



<p><strong>19:36 Uhr</strong><br>Die Rettungskräfte und das Closeout-Team der NASA sind am Startkomplex 39B im Kennedy Space Center der Behörde in Florida eingetroffen, um die Sicherheit und Einsatzbereitschaft während der kritischen Betankungsvorgänge zu gewährleisten. Diese Spezialteams spielen eine entscheidende Rolle beim Schutz von Personal und Ausrüstung während des gesamten Countdowns.<br>Das Rettungskräfteteam wird so positioniert sein, dass es im unwahrscheinlichen Fall eines Notfalls sofort reagieren kann, um die sichere Evakuierung des Personals am Startplatz zu gewährleisten. Das Rettungsteam ist mit modernster Ausrüstung ausgestattet und für die schnelle Evakuierung der Besatzung, die Brandbekämpfung und die Gefahrenabwehr ausgebildet. Ihre Anwesenheit stellt sicher, dass die Sicherheit der Astronauten oberste Priorität bleibt, und bietet einen unverzichtbaren Schutz während der Betankungsvorgänge und Systemprüfungen.<br>Das Closeout-Team ist dafür verantwortlich, die Luken des Orion-Besatzungsmoduls und des Startabbruchsystems zu schließen, Zugangspunkte zu sichern, die Startplatzkonfigurationen zu überprüfen und die Unversehrtheit des Startbereichs während der Treibstoffbefüllung und der Systemprüfungen zu gewährleisten. Ihre Arbeit ist entscheidend, um eine sichere Umgebung für die Astronauten zu gewährleisten, bevor die Startrampe für den Start freigegeben wird.<br>Diese Teams sind unerlässlich, um Risiken zu minimieren und die komplexe Abfolge der Vorbereitungsarbeiten für den Start von Artemis II zu unterstützen. Mit beiden Teams an Ort und Stelle bleibt Artemis II auf Kurs für seine historische Mission, Astronauten um den Mond zu schicken.</p>



<p><strong>19:15 Uhr</strong><br>Die NASA-Astronauten Reid Wiseman (Kommandant), Victor Glover (Pilot) und Christina Koch (Missionsspezialistin) sowie der CSA-Astronaut (Canadian Space Agency) Jeremy Hansen (Missionsspezialist) ziehen sich in den Astronautenunterkünften des Neil A. Armstrong Operations and Checkout Building im Kennedy Space Center der NASA in Florida ihre Anzüge an.<br>Ein Team von Anzugtechnikern hilft der Besatzung beim Anlegen ihrer Orion Crew Survival System-Anzüge, die jeweils auf Bewegungsfreiheit und Komfort zugeschnitten sind und gleichzeitig maximale Sicherheit während der dynamischen Flugphasen gewährleisten. Die leuchtend orangefarbenen Raumanzüge sollen die Astronauten auf ihrer Reise schützen und weisen von Kopf bis Fuß zahlreiche Verbesserungen gegenüber den Anzügen auf, die im Space Shuttle getragen wurden. Die NASA hat viele Elemente überarbeitet, um die Sicherheit und Bewegungsfreiheit der Artemis-Astronauten zu verbessern, und anstelle der Größen Small, Medium und Large aus der Shuttle-Ära sind die Anzüge nun individuell auf jedes Besatzungsmitglied zugeschnitten.<br>Die Außenschicht ist feuerfest, und dank eines robusteren Reißverschlusses können Astronauten den Anzug schnell anlegen. Ein verbessertes Wärmemanagement sorgt dafür, dass sie kühl und trocken bleiben. Ein leichterer, robusterer Helm erhöht den Komfort und verbessert die Kommunikation, und die Handschuhe sind strapazierfähiger und touchscreenfähig. Besser sitzende Stiefel bieten zudem Schutz im Brandfall und helfen den Astronauten, sich schneller zu bewegen.<br>Die Design- und technischen Verbesserungen der Anzüge bieten den Astronauten einen zusätzlichen Schutz und gewährleisten, dass sie sicher von ihren Missionen im Weltraum zurückkehren.<br>Während des Anziehens überprüfen die Teams die Anzüge auf Undichtigkeiten und stellen sicher, dass alle angeschlossenen Lebenserhaltungssysteme, einschließlich Luft- und Stromversorgung, einwandfrei funktionieren, bevor die Besatzung zum Startkomplex 39B des NASA Kennedy Space Centers gebracht wird.</p>



<p><strong>18:51 Uhr</strong><br>Da die NASA-Teams nun den Flüssigsauerstoffstand im vorläufigen Kryoantrieb aufrechterhalten, sind alle Kryostufen der SLS-Rakete (Space Launch System) während des Countdowns für den Start von Artemis II in den Nachfüllmodus übergegangen. Dies umfasst sowohl die Kernstufe als auch die SLS-Oberstufe, wodurch sichergestellt wird, dass sowohl die Flüssigwasserstoff- als auch die Flüssigsauerstofftanks auf flugbereitem Niveau bleiben.<br>Der Nachfüllmodus ist unerlässlich, um stabile Treibstoffmengen und -drücke aufrechtzuerhalten, da extrem kalte Treibstoffe im Laufe der Zeit auf natürliche Weise verdampfen. Durch kontinuierliche Anpassungen bleibt die Rakete voll betankt und startbereit, wodurch die RS-25-Triebwerke der Hauptstufe und das RL10-Triebwerk der SLS-Oberstufe bei der Erfüllung ihrer wesentlichen Aufgaben beim Start und beim Eintritt in die Mondumlaufbahn unterstützt werden.<br>Diese Meilensteine fallen mit dem Beginn einer geplanten, integrierten Wartezeit von 1 Stunde und 10 Minuten im Countdown für Artemis II zusammen. Diese geplante Pause ermöglicht es den Teams, wichtige Systemprüfungen abzuschließen, die Startbereitschaft zu überprüfen und letzte Anpassungen vorzunehmen, bevor mit dem Einsteigen der Besatzung und den abschließenden Betankungsvorgängen fortgefahren wird.<br>Während dieser Unterbrechung überprüfen die Ingenieure die Daten aus den Bereichen Kryogenbefüllung, Antriebssysteme und Kommunikation, um sicherzustellen, dass alle Parameter den strengen Sicherheits- und Leistungskriterien entsprechen. Die Unterbrechung bietet zudem die Möglichkeit, kleinere Probleme zu beheben, ohne den gesamten Zeitplan für den Start zu beeinträchtigen.<br>Nach Beendigung der Unterbrechung wird der Countdown fortgesetzt, und es werden Vorbereitungen für die Ankunft der Astronauten an der Startrampe 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida getroffen.</p>



<p><strong>18:40 Uhr</strong><br>Die Astronauten der NASA-Mission Artemis II erhielten im Rahmen der Vorbereitungen vor dem Start eine abschließende Wetterbesprechung in den Astronautenunterkünften des Neil A. Armstrong Operations and Checkout Building im Kennedy Space Center der NASA in Florida.<br>Diese Wetteraktualisierung informiert die Astronauten und Missionsteams über die aktuellen Bedingungen am Startplatz 39B des Kennedy Space Centers der NASA, in den umliegenden Bergungszonen und an potenziellen Abbruchstellen entlang der Flugbahn von Artemis II. Genaue Wettervorhersagen sind für den Schutz der Besatzung und der Ausrüstung unerlässlich, da selbst geringfügige Änderungen Auswirkungen auf Entscheidungen während des Countdowns und die Flugdynamik haben können.<br>Die NASA-Astronauten Reid Wiseman (Kommandant), Victor Glover (Pilot) und Christina Koch (Missionsspezialistin) sowie der CSA-Astronaut (Canadian Space Agency) Jeremy Hansen (Missionsspezialist) wurden über Windgeschwindigkeiten, Niederschläge, Blitzgefahr und Seegang für Notlandungen auf dem Wasser informiert, um sicherzustellen, dass alle Sicherheitskriterien erfüllt sind, bevor mit den Startvorbereitungen fortgefahren wird.<br>Wetterexperten der NASA und der Space Launch Delta 45 der U.S. Space Force erwarten während des Startfensters zu 80 % günstige Bedingungen, wobei die Cumulus-Wolken-Regel, die Regel für den Flug durch Niederschlag und Bodenwinde die Hauptanliegen sind.<br>Nach Abschluss der Wetterbesprechung sind die Besatzung und die Bodenteams weiterhin aufeinander abgestimmt und bereit, den Start vorzubereiten, damit Artemis II auf Kurs für seine historische Mission bleibt, Astronauten um den Mond zu schicken.<br>Die NASA-Teams haben während des Countdowns für den Start von Artemis II zudem mit dem Befüllen der Zwischenstufe für den kryogenen Antrieb, der oberen Stufe der SLS-Rakete (Space Launch System), mit flüssigem Sauerstoff (LOX) begonnen. Dieser Schritt folgt auf die Schnellbefüllungsphase und stellt sicher, dass der Flüssigsauerstofftank seine volle Kapazität mit dem tiefgekühlten Oxidationsmittel erreicht.<br>Die Live-Berichterstattung über die Betankungsvorgänge von Artemis II wird auf dem YouTube-Kanal der NASA fortgesetzt. Die vollständige Berichterstattung der NASA zum Start beginnt um 13:00 Uhr EDT auf NASA+, Amazon Prime und YouTube. Sie können den Artemis-Blog vom Start bis zur Wasserung weiterverfolgen, um aktuelle Informationen zur Mission zu erhalten.</p>



<p><strong>18:23 Uhr</strong><br>Die schnelle Befüllung mit flüssigem Sauerstoff (LOX) für die Oberstufe des SLS (Space Launch System) ist nun abgeschlossen, was einen weiteren wichtigen Meilenstein bei den Betankungsvorgängen darstellt. Die Teams haben bestätigt, dass sich die Oberstufe in einem guten Zustand befindet, und fahren nun mit dem LOX-Entlüftungs- und Druckentlastungs-Test fort. Dieser Schritt dient dazu, die ordnungsgemäße Druckregelung zu überprüfen und sicherzustellen, dass das System bereit ist für den Übergang zur Nachfüllung und später für die Wiederauffüllung.</p>



<p><strong>18:03 Uhr</strong><br>Die Teams der NASA halten derzeit den Flüssigsauerstoffstand in der Hauptstufe der SLS-Rakete (Space Launch System) im Nachfüllmodus aufrecht. Diese Phase folgt auf den Abschluss der schnellen Befüllung und der Nachfüllung mit Flüssigsauerstoff und stellt sicher, dass der Oxidationsmittelstand während des gesamten Endcountdowns auf einem flugbereiten Niveau bleibt.</p>



<p><strong>17:42 Uhr</strong><br>Im Rahmen des Countdowns für den Start von Artemis II füllen NASA-Teams derzeit schnell flüssigen Sauerstoff (LOX) in die vorläufige kryogene Antriebsstufe. In dieser Phase wird das Oxidationsmittel nach Abschluss der Kühlung rasch eingefüllt, wodurch die obere Stufe der SLS-Rakete (Space Launch System) ihrer Aufgabe, das Orion-Raumschiff vor einem Demonstrationstest für Nahbereichsoperationen und dem Manöver zur Erreichung der Mondumlaufbahn in eine hohe Erdumlaufbahn zu bringen, einen Schritt näher kommt.</p>



<p><strong>17:15 Uhr</strong><br>Die Teams der NASA haben den Flüssigwasserstofftank der interim cryogenic propulsion stage während des Countdowns für Artemis II in den Nachfüllmodus versetzt. Diese Phase folgt auf den erfolgreichen Befüllvorgang und stellt sicher, dass der Tank bis zum Start auf einem flugbereiten Füllstand bleibt.</p>



<p>17:09 Uhr<br>Die Teams der NASA haben mit der Befüllung des Flüssigwasserstofftanks (LH2) für die interim cryogenic propulsion stage begonnen. Dieser entscheidende Schritt erfolgt nach dem erfolgreichen Abkühlen und der Überprüfung der Entlüftungs- und Überdruckvorrichtungen und stellt sicher, dass der Tank mit tiefgekühltem Flüssigwasserstoff seine volle Kapazität erreicht.</p>



