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Autor Thema: Exoplaneten  (Gelesen 291107 mal)

Online Terminus

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1200 am: 04. November 2017, 11:42:24 »
Würde aber doof sein wenn nur auf Planeten mit großen Monden Leben wie wir entstehen könnte. Dürfte eher selten sein.

?? um solche Details ging es MPunktAPunkt und mir ja auch nicht (falls durch das vollständige Mitzitieren dieser Eindruck entstanden sein sollte - habe ich durch nachträgliche Einfärbung mal abzuschwächen versucht).

Es ging uns nur um den Aspekt "Schicksalsglaube vs. Wissenschaftsglaube", hervorgerufen durch Deine Bemerkung "Langsam kann man wirklich an Schicksal glauben". :)

Offline MpunktApunkt

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1201 am: 04. November 2017, 12:05:01 »
Würde aber doof sein wenn nur auf Planeten mit großen Monden Leben wie wir entstehen könnte. Dürfte eher selten sein.

Ich erwarte auch sehr viel Leben auf Exomonden um Gasriesen, die in habitablen Zonen um ihren Stern kreisen. Endor lässt grüßen. ;)
Wenn Du heute morgen schon sechs unmögliche Dinge getan hast, warum dann nicht als siebentes zum Frühstück ins Milliways, das Restaurant am Ende des Universums?

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1202 am: 04. November 2017, 12:18:54 »
Würden die Strahlungsgürtel von Jupiterplaneten einen Waldmond nicht grillen?

Micha

Online Terminus

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1203 am: 04. November 2017, 14:04:17 »
Würden die Strahlungsgürtel von Jupiterplaneten einen Waldmond nicht grillen?

Lassen wir den Waldmond halt weit genug außen umlaufen. :)

Hat ein Jupiterplanet bzw. allgemein ein Gasriese überhaupt zwangsläufig Strahlungsgürtel?

Offline Klakow

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1204 am: 04. November 2017, 16:10:30 »
Das hängt wohl davon ab zu wieviel Prozent der aus Wasserstoff besteht?

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1205 am: 04. November 2017, 16:20:02 »
Das hängt wohl davon ab zu wieviel Prozent der aus Wasserstoff besteht?

Hat Saturn ein Strahlungsgürtel der so stark wäre wie Jupiter?

Micha

Online einsteinturm

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1206 am: 04. November 2017, 17:07:58 »
Wie hängt die Meldung zu Proxima mit einer möglichen Erhöhung der Lebenswahrscheinlichkeit durch große Monde zusammen?

Online einsteinturm

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1207 am: 04. November 2017, 17:08:22 »
Wie hängt die Meldung zu Proxima mit einer möglichen Erhöhung der Lebenswahrscheinlichkeit durch große Monde zusammen?

Offline Klakow

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1208 am: 05. November 2017, 01:32:04 »
Das hängt wohl davon ab zu wieviel Prozent der aus Wasserstoff besteht?

Hat Saturn ein Strahlungsgürtel der so stark wäre wie Jupiter?

Micha
Nein hat er nicht. Anders als Jupiter ist da Umfeld vom Saturn eigentlich sogar ziemlich Lebensfreundlich.
Würde es kleine Fusionskraftwerke geben, könnte man sogar Wolkenstätte in seiner Atmosphäre bauen, sogar die Schwerkraft ist sehr gut und selbst die temperatur ist ok, wenn man in der Lage ist in höherem Luftdruck zu leben.

