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  • 17. Tag der Raumfahrtgeschichte im Pfinzingschloss, Feucht: 25. Juni 2016

Autor Thema: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum  (Gelesen 13762 mal)

Offline KSC

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Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« am: 24. Februar 2012, 15:42:44 »
Hallo,

ich bin demnächst für einige Tage in Nürnberg.
Kennt jemand das Herman Oberth Museum in Feucht? Lohnt sich der Besuch, was gibt es zu sehen?
War da schon mal jemand?

Danke + Gruß,
KSC


Offline fl67

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #1 am: 25. Februar 2012, 20:34:59 »
Wenn du sowieso in der Nähe bist, lohnt sich der Besuch auf jeden Fall.
Es ist ein kleines Museum, wo es hauptsächlich um die frühe Geschichte der Raumfahrt und Hermann Oberth geht.
Es gibt aber auch "moderne" Ausstellungsstücke, Raumanzüge, Modelle, eine Zenit-Höhenforschungsrakete ...

Zitat
Faszination und Technik von Raketen, Raumschiffen und Raumstationen. Ideen, Konstruktionen, Modelle und Originale für die Reise in den Weltraum. Von Oberths "Kegeldüse" bis zu den modernen Raketentriebwerken. Von Oberths UFA-Rakete bis zum Space-Shuttle. Von Oberths "Raumtaucheranzug" zu modernen Raumanzügen. Von Oberths "Beobachterkammer" zur internationalen Raumstation.

Zur Würdigung des Lebenswerkes von Professor Hermann Oberth gründete die "Hermann-Oberth-Gesellschaft" 1971 das "Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum e. V." in Feucht bei Nürnberg. Die Marktgemeinde Feucht stellt seit 1989 das heutige Museumsgebäude mit ca. 160 m² Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Zahlreiche Originale, Modelle, Text- und Bildtafeln sowie Leihgaben aus der amerikanischen, sowjetischen und europäischen Raumfahrt bringen Geschichte und Entwicklung dieser zukunftsweisenden Technologie näher. So sind neben vielen weiteren Exponaten ein russischer Kosmonauten-Anzug, der Bordanzug des deutschen D1-Astronauten Ernst Messerschmid, die dritte Stufe der Trägerrakete "Europa 1" und ein Modell des "Sputnik 1" zu bestaunen.
http://www.oberth-museum.org/index.php
(die Webseite ist noch im Aufbau)

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Frank

Offline KSC

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #2 am: 03. Mai 2012, 14:56:08 »
Nachträglich danke für die Infos Frank.

Ich bin noch einen Kurzbericht zu meinem Besuch dort schuldig.

Ich war doch sehr begeistert von dem Museum. Sehr, sehr viel Einzelstücke aus Herman Oberths Leben sind da zu sehen, von persönlichen Gegenständen bis hin zu unzähligen Fotos, Briefen Urkunden, Orden und sonstigen Anerkennungen.
Sehr deutlich wird, dass der Pionier der (bemannen) Raumfahrt im Ausland breite Anerkennung gefunden hat, aus dem Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit doch eher verschwunden ist, wenn er dort überhaupt je war.

Die Ausstellung ist liebevoll zusammengestellt und gibt Einblick in eine langes bewegtes  Leben. Oberth war es vergönnt die Erfüllung seiner Träume und seiner Arbeit verwirklicht zu sehen, das muss ihn zu einem glücklichen Mann gemacht haben.
Einige Originalteil, vor allem aus der russischen Raumfahrt runden die Ausstellung ab.

Die Leute dort sind sehr begeistert und engagiert und haben ab und an mit den örtlichen Honoratioren zu kämpfen, die sich manchmal nicht bewusst sind, welch bedeutendes Erbe in ihre Stadt verwaltet wird.

Wenn man in Nürnberg und Umgebung ist, dann ist ein Besuch sehr empfehlenswert, wenn man es sich leisten kann, sollte man das Eintrittsgeld großzügig aufrunden, die Ausstellung ist es wert und hat die Unterstützung verdient.

Gruß,
KSC


 

websquid

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #3 am: 03. Mai 2012, 15:09:16 »
Klingt doch gut... da bedauer ich doch, dass ich beim letzten Nürnbergbesuch keine Zeit dafür hatte...

Elender Dienstreisenzeitplan ;D

Offline F-D-R

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Offline fl67

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #5 am: 10. Juni 2012, 18:34:13 »
Hinweis....
http://www.raumfahrt-concret.de/cms/front_content.php?idcat=117


Zitat
Der 13. Tag der Raumfahrtgeschichte findet am Samstag, 23. Juni 2012 im Pfinzingschloss in Feucht statt.

