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Autor Thema: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6  (Gelesen 731893 mal)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3175 am: 03. März 2019, 23:47:24 »
Danke Daniel,

ich bin auch ganz zuversichtlich, dass ich mit dem Muster 2 die markante SOFI-Textur in etwa so applizieren kann, dass sie dem Original nahe kommt.


Quelle: forum.nasaspaceflight.com (Jester)

Und dann kommt es immer auch noch darauf an, aus welcher Entfernung man das Modell betrachtet, weshalb man sich von den Makroaufnahmen nicht täuschen lassen darf.

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3176 am: 06. März 2019, 22:20:13 »
Hallo Manfred,
Ich finde die Nummer 2 auch am besten bis jetzt. Der Lackauftrag sollte später nicht mehr soviel an der Struktur verändern...ich gehe jetzt einfach mal von einer Lackierung mit einer Airbrush aus. Glückwunsch zum erfolgreichen Test! Jetzt ran an den richtigen Speck!  :-)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3177 am: 07. März 2019, 00:58:26 »
Hallo Jörg,
dann liegen wir ja auf einer Wellenlänge.
Apropos Lackierung, wie viel Schichten hast Du denn damals auf Deinen ET drauf gebrushed, das waren doch mehrere, oder?

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3178 am: 07. März 2019, 08:23:14 »
Da es schon etwas her ist glaube ich mich an zwei Farbschichten zu erinnern, da es auf Anhieb ganz gut gedeckt hat. Stellenweise sind dann in den Bereichen der Schattierungen drei Schichten drauf. Da die einzelnen Schichten beim Arbeiten mit der Airbrush ja sehr dünn sind, sollte sich an der feinen Struktur Deiner bemehlten Oberfläche nicht mehr allzu viel ändern.  ;)

Hast Du Dich schon für einen Farbton und Hersteller entschieden bzw. eine engere Auswahl getroffen?

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3179 am: 09. März 2019, 15:00:50 »
Danke Jörg für die Tipps!

Tja, was den Hersteller anbelangt, da wollte ich mich ja von Deiner Empfehlung leiten lassen und auch auf die Vallejo-Farben umsteigen, mit denen Du ja offenbar gute Erfahrungen gesammelt hast. Deshalb werde ich in Deinem Thread auch nochmal genauer nachlesen, welche Orange-Töne Du damals verwendet hast. 8)

Und das Thema Farbgebung des External Tank (ET) hat uns ja hier schon öfter beschäftigt, wobei bekannt ist, dass die zunehmende Verfärbung des ET zu dunkleren Farbtönen hin mit der Sonneneinstrahlung zusammenhängt, der der Shuttle Stack während seiner Verweildauer auf der Startrampe ausgesetzt ist. 

Demzufolge wird man bei der Farbgebung mit einem Farbton allein nicht auskommen, da der Intertank ohnehin dunkler ist, sondern mehr oder weniger intensive orange-braune Farbmischungen brauchen, je nachdem welche Countdown-Situation man auf dem Pad darstellen will, was wiederum Ansichtssache ist.

Ursprünglich hatte ich ja bei meinem Diorama an die letzte Countdown-Phase unmittelbar vor dem Start gedacht und mich bisher an meinem oft gezeigten STS-6-Referenzfoto orientiert, auf dem die Farbtöne des ET relativ hell erscheinen, ohne jedoch zu wissen, aus welcher Phase diese Aufnahme genau stammt.  ??? Da der Payload-Canister zu sehen ist, sollte das Foto etwa von Anfang Januar 1983 sein.


Quelle: retrospaceimages.com (STS-6)

Ähnlich helle Farbtöne sieht man auf den Bildern beim Roll-Out des ET-8 (10.09.1982),


Quelle: forum.nasaspaceflight.com (Jester)

sowie beim Roll-Out der Challenger (30.11.1982), hier im Nebel kurz vor dem Pad 39A.