MaxBlank

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1209 am: 15. November 2017, 16:31:48 »
Forscher am La Silla-Observatorium haben mit dem ESO-HARPS-Instrument einen weiteren Exoplaneten mit erdähnlichen Bedingungen identifiziert: er umkreist den Roten Zwerg Ross 128 in einem Abstand von nur 0,05 AU mit einer Umlaufzeit von 9,9 Tagen. Aufgrund der geringeren Leuchtkraft von Ross 128 erhält der Planet aber nur 1,38 Solarkonstanten an Einstrahlung, was auf eine Oberflächentemperatur im Bereich -60 bis +20 Grad C hindeuten würde. Ross 128 befindet sich in einer Entfernung von 11 Lichtjahren von uns und ist damit, nach Proxima b Centauri, der zweitnächste bekannte erdähnliche Exoplanet.
Die 11 Lichtjahre werden etwas "gemildert" durch die Eigenbewegung von Ross 128, die in unsere Richtung geht: in 79.000 Jahren wird sich Ross 128 näher an der Erde befinden als Proxima Centauri !

 Quelle:   https://www.eso.org/public/news/eso1736/
               https://twitter.com/coreyspowell/status/930758655707963392

Offline Pham

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1210 am: 15. November 2017, 16:59:15 »
...
Die 11 Lichtjahre werden etwas "gemildert" durch die Eigenbewegung von Ross 128, die in unsere Richtung geht: in 79.000 Jahren wird sich Ross 128 näher an der Erde befinden als Proxima Centauri !

 Quelle:   https://www.eso.org/public/news/eso1736/
               https://twitter.com/coreyspowell/status/930758655707963392
Im Sinne einer künftigen Mission dort hin: äußerst entgegenkommend von Ross 128
Müssten wir allein dem gesunden Menschenverstand vertrauen, so wäre die Welt noch immer eine Scheibe.

Online MillenniumPilot

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1211 am: 15. November 2017, 20:09:35 »
Frage,

Angenommen der Planet stellt sich als lebensfreundlich heraus, wie realistisch waere eine bemannte Mission (Generationenschiff) in den naechsten 100-200 Jahren?

MaxBlank

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1212 am: 15. November 2017, 20:32:01 »
Kommt darauf an, was man für "realistisch" hält ...

"We don't have the practical technology to reach it. It would take 200,000 years to reach at conventional rocket speeds"
Kommentar von stratplaya zu:
https://www.theguardian.com/science/across-the-universe/2017/nov/15/potentially-habitable-world-found-just-11-light-years-away-ross-128-b#comments

Sehr schön auch: "I love the expression "just nine light years away".
                              Does anyone know what bus is going that way ?"
                             von Classwarrier, ebendort

Offline m.hecht

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1213 am: 16. November 2017, 02:09:10 »
Angenommen der Planet stellt sich als lebensfreundlich heraus, wie realistisch waere eine bemannte Mission (Generationenschiff) in den naechsten 100-200 Jahren?

Wie MaxBlanck schon geschrieben hat. Mit heutiger Technologie und wahrscheinlich auch der der nächsten 100 Jahre kommen wir nicht mal in die Nähe eines Ausblicks einer Chance solche Distanzen in praktikabler Zeit zu überbrücken. Selbst ein Generationenraumschiff und eine Reisezeit von 200 Jahren halte ich für unrealistisch. Überleg dir mal, wie lange 200 Jahre sind. Vor 200 Jahren waren die USA gerade erst gegründet. Alle sind noch mit Pferden durch die Gegend geritten. Die Industrialisierung hatte noch gar nicht begonnen. Selbst wenn man es schaffen würde ein Schiff zu bauen, dass 1000 Menschen für 200 Jahre beherbergen kann, hätten sich die 1000 Menschen bzw dessen Nachfahren mit Sicherheit bereits alle gegenseitig umgebracht, bevor sie nur die Hälfte der Strecke geschafft hätten.

Das Thema Generationenraumschiff halte ich für absolut nicht praktikabel. Und das liegt nur zum kleineren Teil an der Technik. Es liegt zum Großteil an uns Menschen...


Man müsste also viel schneller werden können um nicht 200 Jahre (und vor allem nicht 200.000 Jahre) zu benötigen. Das heißt wir sprechen hier von einem nicht unerheblichen Prozentsatz der Lichtgeschwindigkeit. Wir haben aktuell noch nicht einmal einen Hauch einer Idee, wie sich solche Geschwindigkeiten technisch realisieren lassen würden und wie wir die Probleme (z.B. Meteoriten, Strahlung, Navigation) bei solchen Geschwindigkeiten lösen würden.