Programm

10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Michael Tilgner
André Bing - Patent einer Stufenrakete 1911

Wolfgang Both
VfR-Mitglieder als Science Fiction-Autoren

14.00 Uhr bis 17:30 Uhr

Michael Tilgner
Zwei unbekannte Artikel von Hermann Noordung

Martin Frauenheim
Bemannte Raketenflugzeuge - Anfänge bis 1933

Michael Tilgner
Goebbels‘ Raketenbann

Olaf Przybilski
Wernher von Braun - vom Bastler zum Manager

Harald Tresp
Wernher von Braun und ich


Eintritt zu allen Vorträgen frei!
Veranstaltungsort: Saal im Pfinzingschloss Feucht, Pfinzingstraße 10
Direkt hinter dem Museum. Parkmöglichkeit am Reichswaldplatz.
Anmeldungen unter: info@oberth-museum.org
Quelle: http://www.oberth-museum.org/veranstaltungen1.php


Frank

Offline F-D-R

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #6 am: 11. Juni 2012, 14:51:13 »
Stimmt !
Jetzt hat auch das Oberthmuseum auf meinen Hinweis hin ihre eigene Veranstaltung angekündigt  :D
Die Seite war am Wochenende noch leer......  .

Reden wir miteinander , den Kommunikation ist alles !  ;)

Offline F-D-R

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #7 am: 25. Juni 2012, 07:17:14 »
War eine interessante Veranstaltung.
Es gibt bald einen etwas ausführlicheren Bericht unter:
http://freunde-der-raumfahrt.de/page5.html
Ganz nach unten scrollen... .

Offline fl67

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #8 am: 21. Mai 2013, 22:52:14 »
Zitat
Der 14. Tag der Raumfahrtgeschichte findet am Samstag, 22. Juni 2013 im Pfinzingschloss in Feucht statt.

Programm

10.00 bis 12.00 Uhr

Klaus Tiling
Buchlesung: Reinhold Tiling - Flieger und Forscher - Erfinder der Kammerrakete

Wolfgang Both
Willy Ley - Chronist der Raumfahrt


14.00 bis 17.30 Uhr

Michael Tilgner
Auf der Suche nach dem Weg ins All - Diskussionen über die Möglichkeit der Raumfahrt bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts

Wolfgang Both
Kurt Heinisch - der verhinderte erste Astronaut

Herbert Gründler und Martin Frauenheim
Der Künstler und seine Raketen - Hans Held und die Entwicklung des Held 1000

Harald Tresp
Operation Hydra - 70 Jahre Bombenangriff auf Peenemünde

Eintritt zu allen Vorträgen frei!

Veranstaltungsraum: Pfinzingschloss, Pfinzingstraße 10, 90537 Feucht, direkt hinter dem Museum. Parkmöglichkeiten am Reichswaldplatz.

Anmeldungen bitte an info@oberth-museum.org
Quelle: http://www.oberth-museum.org/veranstaltungen1.php


Frank

Offline fl67

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #9 am: 09. Juli 2013, 10:23:57 »
Zitat
Das Konzept für ein "Kulturareal Feucht" ist ein Vorschlag der beiden Feuchter Museen an den Markt Feucht zur Verbesserung der Situation im Zeidel-Museum, dem Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum und der Gemeindebücherei.
Jede dieser drei Institutionen leidet derzeit unter beengten räumlichen Verhältnissen. Museumsbesucher und Büchereinutzer könnten von einem breiteren Angebot profitieren, wäre nur mehr Platz vorhanden. Insbesondere die beiden Museen besitzen einzigartige Sammlungen, die angesichts der beengten Raumsituation den Besuchern heute nur unzureichend präsentiert werden können.
Das Zeidel-Museum ist ein Imkereimuseum mit europaweit einmaligen Exponaten und bewahrt die einzigartige Feuchter Ortsgeschichte des Zeidelwesens mit seiner über Jahrhunderte bestehenden eigenen Gerichtsbarkeit.
Das Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum ist dem Feuchter Ehrenbürger Prof. Dr. h.c. mult. Hermann Oberth gewidmet, der als einer der drei Väter der Raumfahrt gilt und von 1945 bis 1989 in Feucht lebte.
Die Trägervereine der beiden Museen haben in gemeinsamen Diskussionen ein Konzept erarbeitet, das helfen soll, ihren Bestand in Feucht dauerhaft und angemessen zu sichern.
Quelle:  http://www.kulturareal-feucht.de/

Auf der Webseite kann man sich das Konzeptpapier im Detail ansehen und abstimmen, ob man das Konzept gut findet oder nicht.
Wenn das Konzept umgesetzt werden sollte, wird das Hermann-Oberth-Museum wesentlich vergrößert (wer mal da war, weiß wie klein die Ausstellungsfläche jetzt ist...).
Jetzt müssen die Politiker entscheiden, und das Geld muss irgendwo herkommen....  :-\

Frank

Offline fl67

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #10 am: 25. Mai 2014, 00:16:35 »
Zitat
Der 15. Tag der Raumfahrtgeschichte findet
am Samstag, 21. Juni 2014
im Pfinzingschloss in Feucht statt.