Quelle: NASA

Auf diesem Foto vom Lift-Off (04.04.1983) erscheinen die ET-Farbtöne dagegen wesentlich dunkler, ein Detail, dem ich anfangs lange Zeit keine größere Bedeutung beigemessen habe, da die ganze Stimmung des Fotos irgendwie dunkler erscheint, was vielleicht auch am Wetter oder an der Aufnahme selbst gelegen haben mag.


Quelle: NASA

Diese starke Verfärbung des ET wird jedoch angesichts der ungewöhnlich langen Standzeit des Shuttle Stacks auf dem Pad plausibel, die bei der STS-6 im Unterschied zu anderen Missionen mit 4 Monaten viel länger andauerte, als ursprünglich vorgesehen war, was der Hauptgrund gewesen sein wird. ???

Ursache für die Verzögerung des Starts, der ursprünglich für Ende Januar 1983 vorgesehen war, war ein Wasserstoff-Leck im Bereich des Haupttriebwerks SSME No. 1 des Orbiters, das bei einem Probelauf Flight Readiness Firing (FRF, 18.12.1982) aufgetreten war, das aber zunächst nicht genau lokalisiert werden konnte.

Bei diesem sog. Flugbereitschaftsbrenntest, den jeder Orbiter bei seinem Erstflug oder nach größeren technischen Überholungen zu absolvieren hat, werden u.a. die drei Triebwerke zum Nachweis ihrer vollen Funktionsfähigkeit ca. 20 Sekunden lang getestet und danach abgeschaltet.

Hier ist ein Bild von diesem FRF, das ich zunächst für ein Startbild gehalten habe, das mit seinen helleren Farbtönen des ET aber gar nicht zum Lift-Off-Bild mit den dunklen Farbtönen passt, was mich anfangs ziemlich irritiert hat.


Quelle: NASA

Zum Glück gibt es im NSF-Forum einen speziellen, sehr ausführlichen und hochinteressanten Thread Challenger STS-6 – A Walk into History mit einer Vielzahl von Fotos über den gesamten Verlauf dieser ersten Challenger-Mission, der mir dann bei der Aufklärung der Abläufe sehr geholfen hat. Ich bin mir nur nicht im Klaren, ob ihr auch auf ihn zugreifen könnt, was mich deshalb interessieren würde.  8)

Dieses Leck und dessen genaue Ortung hat die NASA ziemlich lange beschäftigt und schließlich zur Verschiebung des Starttermins geführt, da umfangreiche Wartungsarbeiten an den Haupttriebwerken des Orbiters durchgeführt werden mussten.  ::)

Deshalb war es notwendig, einen weiteren FRF-Test (25.01.1983) durchzuführen, wobei man auf diesem Foto sehen kann, dass die Farben des ET inzwischen weiter nachgedunkelt waren.


Quelle: forum.nasaspaceflight.com (Ares67)

Aber auch während dieses FRF trat ein Wasserstoff-Leck auf, als dessen Ursache ein 3/4 Zoll langer Haarriss im Brennraumverteiler des Triebwerks SSME No. 1 festgestellt wurde. Da auch in den übrigen Triebwerken weitere Lecks auftraten, die offensichtlich ein Problem der Schweißnähte dieser neuen Triebwerke waren, wurden daraufhin Anfang März 1983 alle drei Haupttriebwerke auf der Startrampe ausgebaut.


Quelle: mainengine.de

Während bei den beiden Triebwerken SSME No. 2 und No. 3 die Schweißnähte verstärkt wurden, wurde Triebwerk SSME No. 1 durch ein neues Triebwerk ersetzt, dessen Schweißnähte sicherheitshalber ebenfalls verstärkt wurden.  ???

Nach eingehenden Fehleranalysen und einer problemlosen Testung der letzten 16 Stunden eines normalen Countdowns wurden die Triebwerke am 10.03.1983 wieder installiert, wonach dann die Challenger am 04.04.1983 endlich zu ihrem Jungfernflug starten konnte.