Fazit: Leider sind wir gezwungen, noch sehr sehr sehr viel Zeit und Geld in den Erhalt unseres Planeten zu stecken. Er wird noch sehr viele Jahre unsere Heimat sein! Vielleicht gibts in absehbarer Zeit noch nen Aussenposten am Mond, Mars oder mit viel Phantasie (und Geld) auf einem Mond von Saturn oder Jupiter. Das wars dann aber auch für lange Zeit.


Mane

Online MillenniumPilot

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1214 am: 16. November 2017, 03:52:27 »
Angenommen der Planet stellt sich als lebensfreundlich heraus, wie realistisch waere eine bemannte Mission (Generationenschiff) in den naechsten 100-200 Jahren?

Wie MaxBlanck schon geschrieben hat. Mit heutiger Technologie und wahrscheinlich auch der der nächsten 100 Jahre kommen wir nicht mal in die Nähe eines Ausblicks einer Chance solche Distanzen in praktikabler Zeit zu überbrücken. Selbst ein Generationenraumschiff und eine Reisezeit von 200 Jahren halte ich für unrealistisch. Überleg dir mal, wie lange 200 Jahre sind. Vor 200 Jahren waren die USA gerade erst gegründet. Alle sind noch mit Pferden durch die Gegend geritten. Die Industrialisierung hatte noch gar nicht begonnen. Selbst wenn man es schaffen würde ein Schiff zu bauen, dass 1000 Menschen für 200 Jahre beherbergen kann, hätten sich die 1000 Menschen bzw dessen Nachfahren mit Sicherheit bereits alle gegenseitig umgebracht, bevor sie nur die Hälfte der Strecke geschafft hätten.

Das Thema Generationenraumschiff halte ich für absolut nicht praktikabel. Und das liegt nur zum kleineren Teil an der Technik. Es liegt zum Großteil an uns Menschen...


Man müsste also viel schneller werden können um nicht 200 Jahre (und vor allem nicht 200.000 Jahre) zu benötigen. Das heißt wir sprechen hier von einem nicht unerheblichen Prozentsatz der Lichtgeschwindigkeit. Wir haben aktuell noch nicht einmal einen Hauch einer Idee, wie sich solche Geschwindigkeiten technisch realisieren lassen würden und wie wir die Probleme (z.B. Meteoriten, Strahlung, Navigation) bei solchen Geschwindigkeiten lösen würden.

Fazit: Leider sind wir gezwungen, noch sehr sehr sehr viel Zeit und Geld in den Erhalt unseres Planeten zu stecken. Er wird noch sehr viele Jahre unsere Heimat sein! Vielleicht gibts in absehbarer Zeit noch nen Aussenposten am Mond, Mars oder mit viel Phantasie (und Geld) auf einem Mond von Saturn oder Jupiter. Das wars dann aber auch für lange Zeit.


Mane

Danke fuer die Antworten. Die Sache mit der menschlichen Komponente liegt mir eben auch schwer auf der Brust. Ich sehe das auch als die groesste Huerde bei einem Generationenschiff . Sobald egoistische Gedanken in der Gleichung auftauchen, gehts dahin. Im uebrigen denke ich nicht, dass man so ein Schiff mit gerade einmal 1.000 Menschen losschicken kann. Ich meine mal gelesen zu haben, dass man fuer eine Neubesiedlung mindestens 2.000, besser 10.000 Menschen fuer einen ausreichend großen Genpool benoetigt. Was den reinen Antrieb anbelangt, bin ich nicht ganz so pessimistisch, aber die Komponente Mensch, hmmm

Offline Pham

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1215 am: 16. November 2017, 08:48:04 »
Angenommen der Planet stellt sich als lebensfreundlich heraus, wie realistisch waere eine bemannte Mission (Generationenschiff) in den naechsten 100-200 Jahren?

