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Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6

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gino847:
Hallo zusammen,

nachdem das Space Shuttle-Programm der NASA mit der letzten Mission der Atlantis in diesem Sommer leider zu Ende gegangen ist,  :'(  widme ich mein erstes Modellbau-Raumfahrt-Projekt dem Beginn der legendären Space Shuttle-Ära vor nunmehr mehr als 30 Jahren unter dem Motto

Back to the Beginning of NASA Space Shuttle Missions
Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6


Und dies nicht zuletzt auch aus dem Grund, weil ich die Tower-Version aus den Anfangsjahren der Shuttle-Ära mit den roten Gitterfenstern und der teilweise roten FSS-Frame Structure inklusive Hammerhead Crane bauen möchte, was mich vom Design her irgendwie gereizt hat.

Das folgende Bild zeigt die Challenger beim Roll-Out im Nebel auf ihrem Weg zum Launch Pad 39A,


sowie beim Lift-Off zu ihrer STS-6-Mission.


Im Unterschied zu den ersten beiden Missionen STS-1 und STS-2 war der External Tank (ET) nicht mehr mit einem weißen Anstrich aus Titandioxid als Schutz vor zu starker Aufheizung infolge der Sonnenstrahlung versehen, sondern seit der Mission STS-3 wurde nur mit der rot-braunen Isolationsschicht geflogen, die sich als völlig ausreichender Schutz erwiesen hatte und seither zum typischen Farbtupfer der Shuttle-Flüge wurde (Quelle: Wikipedia, Halbtoter).

Zum Projekt:
Gebaut werden soll das Launch Pad 39A mit Launch Tower, Shuttle Stack, sowie Mobile Launcher Platform (MLP) und Crawler Transporter (CT). Grundbaustein für mein Projekt ist dabei der Revell-Bausatz 4911 im „Maßstab 1:144“, in Anführungszeichen deshalb, weil man damit schon beim Kardinalproblem des an sich tollen Revell-Bausatzes ist, dem leidigen Maßstabsdilemma nämlich, zu dem man ein eigenes Kapitel schreiben könnte und demzufolge noch etwas gesagt werden muss.  >:(

Zur Ergänzung des Launch Tower habe ich mir die seit kurzem erhältlichen Detail Kits von LVM Studios besorgt. Bei diesen Detail Kits handelt es sich um Photo-Ätzteile (PE) aus dünnem Messingblech, mit denen bekanntlich sehr fein detaillierte Strukturen erzeugt werden können.

Da ich mich für die STS-6-Mission mit der Challenger entschieden habe, kamen mir die Detail Kits von LVM gerade recht, da man damit z.B. den Fahrstuhlschacht im Tower in der ursprünglichen Bauweise mit den roten Gitterfenstern darstellen kann, so wie er in den frühen Jahren der Shuttle-Ära aussah. Außerdem enthält Detail Kit No. 1 Teile für den kompletten Treppenaufgang im Tower, der bei Revell gänzlich fehlt.  :(

Für den Bau des MLP und des Crawler Transporters verwende ich die Kartonmodellbausätze von  EDU-Craft Diversions (D. Maier) im Maßstab 1:144. Die Bausätze bestehen jeweils aus 13 farbigen Baubögen aus Karton (27,5 cm x 42,5 cm) sowie einer Bauanleitung auf CD-ROM.

Zum Maßstabsproblem:
Von inselaner und Halbtoter ist ja in diesem und anderen Foren bereits auf die abweichenden Maßstäbe des Revell-Bausatzes 4911 hingewiesen worden, die zwangsläufig zu Problemen beim Bau führen. Demzufolge hat man zwei Möglichkeiten, wenn man den Revell-Bausatz verwenden möchte.

Entweder man baut den Bausatz Out of Box (OOB), denn so passen die Baugruppen FSS, RSS, Shuttle Stack und MLP von der Größe her durchaus zusammen, nur ist halt nicht alles im Maßstab 1:144, sondern lediglich das Shuttle Stack. :( Oder man ist durch teilweise Maßstabsanpassung zu Kompromissen und zum Scratchen gezwungen, wenn man sich halbwegs am Original orientieren möchte. Selbstverständlich kann man auch auf den Revell-Bausatz verzichten und alles im Eigenbau selber nachbilden. Wer diese Variante bevorzugen sollte, kann sich gleich an solche Scratch-Hardliner wie Halbtoter 8) wenden und sich bei ihm Rat holen.