Vorläufiges Programm

Harald Tresp
Das Monster von Peenemünde – Eine Betrachtung zu 15 Jahre Tag der Raumfahrtgeschichte – Erfahrungen – Irrtümer und wissenschaftliche Arbeit

Wolfgang Both
Otto Steinitz - Patentanwalt der Raumfahrt

Michael Zuber
Willy Leys Veröffentlichungen im ‚Sozialdemokratischen Pressedienst‘ 1929 bis 1933

Bernd Diekmann und Manfred Krieg
Raketenflugzeug Robert Kronfeld

Adolf Frank
Die Pilz Rakete

Harald Tresp
Filme über Peenemünde – Kunst im Spiegel der Zeit
http://www.oberth-museum.org/veranstaltungen1.php

Eintritt zu allen Vorträgen frei!

Veranstaltungsraum: Pfinzingschloss, Pfinzingstraße 10, 90537 Feucht, direkt hinter dem Museum. Parkmöglichkeiten am Reichswaldplatz.

Anmeldungen bitte an info@oberth-museum.org

Offline Raffi

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #11 am: 25. April 2015, 16:36:57 »
Auch im Hermann Oberth Raumfahrtmuseum in Feucht gibt es eine Sonderausstellung zum 25. Jahrestag von Hubble. Diese Ausstellung begann gestern (24.4) und endet am 31.5.2015, also hat man noch genug Zeit. Mehr Infos auch bzgl. Öffnungszeiten hier:
http://www.oberth-museum.org/

Also für diejenigen in der Gegend, wie mir lohnt sich der Besuch auf jeden Fall. Auch auch für diejenigen von weiter weg, wenn die mal die mal in Gegend sind, lohnt sich der Besuch auch. ;)
Der nächste Regensburg-Nürnberger Raumcon Stammtisch findet wahrscheinlich im März in Nürnberg statt.

Offline fl67

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #12 am: 29. Mai 2015, 10:05:40 »
Zitat
Der 16. Tag der Raumfahrtgeschichte findet
am Samstag, 20. Juni 2015 
im Pfinzingschloss in Feucht statt.

Programm

10.00 bis 12.00 Uhr

Michael Tilgner
 Vom Weltenfahrzeug zu Raststätten im Weltraum
 Die Entwicklung des Raumfahrtgedankens bei Hermann Ganswindt

Wolfgang Both
 Eingetragener Verein Fortschrittliche Verkehrstechnik
 (EVFV) sowie seine Zeitschrift „Das Neue Fahrzeug"

14.00 bis 18.00 Uhr

Michael Zuber
 25 Jahre Hubble-Weltraumteleskop - Eine Annäherung
 aus raumfahrthistorischer Perspektive

Karlheinz Rohrwild
 Von der Weltraumrakete zur Kriegswaffe 1900 bis 1936

Frank E. Rietz
 Alfred Maul - Pionier der Fernerkundung
 1903 - Mit Photoraketen das Gelände erkunden

Harald Tresp
 Der Kalte Krieg und seine deutschen Mitstreiter
 oder „Peenemünde" war auch dabei
http://www.oberth-museum.org/veranstaltungen1.php

Eintritt zu allen Vorträgen frei!

Veranstaltungsraum: Pfinzingschloss, Pfinzingstraße 10, 90537 Feucht, direkt hinter dem Museum. Parkmöglichkeiten am Reichswaldplatz.

