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Autor Thema: Science-Fiction Literatur  (Gelesen 25540 mal)

Offline dksk

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Re: Science-Fiction Literatur
« Antwort #75 am: 11. September 2016, 14:16:21 »
Autor: Eric Idle
Die Reise zum Mars

Ich habe erst mal 40 bis 50 Seiten lesen müssen, bevor ich halbwegs in die Story eingestiegen bin und die richtige Lesefreude da war.
Am Anfang wird das Thema des menschlichen Humors mit Hilfe von 2 Komikern und einem Androiden doch etwas zu verkrampft aufgebaut. Dies ist aber wohl dem beruflichen Hintergrund des Autors und der vermeintlichen Erwartungshaltung des Lesepublikums, die er bedienen wollte  geschuldet.
Nun nach dem Einlesen entspannt sich eine vielschichtige Story mit schnellen Perspektivwechseln und parallelen, sequenziellen und zeitversetzten Handlungssträngen. Wer Monty Python kennt, weiß wie schnell „zu etwas komplett Anderem“ umgeschaltet wird. Die Komiker vom Anfang verkörpern gleichsam in ihrer Unterschiedlichkeit auch die bipolare Welt. Gut und Böse, klein und groß, dunkel und hell…. was auch den tragenden Ansatz zur Bewertung des menschlichen Tuns im Buch darstellt.
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Was mich am Anfang auch sehr irritierte war das Buchcover der deutschen Ausgabe, wo ein Blechroboter a la Marvin/Bender-Verschnitt dargestellt ist, der so gar nicht zu dem sehr menschlichen Bowie Androiden passt, der im Buch beschrieben wird und die Handlung mit trägt.
Im Vergleich führen da die Cover der englischsprachigen Ausgaben nicht so leicht in die Irre. Und das ist auch gleich meine Kritik. Ich habe den Eindruck, dass weder die Gestalter des deutschen Covers noch die Verfasser der Bewertungskommentare  auf der Buchrückseite wirklich das Buch gelesen haben.
Hier habe ich den Eindruck, dass nur sehr oberflächlich mit einer selbsterfüllenden Erwartungshaltung an die Gestaltung und Kommentierung des Buches herangegangen wurde.
Im Verlauf des Buches entspinnt sich eine langsam anfangende und immer schneller mit Katastrophen, Waffenschmuggel, Rebellen oder Revolutionsterroristen gespickte Handlung. Persönliche Schicksale von verlorenen oder verloren geglaubten Kindern, Eltern und Androiden vermischen sich mit Flüchtlingsströmen in denen Künstler oder das Showbiz kurz mal bis zur Unkenntlichkeit untertauchen um gleich danach wieder oben zu schwimmen und sich in Szene zu setzen. Am Abbild einer alternden „atombombenfesten“ Diva und deren Geltungssucht wird hier auch eine deutliche Selbstkritik des Autors erkennbar.
Gleichsam wird ein quasi philosophischer Ansatz gewählt, über das Thema des menschlichen Humors nachzudenken, und das von einem Androiden mit Computerhirn. Die finale Formel des Humors findet sich dann seiner Meinung nach in der Leichtigkeit, die u.a. auch für die Expansion des Universums verantwortlich ist und im Gegensatz zur Schwere oder dem Schwermut als quasi Gravitation steht.
Und diese Erkenntnis hat der Android just in dem Moment, wo seine selbstlose Aufopferung bei der Rettung einer Raumschiffbesatzung zu seinem sicheren Ende in Folge des EVA Erfrierungstodes seiner letzten Elektroniksysteme führen wird – jedoch auch da kommt es dann nochmal anders.
Sein „Ableben“ erscheint ihm aber in der konkreten Situation nicht bedauerlich oder beschwerlich, da er für sich die Frage aller Fragen geklärt hat und damit mit sich selbst im Reinen ist. Das ist insgesamt eine der menschlichsten Stellen in dem Buch und zeigt damit schon wieder den interessanten Spannungsbogen auf, den der Autor schlägt.
Dass die Erkenntnis zur Frage der Fragen des Humors in seiner Beantwortung auch noch nobelpreiswürdig ist und als Plagiat eingereicht werden soll kommt als Steigerung noch hinzu.
Zum Ende des Buches hin entspannt sich ein Chaos, bei dem sich alle Handlungsstränge und Protagonsiten vermischen. Eine Verschwörung, die auf einem „Null-Fehler-Plan“ basiert, wird natürlich durch das exzentrische Verhalten eines Stars topediert und es werden einige Hinweise zum gezielten Verhalten und Beobachten bei großem Durcheinander vermittelt.
Einige Morde begleiten die immer schnellere Entwicklung, die ganz zum Schluss unter dem Slogan „The show must go on“ steht.
Gut gemeine revolutionäre Bewegung gegen Terraformung auf dem Mars sieht sich mit der Realität bei der Erfüllung einfach formulierter Wünsche und dem dadurch ausgelösten Eingriff in das Leben bisher Unbeteiligter konfrontiert.
Und dann Happy End …
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Einzelne Dialoge sind schon sehr witzig, aber insgesamt ist es meine Meinung nach kein „Urkomisches Meisterwerk“ wie auf der Rückseite des Covers beschrieben.
Anleihen bei Werken wie Dogma (versteht Gott Spaß) oder Anhalter durch die Galaxis (die Antwort auf die Frage) , Alien (eingeschmuggelter Parasit) und Dark Star (Selbstzerstörungsbombe) kann es viele geben und jeder Leser wird entsprechend seinen Vorkenntnissen da mehr oder weniger erkennen (wollen).
Vom Schreibstil erinnert es mich auch an „Sofies Welt“ mit den wechselnden Erzählperspektiven und dem Überich und Spiegelbild des Erzählers.
Mein Lieblingssatz aus dem Buch:
„Ich bin idiosymbiotisch: Ich bin so idiotisch, daß ich mit jedem klarkomme.“
Darüber kann man mal auch selbst- ironisch/kritisch und zugleich befreiend nachdenken.
Die zahlreichen Kapitel werden jeweils mit einem humorbezogenen Zitat einer diesbezüglich mehr oder weniger bekannten Persönlichkeit eingeleitet – damit kommt immer wieder Kurzweil beim Lesen auf.
Fazit: Alles in allem hat mir das Buch nach anfänglichen Mühen doch sehr gefallen und sowohl die Fantasie als auch das Nachdenken sehr angeregt. Es ist ein typisches Buch, dass man ein 10 oder 20 Jahren nochmal lesen sollte, um die gesellschaftlichen Aussagen hinsichtlich ihrer Aktualität zu verifizieren und dabei dann doch die Güte des Werkes festzustellen.
Wer keine komplexen und abstrakten Storys mag, der wird an dem Buch nicht so seine Freude finden.