Somit weiß ich nun Bescheid, wann der ET-8 welche Farbtönungen hatte, und kann mich dementsprechend entscheiden, wobei ich, Stand heute, doch eher zu den helleren Farbtönen tendiere. 

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3180 am: 11. März 2019, 22:29:06 »
Danke für deine ausführliche Geschichte zu STS 6!

Ich würde auch zu den helleren Farbtönen tendieren. Gefällt mir irgendwie besser.
Ich hatte ja auch lange nach dem richtigen Farbton gesucht und mir sogar Farbe nach Vorlagen-Bildern mischen lassen, die dann auch gepasst hat. Bin gespannt wie es bei dir weiter geht...!
« Letzte Änderung: 11. März 2019, 23:40:30 von inselaner »

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3181 am: 16. März 2019, 01:03:12 »
Hallo Jörg,

ich habe das nochmal nachgelesen bei Dir, finde aber, dass mir die Aussagen bzgl. der Farbauswahl zu Nr. 2 und Nummer 2 in den Posts doch als etwas widersprüchlich und irreführend erscheinen.  ::) Vielleicht kannst Du das ja noch irgendwie rekapitulieren und etwas aufklären, obwohl das schon verdammt lang her ist ...

Antwort #231: Nr. 2 ist raus. Und kurz danach: And winner is...wer hätte das gedacht...die Nummer 2:

Findest Du noch heraus, aus welchen Farben der von Heinz Wagner (HW) gemischte Farbton besteht, den Du als Grundton für den ET verwendet hast?  :-\

Alternativ dazu hast Du dann Vallejo Nr. 70.981 (orange-braun) angegeben, was mir vom Farbton her schon recht gut gefällt. 8)


Quelle: acrylicosvallejo.com (70.981)

Diesen Farbton hast Du wohl als Schattierung auf den HW-Grundfarbton aufgetragen, wenn ich das richtig gesehen habe. Das sind dann auf Deinem Bild offenbar die etwas dunkleren Bereiche vorn und hinten, oder?  :-\



Zum Mischen wäre vielleicht auch noch dieser Farbton 70.829 (rot-orange) geeignet. Möglicherweise hat den ja HW auch für seine Mischung verwendet.


Quelle: modellbahnshop-lippe.com

So viel ich weiß, sind ja die Vallejo-Farben in den kleinen Flaschen (17 ml) gleich spritzfähig, oder?

Wie viel Farbe muss ich denn für die ET-Grundlackierung in etwa einkalkulieren, bzw. wie viel hattest Du denn etwa gebraucht, 17 ml ist ja nicht allzu viel?

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3182 am: 16. März 2019, 08:39:36 »
Hallo Manfred,

in Antwort #231 steht auch ganz unten, dass ich mich mit der Nummerierung vertan habe. The Winner war #2 und #3 war raus. Und zwar war die #2 die Eigenmischung von Heinz Wagner. Was er da wie und womit gemischt hat er mir auch nicht verraten. Aber wenn du Glück hast, hat er das sich ja irgendwo notiert. Ich schaue nachher mal, ob ich die Rechnung von damals noch habe. Vielleicht finde ich ja noch einen Hinweis der helfen könnte.

Die Schattierung hatte ich mit dem orange-braun gemacht. Richtig nachgelesen. Model Color musst du noch verdünnen bevor du es in die Airbrush gibst. Nur Model Air ist spritzfertig.

Ob 17ml reichen kann ich nicht genau sagen. Aber gedeckt hat es ganz gut beim ersten mal. Ich würde mir 2 x die Vallejos besorgen. 17ml gehen ja bei dir schon für die Tests drauf. :D

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3183 am: 16. März 2019, 12:16:51 »
Hab die Rechnung tatsächlich noch gefunden. Leider kein Hinweis was er da gemischt hat. Sorry. Vielleicht kann dir Heinz aber helfen. Versuch ist es wert.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3184 am: 17. März 2019, 08:56:03 »
Hallo Jörg,

das mit der verwechselten Nummerierung habe ich dann am Ende doch nicht mehr gerafft. ::)

Bei Heinz Wagner habe ich vor einiger Zeit mal wegen der damaligen Mischung für Dich nachgefragt, aber an Details konnte er sich leider nicht mehr erinnern. Er hat außerdem ziemlichen Stress mit seinem Geschäft und seit geraumer Zeit auch gesundheitliche Probleme, weshalb er zuletzt wieder im Krankenhaus war, sodass ich da bisher nicht weiter gekommen bin.  ???