Wie MaxBlanck schon geschrieben hat. Mit heutiger Technologie und wahrscheinlich auch der der nächsten 100 Jahre kommen wir nicht mal in die Nähe eines Ausblicks einer Chance solche Distanzen in praktikabler Zeit zu überbrücken. Selbst ein Generationenraumschiff und eine Reisezeit von 200 Jahren halte ich für unrealistisch. Überleg dir mal, wie lange 200 Jahre sind. Vor 200 Jahren waren die USA gerade erst gegründet. Alle sind noch mit Pferden durch die Gegend geritten. Die Industrialisierung hatte noch gar nicht begonnen. Selbst wenn man es schaffen würde ein Schiff zu bauen, dass 1000 Menschen für 200 Jahre beherbergen kann, hätten sich die 1000 Menschen bzw dessen Nachfahren mit Sicherheit bereits alle gegenseitig umgebracht, bevor sie nur die Hälfte der Strecke geschafft hätten.

Das Thema Generationenraumschiff halte ich für absolut nicht praktikabel. Und das liegt nur zum kleineren Teil an der Technik. Es liegt zum Großteil an uns Menschen...


Man müsste also viel schneller werden können um nicht 200 Jahre (und vor allem nicht 200.000 Jahre) zu benötigen. Das heißt wir sprechen hier von einem nicht unerheblichen Prozentsatz der Lichtgeschwindigkeit. Wir haben aktuell noch nicht einmal einen Hauch einer Idee, wie sich solche Geschwindigkeiten technisch realisieren lassen würden und wie wir die Probleme (z.B. Meteoriten, Strahlung, Navigation) bei solchen Geschwindigkeiten lösen würden.

Fazit: Leider sind wir gezwungen, noch sehr sehr sehr viel Zeit und Geld in den Erhalt unseres Planeten zu stecken. Er wird noch sehr viele Jahre unsere Heimat sein! Vielleicht gibts in absehbarer Zeit noch nen Aussenposten am Mond, Mars oder mit viel Phantasie (und Geld) auf einem Mond von Saturn oder Jupiter. Das wars dann aber auch für lange Zeit.


Mane

Danke fuer die Antworten. Die Sache mit der menschlichen Komponente liegt mir eben auch schwer auf der Brust. Ich sehe das auch als die groesste Huerde bei einem Generationenschiff . Sobald egoistische Gedanken in der Gleichung auftauchen, gehts dahin. Im uebrigen denke ich nicht, dass man so ein Schiff mit gerade einmal 1.000 Menschen losschicken kann. Ich meine mal gelesen zu haben, dass man fuer eine Neubesiedlung mindestens 2.000, besser 10.000 Menschen fuer einen ausreichend großen Genpool benoetigt. Was den reinen Antrieb anbelangt, bin ich nicht ganz so pessimistisch, aber die Komponente Mensch, hmmm
Ich schätze ebenfalls die menschliche Komponenten als die unsicherste und schwierigste bei einem solchen Projekt ein.
Was nicht bedeutet, dass ich die technischen Herausforderungen eines solchen Projektes  unterschätzen würde. Und selbst diese lassen mich diesbezüglich eher pessimistisch auf die Realisierungswahrscheinlichkeit so eines Generationenschiff blicken. Damit meine ich nicht die Realisierung innerhalb von 200 Jahren, sondern grundsätzlich. Sicher haben wir in den letzte 200 Jahren viele schier unglaubliche technologische Fortschritte gemacht. Die Technologie für ein Generationenraumschiff, dass viele Jahrhunderte unterwegs wäre und dabei permanent die Funktionsfähigkeit zu 100% aufrecht erhalten muss, scheint mir aber weit aus der Range. Zumal so ein riesiges Schiff (Schiffwelt) trotzdem noch auf eine heute unvorstellbare Geschwindigkeit beschleunigt werden muss. 