<p><strong>16:35 Uhr</strong><br>Das Startteam von Artemis II hat mit der Nachfüllung von flüssigem Wasserstoff (LH2) für die Hauptstufe der SLS-Rakete (Space Launch System) begonnen.<br>Die Nachfüllung ist der letzte Schritt im Betankungsprozess und dient dazu, den korrekten LH2-Füllstand aufrechtzuerhalten, da der extrem kalte Treibstoff im Laufe der Zeit auf natürliche Weise verdampft. Dieser kontinuierliche, langsame Durchfluss hält die Tanks voll und thermisch stabil und stellt sicher, dass die Rakete vollständig betankt und startbereit bleibt.<br>Vom Abkühlen bis zum Nachfüllen wird jede Phase der Betankung sorgfältig gesteuert, um die Hardware zu schützen und den Erfolg der Mission zu gewährleisten. Mit dem laufenden Nachfüllen befindet sich Artemis II auf der Zielgeraden zum Start und zum nächsten großen Sprung der Menschheit.</p>



<p><strong>16:24 Uhr</strong><br>Das Startteam von Artemis II hat mit dem Nachfüllen von flüssigem Wasserstoff (LH2) für die Hauptstufe der SLS-Rakete (Space Launch System) begonnen.<br>Beim Nachfüllen werden nach Abschluss der Schnellbefüllung kleine Mengen LH2 in die Tanks eingefüllt, um sicherzustellen, dass diese ihre volle Kapazität behalten, da der extrem kalte Treibstoff auf natürliche Weise verdampft. Dieser Schritt ist entscheidend, um die für den Start erforderlichen präzisen Füllstände aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die thermische Stabilität des Systems zu gewährleisten.</p>



<p><strong>15:52 Uhr</strong><br>Das Startteam von Artemis II hat mit der Schnellbefüllung der Zwischenstufe für die interim cryogenic propulsion stage, der SLS-Oberstufe (Space Launch System), mit flüssigem Wasserstoff (LH2) begonnen.<br>Nach Abschluss der Abkühlphase werden bei diesem Schritt die Tanks der SLS-Oberstufe rasch mit tiefgekühltem LH2 befüllt. Damit wird sichergestellt, dass die Oberstufe betankt und bereit ist, ihre grundlegende Aufgabe zu erfüllen: das Orion-Raumschiff vor dem Demonstrationstest für Nahbahnoperationen und dem Manöver zur Erreichung der Mondumlaufbahn in eine hohe Erdumlaufbahn zu bringen.<br>Die Schnellbefüllung beschleunigt den Betankungsprozess unter Wahrung der Sicherheit und markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein im Countdown, während Artemis II dem Start immer näher rückt.</p>



<p><strong>15:36 Uhr</strong><br>Das Startteam von Artemis II hat mit der Kühlung der interim cryogenic propulsion stage, also der Oberstufe der SLS-Rakete (Space Launch System), mit flüssigem Wasserstoff begonnen.<br>Bei diesem Vorgang werden die Treibstoffleitungen und Komponenten der vorläufigen kryogenen Antriebsstufe mithilfe von extrem kaltem flüssigem Wasserstoff schrittweise auf kryogene Temperaturen abgekühlt. Der Abkühlungsschritt ist unerlässlich, um einen Thermoschock zu verhindern und sicherzustellen, dass die Stufe für die vollständige Treibstoffbefüllung ordnungsgemäß vorbereitet ist. Durch die Stabilisierung des Systems bei diesen extremen Temperaturen gewährleisten die Ingenieure eine sichere und effiziente Betankung der Oberstufe, die dazu beitragen wird, Orion für seine Reise zum Mond in eine hohe Erdumlaufbahn zu bringen.</p>



<p><strong>15:25 Uhr</strong><br>Die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der Astronaut der CSA (Canadian Space Agency), Jeremy Hansen, haben ihren Starttag offiziell mit einem für 9:25 Uhr angesetzten Weckruf begonnen. Damit laufen die letzten Vorbereitungen für die historische Artemis-II-Mission um den Mond an.</p>



<p><strong>15:04 Uhr</strong><br>Das Startteam von Artemis II hat mit der schnellen Befüllung der Hauptstufe der SLS-Rakete (Space Launch System) mit flüssigem Wasserstoff (LH2) begonnen.<br>Nach Abschluss der langsamen Befüllungsphase werden in diesem Schritt die riesigen Tanks der Rakete rasch mit tiefgekühltem LH2 befüllt, wodurch sie fast ihre volle Kapazität erreichen. Der LH2 fließt mit einer viel höheren Geschwindigkeit, was die Gesamtbefüllungszeit verkürzt und gleichzeitig die Sicherheit gewährleistet, da das System bereits thermisch konditioniert ist.</p>



<p><strong>14:45 Uhr</strong><br>Während der Betankungsarbeiten stellten die Teams das Flüssigsauerstoffsystem (LOX) der Hauptstufe der SLS-Rakete (Space Launch System) von der langsamen auf die schnelle Befüllung um, wobei sie den Tank rasch mit tiefgekühltem Oxidationsmittel befüllten und gleichzeitig auf Undichtigkeiten achteten sowie die richtige Temperaturregelung aufrechterhielten.<br>Durch die schnelle Befüllung mit LOX wird der Großteil des für den Start benötigten tiefgekühlten Oxidationsmittels sicher eingefüllt, sodass die Teams die SLS-Rakete rasch in einen flugbereiten Zustand versetzen können, während sie den Zustand des Fahrzeugs genau überwachen.</p>



<p><strong>14:35 Uhr</strong><br>Das Startteam von Artemis II hat mit der langsamen Befüllung der Kernstufe der SLS-Rakete (Space Launch System) mit flüssigem Wasserstoff (LH2) und flüssigem Sauerstoff (LOX) begonnen.<br>In dieser Phase werden die extrem kalten Treibstoffe mit kontrollierter Geschwindigkeit zugeführt, damit sich die Leitungen und Tanks der Rakete allmählich an die kryogenen Temperaturen anpassen können. Das langsame Befüllen minimiert die thermische Belastung der Hardware und gewährleistet einen reibungslosen Übergang, bevor zu schnelleren Befüllungsphasen übergegangen wird.<br>Dies ist ein entscheidender Schritt im Countdown, der die Voraussetzungen für die vollständige Betankung schafft. Nach Abschluss des langsamen Befüllungsprozesses für beide Treibstoffe werden die Teams zur Schnellbefüllungsphase übergehen.</p>



<p><strong>13:58 Uhr</strong><br>Das Startteam von Artemis II führt derzeit die Kühlung des Flüssigsauerstoff-Hauptantriebssystems an der Kernstufe der SLS-Rakete (Space Launch System) durch.</p>



<p><strong>13:44 Uhr</strong><br>Das Startteam von Artemis II hat mit der Abkühlung der Leitungen für den Transfer von flüssigem Sauerstoff (LOX) und flüssigem Wasserstoff (LH2) für die Kernstufe der SLS-Rakete (Space Launch System) begonnen.<br>Die Abkühlung ist ein entscheidender Schritt bei der Vorbereitung der Rakete auf eine sichere und effiziente Betankung, da sie Risiken mindert und die Systemintegrität gewährleistet. Bei diesem Vorgang werden die Leitungs- und Triebwerkssysteme der Rakete mithilfe von extrem kaltem flüssigem Wasserstoff schrittweise auf kryogene Temperaturen abgekühlt. Dies beugt Thermoschocks vor und stellt sicher, dass die Hardware für den vollen Treibstoffdurchfluss während der Betankung konditioniert ist.<br>Sobald die Kühlung abgeschlossen ist, werden die Teams mit dem langsamen Befüllen beginnen, gefolgt von schnellen Befüllungsvorgängen, während sie 700.000 Gallonen extrem kalten flüssigen Sauerstoff und flüssigen Wasserstoff in die SLS-Kernstufe laden.<br>Nachfolgend sind die geplanten Zeiten für die langsamen und schnellen Befüllungsvorgänge der Kernstufe aufgeführt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>L-9H55M – L-9H25M: Beginn der langsamen Befüllung der Hauptstufe mit LH2</li>



<li>L-9H40M – L-9H30M: Langsames Befüllen der Hauptstufe mit LOX</li>



<li>L-9H30M – L-6H40M: Schnelles Befüllen der Hauptstufe mit LOX</li>



<li>L-9H25M – L-8H: Schnelles Befüllen der Hauptstufe mit LH2</li>
</ul>



<p><strong>13:33 Uhr</strong><br>Artemis-Startleiter Charlie Blackwell-Thompson hat das offizielle „Go“ für die Betankung gegeben, und die NASA-Teams sind bereit, mit dem Einfüllen der Treibstoffe in die SLS-Rakete (Space Launch System) zu beginnen. Dieser entscheidende Schritt beginnt mit der Vorabkühlung der Leitungen für den Transfer von flüssigem Sauerstoff und flüssigem Wasserstoff in der Kernstufe, wodurch die Rakete auf ihre historische Mission vorbereitet wird.<br>Heute früh führten Ingenieure am Kennedy Space Center der NASA in Florida die Umstellung von Luft auf gasförmigen Stickstoff sowie die Inertisierung der Hohlräume durch – ein entscheidender Schritt zur Gewährleistung der Sicherheit der Besatzung und der Unversehrtheit des Raumfahrzeugs. In dieser Phase wird die Umgebungsluft in den Hohlräumen der Rakete durch gasförmigen Stickstoff ersetzt, ein Inertgas, das das Risiko von Verbrennungen und Verunreinigungen verringert und so eine sichere Umgebung für die anschließenden Betankungsvorgänge schafft. Durch das Verdrängen von Sauerstoff und Feuchtigkeit gewährleisten die Ingenieure die Reinheit und Stabilität der internen Systeme der Rakete, bevor mit der Befüllung mit kryogenem Treibstoff begonnen wird.<br>Der Start-Countdown, der am Montag um 22:44 Uhr MESZ begann, befindet sich derzeit in einer planmäßigen Pause. Diese geplante Unterbrechung ist ein entscheidender Kontrollpunkt in der Countdown-Sequenz, der es den Teams ermöglicht, wichtige Aufgaben zu erledigen und die Betriebsbereitschaft der Systeme zu überprüfen, bevor es weitergeht.<br>Während dieser Pause führen die Ingenieure abschließende Konfigurationsprüfungen durch, überprüfen den Systemzustand und stellen sicher, dass alle Startkriterien erfüllt sind. Es ist auch eine Gelegenheit, kleinere Probleme zu beheben, ohne den Gesamtzeitplan zu beeinträchtigen. Solche Pausen sind bei komplexen Missionen wie Artemis II Standard und bieten Flexibilität und Sicherheit, während wir uns darauf vorbereiten, Astronauten auf eine Reise um den Mond zu schicken.<br>Die Berichterstattung der NASA am Starttag beginnt um 13:45 Uhr auf dem YouTube-Kanal der NASA mit Live-Bildern und Audiokommentaren zu den Betankungsvorgängen, während die Teams Treibstoff in die SLS-Rakete laden. Die vollständige Berichterstattung zum Start beginnt um 18:50 Uhr auf NASA+, Amazon Prime und YouTube. Aktuelle Informationen während des Start-Countdowns und im Verlauf der Mission werden hier im Artemis-Blog veröffentlicht.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA-Teams bereiten Artemis 2 Mondrakete für Start vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-teams-bereiten-artemis-2-mondrakete-fuer-start-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 06:32:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[SLS]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 2]]></category>
		<category><![CDATA[Countdown]]></category>
		<category><![CDATA[Kennedy Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[RS-25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während der Countdown für Artemis II stetig auf den Start frühestens am Mittwoch, dem 1. April 18:24 Uhr Ortszeit, 2. April 00:24 MESZ zusteuert, führen die Startteams im Kennedy Space Center der NASA in Florida weiterhin eine Reihe genau abgestimmter Schritte durch, um Startsystem für die Reise der Besatzung um den Mond vorzubereiten.Ein Blogbeitrag der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während der Countdown für Artemis II stetig auf den Start frühestens am Mittwoch, dem 1. April 18:24 Uhr Ortszeit, 2. April 00:24 MESZ zusteuert, führen die Startteams im Kennedy Space Center der NASA in Florida weiterhin eine Reihe genau abgestimmter Schritte durch, um Startsystem für die Reise der Besatzung um den Mond vorzubereiten.<br>Ein Blogbeitrag der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/03/31/nasa-teams-readying-artemis-ii-moon-rocket-for-launch/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / Jason Costa</a>, 31. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-55178137926-fcd60ab640-o.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="800" height="622" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-55178137926-fcd60ab640-o-800x622-1.jpg" alt="" class="wp-image-151514" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-55178137926-fcd60ab640-o-800x622-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-55178137926-fcd60ab640-o-800x622-1-300x233.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-55178137926-fcd60ab640-o-800x622-1-768x597.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Von links: die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Kommandant der Artemis-II-Mission; Victor Glover, Pilot der Artemis-II-Mission; Christina Koch, Artemis-II-Missionsspezialistin; sowie CSA-Astronaut (Canadian Space Agency) Jeremy Hansen, Artemis-II-Missionsspezialist, posieren für ein Gruppenfoto, als sie am Montag, dem 30. März 2026, die Artemis-II-SLS-Rakete (Space Launch System) und das Orion-Raumschiff der NASA im Startkomplex 39B des Kennedy Space Centers der NASA in Florida besichtigen.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Bill Ingalls</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die <a href="https://www.nasa.gov/artemis-ii-weather-criteria/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Wettervorhersage</a> für den Starttag sieht eine Wahrscheinlichkeit von 80 % für günstige Wetterbedingungen vor, wobei Cumuluswolken, Bodenwinde und Sonnenwetter die größten Bedenken darstellen. Die NASA und die Wetterbeauftragten des Space Launch Delta 45 der U.S. Space Force werden das Wetter bis zum Start weiterhin beobachten.<br>Die Ingenieure begannen den Tag mit dem Abschluss kritischer Zustandsprüfungen an den vier RS-25-Triebwerken der Rakete und bestätigten, dass Sensoren, Verbindungen und Diagnosesysteme alle wie erwartet funktionierten. Ihre Betriebsbereitschaft markiert einen wichtigen Meilenstein im Vorfeld der kryogenen Operationen.<br>Unterdessen wurde die SLS-Oberstufe – die interim cryogenic propulsion stage –, nachdem sie ihre früheren Einschalt- und Verifizierungsaktivitäten abgeschlossen hatte, in einen sicheren, stabilen Zustand versetzt.</p>



