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Ios stärkster Vulkan… Lavafontänen auf Io… Lavafontäne auf Io w… Eruptionen auf Io Helle Ausbruch auf I…
Lavafontäne auf Io wurde interpretiert
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Dieses Mosaik wurde mit den Bildern der Sonde Galileo am Thanksgiving Day, den 25. November 1999, zusammengestellt.Es zeigt eine Fontäne aus Lava über der Oberfläche des Jupitermondes Io. Auf den Originalbildern ist durch die aktive, heiße Lava nur ein ein weißer Fleck zu sehen. Der Kameradetektor war durch die Helligkeit der Lava überlastet. Die Bearbeitung mit Computern hat den weißen Bereich wieder so aufgebaut, wie er vielleicht im Original erscheinen würde. Die Höhe des weißen Feldes wurde so interpretiert, das die Lava mehr als 1,5 Kilometer in die Höhe geschossen ist. Die weiteren heißen, weißen Bereiche unterhalb der Linie deutet darauf hin, das heiße Lava aus dem Spalt fließt. Erste Schätzungen der Temperatur der Lava schwankt zwischen weit über 1.000 Kelvin  und vielleicht noch heißer als 1.600 Kelvin. Die Nahaufnahmen der Bilder zeigen eine Kette von riesige Calderen, Vertiefungen durch den Zusammenbruch von Hohlräumen unter der erkalteten Lava. Die Größe der Kette der Calderen von 290 mal 100 Kilometer ist sieben Mal größer als die größte Caldera auf der Erde, auf Sumatra in Indonesien. Sie hat eine Länge von 100 km und ist ca. 30 km breit.<br />Diese Bilder zeigen die komplexe Natur dieser riesigen Caldera auf Io, in der weitere kleineren Zusammenbrüchen innerhalb der langgestreckten Caldera aufgetreten sind. Von großen Interesse ist auch die abgeflachte Hochebene auf der rechten Seite. Der wellige Rand ist typisch für dem Prozess den die Geologen als "sapping" bezeichnen. Die Erosion durch Flüssigkeitsaustritt am Fuße einer Felswand verursacht dieses Form. Auf der Erde werden solche "sapping" Funktionen durch Grundwasser verursacht. Auf Io wird Schwefeldioxid als Flüssigkeit unter Druck vermutet. Wenn das Schwefeldioxid das nahe Vakuum der Oberfläche von Io erreicht, wird es zu Gas, welches das Material am Fuße der Klippe weg sprengt. Das Schwefeldioxidgas erstarrt auf der Oberfläche von Io in Form von Frost. Das Eis kann später durch Ablagerungen begraben werden, es kann erhitzt und unter Druck gesetzt werden, bis es flüssig ist. Diese Flüssigkeit fließt dann wieder aus den Boden und vollendet die Version von dem „Wasserkreislauf“ auf Io. Auf dem Bild ist Norden oben links. Die Sonne beleuchtete die Oberfläche von links unten.  Das Bild ist bei 61,1 Grad nördlicher Breite und 119,4 zentriert Grad Länge und umfasst eine Fläche von etwa 300 mal 75 Kilometer.   Die Auflösung beträgt 185 Meter pro  Bildelement. Bei den Aufnahmen betrug die Entfernung von Galileo 17.000 Kilometern .

http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA02519

http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA02525

Credit: NASA/JPL/ASU

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Gertrud

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Posted31. August 2014, 18:59:09
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Quellenangabe http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA02519
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