Aus diesen Gründen habe ich mich letztlich der Fraktion der Maßstabskompromissler um inselaner angeschlossen und mir zunächst mal eigene Übersichtszeichnungen angefertigt, um einen besseren Überblick zu bekommen und eine entsprechende Kompromisslösung als Ausweg aus dem Maßstabsdilemma zu finden.

Am intensivsten hat sich m.E. Halbtoter mit der Maßstabsproblematik beschäftigt und dazu mal vor einiger Zeit die folgende Zeichnung gepostet, die einen Vergleich zwischen dem Revell-Bausatz 4911 und der FSS/RSS im wahren Maßstab 1:144 zeigt.  >:(



Dabei stammt die schwarze Zeichnung aus der Revell-Bauanleitung, und rot ist die von Originalplänen der NASA gezeichnete Version in 1:144. Dabei fällt einem bei etwas genauerem Hinschauen ins Auge, dass das rote MLP (1:144) schon nicht mehr in die Revell-RSS passt.

Da dieses Liniengewirr einen zunächst aber verwirren kann und zudem das Mini-MLP des Revell Kits nicht mit eingezeichnet ist, habe ich mir dazu folgende Zeichnungen angefertigt:



Die Zeichnung veranschaulicht deutlich das beschriebene Maßstabsdilemma des Revell-Bausatzes 4911, wenn man alles OOB bauen würde. Der gravierende Fehler ist eben das viel zu kleine MLP des Revell Kits, das irgendwie überhaupt nicht zu den Gesamtproportionen passt. Hinzu kommt, dass auch der FSS-Tower (RSS vermutlich analog) ca. 7,6 cm zu niedrig ist damit nur einem Maßstab von ca. 1:168 entspricht. Die Bildqualität müsst Ihr halt in Kauf nehmen, weil da zwei Transparentbögen übereinander liegen.

Die nächste Zeichnung zeigt nun einen Vergleich der RSS/FSS mit MLP in 1:144 (bei mir schwarz!!!) und demgegenüber die Revell-Verhältnisse in 1:168 bzw. 1:200 (rot).



In Anbetracht dieser misslichen Lage bin ich nach reiflicher Überlegung letztlich auch zu der gleichen Überzeugung wie inselaner gekommen, dass man beim Maßstab um einen Kompromiss leider nicht herum kommt, wenn man zumindest die FSS und RSS als Hauptkomponenten des Revell-Bausatzes verwenden möchte.

Und so sieht nun die bisherige Planung für mein Launch Pad-Projekt als Kompromisslösung aus, bei der ich MLP und Crawler in 1:160 bauen werde und außerdem FSS und RSS in der Höhe um ca. 3 cm aufgestockt werden. Ich hoffe nun, dass mich das Ergebnis dann auch einigermaßen zufrieden stellen wird, aber bis dahin fließt noch viel Wasser den Neckar hinunter …  ???



So, nun aber genug der Vorrede und damit endlich zum Bau und zu den ersten Teilen und Bildern. Und wenn Euch irgend etwas auffällt, was man vielleicht besser machen könnte, dann tut Euch bitte keinen Zwang an, für konstruktive Kritik oder anderweitige Vorschläge, Tipps und allgemeines Feedback wäre ich Euch sehr dankbar.

Beginnen werde ich mein Projekt mit der MLP-Plattform, für die ich mir den Kartonmodellbausatz von EDU-Craft Diversions im Maßstab 1:144 besorgt habe, mit dem man das bei der Mission STS-6 eingesetzte MLP-2 bauen kann. Da ich aber MLP und Crawler Transporter im Maßstab 1:160 bauen werde, ging's erst mal mit den 1:144-Vorlagen in den Copy-Shop und anschließend mit den verkleinerten 1:160-Bögen wieder nachhause.

Hier mal eine kleine Auswahl aus den 13 MLP-Bögen.



Die beiden folgenden Bilder zeigen nun das, was dann mal daraus werden soll, die Mobile Launcher Platform ohne



und hier gleichzeitig mit Shuttle Stack als eindrucksvollen Vergleich mit dem Mini-MLP von Revell.  :'(



Und nun endlich mal ein paar erste Bilder von meiner Baustelle. Dies hier ist der größere Teil der MLP-Plattform-Oberseite.



Und hier der kleinere Teil der Plattform-Oberseite (Fortsetzung), die Vorder- und Rückfront sowie die linke SRB Blast Chamber.



Das nächste Bild zeigt die beiden Seitenwände des MLP, die rechte SRB Blast Chamber sowie die vordere SSME Blast Chamber und Teile der 6 MLP-"Füße" (Pedestals).