<p>Die Teams luden außerdem die Flugbatterien des <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/orion-spacecraft/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Orion-Raumschiffs</a> vollständig auf, um eine zuverlässige Stromversorgung für Avionik, Lebenserhaltungssysteme und Kommunikation während des Starts und der frühen Flugphase sicherzustellen. Kurz darauf begannen die Ingenieure mit dem Laden der Flugbatterien der Kernstufe der Rakete, was ein weiterer wesentlicher Schritt zur Versorgung der Sensoren und Steuerungssysteme während des Starts und des Aufstiegs ist.<br>Je näher der Start rückt, desto mehr konzentrieren sich die Vorbereitungen auf Maßnahmen zur Unterstützung der Besatzung. Ingenieure führten Leckprüfungen an den Druckanzügen der Astronauten im Inneren von Orion durch und überprüften dabei die luftdichten Dichtungen und Druckregelsysteme. Diese Prüfungen stellen sicher, dass die Anzüge bereit sind, die Besatzung im unwahrscheinlichen Fall eines Kabinendruckabfalls zu schützen.<br>Heute Abend werden die Ingenieure am Startkomplex 39B die Startplattform auf ihre endgültige Konfiguration umstellen. Das gesamte nicht unbedingt erforderliche Personal wird den Bereich verlassen, sodass nur die Spezialisten zurückbleiben, die für die verbleibenden Vorbereitungsarbeiten vor dem Start benötigt werden. Die Räumung der Startplattform minimiert das Risiko, da der Zeitpunkt der Befüllung mit kryogenen Treibstoffen näher rückt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sls-4299-artemis-ii-visibilty-range-infographic-social-update-01062026-1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="302" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sls-4299-artemis-ii-visibilty-range-infographic-social-update-01062026-1-400x302-1.jpg" alt="" class="wp-image-151516" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sls-4299-artemis-ii-visibilty-range-infographic-social-update-01062026-1-400x302-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sls-4299-artemis-ii-visibilty-range-infographic-social-update-01062026-1-400x302-1-300x227.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Karte zeigt, von welchen Orten aus der Start von Artemis II für Himmelsbeobachter in Florida und im Süden Georgias zu sehen sein wird.<br><mark>Bildnachweis: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p>In den frühen Morgenstunden Ortszeit des Starttages werden die Teams eine weitere entscheidende Komponente des Countdowns aktivieren: den Boden-Startsequenzer. Dieses automatisierte System koordiniert in den letzten Minuten vor dem Start Tausende von Befehlen und steuert dabei Ventilbewegungen, Systemübergänge und Zeitpunkte, die die Rakete auf den Endcountdown vorbereiten.<br>Schließlich leiten die Ingenieure den Wechsel von Luft zu gasförmigem Stickstoff in den Hohlräumen der Rakete ein – ein wichtiger Sicherheitsschritt, bei dem die Umgebungsluft durch inertes Stickstoffgas ersetzt wird. Durch das Verdrängen von Sauerstoff und Feuchtigkeit schaffen die Techniker vor den Betankungsvorgängen eine stabile, nicht reaktive Umgebung.<br>Die Live-Übertragung der NASA zu den Betankungsarbeiten beginnt am Starttag um 13:45 Uhr MESZ auf dem <a href="https://www.youtube.com/@NASA/streams" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">YouTube-Kanal der NASA</a>, während die Teams die SLS-Rakete mit Treibstoff befüllen. Die vollständige Berichterstattung zum Start beginnt um 18:50 Uhr MESZ auf <a href="https://plus.nasa.gov/scheduled-video/nasas-artemis-ii-crew-launches-to-the-moon-official-broadcast/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA+</a>, <a href="https://www.amazon.com/gp/video/detail/B0GQS8BY5L/ref=atv_hm_liv_lr4f4b5f_c_WIXkOQ_1_17?jic=8%7CEgNhbGw%3D" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Amazon Prime</a> und <a href="https://www.youtube.com/live/Tf_UjBMIzNo" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">YouTube</a>.<br><a href="https://www.nasa.gov/ways-to-watch/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hier können sie sich informieren</a>, wie Sie NASA-Inhalte über verschiedene Online-Plattformen, einschließlich sozialer Medien, verfolgen können. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
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		<title>Sonderschau zum 65. Jahrestag des ersten bemannten Raumfluges von Juri Gagarin in der Deutschen Raumfahrtausstellung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sonderschau-zum-65-jahrestag-des-ersten-bemannten-raumfluges-von-juri-gagarin-in-der-deutschen-raumfahrtausstellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 22:02:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Juri Gagarin]]></category>
		<category><![CDATA[Morgenröthe-Rautenkranz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=151509</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung der Deutschen Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz Anlässlich des 65. Jahrestages des historischen Fluges von Juri Gagarin gestaltet die Deutsche Raumfahrtausstellung Themenvitrinen mit einzigartigen Exponaten rund um den ersten Menschen im All. Ein Highlight der Ausstellung ist ein originaler Handschuh, den Juri Gagarin während seines Trainings getragen hat. Dieses außergewöhnliche Stück wurde freundlicherweise von der Firma Space [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Pressemitteilung der Deutschen Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Gagarin65-MR_Titel.jpg" alt=""/></figure>



<p>Anlässlich des 65. Jahrestages des historischen Fluges von Juri Gagarin gestaltet die Deutsche Raumfahrtausstellung Themenvitrinen mit einzigartigen Exponaten rund um den ersten Menschen im All.</p>



<p>Ein Highlight der Ausstellung ist ein originaler Handschuh, den Juri Gagarin während seines Trainings getragen hat. Dieses außergewöhnliche Stück wurde freundlicherweise von der Firma Space Service International aus Mittweida als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus sind Original-Tageszeitungen vom 12. und 13. April 1961 zu sehen, die eindrucksvoll über das Ereignis berichteten. Ergänzt wird die Ausstellung durch zahlreiche Bücher, authentische Fotos aus dem Leben Gagarins und weitere interessante Exponate.</p>



<p>Die Sonderschau ist ab sofort während der regulären Öffnungszeiten in der Deutschen Raumfahrtausstellung zu besichtigen.</p>



<p>Zusätzlich lädt die Ausstellung am Wochenende des 11. und 12. April 2026 alle Besucherinnen und Besucher zu einer kreativen Bastelaktion ein: Es können individuelle Buttons zum Thema Juri Gagarin und Raumfahrt gestaltet werden.</p>



<p>Wir freuen uns auf viele interessierte Gäste, die mit uns gemeinsam diesen bedeutenden Meilenstein der Raumfahrtgeschichte feiern möchten.</p>



<p>Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz e. V.<br>Dr.-Sigmund-Jähn-Str. 4, 08262 Muldenhammer<br>Katrin Trommer, katrin.trommer@deutsche-raumfahrtausstellung.de<br>+49 37465 2538, +49 176 61635467</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<p><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3287.msg581275#msg581275" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Deutsche Raumfahrtausstellung</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Live: Artemis 2 Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/live-artemis-2-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[SLS]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 2]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESM]]></category>
		<category><![CDATA[Kurskorrekturmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Starttermin für Artemis II, die erste Mission seit über 50 Jahren, bei der Astronauten auf einen Flug um Mond entsandt werden, ist für den 2. April um 00:24 Uhr MESZ (1. April, 18:24 Uhr Ortszeit) angesetzt. Schalten Sie eine Stunde vor dem Start um 23:24 Uhr MESZ das ESA Web TV ein, um [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/live-artemis-2-start/" data-wpel-link="internal">Live: Artemis 2 Start</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erste Starttermin für Artemis II, die erste Mission seit über 50 Jahren, bei der Astronauten auf einen Flug um Mond entsandt werden, ist für den 2. April um 00:24 Uhr MESZ (1. April, 18:24 Uhr Ortszeit) angesetzt. Schalten Sie eine Stunde vor dem Start um 23:24 Uhr MESZ das ESA Web TV ein, um den Start zu verfolgen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Watch_live_Artemis_II_launch" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Human and Robotic Exploration</a>, 31. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Artemis_II_let_s_go_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="467" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Artemis_II_let_s_go_pillars700x467.jpg" alt="" class="wp-image-151455" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Artemis_II_let_s_go_pillars700x467.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Artemis_II_let_s_go_pillars700x467-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Artemis_II_let_s_go_pillars700x467-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Artemis 2: Lets go!<br><mark>Credit: ESA-S. Corvaja, Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Wichtige Meilensteine für das Europäische Servicemodul</strong></p>