Anmeldungen bitte an info@oberth-museum.org

Offline dksk

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #13 am: 05. August 2015, 17:47:17 »
Da uns der diesjährige Familienurlaub in die Fränkische Schweiz führte, bot sich die Gelegenheit mal ein paar Kilometer bis nach Feucht zu fahren, um das Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum zu besuchen.
Durch den vorherigen Besuch eines Shopping-Tempels in Nürnberg konnte eine örtlich und zeitlich gute Ausgangsbasis geschaffen werden um die Familie zu motivieren, am Sonnabendnachmittag gleich noch in Feucht vorbeizuschauen.
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Das Museum ist gut zu erreichen und gegenüber liegt ein großer Parkplatz, auf dem kostenlos geparkt werden kann.
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Im Museum wurden wir von einem der Museumsmacher, Christian Schmid, sogleich begrüßt und eine interessante Führung mit ebenso interessantem Themen- wie Gedankenaustausch begann.
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Thematisch beginnt die Ausstellung mit der Entwicklung der Raumfahrtidee, erster Triebwerks- und Raketenkonzepte und natürlich auch dem Leben und Wirken von Hermann Oberth selbst.
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Interessantes Detail: Waagen mit der simulierten Anzeige der unterschiedlichen Schwere auf einigen Himmelskörpern – wurden sogleich durch klein-dksk ausprobiert.
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Viele individuelle und projektauthentische Modelle und Muster zeigen einen breiten Überblick über die bisherige Raumfahrtgeschichte.
U.a.
Gemini 11/Agena EVA  -----  frühe STS Konzepte  -----  Lunar Module
Lunar Roving Vehicle  -----  Lunochod  -----  Mercury mit Escape Tower
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Satellitenmodelle  -----  Raumanzugsmuster -----  SK2!  ----- Apollo Kombination  -----  Shenzhou 7 EVA
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Mondlandefähre - ЛК (Lunnyi Korabl - LK) und Kosmonaut mit Kretchet Raumanzug (Bedien- und Anzeigepanel ausgeklappt)
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Soweit Teil 1    …… Teil 2 folgt.

dksk


Offline dksk

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #14 am: 05. August 2015, 17:48:58 »
Teil 2
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Raketenmodellfamilie mal schön zum Vergleichen:
A4 (liegend); R7-Varianten Sputnik 1,2, Wostok;  Woschod;  Redstone Mercury;  Atlas Mercury; Titan Gemini; Saturn 1; Saturn 1 Apollo Varianten;  Saturn 5 Apollo
…und im Hintergrund weitere A4 „Nachkommen“…
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Projektmuster: Europa Rakete – 3. Stufe  und Sputnik 1
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A4 Triebwerksblock mit Blick auf die Einspritztöpfe,  ---  Strahlruder, Einspritztöpfe- und Köpfe sowie Zündvorrichtung als Einzelmuster.
Daneben stehen noch kleinere Triebwerksexponate anderer Typen.
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Im oberen Bereich wurden noch ein paar Filme gezeigt, die insbesondere die jüngeren anwesenden Besucher begeisterten.
----

Ebenfalls im oberen Bereich –  Woschod 2 Modell und Berkut Raumanzug.
Zusammenfassend:  Besuch ist sehr zu empfehlen und Glückwunsch an die Museumsmacher zu so eine tollen Arbeit!

dksk

Offline -eumel-

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #15 am: 05. August 2015, 23:19:17 »
Schöne Sammlung!
Hat Hermann Oberth sie noch so gesehen?
Er ist ja sehr alt geworden, ist wohl 1989 verstorben.

Als er noch jung war, hatte er es mit seinen Ideen gewiss nicht leicht.
Aber anders als Ziolkowski konnte er in seinem Leben die Entwicklung der Raumfahrt verfolgen.
Nächster Berliner Stammtisch am Freitag, dem 30. März 2018 ab 19:30 Uhr in der Bar Gagarin.

Offline Raffi

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #16 am: 09. August 2015, 00:41:18 »
Moin dksk,
schön, dass euer Familienurlaub euch nach Franken führt und auch in den Raum Nürnberg. :) Ich hoffe, dass euch die Temperaturrekorde, die dort aufgestellt werden, nicht zu schaffen machen. :)

Das Herman-Oberth Museum ist immer einen Besuch wert. Immer wieder schön anzusehen, wie die Raumfahrt Geschichte eher knapp er Letztens als ich im Mai dort war, war auch was zu Orion.

Besonders cool sind die Waagen. Wiegt man sich auf der Mond- oder der Merkurwaage, dann freut man sich stark abgenommen zu haben. Wenn man sich auf der Jupiter- oder Sonnenwaage wiegt, ist man geschockt darüber, zugenommen zu haben. :)

Dir und euerer Familie noch einen schönen Aufenthalt in Franken, falls ihr noch dort seid.
Der nächste Regensburg-Nürnberger Raumcon Stammtisch findet wahrscheinlich im März in Nürnberg statt.

Offline Rücksturz

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #17 am: 27. März 2016, 18:53:40 »
Hallo Zusammen!