Da mir aber eine reine Kartonversion als Fundament für das Shuttle Stack doch nicht ganz geheuer erscheint, habe ich mich entschlossen, dem MLP eine tragfähige Unterkonstruktion aus Hartfaserplatte und Balsa zu verpassen, was dann mit dem farbigen Karton beklebt wird. Und da nicht alle Details aus Karton so toll aussehen dürften oder aber schwierig herzustellen sind (z.B. Geländer und insbesondere lange dünne Rohre!!!), beabsichtige ich, zusätzliche Kleinteile und Armaturen sowie Leitungen, Geländer und Treppen aus Kunststoff herzustellen.

Auf denn, jetzt geht’s erstmal mal richtig ins Holz ..., hier die obere und untere Deckplatte aus 1,8 mm Hartfaserplatte.



Auf der oberen Deckplatte wurden dann die Seitenwände und die Stützkonstruktion aus Balsa verklebt.









So, damit hat der MLP-Rohbau schon mal eine recht ordentliche Stabilität und dürfte so wohl einige Launches locker überstehen.  ;)

So liebe Forum-Freunde, ich gebe ja zu, das war vielleicht auf Anhieb gleich etwas zuviel des Guten,   :- aber noch länger wollte ich Euch mein Großprojekt nun doch nicht vorenthalten. Hoffentlich verkraftet der Server alles und geht nicht gleich in die Knie.  :o

Und siehe da, ich wollte es ja nicht beschreien, aber es kam prompt 'ne Fehlermeldung nach dem Schreiben, dass der Beitrag die zulässigen 20.000 Zeichen überschreiten würde.  :o  Nach meiner Word-Statistik sollte es mit 19.877 Zeichen (mit Leerzeichen) aber gerade noch zulässig gewesen sein.

Deshalb habe ich den Beitrag einfach halbiert und werde mit dem ersten Teil gleich nochmal mein Glück versuchen. Wenn es klappt, kommt der zweite Teil gleich im Anschluss.

klausd:

Wow, das nenne ich mal ein Projekt! Hast Du vorher schonmal was gebaut was mit Raumfahrt zu tun hat? Deine Anfänge hier sehen auf jeden Fall schonmal richtig genial aus.

Gruß, Klaus

gino847:
Hallo Klaus,

das freut mich aber, dass Dir der Anfang gefällt. Ob Du es glaubst oder nicht, das ist in der Größenordnung mein erstes Raumfahrt-Projekt.

War gerade dabei, den zweiten Teil zu schicken, als Du mit Deiner Antwort kamst, deshalb jetzt mal der Versuch, den zweiten Teil ohne "Störung" durchzukriegen.

Damit sieht das Rohbauteil aber immer noch ziemlich nackt aus. Deshalb bekam jetzt zuerst mal das Top Deck seine Dekor-Tapete. Da stand für mich zunächst aber mal die Frage nach der günstigsten KLebevariante im Raum. Da sich solch eine relativ große Fläche von immerhin ca. 30 cm x 25 cm aus der Tube oder selbst mit 'nem Pritt-Stift vollflächig wohl eher schlechter bekleben lässt, habe ich mich für Klebe-Spray von Uhu entschieden. Und damit ging's dann auch ganz gut, obwohl man sich schon vorsehen muss, ansonsten klebt da ringsherum schnell auch alles andere.  ???



Als nächstes kam die Vorderfront dran, wobei noch folgendes nachzutragen ist: Wie man auf einem der ersten Bilder sieht, hat diese Front im Paper Kit die gleiche Höhe wie die übrigen MLP-Seiten, was aber nicht dem Original entspricht, wie man an dem Absatz auf diesem NASA-Foto sehen kann, der bis zur Mitte der vorderen SSME Blast Chamber reicht.



Ohne den Absatz wäre der Bau des MLP-Grundkörpers zwar etwas leichter, was aber nicht in meinem Sinne war. Deshalb habe ich diese kleine Unterlassungssünde von Mr. Maier durch den entsprechenden Absatz korrigiert.  ;)



Und dann kamen schließlich noch die restlichen 3 Seiten des MLP dran.







Nun sieht das MLP doch gleich schon viel freundlicher aus, oder? Fehlt als Abschluss nur noch die Unterseite, die als nächstes dran kommt.



Damit wäre dann die äußere Hülle des MLP eigentlich schon fast komplett.





Und wie man auf den Bildern schon sehen kann, wurden bereits auch die Blast Chambers für die beiden Solid Rocket Booster (SRB) sowie die Main Engine (SSME) verkleidet. Durch diese Öffnungen werden beim Start die heißen Abgase abgeleitet.