<p>Kurz nach dem Start, etwa acht Minuten nach dem Start, werden die in Europa gebauten Solarpaneele von Orion ausgefahren und beginnen, das Raumschiff mit Strom zu versorgen. Etwa drei Stunden nach dem Start trennt sich Orion von der Oberstufe der Rakete, und die Astronauten übernehmen die manuelle Steuerung. Dabei nutzen sie die Triebwerke des ESM, um Manöver im Nahbereich für zukünftige Artemis-Missionen zu üben. Etwa 14 Stunden nach Beginn der Mission wird das ESM einen Manöver zur Anhebung des Perigäums durchführen, um die Umlaufbahn von Orion anzupassen, gefolgt vom entscheidenden Manöver zur Einleitung der Mondumlaufbahn nach etwa 25 Stunden, das Orion und seine Besatzung auf den Kurs zum Mond bringt. Während der gesamten Reise wird das ESM mehrere Manöver zur Kurskorrektur durchführen, und nach dem zehntägigen Flug wird sich das Besatzungsmodul vom ESM trennen, bevor es sicher auf der Erde wassert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/034/2603_034_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="600" height="403" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Artemis-2-ESM-600x403-1.jpg" alt="" class="wp-image-151456" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Artemis-2-ESM-600x403-1.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Artemis-2-ESM-600x403-1-300x202.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Artemis-2-ESM-600x403-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Wie Europa den Weg zum Mond und zurück unterstützen wird<br><mark>Credit: ESA, Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Verfolgen Sie den Start von Artemis II <a href="https://watch.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a> live, beginnend eine Stunde vor dem Start bis zum Ende der Übertragung um 00:56 Uhr MESZ.</p>
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		<title>Countdown für Start der Artemis 2 Mission hat begonnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-countdown-fuer-den-start-der-artemis-2-mission-hat-begonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 11:51:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Countdown-Uhr vor Ort begann gestern um 22:44 Uhr MESZ mit dem Countdown bis zur geplanten Startzeitpunkt um 00:24 Uhr MESZ am Donnerstag, dem 2. April (1. April Ortszeit). Die Mitglieder des Startteams haben ihre Plätze im Rocco Petrone Launch Control Center eingenommen. Artemis II ist der erste bemannte Start der SLS-Rakete mit dem Raumschiff [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Countdown-Uhr vor Ort begann gestern um 22:44 Uhr MESZ mit dem Countdown bis zur geplanten Startzeitpunkt um 00:24 Uhr MESZ am Donnerstag, dem 2. April (1. April Ortszeit). Die Mitglieder des Startteams haben ihre Plätze im Rocco Petrone Launch Control Center eingenommen. Artemis II ist der erste bemannte Start der SLS-Rakete mit dem Raumschiff Orion der NASA. Ein Blogbeitrag der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/03/30/nasas-artemis-ii-launch-mission-countdown-begins/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / Jason Costa</a>, 30. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-NHQ202603290006large.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Am Sonntag, dem 29. März 2026, richten Medienvertreter ihre fernbedienbaren Kameras auf die „Space Launch System“-Rakete (SLS) der NASA für die Mission „Artemis II“ und das Raumschiff „Orion“, die auf einer mobilen Startrampe am Launch Complex 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida stehen. Der Testflug „Artemis II“ der NASA wird Kommandant Reid Wiseman, Pilot Victor Glover und Missionsspezialistin Christina Koch von der NASA sowie Missionsspezialist Jeremy Hansen von der CSA (Canadian Space Agency) auf eine zehntägige Mission um den Mond und zurück bringen. Copyright: NASA/Bill Ingalls" data-rl_caption="" title="Am Sonntag, dem 29. März 2026, richten Medienvertreter ihre fernbedienbaren Kameras auf die „Space Launch System“-Rakete (SLS) der NASA für die Mission „Artemis II“ und das Raumschiff „Orion“, die auf einer mobilen Startrampe am Launch Complex 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida stehen. Der Testflug „Artemis II“ der NASA wird Kommandant Reid Wiseman, Pilot Victor Glover und Missionsspezialistin Christina Koch von der NASA sowie Missionsspezialist Jeremy Hansen von der CSA (Canadian Space Agency) auf eine zehntägige Mission um den Mond und zurück bringen. Copyright: NASA/Bill Ingalls" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="445" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-NHQ202603290006large-700x445-1.jpg" alt="" class="wp-image-151445" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-NHQ202603290006large-700x445-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-NHQ202603290006large-700x445-1-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Am Sonntag, dem 29. März 2026, richten Medienvertreter ihre fernbedienbaren Kameras auf die „Space Launch System“-Rakete (SLS) der NASA für die Mission „Artemis II“ und das Raumschiff „Orion“, die auf einer mobilen Startrampe am Launch Complex 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida stehen. Der Testflug „Artemis II“ der NASA wird Kommandant Reid Wiseman, Pilot Victor Glover und Missionsspezialistin Christina Koch von der NASA sowie Missionsspezialist Jeremy Hansen von der CSA (Canadian Space Agency) auf eine zehntägige Mission um den Mond und zurück bringen.<br><mark>Copyright: NASA/Bill Ingalls</mark></em></figcaption></figure>



<p>Der Countdown läuft offiziell, und die Ingenieure schalten die Flugausrüstung ein, überprüfen die Kommunikationsverbindungen und bereiten die Kryosysteme der Rakete auf den präzisen Betankungsvorgang vor, bei dem Hunderttausende Liter tiefgekühlter flüssiger Wasserstoff und flüssiger Sauerstoff eingefüllt werden müssen. Am Startplatz 39B beginnen die Teams damit, den riesigen Tank des Schalldämpfungssystems mit Wasser zu füllen, das beim Start eine Wasserflut auslösen wird, um das Fahrzeug vor dem Dröhnen seiner eigenen Triebwerke zu schützen.</p>



<p>Die Artemis-II-Besatzung, bestehend aus den NASA-Astronauten <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/astronauts/g-reid-wiseman/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Reid Wiseman</a>, <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/astronauts/victor-j-glover/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Victor Glover</a> und <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/astronauts/christina-koch/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Christina Koch</a> sowie dem CSA-Astronauten (Canadian Space Agency) <a href="https://www.asc-csa.gc.ca/eng/astronauts/canadian/active/bio-jeremy-hansen.asp" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jeremy Hansen</a>, hält sich weiterhin in den Astronautenunterkünften im Neil A. Armstrong Operations and Checkout Building des NASA Kennedy Space Centers auf. Die Besatzungsmitglieder haben die letzte Countdown-Phase damit verbracht, sich auf die Einsatzbereitschaft und technische Überprüfungen zu konzentrieren. Sie blieben unter strenger Gesundheitsüberwachung in Quarantäne und absolvierten medizinische Untersuchungen, um ihre Eignung für den Start sicherzustellen. Sie hielten sich an einen kontrollierten Schlafplan und Ernährungsplan, um Energie und Flüssigkeitshaushalt für den Start aufrechtzuerhalten, während sie weiterhin regelmäßig aktuelle Informationen über die Konfiguration der Rakete und die Wetterbedingungen aus den Crew Quarters erhielten.</p>



<p>Die NASA und die Wetterexperten des Space Launch Delta 45 der U.S. Space Force beobachten die <a href="https://www.nasa.gov/artemis-ii-weather-criteria/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Wetterbedingungen</a> im Vorfeld der Betankungsarbeiten weiterhin sehr genau. Die Wettervorhersage für den Starttag geht von einer Wahrscheinlichkeit von 80 % für günstige Wetterbedingungen aus, wobei die Bewölkung und die Möglichkeit starker Winde in der Region die größten Bedenken bereiten. Die Teams werden das Wetter in den kommenden Tagen weiterhin genau beobachten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://youtu.be/VL3AyQ766vc" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Artemis-2-Countdown-status-News-Conference-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151447" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Artemis-2-Countdown-status-News-Conference-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Artemis-2-Countdown-status-News-Conference-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Copyright: NASA</em></mark></figcaption></figure>



<p>Die Übertragung beginnt am 1. April um 13:45 Uhr MESZ auf dem <a href="https://www.youtube.com/@NASA" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">YouTube-Kanal der NASA</a> mit Live-Bildern und Audiokommentaren zu den Betankungsvorgängen, während die Teams Treibstoff in die SLS-Rakete laden. Die vollständige Berichterstattung auf <a href="https://plus.nasa.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA+</a> beginnt um 18:50 Uhr MESZ. <a href="https://www.nasa.gov/ways-to-watch/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Informieren Sie sich</a>, wie Sie NASA-Inhalte über verschiedene Online-Plattformen, einschließlich sozialer Medien, verfolgen können. </p>



<p>Am Montag hielt die NASA-Führung eine Pressekonferenz zum aktuellen Stand ab, um die neuesten Vorbereitungen für die Mission zu besprechen. Die Aufzeichnung können Sie sich hier ansehen:</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11842.msg585458#msg585458" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis II &#8211; Orion auf SLS</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Artemis 2 Rakete ist am Startplatz SLC-39B eingetroffen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-artemis-2-rakete-ist-am-startplatz-slc-39b-eingetroffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 18:29:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag, dem 20. März, um 16:21 Uhr MEZ traf die SLS-Rakete mit dem Raumschiff Orion für die Mission Artemis II nach einer elfstündigen Fahrt vom VAB im Kennedy Space Center auf der Startrampe SLC-39B ein. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Jason Costa, 20. März 2026 Der Crawler-Transporter [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Freitag, dem 20. März, um 16:21 Uhr MEZ traf die SLS-Rakete mit dem Raumschiff Orion für die Mission Artemis II nach einer elfstündigen Fahrt vom VAB im Kennedy Space Center auf der Startrampe SLC-39B ein. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/03/20/nasas-artemis-ii-rocket-arrives-at-launch-pad-39b/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / Jason Costa</a>, 20. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/artemis-ii-rollout.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die SLS-Rakete (Space Launch System) der NASA und das Raumschiff Orion, die auf dem mobilen Startträger verankert sind, bei ihrer Ankunft am Startplatz 39B am Freitag, dem 20. März 2026, im Kennedy Space Center der NASA in Florida. Bildnachweis: NASA/Joel Kowsky" data-rl_caption="" title="Die SLS-Rakete (Space Launch System) der NASA und das Raumschiff Orion, die auf dem mobilen Startträger verankert sind, bei ihrer Ankunft am Startplatz 39B am Freitag, dem 20. März 2026, im Kennedy Space Center der NASA in Florida. Bildnachweis: NASA/Joel Kowsky" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="412" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/artemis-ii-rollout-700x412-1.jpg" alt="" class="wp-image-151248" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/artemis-ii-rollout-700x412-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/artemis-ii-rollout-700x412-1-300x177.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die SLS-Rakete (Space Launch System) der NASA und das Raumschiff Orion, die auf dem mobilen Startträger verankert sind, bei ihrer Ankunft am Startplatz 39B am Freitag, dem 20. März 2026, im Kennedy Space Center der NASA in Florida.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Joel Kowsky</mark></em></figcaption></figure>



<p>Der Crawler-Transporter 2 der NASA begann um 05:20 Uhr MEZ seine 6,4 Kilometer lange Fahrt mit der SLS und der integrierten Orion, die auf dem mobilen Startfahrzeug fest montiert waren. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von nur 1,36 km/h beförderte der Crawler die 98 Meter hohe Mondrakete und das Raumschiff langsam und stetig in Richtung Startrampe. </p>



<p>Nachdem die Rakete nun auf Startrampe SLC-39B steht, bereiten sich die NASA-Teams auf die letzte Phase der Startvorbereitungen vor, damit der Start bereits am Mittwoch, dem 1. April, erfolgen kann. Das Startfenster Anfang April umfasst Termine bis einschließlich Montag, dem 6. April.</p>



<p>Artemis-II-Kommandant Reid Wiseman, Pilot Victor Glover und Missionsspezialistin Christina Koch von der NASA sowie der Missionsspezialist Jeremy Hansen von der CSA werden sich auf eine zehntägige Reise um den Mond und zurück begeben.</p>