Deshalb werde ich mir wohl neben der Vallejo Nr. 70.981 (orange-braun) noch ein paar andere Orange-Farbtöne besorgen und damit selber mal etwas zusammenmischen - Probieren geht über Studieren!

Model Air:

71.130 (Orange Rust)                                        71.129 (Light Rust)

   

71.083 (Orange)



Model Color:

70.829 (Rotorange)                                           70.911 (Light Orange)

   

70.805 (German Orange)                                   70.851 (Bright Orange)

   
Quelle: modellbau-universe.de
Übrigens, hat Dein Intertank die gleiche Farbe wie der Grundton des ET, weil der sich optisch kaum abhebt?



Dagegen erscheint der IT auf meinem Referenzfoto doch merklich dunkler zu sein als der Rest des ET.


Quelle: retrospaceimages.com (STS-6)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3185 am: 19. März 2019, 16:30:03 »
Hallo Jörg,

im Anschluss gleich noch eine Frage zu den helleren Farbtönen im folgenden Bild Deines BB Airfix Shuttle Stack - Antwort #2538)



Das betrifft den von Dir gemischten beige-gelben Farbton (5:1:1) für die LO2 Feedline und für die Press. Line Supports, sowie für die Longerons und die Aft ET/Orbiter Struts, auf Neudeutsch die hinteren Halterungen, auf denen sich der Orbiter auf dem ET abstützt.
Dabei ist mir jedoch nicht ganz klar, wo Dein Pfeil mit der Nr. 7 hinzeigen soll, oder meintest Du Nr. 4?

Dann habe ich noch gefunden, dass Du für Deinen Intertank offenbar auch eine spezielle Farbe (?) gemischt hast, obwohl der sich farblich vom restlichen ET kaum abhebt.  ???

Da Heinz Wagner's Team nebst Chef z.Z. krankheitsbedingt ziemlich lahmgelegt zu sein scheint, komme ich mit den Farben leider nicht so recht zum Zuge.

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3186 am: 21. März 2019, 13:54:55 »
Hallo Manfred,

Hm...ob ich für den Intertank eine andere Farbe gemischt habe weiß ich gar nicht mehr. Habe mir den ET gestern nochmal angeschaut und ich finde da auch keinen so großen Unterschied.  ;)

In meinem Bild soll der Pfeil mit der "7" auf die Feedline zeigen. Man muss schon genau hin sehen, damit man sieht, dass da was gepinselt ist. Das heißt aber auch im Umkehrschluss, dass ich die Farbe wohl ganz gut getroffen habe.  ;D

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3187 am: 21. März 2019, 19:43:36 »
Hallo Jörg,

jetzt komme ich erst dahinter, dass Du Deine Farbtöne offenbar auf die LO2 Feedline in dem ausgedruckten Bild gepinselt hast, was Du aber leider nicht erwähnt hast. ::) Hättest den Pfeil neben der "7" nur bis zur Feedline ziehen sollen, dann wäre es vermutlich klarer gewesen.  8)
Okay, dann passt dieser Farbton natürlich besser als der hellere "4" direkt darunter, womit wir das nun endlich geklärt hätten.
Einem selbst sind die Sachen natürlich sonnenklar, worüber andere zunächst stutzen,  :-\ aber so ist das eben.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3188 am: 23. März 2019, 14:44:54 »
Hallo allerseits,

Ende Januar hatte ich ja über einen der legendären Mondbriefe (5/100) berichtet, der damals auf einer Messe in Sindelfingen vom Stuttgarter Auktionshaus Eppli gezeigt wurde, den ich natürlich aus nächster Nähe unter die Lupe genommen hatte.