Gestern haben wir es endlich mal geschafft das Herman-Oberth-Raumfahrtmuseum (http://www.oberth-museum.org) in Feucht zu besuchen.
Wir wohnen zwar nur 60 km entfernt, aber bisher lag der Markt Feucht nie auf unserer Route.
Aber diesen Ostersamstag haben wir uns die Zeit genommen, meine beiden Töchter, eine ihrer Freundinnen, ein Neffe und ich.
Samstag Nachmittag war es kein Problem einen kostenlosen Parkplatz zu finden.
Das Museum selbst befindet sich in einem Nebengebäude des Pfinzingschlosses, welches Oberth nach dem 2. Weltkrieg mit seiner Familie bis zu seinem Tod bewohnte.
Im Museum selbst wurden wir von einem engagierten Raumfahrt- und Museumsenthusiasten begrüßt, der uns in einer ausführlichen Einleitung den Aufbau und die Highlights des Museums erklärt hat.
Etwas ein Drittel der Ausstellungsfläche ist dem Leben und den Erkenntnissen von Herman Oberth und dem "Raketenrummel" in den 1920er-Jahren gewidmet.
Besonders interessant fand ich, dass Oberth als wissenschaftlicher Berater von Fritz Lang für die Produktion seines Stummfilms "Frau im Mond" (1928/29) tätig war.
Neben Modellen und Schautafeln zu dieser Episode gibt es auch Filmausschnitte zu sehen.
Darin wurde u.a. auch die Schwerelosigkeit sehr realitätsnah thematisiert.
Z.B. wurde gezeigt, wie problematisch Flüssigkeiten in der Schwerelosigkeit zu Handhaben sind, dass diese sich beispielsweise zu kugelförmigen "Blasen" zusammenballen, wenn sie nicht an einer Oberfläche anhaften.
Die Darstellung wurde zwar tricktechnisch gelöst, aber alleine, dass man (bzw. Oberth) sich hier physikalisch richtige Vorstellungen gemacht hat, bevor überhaupt jemand Schwerelosigkeit erleben konnte, ist sehr beeindruckend.

Einen großen Bereich nimmt die allgemeine Geschichte der Raumfahrt in den letzten Hundert Jahren bis heute ein.
Neben vielen Original-Exponaten gibt es auch zahlreiche Modelle und Schaubilder zu bestaunen.
Im kleinen Obergeschoss konnten wir ein historisches Interview mit Oberth verfolgen, welches Anfang der 1960er-Jahre aufgenommen wurde.
Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits Satelliten und erste Kosmonauten/Astronauten im All, der Flug zum Mond war aber nur eine Idee, die zumindest der Interviewer noch für eher in fernerer Zukunft sah.
Oberth glaubte an eine Realisierung noch in den 1960er Jahren und er beschrieb schon sehr genau den wahrscheinlichen Ablauf mit einer großen mehrstufigen Rakete, einem kleineren Lander etc.
Wobei er diesem wahrscheinlichen Verlauf eine Alternative entgegensetzte, die zunächst eine Raumstation, "elektrische Satelliten" und ein schrittweises Vorgehen vorsah.
Weitere Dinge sah er schon damals richtig voraus, z.B. die zukünftige Bedeutung von "24-Stunden-Satelliten", d.h. Satelliten auf geostationären Umlaufbahnen, für die weltweite Kommunikation.

Wir haben uns fast zwei Stunden sehr gut unterhalten und informiert.
Auch für mich gab es noch einiges neues zu entdecken, für meine Begleiter (alle zwischen 17 und 20 Jahren) war es ebenfalls sehr spannend.
Angesichts der beengten Platzverhältnisse gingen manche Exponate fast etwas unter, z.B. muss sich ein russischer Raumanzug (von Ernst Messerschmid?) den Platz mit der Besuchergarderobe teilen.
So hingen unsere Jacken quasi in einer Reihe mit echtem Raumfahrtequipment.  :)
Eine kleine Kritik kam auch von meinen jugendlichen Begleitern, zu den historischen Ereignissen im Leben von Hermann Oberth und zur Entwicklung der Raumfahrt allgemein gibt es ausführliche und hochwertige Texttafeln und Erläuterungen.
Die sehr zahlreichen Raketen- und Satellitenmodelle sind zum größeren Teil nicht beschriftet bzw. muss man den Bezug in den längeren Texten suchen.
Hier wären kleine Schilder mit einer kurzen Bezeichnung und evtl. dem Bezugsjahr sehr hilfreich.
Allerdings muss man sich klarmachen, dass das Museum von Ehrenamtlichen in ihrer Freizeit betrieben und gepflegt wird, insoweit gebührt den Machern mein größter Respekt.
Es ist ihnen auf jeden Fall zu wünschen, dass die Gemeinde Feucht ihrem Wunsch nach räumlicher Vergrößerung möglichst bald entspricht.