<p>Artemis II ist ein weiterer Schritt in Richtung neuer bemannter US-Missionen zum Mond, die zu einer dauerhaften Präsenz auf dem Mond führen sollen, ein Schritt um Astronauten auch zum Mars zu entsenden.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11842.msg584989#msg584989" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis II &#8211; Orion auf SLS</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-artemis-2-rakete-ist-am-startplatz-slc-39b-eingetroffen/" data-wpel-link="internal">Die Artemis 2 Rakete ist am Startplatz SLC-39B eingetroffen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA legt den Artemis 2 Rollout Termin fest, Besatzung tritt Quarantäne an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-legt-den-artemis-2-rollout-termin-fest-besatzung-tritt-quarantaene-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 20:14:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ingenieure planen, am Freitag, dem 20. März, um 01:00 Uhr MEZ mit dem Transport der Artemis-II-Rakete und dem Orion Raumschiffs zur Startrampe 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida zu beginnen.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Brandi Dean, 18. März 2026 Die Artemis-II-Rakete der NASA und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-legt-den-artemis-2-rollout-termin-fest-besatzung-tritt-quarantaene-an/" data-wpel-link="internal">NASA legt den Artemis 2 Rollout Termin fest, Besatzung tritt Quarantäne an</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Ingenieure planen, am Freitag, dem 20. März, um 01:00 Uhr MEZ mit dem Transport der Artemis-II-Rakete und dem Orion Raumschiffs zur Startrampe 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida zu beginnen.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/03/18/nasa-finalizes-artemis-ii-rollout-crew-begins-quarantine/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / Brandi Dean</a>, 18. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/ksc-20260317-ph-kls01-0008large.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="467" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/ksc-20260317-ph-kls01-0008large-700x467-1.jpg" alt="" class="wp-image-151237" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/ksc-20260317-ph-kls01-0008large-700x467-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/ksc-20260317-ph-kls01-0008large-700x467-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/ksc-20260317-ph-kls01-0008large-700x467-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Artemis-II-Rakete des SLS der NASA und das Raumschiff Orion, die auf der mobilen Startrampe verankert sind, stehen am Dienstag, dem 17. März 2026, senkrecht im VAB, während die Vorbereitungen für den Transport zum Startkomplex 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida weitergehen. Der Artemis-II-Testflug wird Kommandant Reid Wiseman, Pilot Victor Glover und Missionsspezialistin Christina Koch von der NASA sowie Missionsspezialist Jeremy Hansen von der CSA um den Mond und zurück zur Erde bringen, wobei die Startmöglichkeiten ab April 2026 beginnen.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Kim Shifflett</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Artemis-II-Rakete der NASA und ihre vierköpfige Besatzung kommen dem Starttermin im April immer näher.<br>Der Crawler-Transporter 2 der NASA wird den ca. 5000 Tonnen schweren Stapel, einschließlich der mobilen Startrampe, mit einer Geschwindigkeit von etwa 1 Meile pro Stunde auf der vier Meilen langen Strecke vom Vehicle Assembly Building des Kennedy Space Centers zur Startrampe transportieren. Die Fahrt, die bis zu 12 Stunden dauern kann, wird auf dem YouTube-Kanal der NASA live übertragen.<br>Der Zeitpunkt des Rollouts kann sich ändern, falls zusätzliche Zeit für technische Vorbereitungen oder witterungsbedingte Anpassungen benötigt wird.<br>Unterdessen begab sich die Artemis-II-Crew am Mittwoch um 23 Uhr MEZ in Houston in Quarantäne, um sicherzustellen, dass sie bis zum Start gesund bleibt. Die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der CSA-Astronaut Jeremy Hansen werden ihre Kontakte zu anderen Personen in der kommenden Woche in Houston auf ein Minimum beschränken, bevor sie etwa fünf Tage vor dem Start nach Kennedy fliegen, um ihre Quarantäne dort in den Unterkünften der Astronautencrew fortzusetzen.<br>Beide Aktivitäten sind wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einem Start bereits am Mittwoch, dem 1. April. Das <a href="https://www.nasa.gov/wp-content/uploads/2026/01/artemis-ii-mission-availability.pdf?emrc=03427d" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Startfenster</a> Anfang April umfasst Möglichkeiten bis einschließlich Montag, dem 6. April.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11842.msg584962#msg584962" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis II &#8211; Orion auf SLS</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Astronaut &#8211; Project Hail Mary</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der_astronaut_filmkritik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 10:30:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Verfilmung von Andy Weirs gleichnamigen Roman kommt in die Kinos. Ein erster subjektiver Eindruck. Bilder: Andreas Weise / Quelle: Kinobesuch. Vorspiel Am Donnerstag, 19.03.26, startet in den deutschen Kinos der Film „Der Astronaut“ , im Original „Project Hail Mary“. Hierbei handelt es sich um die versuchte Verfilmung des gleichnamigen Romans von Andy Weir aus [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die Verfilmung von Andy Weirs gleichnamigen Roman kommt in die Kinos. Ein erster subjektiver Eindruck.</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Bilder: Andreas Weise / Quelle: Kinobesuch.</p>





<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Kino5TitelKarte-1.png" alt="" class="wp-image-151204"/><figcaption class="wp-element-caption">Eintrittskarten zu &#8222;Der Astronaut&#8220;<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p><strong>Vorspiel</strong><br></p>



<p>Am Donnerstag, 19.03.26, startet in den deutschen Kinos der Film „Der Astronaut“ , im Original „Project Hail Mary“. Hierbei handelt es sich um die versuchte Verfilmung des gleichnamigen Romans von Andy Weir aus dem Jahre 2021. (Wir gaben dazu zu Weihnachten eine Buchempfehlung.) Und ja, das ist genau der Andy Weir, dessen erster Roman, verfilmt als „Der Marsianer“, grandios vor zehneinhalb Jahren in unseren Kinos brillierte. Eine lange Zeit. Insofern waren die Erwartungen an diesen neuen Weir sehr hoch geschraubt. Die ab Ende 2025 präsentierten Trailer ließen einen neugierig werden. Speziell, wenn man die Buchvorlage zuvor gelesen hatte. Jetzt vor dem offiziellen Kinostart war die Neugier bei mir etwas verflogen. Warum? Bei Wikipedia konnte man nicht nur die ganze Romangeschichte detailliert nachlesen, auch zum Film wird vorab sehr viel verraten. Auch habe ich es selten erlebt, dass vor einem Kinostart so viel „Review“ im Netz zu erfahren war. Bei YouTube stolperte man laufend über Beiträge, die Alles schon gesehen hatten und euphorisch nur so sprudelten. Ein Hype, der einen schon wieder misstrauisch macht. Manchmal wurde sogar vom „Film des Jahres“ gesprochen. Die Story selbst kann man komprimiert so darstellen: Sonne stirbt. Menschheit ist bedroht. Lehrer-Astronaut wird los geschickt um Gegenmittel zu finden und trifft einen steinigen Außerirdischen, der das selbe Problem hat. Beide werden dicke Freunde und lösen das Problem. Ende gut. Oder noch kürzer: „Grace und Rocky retten Sterne.“</p>



<p>Etwas ausführlicheres zur Geschichte vorab möchte ich nicht verraten. Wer will, findet alles mit zwei Klicks. Ich versuchte das Alles auszublenden und bin voller Vorfreude in die Preview am Sonntag in eins der schönsten Kinos in Berlin gegangen.</p>



<p><strong>Hauptfilm</strong></p>



<p>Zunächst war ich doch sehr überrascht. Der Kinosaal war fast bist zum letzten Platz besetzt. So etwas erlebt man nicht jeden Abend. Nach über zweieinhalb Stunden Film stand das erste Resümee fest: Der Streifen ist super bunt, super lang, witzig und sehr unterhaltsam… Aber wirklich gut? Mein Gesamturteil: Guter Film. Empfehlenswert. Aber der große Wurf ist es nicht! Aber warum? Woran lag es? Man ist zunächst ratlos.</p>



<p><strong>Ursachenforschung</strong></p>



<p>Die Wurzel des vermeidlichen Übels liegen in der Romanvorlage selber und der daraus folgenden, nicht gelungenen Umsetzung im Drehbuch. Andy Weir hat einen überaus wissenschaftlich komplexe Geschichte geschrieben, die ohne ausführliche Erläuterung der Sachverhalte und Zusammenhänge nicht ganz zu verstehen wäre. Viel wissenschaftliche Theorie also, die man in einem Roman mit ca. 560 Seiten, oder einem Hörbuch mit 15,5 Stunden Länge gut unter bringen kann. Auch muss der Leser ein gewisses Interesse an derlei Lesekost mitbringen, was bei einem unvorbereiteten Kinozuschauer nicht unbedingt vorausgesetzt werden kann. Also wurde im Drehbuch sehr viele „wissenschaftliche Erläuterung“ und vieles andere herausgestrichen und vermeindlicher Ballast abgeworfen. Trotzdem war der Film mit 157 Minuten nur 12 Minuten kürzer als Interstellar und immer noch viel zu lang. Durch den Verzicht auf die herausgeschnittenen Erklärungen wurde die Gesamtstory teilweise unschlüssig. Der Zuschauer musste sich vieles selber zusammen reimen, was stark nervte.</p>



<p>Erschwerend kommt hinzu das der Handlungsstrang ständig mit Rückblendungen arbeitet. Übrigens wie in der Buchvorlage. Beim „Marsianer“ war die Erzählweise linear. Alles geschah hinter einander. Im „Astronaut“ wird in verschiedenen Zeitebenen ständig hin und her geschaltet.</p>



<p>Auch vergab der Film die Chance, einige Charaktere etwas tiefgreifender zu zeichnen. Wer ahnt den schon, das die Figur der Eva Stratt zu dem Zeitpunkt eine der mächtigsten Personen der Welt ist, der alle anderen Mächte zuarbeiten? Geld und Ressourcen spielen keine Rolle. Ob es Milliarden oder Billionen sind. Es geht ja schließlich um das Überleben der Menschheit. Im Buch gibt es eine Stelle, wo Stratt sinniert, dass wenn das alles mal vorbei ist, sie bestimmt wegen Kompetenzüberschreitung und Geldverschwendung angeklagt wird. Ihr Job kennt keinen Ruhm. Egal wie das Projekt ausgeht. Aber einer muss es eben durchziehen. Die Rolle ist brillant mit Sandra Hüller besetzt, die wir erst vor Kurzem auf der Berlinale in Berlin bewundern konnten. Hüller gibt der Figur genau die Mischung von Kühle, Rationalität, aber auch Brutalität. Leider ist sie in den Grenzen des Drehbuches gefangen. Hüller erscheint hier direkt unterfordert. Nebenbei: Einmal zuckte ich zusammen, als Stratt (Hüller) im Film sagte, sie habe in einem Kinderchor in Ostdeutschland gesungen. Wie es dieser Satz in ein US-amerikanisches Drehbuch geschafft hat, war bemerkenswert. Auch andere Personen hätte man weiter ausbauen können. So auch die Figur der Russin Ilyuchina. Aber „Russland“ beschränkte sich hauptsächlich auf Wodka. Die in der Buchvorlage stehenden Orlan-Raumanzüge wichen einer etwas bequemeren und bunteren Filmumsetzung. Die Handlungsorte im Buch, wie Baikonur oder die Figur des Russischen Wachmannes blieben unerwähnt, bzw. wurden umgedeutet. Man erinnere sich: Das Buch ist von 2021. Ja, man hätte noch so viel mehr machen können. Aber dann wäre der Film noch länger geworden. Oder man hätte die Monologe von Ryan Gosling und Szenen mit seinem Partner Rocky kürzen können. Gosling führt ja ständig Selbstgespräche mit viel Witz, der zwischen Zynismus und Verzweiflung hin und her schwankt. Für meinen Geschmack wäre manchmal etwas weniger Witz mehr gewesen. Aber das deckt dann wieder die Mängel am Handlungsstrang zu.</p>



<p>Ich selber hätte ja lieber einen Mehrteiler gesehen, weil man nach meiner ersten Einschätzung die Buchgeschichte, ohne sie arg zu beschneiden, nicht in einen Kinofilm quetschen kann. Eine Miniserie wäre toll gewesen. Aber dann wären die bunten, bildgewaltigen Weltraumaufnahmen für die ganz große Kinoleinwand nicht zur Geltung gekommen. Wie man es dreht, es ist halt kompliziert.</p>



<p>Und dann gab es ja noch den mit viel Vorschusslob getriebenen Superstar Ryan Gosling. Gosling trägt als One-Man-Show einen Großteil des Filmes. Und ja, das Lob ist völlig berechtigt. Einfach ein großartiger Schauspieler. Aber auch er konnte das Drehbuch nicht retten.</p>