 

Gestern hätte nun dieser Briefumschlag Nr. 5 unter den Hammer kommen sollen.



Doch zur großen Enttäuschung des Auktionshauses und des Anbieters kam weder aus dem fast leeren Saal noch online oder per Telefon eine Reaktion.


Quelle: EPPLI Auktionshaus, Michael Hahn
Offenbar lag die Auktionslatte mit dem Anfangsangebot von 22.000 Euro nicht nur für mich zu hoch ...

Offline McPhönix

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3189 am: 23. März 2019, 18:21:32 »
Ein Auktionshaus mit einem Sammelsurium verschiedener Teppiche aufm Boden ?
Sind die auch übriggeblieben, weil zu teuer ?  ;D ;D
Ich habe keine Angst vor Aliens. Solange sie über uns lachen wegen dem kleinkarierten Raketengefummel auf der Erde, tun sie uns nix.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3190 am: 24. März 2019, 00:44:51 »
Tja, das war dann wohl ein typischer Fall von "Denkste", sozusagen ein Flopp 1. Klasse.

Nur gut, dass ich nicht extra hingefahren bin, obwohl ich das Gesicht von René Waldrab, Leiter der Eppli Auktionshalle in Leinfelden-Echterdingen (im folgenden Bild links), gern gesehen hätte, der den Startpreis von 22.000 Euro vor der Versteigerung noch als "sportlich" bezeichnet hatte.



In diesem Zusammenhang bin ich auf einen interessanten collectSPACE-Artikel gestoßen, wonach 2014 in einer Auktion des Auktionshauses RR Auction (Boston) der Joystick-Controller versteigert wurde, der bei Apollo 15 (1971) von Astronaut David Scott verwendet wurde, um die Mondlandefähre (Lunar Module) auf dem Mond zu landen.


Quelle: collectspace.com

Dafür wurde mit sage und schreibe $610.065 der vermutlich höchste Preis erlöst, der jemals bei einer öffentlichen Auktion für ein Teil eines NASA-Raumfahrzeugs bezahlt wurde.
In diesem Sinne euch allen einen schönen sonnigen Sonntag.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3191 am: 28. März 2019, 18:06:21 »
Hallo allerseits,

und damit von den Raumfahrt-Raritäten wieder zurück zu den Farbtönen des External Tank, wozu ich mir mein STS-6-Referenzfoto nochmal genauer angeschaut habe, um sie den verfügbaren Vallejo-Farben zuordnen zu können, wobei ich mich auf die spritzfähigen Farben aus dem Sortiment Model Air (MA) konzentriert habe. 


Quelle: retrospaceimages.com (STS-6)

Nach eingehender Betrachtung bin ich zu der Einsicht gekommen, dass dieses Bild für die Bestimmung der Farbtöne doch nicht so gut geeignet ist, da die Hälfte des ET durch das Shuttle mehr oder weniger verdeckt bzw. die rechte ET-Hälfte zudem noch beschattet ist.  ::)

Deshalb habe ich mir für die weiteren Betrachtungen mittlerweile diese Aufnahme vom ersten Flight Readiness Firing (FRF, 18.12.1982) ausgewählt, auf dem mir der ET relativ gleichmäßig ausgeleuchtet erscheint.


Quelle: NASA

Wie man weiterhin sehen kann, handelt es sich bei den ET-Farben m. E. weniger um orange-braune Farbtöne als vielmehr um gelb-braune Töne.

Zunächst habe ich mittels meines Paint Shop Pro (Jasc) versucht, mir die RGB-Codes der unterschiedlichen Farbtöne zu ermitteln, um ein besseres Gefühl für die Farben zu bekommen.  8)



Zu den angegebenen RGB-Werten muss einschränkend angemerkt werden, dass die Werte in der näheren Umgebung des Bestimmungsortes leicht variieren und somit nicht als Absolutwerte gelten können.