In Ergänzung zum Museum haben wir uns auch die Sonderausstellung "Helden. Unsere Elf im All" im Pfinzingschloss gleich nebenan angesehen.
Diese Ausstellung ist eine Leihgabe des Stadtmuseum Künzelsau und stellt alle elf deutschen Kosmonauten/Astronauten vor.
(Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir Klaus-Dietrich Flade bisher nicht wirklich bekannt war bzw. mir der Name wieder entfallen war).
Wer die Sonderausstellung noch sehen möchte sollte sich beeilen, diese geht noch bis zum 30.04.2016.
Hier ist der Eintritt frei und Mo.-Fr. von 9-12 Uhr, Di. 13-15 Uhr, Do. 13-17 Uhr sowie Sa./So. 14-17 Uhr geöffnet.

Das Hermann-Oberth-Raumfahrtmuseum ist üblicherweise Samstags und Sonntags von von 14-17 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.
Am morgigen Ostermontag ist es ebenfalls zu diesen Zeiten geöffnet.
Der Eintritt kostet 5 €, ermäßigt 3 €.
Führungen sind nach telefonischer Vereinbarung zu pauschal 50 € (8 Personen) möglich.
Wer in der Gegend ist, sollte sich das Museum unbedingt mal ansehen!

LG
Rücksturz
BFR/BFS: One rocket to rule them all!

Offline fl67

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #18 am: 27. März 2016, 20:44:32 »
Z.B. wurde gezeigt, wie problematisch Flüssigkeiten in der Schwerelosigkeit zu Handhaben sind, dass diese sich beispielsweise zu kugelförmigen "Blasen" zusammenballen, wenn sie nicht an einer Oberfläche anhaften.
Die Darstellung wurde zwar tricktechnisch gelöst, aber alleine, dass man (bzw. Oberth) sich hier physikalisch richtige Vorstellungen gemacht hat, bevor überhaupt jemand Schwerelosigkeit erleben konnte, ist sehr beeindruckend.
Oberth selbst hat Schwerelosigkeit erlebt, wenn auch nur kurz.
Er ist als Jugendlicher im Schwimmbad mit einer Wasserflasche vom 10m-Brett gesprungen und hat untersucht, wie sich die Flüssigkeit während des kurzen schwerelosen Falls verhält.   :)

Offline Raffi

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #19 am: 04. Mai 2016, 22:10:30 »
Am 25. Juni ist es wieder soweit:

Zitat
Der 17. Tag der Raumfahrtgeschichte findet
am Samstag, 25. Juni 2016
im Pfinzingschloss in Feucht statt.


Programm

10.00 bis 12.00 Uhr

Wolfgang Both
Winklers Förderer und Berater Hugo A. Hückel

Reinhard Sagner
Triebwerke und Raketen von Johannes Winkler


14.00 bis 18.00 Uhr

Tanja Jelnina
Der österreichische Raketen- und
Raumfahrtpionier Franz Abdon Ulinski

Michael Tilgner
Hermann Ganswindt – eine biographische Skizze

Uwe Jack
Pionier der Raketentechnik - Hellmuth Walter

Günter Nagel
Dipl.-Ing. Graf Helmut von Zborowski – Ein Triebwerks-
und Raketenbauer paktiert mit der SS

Quelle: http://www.oberth-museum.org/veranstaltungen1.php
Der nächste Regensburg-Nürnberger Raumcon Stammtisch findet wahrscheinlich im März in Nürnberg statt.

Offline Pirx

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #20 am: 19. Mai 2016, 11:24:46 »
Medienmitteilung des Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museums

"Internationaler Museumstag, Sonntag, 22. Mai 2016:
Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum in Feucht zeigt Archiv-Schätze aus der Raumfahrtgeschichte

Highlight: Originalzeichnungen aus der Apollo-Mondlande-Ära

Sonderausstellung noch geöffnet
Feucht, 19.5.2016

Das Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museumin Feucht bei Nürnberg zeigt am Internationalen Museumstag Schätze aus seinem Archiv

Von 10 bis 16 Uhr stellen die Museumsmacher zu jeder vollen Stunde ein besonderes Dokument oder Exponat aus der Raumfahrtgeschichte vor. Dabei handelt es sich um Stücke, die bislang nicht in der Dauerausstellung zu sehen sind, darunter zum Beispiel auch Originalzeichnungen der NASA aus der Ära des Apollo-Mondlandeprogramms der 1960er Jahre und ein Ankündigungsplakat zu Demonstrationsfahrten mit Raketenschlitten aus den 1920er Jahren.