<p>Spannend wird es, wenn einmal die dazugehörigen Making-of-Produktionen veröffentlicht werden. Der Außerirdische Rocky soll nicht im Computer, sondern als Puppe direkt mit Gosling agiert haben. Hier zeichnet James Ortiz verantwortlich. Ich bin gespannt, wie das gemacht worden ist.</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Obwohl der Film unübersehbare Defizite aufweist, ist er ein unterhaltendes Kinoerlebnis. Und er ist eine gute Geschichte voller Freundschaft und zutiefst humanistisch. Das muss hier unbedingt betont werden. Vielleicht muss man den Film mehrmals sehen, um die speziellen Besonderheiten zu erkennen. Vielleicht wird er einmal Kult. Für mich war das eine erste, schnelle, nicht abschließende persönliche Einschätzung. Andere Zuschauer mögen das ruhig anders sehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/astronau-litfass.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kinoplakat mit Ryan Gosling in &quot;Der Astronaut - Project Hail Mary&quot; Bild: Andreas Weise" data-rl_caption="" title="Kinoplakat mit Ryan Gosling in &quot;Der Astronaut - Project Hail Mary&quot; Bild: Andreas Weise" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/astronau-litfass_300x400.jpg" alt="" style="aspect-ratio:0.7500000266141679;width:262px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kinoplakat mit Ryan Gosling in &#8222;Der Astronaut &#8211; Project Hail Mary&#8220;<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Wer zuvor sich durch die Romanvorlage gekämpft hat, kann der Handlung besser folgen. Vielleicht hilft auch schon die Inhaltsbeschreibung des Romans (nicht des Films) bei Wikipedia. Wer ohne jegliche „Vorkenntnisse“ hier ins Kino geht, der lasse den Film auf sich wirken ohne nachzufragen, warum das gerade so ist und warum denn das so und nicht anders passiert.</p>



<p>Bleibt nur noch zu sagen: Auf ins Kino und sich selber ein Bild machen. Es lohnt sich.</p>



<p><strong><em>Nachsatz</em></strong></p>



<p><em>Es tauchte die Frage auf, warum wir hier keine Bilder vom Film zeigen. Wir hatten schon vor Wochen nach Film-Fotos und einer Presse-Preview (Die Preview noch vor der Preview) bei SONY-PICTURES angefragt. Bedauerlicherweise bekamen wir keine Antwort.</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4854.msg584869#msg584869" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4854.msg584869#msg584869" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt Filme und Dokumentationen</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>Die tägliche Planung der Artemis 2 Mondmission der NASA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-taegliche-planung-der-artemis-2-mondmission-der-nasa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 20:18:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[SLS]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 2]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der etwa zehntägige Testflug wird voller Aktivitäten sein, während die Astronauten den Mond umrunden und zurückkehren und die Teams unterwegs die Systeme von Orion überprüfen. Während die Teams in der Missionskontrolle den Zeitplan der Besatzung jeden Tag auf der Grundlage der operativen Aktivitäten während des Testflugs anpassen können, haben die Bodenteams und die Besatzung einen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der etwa zehntägige Testflug wird voller Aktivitäten sein, während die Astronauten den Mond umrunden und zurückkehren und die Teams unterwegs die Systeme von Orion überprüfen. Während die Teams in der Missionskontrolle den Zeitplan der Besatzung jeden Tag auf der Grundlage der operativen Aktivitäten während des Testflugs anpassen können, haben die Bodenteams und die Besatzung einen allgemeinen Plan für jeden Tag der Mission. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/artemis/nasas-artemis-ii-moon-mission-daily-agenda/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / Lauren E. Low</a>, 13. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-suit-patch.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Artemis-II-Missionsabzeichen ist auf der rechten Schulter der Orion-Crew-Survival-System-Anzüge zu sehen, die die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der CSA-Astronaut (Canadian Space Agency) Jeremy Hansen beim Artemis-II-Testflug tragen werden. Das Foto wurde am 17. Januar 2026 im Ankleideraum des Neil A. Armstrong Operations and Checkout Building im Kennedy Space Center der NASA in Florida aufgenommen. Bildnachweis: NASA/Joel Kowsky" data-rl_caption="" title="Das Artemis-II-Missionsabzeichen ist auf der rechten Schulter der Orion-Crew-Survival-System-Anzüge zu sehen, die die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der CSA-Astronaut (Canadian Space Agency) Jeremy Hansen beim Artemis-II-Testflug tragen werden. Das Foto wurde am 17. Januar 2026 im Ankleideraum des Neil A. Armstrong Operations and Checkout Building im Kennedy Space Center der NASA in Florida aufgenommen. Bildnachweis: NASA/Joel Kowsky" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="257" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-suit-patch-400x257-1.jpg" alt="" class="wp-image-151175" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-suit-patch-400x257-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-suit-patch-400x257-1-300x193.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Artemis-II-Missionsabzeichen ist auf der rechten Schulter der Orion-Crew-Survival-System-Anzüge zu sehen, die die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der CSA-Astronaut (Canadian Space Agency) Jeremy Hansen beim Artemis-II-Testflug tragen werden. Das Foto wurde am 17. Januar 2026 im Ankleideraum des Neil A. Armstrong Operations and Checkout Building im Kennedy Space Center der NASA in Florida aufgenommen.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Joel Kowsky</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Flugtag 1, Starttag:</strong><br>Etwa acht Minuten nach dem Start von Artemis II werden sich das Raumschiff Orion und seine Besatzung – die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der CSA-Astronaut (Canadian Space Agency) Jeremy Hansen – im Weltraum befinden. Sobald die Haupttriebwerke der SLS-Rakete (Space Launch System) abgeschaltet sind, trennen sich Orion und die Interim Cryogenic Propulsion Stage (ICPS) vom Rest der Rakete. Die ICPS hat noch eine Aufgabe zu erfüllen – etwa 49 Minuten nach dem Start zündet ihr Triebwerk, um das Perigäum, also den tiefsten Punkt der Umlaufbahn eines Raumfahrzeugs, auf eine sichere Höhe von ca. 160 Kilometer über der Erde anzuheben. Etwa eine Stunde später, wenn Orion dieses Perigäum erreicht, zündet die ICPS erneut, um das Raumfahrzeug weiter in eine hohe Erdumlaufbahn zu bringen. Die Besatzung hat dann etwa 23 Stunden Zeit, um die Systeme von Orion gründlich zu überprüfen, während sie sich noch relativ nah an der Erde befindet.</p>



<p>Die Besatzung wird damit beginnen, Systeme zu testen, wie zum Beispiel den Wasserspender, der Trinkwasser liefert und die mitgebrachten Lebensmittel rehydriert, die Toilette sowie das System, das Kohlendioxid aus der Luft filtert. Die Besatzungsmitglieder können zudem die orangefarbenen Raumanzüge, die sie beim Start trugen, ausziehen und in normaler Kleidung arbeiten. Sie werden Zeit damit verbringen, den Innenraum von Orion so umzugestalten, dass er in den nächsten 10 Tagen als Wohn- und Arbeitsbereich für vier schwebende Personen dienen kann. </p>



<p>Etwa drei Stunden nach Beginn der Mission wird die NASA testen, wie sich Orion steuern lässt. Bei zukünftigen Missionen wird Orion an andere Raumfahrzeuge andocken. Um zu überprüfen, ob Orion dies sicher tun kann, wird das ICPS als Andockziel umfunktioniert. Es wird sich von Orion trennen, und die Besatzung wird in einer Demonstration von Nahbereichsoperationen üben, ihr Raumfahrzeug auf das ICPS zu und um es herum zu fliegen. Danach wird das ICPS seine Triebwerke erneut zünden, um sich in den Pazifischen Ozean zu entsorgen, während Orion seine hohe Erdumlaufbahn fortsetzt.</p>



<p>Nach etwa achteinhalb Stunden im Weltraum werden die Astronauten eine kurze Schlafpause einlegen. Die vier Astronauten werden nach etwa vier Stunden geweckt, um eine zusätzliche Triebwerkszündung durchzuführen, der Orion in die richtige Umlaufbahngeometrie für den TLI-Zündvorgang (Translunar Injection) am zweiten Flugtag bringt. Außerdem werden sie die Gelegenheit nutzen, um am entferntesten Punkt ihrer Erdumlaufbahn eine kurze Überprüfung ihrer Notfallkommunikation über das Deep Space Network durchzuführen, was vor dem TLI erforderlich ist. Danach können sie für weitere viereinhalb Stunden schlafen gehen, womit der erste Flugtag abgeschlossen ist.</p>



<p><strong>Flugtag 2</strong><br>Wiseman und Glover werden ihren Tag damit beginnen, das Fitnessgerät von Orion einzurichten und zu überprüfen, bevor sie ihr erstes Training der Mission absolvieren. Koch und Hansen haben für die zweite Tageshälfte Trainingseinheiten geplant. Die morgendlichen Trainingseinheiten dienen als weiterer Test für die Lebenserhaltungssysteme von Orion, bevor die Erdumlaufbahn verlassen wird. </p>



<p>Koch wird ihren Vormittag damit verbringen, sich auf das Hauptereignis des Tages vorzubereiten – den Translunar-Injection-Manöver (TLI). Der TLI ist die letzte große Triebwerkszündung der Artemis-II-Mission und wird Orion auf den Weg zum Mond bringen. Und da Orion eine Freirückkehrbahn nutzt, um die Rückseite des Mondes zu umrunden, bringt die TLI-Triebwerkszündung Orion auch auf den Weg zur Rückkehr zur Erde am Flugtag 10. Koch wird das System von Orion für den Manövriervorgang vorbereiten, der vom Haupttriebwerk von Orion am europäischen Servicemodul des Raumfahrzeugs durchgeführt wird. Dieses Triebwerk, das auch als Orbitalmanövriertriebwerk bezeichnet wird, liefert bis zu 27 kN Schub – genug, um ein Auto in etwa 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen.</p>



<p>Nach dem TLI steht der Besatzung ein ruhigerer Tag bevor, an dem Zeit vorgesehen ist, sich an die Weltraumumgebung zu gewöhnen. Sie werden die Gelegenheit haben, an einer Videokommunikation zwischen Weltraum und Erde teilzunehmen – der ersten von mehreren, die im Laufe der Mission stattfinden werden. Mit Ausnahme von Flugtag 7 – dem freien Tag der Besatzung – und dem Landetag werden sie voraussichtlich an jedem Tag der Mission ein oder zwei solcher Gelegenheiten haben.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-orionsim-1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die NASA-Astronauten Victor Glover und Reid Wiseman sowie der CSA-Astronaut (Canadian Space Agency) Jeremy Hansen trainieren während einer Artemis-II-Simulation. Bildnachweis: NASA/James Blair" data-rl_caption="" title="Die NASA-Astronauten Victor Glover und Reid Wiseman sowie der CSA-Astronaut (Canadian Space Agency) Jeremy Hansen trainieren während einer Artemis-II-Simulation. Bildnachweis: NASA/James Blair" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-orionsim-1-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-151177" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-orionsim-1-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-orionsim-1-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-orionsim-1-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die NASA-Astronauten Victor Glover und Reid Wiseman sowie der CSA-Astronaut (Canadian Space Agency) Jeremy Hansen trainieren während einer Artemis-II-Simulation.<br><mark>Bildnachweis: NASA/James Blair</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Flugtag 3</strong><br>Der erste von drei kleineren Triebwerkszünden, die als „Outbound Trajectory Correction“ (Korrektur der Hinflugbahn) bezeichnet werden, soll sicherstellen, dass Orion auf Kurs für seine Flugbahn um den Mond bleibt, wird am Flugtag 3 stattfinden. Hansen wird sich am Vormittag auf den Zündvorgang vorbereiten, der kurz nach dem Mittagessen der Besatzung stattfinden soll.</p>



<p>Der Rest des Tages wird verschiedene Überprüfungen und Demonstrationen umfassen. Glover, Koch und Hansen werden CPR-Verfahren im Weltraum demonstrieren; Wiseman und Glover werden einen Teil des medizinischen Ausrüstungssets von Orion überprüfen, darunter das Thermometer, das Blutdruckmessgerät, das Stethoskop und das Otoskop. Für Koch wird in der zweiten Tageshälfte Zeit eingeplant, um das Notfallkommunikationssystem von Orion über das Deep Space Network zu testen. Die gesamte Besatzung wird zusammenkommen, um die Abläufe für die wissenschaftlichen Beobachtungsarbeiten zu proben, die sie am sechsten Flugtag durchführen werden, wenn Orion dem Mond am nächsten kommt.</p>