Man kann bei der Zuordnung der Fartöne aber auch die klassische RAL-Farbtabelle zu Rate ziehen, was ich in diesem Bild  für drei Stellen auf dem LH2-Tank anhand der Farbe Ockerbraun RAL 8001 mal versucht habe. Und wie man sehen kann, kommt man durch die Anpassung der Helligkeit (Brightness) den dortigen ET-Farbtönen schon recht nahe.



Bei all diesen Betrachtungen muss man jedoch grundsätzlich beachten, dass selbst die normierten RAL-Farben auf PC-Monitoren nicht völlig authentisch erscheinen und die Farbwiedergabe ohnehin von den jeweiligen Bildschirmeinstellungen anhängt, wodurch Farbvergleiche erschwert werden bzw. mit Vorsicht zu genießen sind. 

Da man mit den RAL-Farben bei der praktischen Farbauswahl aber auch nicht weiter kommt, bin ich schließlich doch wieder in das Vallejo-Model Air-Sortiment eingestiegen, um entsprechende Farben zu finden, die ich dann auch bestellen kann.

Dabei bin ich auf die folgenden drei Farben gestoßen, deren Helligkeit ich dann noch stufenweise angepasst habe, was dunklere Farbtöne zur Folge hat.

Vallejo Model Air 71.033 – Ocker (Ochre) für den LO2/LH2-Tank mit den Farbtönen B-20, B-30 bis B-40,

Vallejo Model Air 71.077 – Holz (Wood) für den Intertank (B-20),

Vallejo Model Air 71.076 – Hautfarbe (Skin Tone) für die helleren Bereiche (B-20)



In diesem Bild sind die ausgewählten Farbtöne (blau) an den entsprechenden Stellen auf dem ET platziert, die mit den ET-Farbtönen gut übereinstimmen.  



Also werde ich mir zunächst mal diese drei Airbrush-Farben besorgen, wobei ich gespannt bin, wie die überhaupt rauskommen. Die Frage ist nur, mit welchen anderen Farben ich die Original-Farben mischen sollte, um die dunkleren Farbtöne zu erhalten?

Hier ist ein Überblick der Model Air-Farben, in dem ich die drei Farben markiert habe.



Vielleicht wäre für die MA71.033 und die MA71.077 die Nachbarfarbe MA71.034 geeignet, und für die MA71.076 evtl. die MA71.077?
Für zweckdienliche Hinweise oder besser noch Vorschläge wäre ich dankbar.

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3192 am: 03. April 2019, 17:22:07 »
Ich habe mich damals auch so schwer getan mit dem richtigen Farbton. Es spielen zu viele Faktoren eine Rolle bei den Originalbildern: Wetter, alter des ET, Kamera, Bildschirmeinstellungen, und und und.
Deshalb hab ich es mir damals ganz einfach gemacht, ein paar Vorbild-Fotos ausgedruckt, das Beste ausgesucht und einfach mit den verschiedenen Farbtönen aufs Bild gepinselt. Und es hat auch gut geklappt finde ich.  ;)

Abdunkeln würde ich auch mit der nächst dunkleren Farbe. Aber ein Tipp: sei vorsichtig mit der Dosierung der dunkleren Farbe, man ist ruckzuck zu dunkel und es dann wieder heller zu bekommen ohne den Farbton zu verfälschen ist echt schwer!  ;D

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3193 am: 04. April 2019, 01:51:34 »
Danke Jörg, dass Du mir mit Deinen Tipps zu Hilfe eilst.

Da ich ähnlich vorgehen will wie Du, habe ich mir auch mein neues Referenzfoto mit den ausgewählten helleren ET-Farbtönen ausgedruckt,



und werde mir nun die dazu passenden Model Air-Farben von Vallejo zusammen mit der zugehörigen Airbrush-Verdünnung (Thinner) bestellen.