Das Museum und die aktuell noch laufende Sonderausstellung „Helden. Unsere Elf im All“ über die bisherigen Raumfahrer aus Deutschland sind aus Anlass des Internationalen Museumstages von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist aus dem selben Anlass an diesem Tag frei.

Besucher sollten außerdem die Augen offenhalten: Im Museum versteckt sich ein Exponat, das eigentlich in die Ausstellung eines anderen Museums im Nürnberger Land gehört. Wer es findet,kann eine Freikarte für das andere Museum gewinnen."

Gruß   Pirx

Offline Pirx

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #21 am: 23. Mai 2016, 13:50:42 »
Hallo Zusammen!

Habe es anlässlich des Internationalen Museumstags auch endlich mal nach Feucht geschafft. Und ich muss sagen, wirklich beeindruckend, was dort eine engarierte, kompetente Gruppe historisch und technisch interessierter Menschen da auf die Beine gestellt hat.


Es war auch ausreichend Gelegenheit für Gespräche mit Herrn Museumsdirektor Karlheinz Rohrwild, dem dortigen Fachmann für Europäische Raumfahrt Herrn Christian Schmid, und dem Verantwortlichen für Marketing und Kommunikation Herrn Michael Zuber. Hat mich sehr gefreut.

Das Haus ist immer einen Besuch wert, denke ich. Spannend fand ich auch die Möglichkeit, dort einem weiteren Exemplar der Europa-Oberstufe Astris photographisch auf die Pelle rücken zu können:



Einige Bilder mehr vom 22. Mai 2016 finden sich dort: http://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?action=media;sa=album;in=716

Gruß   Pirx

Offline Pirx

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #22 am: 24. Juni 2016, 07:00:06 »
Medienmitteilung des Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museums:
"
Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
Pfinzingstraße 12-14
90537 Feucht
Tel. 09128 3502
Fax 09128 14920
info@oberth-museum.org
www.oberth-museum.org

Diesen Samstag: 17. Tag der Raumfahrtgeschichte
Vorträge zur frühen Raumfahrtgeschichte im Pfinzingschloss in Feucht

Ab 27. Juni Schau zum Tag der Franken: „Hermann Oberth – Vater der Raumfahrt – Wahlfranke“

Feucht, 23.6.201

Am Samstag, 25. Juni findet in Feucht von 9:30 Uhr bis 18.00 Uhr im Pfinzingschloss der 17. Tag der Raumfahrtgeschichte mit Vorträgen zu Themen aus dem Bereich der frühen Raumfahrtgeschichte statt. 
Das Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum veranstaltet den Tag der Raumfahrtgeschichte jedes Jahr am Wochenende vor oder nach dem Geburtstag des „Vaters der Raumfahrt“. Der Feuchter Ehrenbürger Oberth wurde am 25. Juni 1894 im siebenbürgischen Hermannstadt geboren und lebte
nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu seinem Tod 1989 in Feucht. Oberth legte mit seinem 1923 Jahren erschienenen Buch „Die Rakete zu den Planetenräumen“ die wissenschaftlichen Grundlagen für die Raumfahrt. 

Das diesjährige Programm des Tages der Raumfahrtgeschichte umfasst folgende Vorträge:

9.30 bis 12.00 Uhr
Wolfgang Both
Winklers Förderer und Berater Hugo A. Hückel

Reinhard Sagner
Triebwerke und Raketen von Johannes Winkler

14.00 bis 18.00 Uhr
Tanja Jelnina
Der österreichische Raketen- und Raumfahrtpionier Franz Abdon Ulinski

Michael Tilgner
Hermann Ganswindt – eine biographische Skizze

Uwe Jack
Pionier der Raketentechnik - Hellmuth Walter
 
Günter Nagel
Dipl.-Ing. Graf Helmut von Zborowski – Ein Triebwerks- und Raketenbauer paktiert mit der SS

Der Eintritt zu allen Vorträgen ist frei.

Der 17. Tag der Raumfahrtgeschichte findet statt im Pfinzingschloss, Pfinzingstraße 10, 90537 Feucht, direkt hinter dem Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum. Parkmöglichkeiten gibt es direkt gegenüber am Reichswaldplatz.

Sonderschau zum Tag der Franken
Von 27. Juni bis 31. Juli 2016 zeigt das Museum im Rahmen des Tages der Franken in der Halle des Pfinzingschlosses eine Sonderschau mit dem Titel „Hermann Oberth – Vater der Raumfahrt – Wahlfranke“. Die Schau zeigt den Raumfahrtpionier einerseits aus der Perspektive seiner zweiten Heimat Feucht und dokumentiert andererseits eine Reihe seiner Ideen, Konzepte und Patente zur Raketentechnik, Raumfahrt und Energiegewinnung.

