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25. Juni 2018, 05:50:50
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Neuigkeiten: Unser Unterforum für Rezensionen zu Büchern aus der Astronomie und Raumfahrt
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Technik & Wissenschaft: Astronomie / Re: Arecibo-Observatorium
« Letzter Beitrag von Lumpi am Heute um 03:20:00 »
Leistungsabfall nach Maria

Am Arecibo-Observatorium, seit 01. April unter neuer Leitung eines aus der "University of Central Florida", "Yang Enterprises" und der "Universidad Metropolitana in San Juan" bestehenden Konsortiums, kann nun mit der eigentlichen Instandsetzung begonnen werden. Anfang Juni floss das erste Geld von insgesamt dafür bereitgestellten 14,3 Mill. $.  Durch den Hurrikan "Maria" im letzten September hat sich die Form der Teleskopschüssel verändert, so dass es zu Leistungseinbußen gekommen ist. So betrage der Leistungsabfall derzeit bei hohen Frequenzen 50% und bei niedrigeren Frequenzen 20%.
Zitat
The bipartisan budget act, made law in February, allocated $14.3 million to get the observatory back to full working order. The observatory just got its first allotment of that money, through the National Science Foundation, at the beginning of this month. Getting that federal money has been slow, but now that it's in hand, the real work can begin
https://www.wired.com/story/puerto-ricos-observatory-is-still-recovering-from-hurricane-maria/
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Raumfahrt-Modellbau / Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Letzter Beitrag von gino847 am Heute um 01:22:20 »
Klar kann Schaum nie glatt wie ein Kinderpopo sein. Versucht mal nur mit einigen Bahnen Rasierschaum eine glatte Fläche zu erzeugen.  :)

Wenn es so ist, wie ich verstanden habe, wird die Komponente, die den Schaum erst zu Schaum werden lässt, in der Düse zugegeben. Am Objekt bläht er sich dann auf sein endgültiges Volumen auf. Da kann einfach nichts Glattes bei rauskommen.

Im Buch "Wings in Orbit" ist ein schönes Bild zu sehen wie unregelmässig die Oberfläche ist. Selbst eine gewisse Ringstruktur ist dort zweifelsfrei zu sehen. Zu finden in der Leseprobe auf Google Books, Seite 194.

In diesem Zusammenhang vielleicht noch interessant dass sich das Verfahren zum Aufbringen des Schaums Barber Pole Verfahren nennt. Barber Poles kennt man von amerikanischen Friseuren her - es sind diese kleinen Röhren in der sich ein 2-farbiger Zylinder dreht. Das heisst dann für mich, dass die Düsen nonstop rundherum sprühen ohne abzusetzen und dabei langsam immer tiefer (oder höher?) wandern und nicht wie zuerst angenommen eine komplette Runde fahren, Position ändern, nächste Runde.

Hier noch was für die Freunde der gepflegten Statistik - die Liste der Seriennummern der externen Tanks. Zu finden auf https://forum.nasaspaceflight.com/index.php?topic=8830.0 - das PDF als Anhang im zweiten Beitrag des Threads.

Gruß
Jürgen

Hallo Jürgen,
danke für den coolen Tipp "Wings in Orbit", der sehr aufschlussreich und zugleich hilfreich war bei der weiteren Klärung der komplexen SOFI-Prozesstechnik, insbesondere durch den darin erwähnten SOFI-Anwendungsmodus "barber pole", dem ich natürlich sofort nachgegangen bin, obwohl der Begriff in der Leseprobe nicht auf Anhieb zu finden war. ::)



Danach habe ich auch gleich mal bei Craig Capdepon nachgefragt, und seine Antwort hat Deine Vermutung bestätigt, wonach es sich bei diesem SOFI-Modus um ein Non-Stop-Verfahren handelt, wozu er gleich noch weitere Details mitgeteilt hat.

Während der Tank rotierte, begannen die Sprühpistolen eine vorherbestimmte Menge SOFI zu versprühen. Dabei bewegten sich die Laufwagen mit den Sprühpistolen auf den drei vertikalen Schienen bis zum Ende des Sprühvorgangs mit einer eingestellten Geschwindigkeit langsam nach unten. 

Dabei wurden die Dicke und der Endzustand des gesprühten SOFI-Isolierschaums bestimmt durch die vorschriftsmäßige Einhaltung einer Reihe von Parametern wie Tankumdrehung, Bewegung der Sprühwagen, Temperatur und Druck der den Pistolen zugeführtender SOFI-Komponenten, Substrattemperatur, Zellenumgebung (Temperatur und Feuchtigkeit) sowie durch das Muster an der Pistolenmuster-Kontrollspitze.

Wegen der großen Fläche (Durchmesser) des Tanks war der Lauf der Sprühwagen langsam, was genau genommen zu einem spiralförmigen Verlauf der wellenartigen Ringstruktur führte, die an dem Riesentank aber äußerlich nicht auffiel.  ???

Inzwischen hat sich in unseren Facebook-Dialog noch ein weiterer Experte und Freund von Craig Capdepon eingeschaltet, nämlich Vince Morales (Sr. Staff QA Engineer) aus Louisiana, also ein Qualitätssicherungs-Fachmann, der u.a. auch bei der Reparatur der Hagelschäden am ET-124 (STS-117) im KSC dabei war, auf die ich heute noch mal eingehen werde.   