Obwohl das alles schon mal nicht schlecht aussieht, sollen aber die Blast Chambers ebenso wie die 4 Seiten später noch weiter strukturiert werden. Dafür habe ich schon mal einige Meter Vierkant-Sheet-Profile (1 mm und 1,5 mm) vorbereitet, sowie grundiert und lackiert. Das muss bei meiner Bauweise ja (leider) vor dem Verkleben passieren, da anschließendes Lackieren absolut tabu ist. Und das wird dann für mich gleichzeitig auch der Einstieg in das Airbrushen sein, mit dem ich bisher noch keinerlei Erfahrung habe. Habe dazu auf Anraten meines Modellbaushops vor, die Aqua Color-Farben von Revell mal zu testen.

Und dann schon mal ein Blick voraus, da sollen als nächstes dann weitere Deckaufbauten wie das Blast Deck und die Blast Shields dran kommen.



Für meine ersten bescheidenen Airbrush-Versuche habe ich mir dazu als unverfängliche Dummies die Stege für die MLP-Seitenfronten und für die Blast Chambers ausgesucht. Irgendwie muss ja jeder mal anfangen ...  :-

Habe mir dazu vorsichtshalber einen Spritzkarton überlegt und mich damit in den Schuppen verzogen, um im Haus nicht gleich allzu großen Flurschaden anzurichten. Dazu habe ich mir dann noch entsprechende Spritzgestelle ausgedacht.



Dann habe ich mein Airbrush Basic Set von Revell mit Kompressor ausgepackt, die Gun geladen und ganz mutig drauflos gelegt. Kannte ja bisher nur den ohrenbetäubenden Dunst aus den Tamiya-Dosen ...  :'(

Und das sind nun meine ersten stolzen Ergebnisse, ca. 6 lfd. Meter, die jetzt auf den Zuschnitt warten.



Das sind Vierkantprofile 1,5 mm x 1,5 mm für die MLP-Seiten und 1 mm x 1 mm Profile für die SRB- und die ME-Blast Chambers.

Mit dem Ergebnis bin ich soweit eigentlich recht zufrieden,  :) musste aber beim Grundieren auch schon das erste Lehrgeld zahlen und hatte eine Düsen-Verstopfung zu beklagen.  :'(  Möglicherweise war die Farbkonsistenz der Revell Aqua Color-Farbe (Grau, matt, 36157) noch nicht optimal eingestellt. Habe beim anschließenden Lackieren dann etwas Aqua Color Mix dazu gemischt, und damit ging es dann auch ohne Verstopfung. Nun ja, da braucht man sicherlich schon noch einige Erfahrung und das richtige Feeling, aber aller Anfang ist halt schwer.  ::)

Bei der weiteren Detaillierung der MLP-Seiten ging es nun daran, die Verstrebungen einzuziehen, und das ist schon etwas knifflig. Aber der erste Meter Vierkantprofil 1,5x1,5 mm ist schon mal geschafft. Und es sieht auch schon mal recht gut aus, finde ich.  ;)



Wollte halt schon mal die Pinzette schwingen und den Pattex-Seku ausprobieren, und siehe da, es geht doch, wenn auch etwas mühsam.  ::) Da liegen nun aber schon noch einige Meter Profile vor mir und warten geduldig auf ihre Abfertigung ...

Und weiter gings es mit der Vorbereitung des Blast Decks. Damit sich dieses sehr flache Teil bei der Klebe-Montage nicht in der Mitte durchbiegt  >:( und in sich stabil bleibt, dachte ich mir, dass eine Verstärkung aus Balsa wohl ganz zweckmäßig wäre.



Nachdem das Balsabrettchen eingeklebt war, wurden die seitlichen Abschrägungen verklebt. Danach konnte das Blast Deck auf seinem vorgesehenen Platz verklebt werden. Man muss schon genau hinschauen, um das flache Teil zu erkennen.



Zwischendurch habe ich erst nochmal einige Original-Fotos vom MLP ausgewertet, um weitere Details scratchen zu können und das dafür erforderliche Material wie Strips etc. besorgen zu können.

