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18. November 2018, 00:18:45
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Autor Thema: Körperpflege der Bekleidung/Wäsche der Astro-/Kosmonauten w+m  (Gelesen 2695 mal)

Offline jakda

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Re: Körperpflege der Bekleidung/Wäsche der Astro-/Kosmonauten w+m
« Antwort #25 am: 05. Oktober 2018, 10:49:05 »
Hm - was für einen selbst eine Peinlichkeit ist, hängt wahrscheinlich viel auch vom wann und wo man aufgewachsen ist.
Zu Ost-Zeiten waren wir auf der Penne (Unser Ausdruck für EOS/Gymnasium) eigentlich immer am FKK baden - die ganze Klasse (!!!).
Also Nackheit war für uns nie Peinlichkeit. Davon zeugten auch die kilometerlangen FKK-Strände an der Ostsee.
(Wobei mir darauf mal ein Alt-Bundesdeutscher sagte: Es ist schon traurig, dass es in der DDR keine Badesachen gab und man deshalb den FKK einführte.)
In diesem (FKK-) Zusammenhang wurden wir durch die Wende schon sehr zurückgeworfen. Heute findet FKK (in D) meist am Hundestrand nur noch statt.

Bei Peinlichkeitsvorgaben, wie das große Geschäft, riegle ich natürlich auch gern die Tür ab. Aber diese "Abschottung" ist auch auf der ISS möglich...

Zu Jugendherbergen: Da ich 20 Jahre in einem Landesvorstand des DJH tätig war, muss ich natürlich die gemachten Aussagen relativieren.
Heute haben viele JH's schon fast einen Hotelstandard. Diese riesigen Gruppenunterkünfte mit "gemeinschaftlichen" Duschen gibt es nicht mehr.
Was aber auch manchmal etwas fehlt. Heutigen Kindern / Jugendlichen würde ein "persönliches Zurücknehmen" und Einlassen auf die Gemeinschaft gut tuen...
Und - wer hat Schuld? - Russland

Offline Rudolf M.

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  • Beiträge: 68
Re: Körperpflege der Bekleidung/Wäsche der Astro-/Kosmonauten w+m
« Antwort #26 am: 11. Oktober 2018, 22:46:06 »
Guten Abend, Raumfahrer.net Freunde !

Beim Buch von Mary Roach " Was macht der Astronaut, wenn er mal muss ?" bin ich schon auf den letzten Seiten angekommen.

Kompliment an Frau Roach, sie schreibt professionell, umfassend und mit vielen wissenschaftlichen Recherchen unterlegt.

Wenn das streng Sachliche mal Pause macht, bringt sie gekonnt humorvoll eine Vielzahl von Themen, sonst in verschwiegenen Zimmerecken des riesengroßen "Hauses" Raumfahrt versteckt, ins Scheinwerferlicht und bietet dem Leser ein möglichst ganzheitliches und ehrliches Bild von der Raumfahrt.

Dass somit für weiter führende Missionen, wie Marsflüge, im Moment noch riesengroße physische Schwierigkeiten für Besatzungen zu lösen sind, wird hier in plausiblen Sätzen erklärt.

Dass noch Welten zwischen bisherigen bemannten Mondflügen und allen anderen einige Monate dauernden Raumstationen-Aufenthalten liegen, wird in diesem Buch schon deutlich gemacht.

Fazit: Ein faszinierendes Buch, das streckenweise schon auch unsanft ernüchtert, wenn es um körperliche Hygiene und Besonderheiten bei längerem Zusammenleben in räumlich sehr beschränkten Raumkapseln/-Stationen geht.

Grüße vom Rudolf
"Früher brachte der Lärm die Menschen aus der Ruhe. Heutzutage ist es die Stille."
Ernst Ferstl

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