<p><strong>Flugtag 4</strong><br>Ein zweites Manöver zur Korrektur der Flugbahn am Flugtag 4 wird den Kurs von Orion zum Mond weiter verfeinern, während die Besatzung ihre eigenen Vorbereitungen abschließt. Jeder von ihnen wird eine Stunde Zeit haben, um die geografischen Ziele zu studieren, von denen sie am Flugtag 6 Aufnahmen machen sollen. Da diese je nach endgültiger Startzeit und -tag der Besatzung variieren werden, bietet dies die Gelegenheit, genau zu studieren, wonach sie Ausschau halten müssen, wenn sie sich der Mondoberfläche nähern. Obwohl sie wahrscheinlich häufig Fotos und Videos aus den Fenstern von Orion aufnehmen werden, sind am Flugtag 4 20 Minuten im Zeitplan speziell für das Fotografieren von Himmelskörpern aus den Fenstern von Orion vorgesehen.</p>



<p><strong>Flugtag 5</strong><br>Am Flugtag 5 wird Orion in den Einflussbereich des Mondes eintreten; dies ist der Zeitpunkt, an dem die Anziehungskraft des Mondes stärker wird als die der Erde. Beim Eintritt in die Einflusszone des Mondes wird die Besatzung einen ganzen Tag Zeit haben, wobei der Vormittag fast ausschließlich Tests ihrer Raumanzüge gewidmet sein wird. Die orangefarbenen Anzüge, offiziell als „Orion Crew Survival System“ bezeichnet, schützen die Besatzung während des Starts und des Wiedereintritts, könnten aber im Notfall auch dazu dienen, dem Träger bis zu sechs Tage lang eine atembare Atmosphäre zu bieten, falls Orion drucklos werden sollte. Als erste Astronauten, die die neuen Anzüge im Weltraum tragen, wird die Artemis-II-Besatzung deren Eignung testen, die Anzüge schnell anzuziehen und unter Druck zu setzen; ihre Sitze einzurichten und sich in diese zu setzen, während sie die Anzüge tragen; über eine Öffnung am Helm der Raumanzüge zu essen und zu trinken; sowie weitere Funktionen.</p>



<p>Am Nachmittag dieses Tages findet vor dem Mondvorbeiflug von Orion (am sechsten Flugtag) das letzte Kurskorrekturmanöver statt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-orion.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dieses Foto, das am 20. November 2022, dem fünften Tag der Artemis-I-Mission, aufgenommen wurde und das Raumschiff Orion mit dem Mond im Hintergrund zeigt, wurde von einer Kamera an der Spitze eines der Solarpaneele von Orion aufgenommen. Quelle: NASA" data-rl_caption="" title="Dieses Foto, das am 20. November 2022, dem fünften Tag der Artemis-I-Mission, aufgenommen wurde und das Raumschiff Orion mit dem Mond im Hintergrund zeigt, wurde von einer Kamera an der Spitze eines der Solarpaneele von Orion aufgenommen. Quelle: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-orion-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-151179" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-orion-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-orion-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-orion-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses Foto, das am 20. November 2022, dem fünften Tag der Artemis-I-Mission, aufgenommen wurde und das Raumschiff Orion mit dem Mond im Hintergrund zeigt, wurde von einer Kamera an der Spitze eines der Solarpaneele von Orion aufgenommen.<br><mark>Quelle: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Flugtag 6</strong><br>Am Flugtag 6 wird die Artemis-II-Besatzung dem Mond am nächsten kommen, während sie sich am weitesten von der Erde entfernt befindet. Je nach Starttag könnte Artemis II einen Rekord für die größte Entfernung aufstellen, die jemals von der Erde aus zurückgelegt wurde, und damit den aktuellen Rekord – 400.171 Kilometer – brechen, der 1970 von der Apollo-13-Besatzung aufgestellt wurde. Die Entfernung, die die Artemis-II-Besatzung zurücklegen wird, hängt vom genauen Starttag und der Startzeit ab.</p>



<p>Im Laufe des Tages wird die Besatzung auf 6400 bis 9700 Kilometer an die Mondoberfläche herankommen, während sie um die Rückseite des Mondes herumfliegt – für sie dürfte er etwa so groß aussehen wie ein Basketball, den man auf Armeslänge hält. Sie werden den Großteil ihres Tages damit verbringen, Fotos und Videos vom Mond aufzunehmen und ihre Beobachtungen festzuhalten, da sie die ersten sind, die bestimmte Teile des Mondes mit eigenen Augen sehen.</p>



<p>Da sich der Winkel der Sonne zum Mond alle zwei Stunden um etwa einen Grad ändert, wird die Besatzung erst beim Start genau wissen, welche Lichtverhältnisse auf der Mondoberfläche zu erwarten sind. Steht die Sonne während des Vorbeiflugs hoch am Mondhimmel, gibt es kaum Schatten, und die Besatzung wird nach subtilen Abweichungen in der Oberflächenfarbe und -beschaffenheit Ausschau halten. Steht die Sonne tiefer am Horizont, werden sich lange Schatten über die Oberfläche ziehen, wodurch das Relief verstärkt und Tiefen, Grate, Hänge und Kraterränder sichtbar werden, die bei voller Beleuchtung oft schwer zu erkennen sind. Steht die Sonne aus der Perspektive von Orion senkrecht über ihnen – wie zur Mittagszeit auf der Erde –, wird es kaum bis gar keine Schatten geben, was ideale Lichtverhältnisse für Nahaufnahmen bestimmter Mondmerkmale schafft.</p>



<p>Die Besatzung wird ihre Beobachtungen aufzeichnen, während sie Fotos und Videos aufnimmt – auch wenn sie für 30 bis 50 Minuten den Kontakt zur Erde verliert, während sie hinter dem Mond vorbeifliegt. Auf diese Weise können ihre Beobachtungen später mit den genauen Bildern verknüpft werden, die sie aufgenommen hat.</p>



<p><strong>Flugtag 7</strong><br>Orion wird am Morgen des Flugtags 7 den Einflussbereich des Mondes verlassen. Bevor sich die Artemis-II-Besatzung zu weit vom Mond entfernt, werden Wissenschaftler am Boden, Gelegenheit haben, mit der Besatzung zu sprechen, solange die Erlebnisse noch frisch in ihrem Gedächtnis sind.</p>



<p>In der zweiten Hälfte des Tages wird das Orion-Triebwerk erneut gezündet, um die erste von drei Korrekturmanövern zur Anpassung der Rückflugbahn durchzuführen, die den Heimweg von Orion korrigieren werden.</p>



<p>Der Rest des Tages steht der Besatzung größtenteils zur freien Verfügung, sodass sie sich ausruhen kann, bevor sie sich wieder ihren letzten Aufgaben vor der Rückkehr zur Erde widmet.</p>



<p><strong>Flugtag 8</strong><br>Zu den wichtigsten Aktivitäten am Flugtag 8 gehören zwei Orion-Demonstrationen. Zunächst wird die Besatzung prüfen, inwieweit sie sich vor Ereignissen mit hoher Strahlenbelastung wie Sonneneruptionen schützen kann. Sie wird die Vorräte und Ausrüstung von Orion nutzen, um bei Bedarf einen Schutzraum zu errichten. Da Strahlung ein ständiges Problem darstellt, wenn Menschen in den Weltraum vordringen, zielen mehrere Experimente darauf ab, Daten über die Strahlungswerte im Inneren von Orion zu sammeln.</p>



<p>Am Ende des Tages wird die Besatzung die manuellen Steuerungsfähigkeiten von Orion testen, indem sie das Raumschiff durch verschiedene Aufgaben steuert. Sie werden ein ausgewähltes Ziel in den Fenstern von Orion zentrieren, eine „Tail-to-Sun“-Ausrichtung einnehmen und Lage-Manöver durchführen, bei denen die Lage-Steuerungsmodi mit sechs Freiheitsgraden und drei Freiheitsgraden verglichen werden.</p>



<p><strong>Flugtag 9</strong><br>Der letzte volle Tag von Artemis II im Weltraum beginnt mit den Vorbereitungen für die Rückkehr zur Erde. Die Besatzung hat Zeit eingeplant, um die Abläufe für den Wiedereintritt und die Wasserung durchzugehen und sich mit dem Flugkontrollteam zu beraten. Ein weiterer Manöver zur Korrektur der Rückkehrbahn wird sicherstellen, dass das Raumschiff auf Kurs für die Rückkehr bleibt.</p>



<p>Die Besatzung wird weitere Demonstrationen durchführen, um Punkte auf ihrer To-do-Liste abzuhaken: Abfallsammelsysteme für den Fall, dass die Orion-Toilette nicht ordnungsgemäß funktioniert, sowie Passformprüfungen für Kleidung gegen orthostatische Intoleranz. Orthostatische Intoleranz – die Symptome wie Schwindel und Benommenheit im Stehen verursachen kann – ist eine mögliche Gefahr für Astronauten bei der Rückkehr zur Erde, wenn sich ihr Körper wieder an die Auswirkungen der Schwerkraft auf die Durchblutung anpassen muss. Kompressionskleidung, die unter den Raumanzügen getragen wird, kann dabei helfen.<br>Die Besatzungsmitglieder werden ihre Kleidung anprobieren, Körperumfänge messen und einen Fragebogen dazu ausfüllen, wie sie sitzt und wie einfach sie an- und auszuziehen ist.</p>



<p><strong>Flugtag 10</strong><br>Am letzten Tag der Artemis-II-Mission steht die sichere Rückkehr der Besatzung im Mittelpunkt. Ein abschließendes Manöver zur Korrektur der Rückkehrbahn wird sicherstellen, dass sich Orion auf dem richtigen Kurs für die Wasserung befindet. Die Besatzung wird die Kabine wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzen – mit verstauter Ausrüstung und aufgestellten Sitzen – und ihre Raumanzüge anlegen.</p>



<p>Das Besatzungsmodul wird sich vom Servicemodul trennen, dessen Triebwerke sie um den Mond und zurück zur Erde gesteuert haben. Dadurch wird der Hitzeschild des Besatzungsmoduls freigelegt, welcher das Raumschiff und die Besatzung auf ihrem Weg zurück durch die Erdatmosphäre und vor Temperaturen von bis zu etwa 3.000 Grad Fahrenheit schützt. Sobald die Hitze des Wiedereintritts sicher überwunden ist, wird die Abdeckung, die den vorderen Bereich des Raumfahrzeugs geschützt hat, abgeworfen, um Platz für eine Reihe von Fallschirmen zu schaffen – zwei Bremsfallschirme, die die Kapsel auf etwa 500 km/h abbremsen, gefolgt von drei Pilotfallschirmen, die die letzten drei Hauptfallschirme auslösen. Diese werden Orion auf etwa 27 km/h abbremsen, bevor die Kapsel im Pazifischen Ozean aufschlägt, wo Mitarbeiter der NASA und der US-Marine bereits auf sie warten, womit die Artemis-II-Mission abgeschlossen ist.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11842.msg584767#msg584767" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis II &#8211; Orion auf SLS</a></li>
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		<title>Canadarm2 setzt Cygnus XL aus, die Versorgungsmission ist beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/canadarm2-setzt-cygnus-xl-aus-die-versorgungsmission-ist-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 19:06:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm 2]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus XL]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Northrop Grumman]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Unity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um 12:06 Uhr MEZ wurde Northrop Grummans Cygnus XL vom Roboterarm Canadarm2 freigegeben, der zuvor das Frachtraumschiff vom der Erde zugewandten Anschluss des Unity-Moduls der Internationalen Raumstation gelöst hatte. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Mark A. Garcia, 12. März 2026 Zum Zeitpunkt der Freigabe befand sich die Station [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Um 12:06 Uhr MEZ wurde Northrop Grummans Cygnus XL vom Roboterarm Canadarm2 freigegeben, der zuvor das Frachtraumschiff vom der Erde zugewandten Anschluss des Unity-Moduls der Internationalen Raumstation gelöst hatte. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/spacestation/2026/03/12/canadarm2-releases-cygnus-xl-spacecraft-ending-cargo-mission/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / Mark A. Garcia</a>, 12. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/blog-cygnusxl-release-031226c.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Frachtraumschiff Cygnus XL mit seinen markanten, scheibenförmigen UltraFlex-Solarpanelen verlässt die Internationale Raumstation, nachdem es vom Roboterarm Canadarm2 freigegeben wurde. Credit: NASA+" data-rl_caption="" title="Das Frachtraumschiff Cygnus XL mit seinen markanten, scheibenförmigen UltraFlex-Solarpanelen verlässt die Internationale Raumstation, nachdem es vom Roboterarm Canadarm2 freigegeben wurde. Credit: NASA+" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/blog-cygnusxl-release-031226c-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151156" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/blog-cygnusxl-release-031226c-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/blog-cygnusxl-release-031226c-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Frachtraumschiff Cygnus XL mit seinen markanten, scheibenförmigen UltraFlex-Solarpanelen verlässt die Internationale Raumstation, nachdem es vom Roboterarm Canadarm2 freigegeben wurde.<br><mark>Credit: NASA+</mark></em></figcaption></figure>