Die Sonderschau ist zu den üblichen Öffnungszeiten der Ämter im Pfinzingschloss geöffnet, der Eintritt zur Sonderschau ist frei.

Medienvertreter sind zum 17. Tag der Raumfahrtgeschichte ebenfalls herzlich eingeladen. Wir bitten freundlich um Ankündigung der Veranstaltungen in einer Ihrer nächsten Ausgaben.
Medienkontakt:
Michael Zuber
Telefon 09128 9251611
Telefax 09128 9251612
Mobil 0176 45500716
michael.zuber@oberth-museum.org
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Offline AN

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #23 am: 09. Dezember 2016, 11:35:39 »
Zur Info:

HERMANN-OBERTH-RAUMFAHRT-MUSEUM e.V.
MEDIENMITTEILUNG


+++ TV-TIPP +++ TV-TIPP +++ TV-TIPP +++ TV-TIPP +++

Von der Sendung ins Museum
NDR-Sendung „Lieb & Teuer“ stellt am Sonntag Hermann-Oberth-
Raumfahrt-Museum vor – Nach Sendung 2015 umfangreichen Nachlassfund erworben

Feucht, 9.12.2016 – Das Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum wird in der nächsten Folge der NDR-Sendereihe „Lieb & Teuer“ am Sonntag, 11.12.2016 um 16 Uhr vorgestellt.

Das Museum hatte für sein umfangreiches Archiv zur frühen Raumfahrtgeschichte den Nachlass des Raketenpioniers Karl Poggensee erworben, der zunächst als kurioser Dachbodenfund in der „Lieb & Teuer“-Sendung am 18.1.2015 vorgestellt worden war.

Poggensee (1909-1980) hatte zunächst Anfang der 1930er Jahre an der Entwicklung von Feststoffraketen mitgewirkt und damit auch erste Erfolge erzielt. Während des 2. Weltkrieges arbeitete er in Peenemünde an der Entwicklung des Aggregat 4 („V 2“) mit. Nach dem Krieg war Poggensee 1952 maßgeblich an der Gründung der späteren „Deutschen Raketengesellschaft“ beteiligt, aus der 1960 durch Umbenennung die „Hermann-Oberth-Gesellschaft“ wurde.

Museumsdirektor Karlheinz Rohrwild konnte 2016 schließlich den kompletten Nachlass Poggensees für das Archiv des Feuchter Museum erwerben.

Die „Lieb & Teuer“-Redaktion zeichnet in unregelmäßigen Abständen den weiteren Weg von Artefakten nach, die in der Sendung vorgestellt wurden. Diese Nachlese mit dem Titel „Von der Sendung ins Museum“ wird nun am Sonntag, 11.12.2016, um 16 Uhr im NDR-Fernsehen ausgestrahlt.

Die Sendung vom 18.1.2015 steht nach wie vor im Internet zur Verfügung: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/lieb_und_teuer/Papiere-des-Raketenforscher-Karl-Poggensee,liebundteuer4198.html

A.

Offline fl67

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Re: Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum
« Antwort #24 am: 14. Juni 2017, 01:03:58 »
18. Tag der Raumfahrtgeschichte
Wie immer ein anspruchsvolles Programm zur frühen Raumfahrtgeschichte:

Zitat
Der 18. Tag der Raumfahrtgeschichte findet
am Samstag, 24. Juni 2017
im Pfinzingschloss in Feucht statt.

Programm

9.30 bis 12.00 Uhr

Wolfgang Both
Die Erprobung der HW2 auf dem Raketenflugplatz Berlin

Reinhard Sagner
Johannes Winkler in den Junkers Werken ab 1933 bzw. in der Luftfahrtforschungsanstalt Braunschweig ab 1939

Berthold Maier
Evolution der Kursregelung bis 1945 - vom Whitehead Torpedo bis zur stabilisierten Plattform SG 70


14.00 bis 18.00 Uhr

Wolfgang Both und Michael Tilgner
Wann entstand das berühtnte Grupperrfoto in der Chemisch-Technlschen Reichsanstalt?

Michael Tilgner
Zum 125. Geburtstag von Hermann Potocnik.
Ein biographischer Abriss

Philipp Epple und Michael Steppert
Berechnung der Steighöhe der HW2 mittels numerischer Strömungssimulation

Eintritt zu allen Vorträgen frei!

Saal im Pfinzingschloss Feucht, Pfinzingstraße 10
http://www.oberth-museum.org/veranstaltungen1.php

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