Als nächstes habe ich mir die Verkleidung der vorderen Blast Chamber für die Main Engine (SSME) vorgenommen, da müssen nämlich noch die Armierungsstege eingezogen werden. Also her mit den lackierten 1x1 mm Profilstangen und dann mal locker 34 Stück auf Länge geschnitten.  ::)



Und dann gings den Stegen mit Pinzette und Seku an den Kragen, und so kam dann einer nach dem anderen an seinen Platz. Das war, wie schon befürchtet, eine ganz schön zappelige Angelegenheit. Aber dann war es (und ich auch) erst mal geschafft.  :o



Jetzt fehlt diesen Stegen nur noch etwas Kosmetik. Und dann fehlen "nur" noch die Armierungsstege (1x1 mm) an den Rückwänden der beiden SRB Blast Chambers. Ich stelle nur gerade fest, dass ich dafür erst nochmal welche lackieren muss. :gruebel: Da muss ich mich wohl irgendwie verzählt haben.  >:(

Das macht aber nichts, muss mit ein paar Sachen ohnehin nochmal in die Spritzkabine. Habe nämlich bei meiner letzten Foto-Session noch paar neue Details am MLP entdeckt, die mir bisher noch gar nicht aufgefallen waren. Da sind z.B. auch noch Winkelprofile an den 4 Ecken des MLP, und tatsächlich zwei "Dachrinnen" an den Längsseiten,  :D die kommen dann auch gleich noch mit dran.

Deshalb ging es als nächstes erst mal an die Vorbereitung der Teile für die Blast Shields über den 3 Kammern.



Da sind links die Teile für den Unterbau, in den zur Verstärkung eine Einlage aus Karton (rechts) eingeklebt wird, und darunter die obere Abdeckung als Abschluss.

Der Main Engine Blast Shield ist durch die Aussparungen für die beiden Tail Service Masts (TSM, mit allen Versorgungsleitungen für das Shuttle, die SRB's und den External Tank) unterbrochen. Der vordere Teil des Shields ist auf dem Bild bereits komplett verlegt, mit Unterbau inkl. Verstärkung und Abdeckung. Nach dem Einkleben der Kartonverstärkung konnte dann auch der Unterbau der SRB Blast Shields auf dem Deck verklebt werden.



Mit der Abdeckung des Unterbaus werde ich aber noch solange warten, bis die Armierungsprofile (1x1 mm) an den Rückwänden der SRB Blast Chambers verklebt sind, da es ansonsten evtl. keinen sauberen Abschluss gibt.

Drum habe ich mir nun die Verlegung der Armierungsstege an der MPL-Rückwand vorgenommen, die bis auf die mittleren Kleinteile zum Glück nicht ganz so aufwendig strukturiert ist wie die anderen Seiten.  :) Also erst mal wieder die erforderlichen Stege passend geschnitten,



dann jedes Teil mit der Pinzette ergriffen, mit 'nem Zahnstocher die Rückseite vorsichtig mit Seku betupft, und dann mit ruhiger Hand  :P  möglichst auf Anhieb in der richtigen Position an die vorgesehene Stelle gepeppt, fertig!  ::) Denn der Seku heißt nicht umsonst so und hält, was er verspricht.  ???

Und so sieht's dann schließlich aus, wenn alles geklappt hat.  8)



Nun bin ich aber froh, dass erst mal alles im Sack ist und bin gespannt auf Euer Feedback und den Rat der Administratoren (hallo eumel  ;) )

In diesem Sinne bis bald.  :)

Viele Grüße
Manfred

-eumel-:
Hallo Manfred! :)
Gute Arbeit!
Bisher sieht alles sehr gut aus.
Bin gespannt, wie Du die vielen Details hinkriegst und hoffe, dass Du uns auch über Deine weiteren Fortschritte berichtest.
So ein großes Projekt hat schon was! 8)

Wir möchten dem Modellbau mehr Platz einräumen, damit wir die verschiedenen Themen besser einordnen können.
Zur Zeit beraten wir intern über bessere Möglichkeiten und hoffen, dass dann auch andere Modellbauer ihre Projekte hier vorstellen und diskutieren.

fion1:
Hallo Manfred,

ein sehr gelungener bericht, bitte mehr davon!! Und deine Arbeit ist auch wirklich nur zu bewundern! :)

Eine Anmerkung habe ich aber:
In deinem Baubeitrag Teil 2 Bild 2+3

Beschreibst du den unteren Absatz des MLP Grundkörpers dabei ist mir aufgefallen das die Zahlen nicht übereinstimmen. Original Foto linke Ecke "Side 1" bei dir Side 2. Die Blickrichtung sieht aber bei beiden identisch aus.
Und im Original Foto sind die Side Markierungen nicht ganz außen sondern im zweiten Quadrat so das nur ein leeres Quadrat zu dem Schachmuster besteht.

Unbedeutende Kleinigkeit, aber bei so viel Detailliebe, nicht dass du dich dann hinterher schwarz ärgerst ;)

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