<p>Zum Zeitpunkt der Freigabe befand sich die Station in einer Höhe von etwa 260 Meilen (418 km) über dem Südatlantik.<br>Das Raumschiff Cygnus XL verließ die Raumstation erfolgreich ca. 6 Monate nach seiner Ankunft an der ISS, wo es etwa 5 Tonnen an Vorräten, wissenschaftlichen Untersuchungsmaterialien, kommerziellen Produkten, Hardware und anderer Fracht für die NASA und ihre internationalen Partner geliefert hatte.</p>



<p>Das Raumschiff wird am Samstag, dem 14. März, zum Abstieg aus der Umlaufbahn angewiesen, um mehrere tausend Kilogramm Müll während seines Wiedereintritts in die Erdatmosphäre zu entsorgen, wo es gefahrlos verglühen wird.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><em>Anmerkung der Redaktion: Im Originalartikel steht: &#8222;The Cygnus XL spacecraft successfully departed the space station <mark>more than seven months</mark> after arriving at the orbiting laboratory &#8230;&#8220;. Dies wurde von uns auf <mark>ca. 6 Monate</mark> geändert, da das Berthing von Cygnus NG-23 am 18. September 2025 erfolgte.</em></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20638.msg584698#msg584698" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Cygnus NG-23 auf Falcon 9</a></li>
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		<title>Das Strahlungsparadoxon: Warum das Sonnenmaximum die sicherste Zeit für eine Reise zum Mars ist</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-strahlungsparadoxon-warum-das-sonnenmaximum-die-sicherste-zeit-fuer-eine-reise-zum-mars-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 20:36:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmische Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonneneruption]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
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		<category><![CDATA[Startfenster]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Kiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie Ihr Raumschiff für eine Reise zum Mars packen, wäre es besser, während einer Phase maximaler Sonnenaktivität zu starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration / Human and Robotic Exploration, 9. März 2026 Eine Reise durch den Weltraum zu unternehmen, wenn die Wahrscheinlichkeit von Sonnenstürmen und Sonneneruptionen am [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Wenn Sie Ihr Raumschiff für eine Reise zum Mars packen, wäre es besser, während einer Phase maximaler Sonnenaktivität zu starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/The_radiation_paradox_why_solar_maximum_is_the_safest_time_to_travel_to_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Human and Robotic Exploration</a>, 9. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Terrae_Novae_destinations_Mars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Terrae Novae Reiseziele: Mars Credit: ESA–Olivier Pâques; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Terrae Novae Reiseziele: Mars Credit: ESA–Olivier Pâques; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Terrae_Novae_destinations_Mars_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151108" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Terrae_Novae_destinations_Mars_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Terrae_Novae_destinations_Mars_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Terrae Novae Reiseziele: Mars<br><mark>Credit: ESA–Olivier Pâques; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Eine Reise durch den Weltraum zu unternehmen, wenn die Wahrscheinlichkeit von Sonnenstürmen und Sonneneruptionen am höchsten ist, erscheint zunächst widersinnig, doch neue Forschungsergebnisse zeigen, dass eine solche Reise gerade dann sicherer ist, wenn die Sonne am aktivsten ist. Die erhöhte Sonnenaktivität fegt die energiereiche Weltraumstrahlung aus unserem Sonnensystem hinaus. Eine bemannte Marsmission während des nächsten Höhepunkts des Sonnenzyklus könnte die Belastung durch schädliche Strahlung im Vergleich zu einer Reise während eines Sonnenminimums möglicherweise um die Hälfte reduzieren.</p>



<p>Strahlungsmessungen des ExoMars Trace Gas Orbiter (TGO) der ESA bestätigen die paradoxe Erkenntnis, dass Reisen während des Sonnenmaximums der beste Zeitpunkt dafür sind. Ein internationales Forschungsteam kam zu dem Schluss, dass eine Besatzung die Hin- und Rückreise ohne Überschreitung der Strahlungsrichtlinien absolvieren könnte. Außerdem lieferten sie Schätzungen zu den Strahlungsdosen, denen eine Besatzung bei verschiedenen Missionsszenarien ausgesetzt wäre.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-Space_risks_Radiation_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Weltraumrisiko: Strahlung Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Weltraumrisiko: Strahlung Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-Space_risks_Radiation_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151110" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-Space_risks_Radiation_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-Space_risks_Radiation_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Weltraumrisiko: Strahlung<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Strahlungsdosen für Astronauten</strong><br>Eine der größten Herausforderungen bei der Entsendung von Menschen zum Mars ist ihre Exposition gegenüber Weltraumstrahlung. Ionisierende Strahlung birgt ernsthafte Gesundheitsrisiken, darunter ein erhöhtes Krebsrisiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Katarakte. Außerhalb des schützenden Magnetfelds der Erde könnte ein Astronaut auf einer Marsmission Strahlungsdosen ausgesetzt sein, die um ein Vielfaches höher sind als auf unserem Planeten. Die Strahlungsgrenze der ESA für die gesamte Laufbahn eines Astronauten liegt bei 1000 Millisievert, der Einheit für die effektive Dosis, die zu Schäden am menschlichen Gewebe führen kann. Höhere Dosen über kurze Zeiträume stellen akute Risiken dar, während niedrigere Dosen hauptsächlich zu langfristigen Gesundheitsrisiken beitragen.</p>



<p>Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass eine Marsmission während eines Sonnenminimums die Strahlungsdosis durch galaktische kosmische Strahlung gefährlich nahe an die ESA-Grenzwerte heranbringen würde. Die neue Analyse erweitert den Umfang anhand von Daten des Liulin-MO-Dosimeters an Bord des TGO und des Cosmic Ray Telescope for the Effects of Radiation (CRaTER) an Bord des Lunar Reconnaissance Orbiter über einen Zeitraum von 15 Jahren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/4-Space_risks_Fighting_radiation_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Weltraumrisiko: Kampf gegen Strahlung Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Weltraumrisiko: Kampf gegen Strahlung Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/4-Space_risks_Fighting_radiation_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151112" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/4-Space_risks_Fighting_radiation_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/4-Space_risks_Fighting_radiation_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Weltraumrisiko:<em> Kampf gegen Strahlung<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Kein Ort, an dem man sich verstecken kann</strong><br>Auf dem Weg zum Mond und zum Mars sind Astronauten zwei Hauptquellen kosmischer Strahlung ausgesetzt: galaktischer kosmischer Strahlung und energiereichen Teilchen aus dem Sonnenwind. Erstere entsteht durch energiereiche Ereignisse außerhalb unseres Sonnensystems, wie beispielsweise Supernovae, letztere durch starke Sonneneruptionen. Während solaren energetischen Partikelströmen können sich Astronauten in ihrem Raumschiff in Sicherheit bringen. Diese Stürme sind unvorhersehbar, aber bei ausreichender Vorwarnung und Abschirmung können sich die Besatzungen in „Sturmschutzräume“ zurückziehen – Bereiche mit zusätzlicher Abschirmung. Auf der Internationalen Raumstation suchen Astronauten Zuflucht in den Schlafräumen oder in der Küche.</p>



<p>Es gibt jedoch keinen Ort, an dem man sich vor dem ständigen Beschuss durch galaktische kosmische Strahlung verstecken kann. Diese Teilchen bewegen sich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit und durchdringen sowohl die Abschirmung von Raumfahrzeugen als auch den menschlichen Körper. Wenn sie gestoppt werden, lösen kosmische Strahlen oft Schauer von Sekundärteilchen aus, die für den Menschen noch schädlicher sein können. Auf der Marsoberfläche wären Astronauten einer um bis zu 60 % geringeren Strahlenbelastung ausgesetzt als während der interplanetaren Reise. Höhlen und Lavaröhren könnten gute Lebensräume sein, um die Strahlenbelastung zu reduzieren.</p>



<p><strong>Beste Reise zum Mars</strong><br>Die Studie berechnete die Strahlungsdosis für simulierte Marsmissionen unter verschiedenen Sonnenaktivitätsniveaus und für drei Flugbahnen: die energieeffizienteste, aber längste Route, die energieintensivste, aber kürzeste Route und einen Kompromiss zwischen beiden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/5-Radiation_doses_on_the_way_to_Mars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Strahlungsdosen auf dem Weg zum Mars Credit: Chao Zhang et al.; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Strahlungsdosen auf dem Weg zum Mars Credit: Chao Zhang et al.; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="749" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/5-Radiation_doses_on_the_way_to_Mars_pillars-749x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151114" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/5-Radiation_doses_on_the_way_to_Mars_pillars-749x225-1.jpg 749w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/5-Radiation_doses_on_the_way_to_Mars_pillars-749x225-1-300x90.jpg 300w" sizes="(max-width: 749px) 100vw, 749px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Strahlungsdosen auf dem Weg zum Mars<br><mark>Credit: Chao Zhang et al.; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Bei allen drei Arten nimmt die kumulative Strahlungsdosis durch kosmische Strahlung in der Nähe des Sonnenmaximums deutlich ab. Eine unruhige Sonne scheint der einzige Trost gegen galaktische kosmische Strahlung zu sein. </p>



<p>Das Team analysierte die Transferbahnen zum Mars in den letzten 60 Jahren und simulierte mit einem mehrschichtigen Wasserball, wie viel Strahlung die Organe im menschlichen Körper absorbieren würden. Schnellere Transferbahnen könnten die Strahlenbelastung um 55 % reduzieren, wenn sie während des Sonnenmaximums statt während des Sonnenminimums zurückgelegt würden, während Missionen mit treibstoffsparenden Flugbahnen eine Reduzierung von bis zu 45 % erzielen könnten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="530" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/6-Earth_to_Mars_trajectories_for_radiation_study_pillars.gif" alt="" class="wp-image-151117"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Flugbahnen von der Erde zum Mars für die Strahlungsstudien<br><mark>Credit: Chao Zhang et al.; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>„Um die Strahlungsgrenzwerte für die gesamte Berufslaufbahn einzuhalten, sollten Missionsplaner bestimmte Transferbahnen und Startfenster sorgfältig auswählen“, sagt Robert Wimmer-Schweingruber, Mitautor von der Universität Kiel, Deutschland. </p>



<p>Der Schutz der Astronauten bei ihren Vorstößen in den Weltraum hat für die ESA höchste Priorität. „Diese Studie hilft uns, die Schwankungen des Sonnenzyklus in klare Ziele für Missionsbahnen und Risikominderung umzuwandeln. Wir können quantifizieren, wie viel wir durch die Wahl eines bestimmten Startfensters und schnellerer Flugbahnen gewinnen können und wann wir noch bessere Abschirmungs- und Betriebskonzepte benötigen, um Marsmissionen wirklich sicherer zu machen“, sagt Anna Fogtman, Leiterin des Strahlenschutzes bei der ESA.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Artikel veröffentlicht in Space Weather am 9. März 2026, „The constraint of crewed Mars missions based on current radiation dose measurements” (Die Einschränkungen bemannter Marsmissionen auf Grundlage aktueller Strahlungsdosismessungen) von Chao Zhang und Forschern der Universität für Wissenschaft und Technologie China, der Universität Kiel in Deutschland und der Universität Michigan, USA.</p>
</blockquote>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4664.msg584607#msg584607" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marsflug, Marsbasis</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/das-strahlungsparadoxon-warum-das-sonnenmaximum-die-sicherste-zeit-fuer-eine-reise-zum-mars-ist/" data-wpel-link="internal">Das Strahlungsparadoxon: Warum das Sonnenmaximum die sicherste Zeit für eine Reise zum Mars ist</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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