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Pandora, Titans Akze… Eine Darstell­ung ein… spiegela­rtige Reflex… Eine Spiegelr­eflexio… erste Spiegelr­eflexi…
spiegelartige Reflexion bei Kraken Mare
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Die  Sunglint, eine spiegelnde Reflexion ist die helle Fläche in der Nähe der 11 Uhr Position auf  der oberen linken Seite des Farbmosaiks. Diese  spiegelartige Reflexion befindet sich  im Süden des größten Meeres, dem Kraken Mare, auf Titan  nördlich von einem Insel-Archipel, zwischen zwei getrennte Teile des Meeres. Dieses besondere Sunglint war so hell, um den Detektor von Visual und Infrared Mapping Spectrometer (VIMS) auf  Cassini, der den Blick eingefangen hatte, zu sättigen.
Es ist auch die Sunglint mit der höchsten Beobachtungshöhe, die bisher gesehen wurde.
 Die Sonne war  40 Grad über dem Horizont bei Kraken Mare in dieser Zeit - viel höher als die 22 Grad bei der VIMS  PIA18433  gesehen hatte. Denn es war so hell, dass das Glitzern durch den Dunst bei viel niedrigeren Wellenlängen als zuvor, nur 1,3 Mikrometer, sichtbar war. Der südliche Teil des Kraken Mare (die Umgebung der spiegelnden Funktion in Richtung links oben) zeigt eine "Badewannenring", einen hellen Rand von verdunsten Einlagen, der  zeigt, dass das Meer irgendwann in der Vergangenheit größer war und durch Verdampfung kleiner geworden ist. Die Ablagerungen von Material bildeten sich, nachdem die  Methan & Ethan Flüssigkeit verdampften, etwa vergleichbar der Salzkruste auf einem Salzsee.
Die höchste Auflösung von Daten aus diesem Vorbeiflug, "T104", am 21.08.2014, des Bereiches unmittelbar rechts von der Reflexion, zeigen das Labyrinth von Kanälen, die Kraken Mare mit einem anderen großen Meer, den Ligeia Mare verbindet. Ligeia Mare selbst und ihren nördlichen Ausläufern wird teilweise von einem hellen, pfeilförmigen Komplex von Wolken bedeckt. Die Wolken bestehen aus flüssigem Methan Tröpfchen und füllen aktiv die Seen durch den Niederschlag.
Die Ansicht enthält Echtfarbinformation, obwohl das menschliche Auge nicht die natürliche Farbe sehen würde. Hier im Bild entspricht  rot  5,0 Mikrometer bis 2,0 Mikrometer. grün und blau bis 1,3 Mikrometer. Diese Wellenlängen entsprechen das atmosphärische Fenster, durch  das die Titan-Oberfläche sichtbar ist. Das menschliche Auge würde nichts als nur Dunst sehen.
Credit: NASA/JPL-Caltech/University of Arizona/University of Idaho

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Gertrud

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Posted31. Oktober 2014, 18:22:10
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Quellenangabe http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA18432
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