dksk



Offline RonB

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Re: Science-Fiction Literatur
« Antwort #76 am: 03. Oktober 2016, 17:46:56 »
Da ich noch nicht lange dabei bin habe ich erst jetzt beim "durchblättern" diesen Thread gefunden. Ich möchte Euch ein Buch empfehlen, dass ich schon mehrmals gelesen habe. Es ist meiner Meinung nach die Geschichte die am realistischsten beschreibt, wie es jemanden ergeht, der durch Zufall mit Außerirdischen in Kontakt kommt.

Das Buch ist 1972 in der DDR erschienen und nur als gebrauchtes Buch zu erhalten (hat bei mir geklappt). Der Titel lautet "Zeit der Sternschnuppen" und wurde von Herbert Ziergiebel geschrieben.
Irren ist menschlich. Je mehr man sich irrt, um so menschlicher ist man.

Offline Haus Atreides

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Re: Science-Fiction Literatur
« Antwort #77 am: 22. November 2016, 10:52:52 »
So, hier eine Warnung von mir.

Wenn ihr Raumfahrtfans seit (müßt ihr ja, wenn ihr das hier lest. ;)) dann kauft euch auf keinen Fall Kim Stanley Robinsons neuen Roman "Aurora".

Es handelt zwar von einem Generationenraumschiff, ist aber leider wie ich zu spät feststellen mußte, ein Anti Raumfahrt Buch.

Dieser wütende, aber leider zutreffenden Verriss trifft es imo. auf den Punkt.
« Letzte Änderung: 22. November 2016, 16:08:40 von Haus Atreides »

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Re: Science-Fiction Literatur
« Antwort #78 am: 22. November 2016, 14:22:51 »
Nunja auch das muss es geben.

Micha

Offline stefang

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Re: Science-Fiction Literatur
« Antwort #79 am: 24. November 2016, 15:54:53 »
Großartiger Thread! Hier ein paar Tipps von mir:

1. Die Mars Triologie (Roter Mars, Grüner Mars und Blauer Mars) von Kim Stanley Robinson sind einer der besten Bücher, die ich überhaupt bis jetzt gelesen habe. Sehr philosophisch und bis ins letzte Detail durchgedacht wird erzählt wie der Mars langsam immer lebensfreundlich wird und was für politische Probleme es dabei gibt. Schade, dass ich sie erst dieses Jahr kennen gelernt habe, die Reihe gibt es schon seit Anfang der 90er.

