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Autor Thema: DLRK 2020  (Gelesen 882 mal)

Offline tomtom

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DLRK 2020
« am: 01. September 2020, 21:06:13 »
Derzeit findet der Deutsche Luft- und Raumfahrtkongress des DGLR e.V. statt und zwar diesmal online im Internet.

Zielgruppe des DGLR sind wohl in erster Linie diejenigen, die in der Luft- und Raumfahrtbranche arbeiten und so sind die Themen relativ speziell und zum anderen überwiegend im Bereich Luftfahrt angesiedelt. (Da wiederum ist das Thema unbemanntes und elektrisches Fliegen relativ populär.) Die Raumfahrtthemen sind insofern relativ überschaubar.

Das Programm: https://dlrk2020.dglr.de/vortragsprogramm/index.html

Ich war noch auf keinem DLRK und kann es nicht vergleichen, aber es wird diesmal sicher anders sein. Für mich hat es den Vorteil, relativ mühlos einen Einblick zu bekommen.

Präsident Prof. Henke verglich die Situation in der Luftfahrt (Corona) mit Apollo 13 "Houston, wir haben ein Problem". BMWi-Koordinator Jarzombek ist in Sachen Raumfahrt stolz auf den Microlauncherwettbewerb und benennt ua. das deutsche Ziel im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft: "establishing key principels for the global space economy".

Also loggte ich mich in das Thema "NewSpace in Deutschland – Hoffnungsträger oder verpasste Chance?" ein. Für den DLRK sicher kein neues Thema, zu dem auch schon ESA-Chef Wörner vor ein paar Jahren referierte. Diesmal mit der Aktualität des DLR-Microlauncher-Wettbewerbs und dem Thema deutscher Weltraumbahnhof.

Man ist eigentlich schon vorher darauf eingestellt, dass es technische Schwierigkeiten gibt. Es ruckelte zu Beginn, dann Tonausfall, am Ende wurde abgebrochen, weil wohl die nächste Session anstand. Bei einem Zeitfenster von ca. 40 min ist dann schon ein ganzer Teil weg. Die Interviews waren dennoch aufschlussreich !

So äußerte sich der Vertreter von Rocket Factory Augsburg sehr positiv zum laufenden Wettbewerb. Es gehöre dazu, dass es dort Gewinner und Verlierer gebe, wobei die DLR-Finanzierung wohl eher nur 10% der Entwicklungskosten ausmachen werde.

Interessant auch, dass seiner Ansicht die Analyse ergeben habe, dass Air-Launch für größere Systeme einfach zu aufwändig und kostspielig ist, so dass eine Offshore-Plattform die beste Lösung wäre.

Er sieht die Wettbewerbskriterien des Marktes vor allem im Preis und der kurzfristigen Verfügbarkeit. Er forderte allerdings nicht nur möglichst kostenlosen Startservice, um Preisziele zu erreichen, sondern auch den Wettbewerb der SpacePorts. Derzeit gibt es noch keine Finanzierung eines deutschen SpacePorts.

Ich sage mal, es bleibt abzuwarten, ob RFA (und die anderen beiden) in Sachen Preis und Verfügbarkeit etwas auf die Beine stellen werden.

Mal sehen, ob ich mir weitere Vorträge anhören kann...

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