Und er hat spontan auf meine diesbezüglichen Fragen weitere Details mitgeteilt.

Danach stimmt meine Vermutung, dass der Schaum auf den Intertank-Stringern/Ribs erst bei späteren Missionen bearbeitet wurde, als festgestellt wurde, dass der dickere Schaum nicht erforderlich war, um die Substrattemperatur aufrechtzuerhalten.

Die Rotation des Tanks variierte während der Sprays in Abhängigkeit von der erforderlichen SOFI-Dicke und betrug durchschnittlich ca. 2 U/min für den LH2-Tank und bis zu 6 U/min für den oberen Teil des LO2 Ogive.

Und den von mir abgeschätzten Abstand der wellenförmigen Ringe von ca. 1 mm hat er auch in etwa bestätigt, der beim Barber Pole-Modus ungefähr 5'' (130 mm) betragen haben soll, wobei seiner Meinung nach die Laufwagen mit den Sprühpistolen aber von unten nach oben liefen.  ???

Und somit sind wir nun wieder um einiges schlauer.
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Konzepte und Perspektiven: Raumfahrt / Re: Robotic Refueling Mission
« Letzter Beitrag von -eumel- am Heute um 00:33:44 »
Stellt Euch mal das Hubble Space Teleskop ohne Betankung, Reparatur und Updates vor!
Ein Fiasko!

Jetzt haben wir kein Space Shuttle mehr.
Zur Zeit wären solche Service-Missionen nicht möglich.
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Konzepte und Perspektiven: Raumfahrt / Re: Robotic Refueling Mission
« Letzter Beitrag von -eumel- am Heute um 00:24:24 »
Vermutlich kaufst Du Dir auch immer ein neues Auto, wenn der Tank leer ist. ;) 8)
Auch hier geht die Entwicklung ständig weiter - und wenn Du immer das Allerneuste brauchst, ist das ein guter Plan! 8)
Autos sind aber auch viel billiger, als etwa Kommunikationssatelliten.  :D

Klar steht da die Frage im Raum, wieviel so eine orbitale Tankstelle kostet.
Wenn aber demnächst private Firmen einen günstigeren Zugang zum All ermöglichen, ändert sich auch dieser Preis.

Durch billigeren Zugang zum Orbit wird sich auch die Anzahl der Satelliten erhöhen.
Das vergrößert das Problem mit dem Weltraumschrott.
Es wäre schon gut, wenn man die Betreiber zur Entsorgung ihres Mülls verpflichten könnte.
Auch wenn jetzt noch alle zögern - auf Dauer wird es gar nicht anders gehen.
Müllentsorgung aus dem Orbit könnte dann ein neuer Geschäftszweig werden. 
Privatfirmen könnten den Service Entsorgung anbieten.

Müllentsorgung wird teuer, denn sie ist sehr aufwändig:
Man braucht einen Raketenstart und ein Raumfahrzeug,
welches sich dem Satelliten annähern, ihn einfangen und deorbitieren kann.

Wenn die Robotic Refueling Mission auf der ISS erfolgreich ist und diese Technologien zur Verfügung stehen,
könnten die Firmen auch diesen Service anbieten: Betanken, reparieren und updaten.

Dann müssen die Satellitenbetreiber entscheiden, was für sie günstiger ist:
Verschrotten, oder weiterbetreiben?
Ob der Satellit dann auf dem allerneuesten Stand der Technik ist, wird nicht entscheidend sein.
Die Frage ist vielmehr, ob er seine Aufgaben noch erfüllen kann.
Kommunikationssatelliten bringen schließlich Geld, wenn sie im Betrieb sind
- nicht wenn sie tot den Orbit verschmutzen, oder in der Atmosphäre verglüht sind.

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Bei Golem wurde vor wenigen Tagen ein Artikel zum Thema "Space Force" veröffentlicht.

https://www.golem.de/news/us-space-force-planlos-im-weltraum-1806-135075.html
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SpaceX / Re: SpaceX Crew Dragon
« Letzter Beitrag von Duncan Idaho am Gestern um 19:25:10 »
Die kleinen Dracos werden bei der Dragon wiederverwendet.
Ich denke das müssten die SuperDracos auch ab können.
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SpaceX / Re: SpaceX Crew Dragon
« Letzter Beitrag von Captain-S am Gestern um 14:36:49 »
Du meinst SuperDraco ?
Ach du meine Güte, zuviel Jurassic Park geschaut.  :)
Ja klar, die SuperDracos.
Die Drachen, nicht Saurier.
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SpaceX / Re: SpaceX Crew Dragon
« Letzter Beitrag von Lightning am Gestern um 13:44:36 »
Du meinst SuperDraco ?
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Das Problem mit der Tracking-Station ist behoben, aber das Wetter ist leider ungünstig.

gemäss https://twitter.com/RocketLab
Zitat
The down range tracking dish is now up and running, but weather conditions for Monday 25 June NZST are unfavorable so no launch attempt tomorrow. Now targeting no earlier than 12:30 pm, Tuesday 26 June NZST (00:30 UTC) for launch
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