2. Die frühen Bücher von Andreas Eschbach sind noch richtig schöne Space-Operas im alten Stil, vor allem "Quest", aber auch der Haartepichknüpfer.  Sie driften mehr ins Phantastische, sind aber immer zumindestens plausibel.  Auch die Kurzgeschichten von ihm lohnen sich, z.B. "Eine unberührte Welt" über das Leben in einem Generationenraumschiff.

3. Momentan höre ich die "Expanse"-Reihe von James S. A. Corey als Hörbuch, die ja auch gerade als Fernsehserie von SyFy heraus gekommen ist. Dort hat die Menschheit das Sonnensystem besiedelt und Erde und Mars beuten den Asteroidengürtel rücksichtslos aus. Wer im Gürtel gebohren ist hat Fehlbildungen und viele andere Nachteile, langsam gibt es immer größere Konflikte zwischen allen Parteien, aber nach einer Entdeckung verändert sich alles...

4. Wer die Anhalter Reihe von Duglas Adams mochte, dem kann ich "Year Zero" bzw. auf Deutsch "Galaxy Tunes" von Robert Reid als kleinen Geheimtipp empfehlen.  Die Geschichte: Die ins Weltraum gesendete irdische Musik wird unter Außerirdischen extrem beliebt und verbreitet sich rasant im gesammten Universum. Irgendwann erforschen außerirdische Anthropologen die Regeln der Menschen genauer und lernen, dass es bei uns eine Regel namens Urheberecht gibt. Da man die Kultur von primitiven Spezies respektieren muss, hat das gesammte Universum so große Schulden bei der Menschheit, das ihnen praktisch das gesammte Universum gehört. Falls die Menschen davon erfahren...

5. Wer "Der Marsianer" nur im Kino gesehen hat, das Buch ist deutlich besser und vor allem VIEL detailreicher als der Film.
 
6. Sonstiges: Hat wenig mit Weltraum zu tun, aber trotzdem großartige Science Fiction: "Drohnenland" von Tom Hillenbrand und die "Metro" Reihe von  Dmitri Alexejewitsch Gluchowski.

Ihr merkt vielleicht: Ich gehöre auch zu den Menschen, die über Bücher zur Raumfahrt gekommen sind ;)
"Die erste Regel der Raumfahrt, Kinder, lautet: 'Folge jedem Notsignal!' In 9 von 10 Fällen ist es ein Schiff voller toten Aliens und einer Menge kostenloser Sachen."
-Rick aus Rick and Morty

Offline Haus Atreides

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Re: Science-Fiction Literatur
« Antwort #80 am: 24. November 2016, 18:26:34 »
Die Mars Trilogie hab ich bis heute leider nicht gelesen. Sie wurde auch erst kürzlich neu aufgelegt.

Sie sollen wirklich Robinsons besten Werk sein, wobei einige meinen das nur Roter Mars wirklich heraussticht und die anderen Bücher schon nachlassen. (Obs stimmt, k.a.)

2312 präsentiert eine sehr interessante zukünftige Vision von der Besiedlung des Sonnensystems, enttäushct aber in Sachen Charakterisierung (Die Protagonistin Swan ist einfach eine blöde Kuh.) und einer eher schwachen Story. Enttäuschend, habe mehr erwartet.

Und zu seienem neuesten Buch "Aurora", habe ich mich schon geäußert. Enttäuschung Hoch Zwei.

Ansonsten:

Von Stephen Baxters  "NASA Trilogie" kann ich "Mission Ares" bedenkenlos empfehlen. "Titan" hat mir nicht so gefallen, hat aber erschreckend viele Parallelen zur aktuellen politischen Situation in den USA. Moonseed ist leider nie auf deutsch erschienen.

Mein persönlichlicher Sci-Fi Favorit ist immer noch Isaac Asimovs "Foundation Trilogie". (Die 80er Jahre Fortsetzungen/Prequels sind  imo. Müll und ein untötiger Versuch es in das Robot Universum zu integrieren. Habe übrigens erst kürzlich erfahren, dass Asimov die Trilogie gehasst haben soll und nur Aufgrund Drucks von John Campbell zuende geschrieben hat.)

Oh und natürlich "Der Wüstenplanet" Von Frank Herbert. (Die Fortsetzungen von ihm waren ebenfalls noch lesbar, aber imo. Finger weg von dem Dreck den sein Sohn und Kevin J. Anderson seit Ende der 90er auf den Markt gebracht hat.)