Ja, Ross128 kommt uns entgegen. Würden wir feststellen, dass dieser einen (für uns) dauerhaft habitablen Planeten besitzt, bräuchte man so nur den halben Weg zu seiner jetzigen Entfernung zurück legen, wenn man es geschickt timed.
Nun haben wir zwei betrachtungsmöglichkeiten:
a) eine sehr hohe Geschwindigkeit, um die Reisezeit auf wenige Jahrhunderte zu begrenzen.
b) eine wirkliche Reisewelt schaffen, welche für mehrere zehntausend Jahre seine Bewohner erhält, und damit auch alle dafür notwendigen Ressourcen bereit hält inkl. Sicherheitszuschlag für einige tausend Jahre. (und diese trotzdem noch auf mehrere zig Kilometer pro Sekunde beschleunigen)

Und das sind nur die technischen Problematiken. Die sozialen halte ich wie m.hecht für die noch herausfordernden ... in beiden Fällen. Immerhin stiegen in das Schiff Menschen ein, welche alle zusammen die Zielwelt nicht erleben werden, ebenso wenig wie deren Kinder und Kindeskinder.

Ich halte es für denkbar dass sich Menschen irgendwann über interstellare Distanzen ausbreiten. Aber nicht mittels Konzepten eines Generationenschiffs, wie man sich das klassisch vorstellt.

BTW: Sind wir noch beim Thema Exoplaneten? Irgendwie schon, denn die intensive Suche danach hat ja zwei hauptsächliche Beweggründe: Zu einen die Frage nach extraterrestrischem Leben (sind wir alleine?) und zum anderen die Suche nach Möglichkeiten, der Menschheit eine Perspektive für die Zeit nach Ende unserer Sonne zu geben (und damit ein unausweichliches Ende der Menschheit zumindest zu verzögern). Damit gehört auch das hier angesprochene Thema der Erreichbarkeit in dieser theoretisierenden Form zum Thema Exoplaneten. Zumindest als Exkurs.
Müssten wir allein dem gesunden Menschenverstand vertrauen, so wäre die Welt noch immer eine Scheibe.

Offline Mim

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1216 am: 16. November 2017, 09:00:49 »
Wir funken Ross128 einfach an, sofort können die dortigen Bewohner ins Raumschiff hüpfen und uns entgegen kommen. Dann dauert es nur 100 Jahre bis zum Treffpunkt, an dem ausgeknobelt werden kann, wer wessen Planeten übernimmt......

Als ich die Meldung heute früh im Net gelesen habe, daß uns ein Planet "entgegen kommt", war klar, daß heute Science Fiction Drehbücher geschrieben werden.  ;D

Offline Pham

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1217 am: 16. November 2017, 09:11:02 »
Wir funken Ross128 einfach an, sofort können die dortigen Bewohner ins Raumschiff hüpfen und uns entgegen kommen. Dann dauert es nur 100 Jahre bis zum Treffpunkt, an dem ausgeknobelt werden kann, wer wessen Planeten übernimmt......

Als ich die Meldung heute früh im Net gelesen habe, daß uns ein Planet "entgegen kommt", war klar, daß heute Science Fiction Drehbücher geschrieben werden.  ;D
Bitte meinen etwas flapsigen Kommentar dazu nicht zu ernst nehmen. Ross 128 nähert sich in den nächsten 70.000 Jahren unserem Sonnensystem nur soweit an, wie Alpha Centauri heute entfernt ist.
Zwischenzeitlich werden aber 5 andere Sterne bzw. Sternensysteme sich noch deutlich näher an unser System annähern, inkl. Alpha Centauri selbst, zusammen mit Proxima B.
Da wäre noch wesentlich mehr Stoff für Scifi-geschichten drin.

PS: Ross 128 wird zu keinem Zeitpunkt für das bloße Auge sichtbar sein. Auch nicht bei größter Annäherung.
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Tags: Exoplanet