Ja, ich bin bei meiner Bewertung recht streng.  ;)



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Re: Science-Fiction Literatur
« Antwort #81 am: 24. November 2016, 22:47:53 »
Ihr solltet euch mal die Bücher von Robert L. Forward besorgen.

Der Flug der Libelle -> bemannte Expedition zu Barnhards Stern per Lasersegel.
Das Drachenei -> Leben auf einem Neutronenstern.
Der Regenbogen des Mars

Micha

Offline AndiJe

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Re: Science-Fiction Literatur
« Antwort #82 am: 28. Dezember 2016, 13:04:53 »
"Der Fug der Libelle" und "Die Regenbogen des Mars" hab ich früher gehabt!
Der Mensch kann nicht ewig in der Wiege bleiben, daher geht's ab sofort in die Krabbelstube!

Offline Doc Hoschi

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Re: Science-Fiction Literatur
« Antwort #83 am: 09. Januar 2017, 14:42:35 »
Douglas Adams lässt grüßen: Galaxy Tunes (Originaltitel: Year Zero) von Rob Reid

Handlung:
Die Menschheit ist in so ziemlich allem grottenschlecht, weswegen außerirdische Zivilisationen bisher auch eher einen Bogen um den Planeten machen. Bei der Musik allerdings macht uns keiner was vor und diese hat bei der erstmaligen Entdeckung durch Aliens auch zu erheblichen Verlusten unter den Völkern geführt (man starb zumindest in Ekstase). Wer die Schockwellen der Entdeckung unserer Mucke damals überlebt hat, hört in den Weiten der Galaxis seither nur noch terrestrische Musik (von Slayer bis Billy Joel). Blöd nur, dass man bei näherer Betrachtung unserer Zivilisation bald herausfindet, dass wir Menschen so etwas wie ein Urheberrecht besitzen. Die Kultur fremder Spezies ist jedoch zu respektieren und somit stehen die Aliens bei der Menschheit nun mächtig in der Kreide.

Durchaus lustige Idee und auch sehr spaßig geschrieben, in Ansätzen durchaus vergleichbar mit Douglas Adams, eben absurd und stark überspitzt erzählt. Wer sich bei solch einer abgedrehten Rahmenhandlung allerdings wegen Logikfehler Gedanken macht, darf auch "Per Anhalter durch die Galaxis" nicht lesen. Anhand der Kritiken ist das Buch wohl auch sehr polarisierend......Humor ist eben relativ. Ich jedenfalls fand es sehr kurzweilig und auch durchaus lustig, wie die I-Phone-Generation und die Musikindustrie auf den Arm genommen wird. 
Douglas Adams: "In an infinite universe, the one thing sentient life cannot afford to have is a sense of proportion."

MaxBlank

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Re: Science-Fiction Literatur
« Antwort #84 am: 12. Februar 2017, 21:56:58 »
Ich möchte hier mal auf das Buch "Das seltsame Tier aus dem Norden" des schwedischen Schriftstellers und Philosophen Lars Gustafsson hinweisen - übrigens das einzige Werk von ihm, das man im Bereich Science Fiction ansiedeln könnte:

"Der "Raumlord" gleitet im 40. Jahrtausend durchs Universum und langweilt sich. Also kopiert er sich achtmal, und dann muß jeder der acht eine Geschichte erzählen ... Mythische Überlieferungen, moderne Physik, Philosophie und Phantasie vermischt Gustafsson so, daß dem Leser Hören und Sehen vergeht."
 
"Diese Kurzgeschichten orientieren sich recht stark an den intellektuellen Gedankenspielen eines Stanislaw Lem (der auch mehrmals namentlich im Buch gewürdigt wird), erinnern auch etwas an Cordwainer Smith oder Philip K. Dick, indem sie eine recht ungreifbare Zukunft als Rahmen nehmen und dort mehr oder weniger philosphische Themen ansprechen.
   In der Rahmenhandlung ist die Zeit der heutigen Menschheit anscheinend schon lange vorbei und eine (künstliche?) Intelligenz erzählt sich selbst Geschichten, in der die Fehler und Eigenarten aus vergangenen Zeiten reflektiert werden.
   Es geht um Zeit und Raum, Physik, Zeitreisen, usw., in einer sehr unterhaltsamen, spekulativen Form auf einem gewissen intellektuellen Niveau. Wie bei Lem handelt es sich um eher märchenhafte Geschichten, die durch ihre Beziehung zur Wissenschaft einen eigenartigen Reiz gewinnen." 
(Amazon-Rezension von tetaro)

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