Quelle: modellbau-universe.de

Eigentlich war ich bisher davon ausgegangen, dass die Model Air-Farben in den praktischen Tropffläschchen bereits spritzfähig sind. Dass dem aber durchaus nicht so ist, habe ich jetzt in diesem interessanten Video von Jens Kaup erfahren, in dem er wichtige Tipps für die Arbeit mit Vallejo-Farben gibt, die man beachten sollte.


https://www.youtube.com/watch?v=Y5S2v-e1FI4

Darin meint er nämlich, dass die Konsistenz der Model Air-Farben für feine Airbrush-Arbeiten zu dick wäre und schlägt deshalb vor, jedes neue Farbfläschchen vor dem Gebrauch mit Vallejo-Verdünner aufzufüllen und zur besseren Durchmischung eine M5-Sechskantmutter aus Edelstahl hineinzugeben.
Edelstahlkugeln erfüllen natürlich den gleichen Zweck.

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3194 am: 07. April 2019, 07:06:53 »
Ob die Modell Air zu dick sind hängt auch davon ab welche Nadel/Düse du in der Airbrush hast. Ich habe eine 0,3er drin, das ist so das gesunde Mittelmaß, und konnte bisher noch alle Modell Air-Farben nehmen ohne zu verdünnen.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3195 am: 09. April 2019, 00:36:25 »
Gut, Jörg, dass Du Dich gemeldet hast, 8) denn schon daran sieht man, wie unterschiedlich die Ansichten und Meinungen sein können.

Deshalb wollte ich mir nun nach langer Zeit wieder mal die 2011 gekaufte Airbrush Einsteiger Kurs CD von Heinz Wagner reinziehen, nur musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass die offenbar altersschwach geworden sein muss, da sie auf meinem PC nicht mehr läuft ...


Quelle: modellbaukompass.de

Auf der CD gibt es nämlich u.a. auch ein Kapitel 7 mit Tipps zur spritzfähigen Einstellung der Farben mit der Wagner-Methode, die ich mir gern noch einmal zu Gemüte geführt hätte.

Wenn ich mich recht erinnere, hast Du diese CD ebenfalls, und deshalb gleich die Frage, ob Deine noch läuft und ich mir diese evtl. mal ausleihen könnte?

Übrigens, meine Vallejo-Farben (7x Model Air, 2x Model Color, sowie 1x Thinner) sind mittlerweile eingetroffen, und eine Handvoll Edelstahl-Muttern M5 habe ich mir beim OBI besorgt,



sodass ich eigentlich Gewehr bei Fuß stehe und mit dem Mischen anfangen könnte. 

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3196 am: 14. April 2019, 19:43:06 »
Hallo zum Sonntag,

wie ein nochmaliger Test meiner Airbrush-CD in einem Computershop leider ergeben hat, ist diese nicht mehr lesbar und somit unbrauchbar, was sehr schade ist.

Da Jörg (inselaner) z.Z. im Umzugsstress ist und alle Modellbausachen bereits verpackt hat, kann er leider auch nicht an seine CD rankommen, sodass ich das Thema Farben & Mischen erst mal außen vor lassen werde.  ::)

Deshalb habe ich mich nun wieder dem ET zugewandt,



um mit dem Verlegen der Rohrleitungen weiter voranzukommen.  8)


Quelle: NASA

Wie ihr vielleicht noch wisst, habe ich mich ja entschieden, die Ice/Frost Ramps aus dem schon mehrmals erwähnten und vorgestellten Newware Kit (NW131) zu verwenden, die aus Resin gegossen und m.E. nicht zu toppen sind.





In diese Supports werden dann die beiden GO2/GH2 Press. Lines separat eingefädelt und unmittelbar daneben der Cable Tray verlegt.



Da der Newware Kit aber speziell für den Revell Shuttle Stack maßgeschneidert wurde, muss man für dessen Anwendung auf dem Airfix Stack einige kleine Anpassungen vornehmen, da sich beide ETs von der Aufteilung ihrer Komponenten (LH2/LO2-Tank, Intertank) doch geringfügig unterscheiden, was man im folgenden Bild sehen kann, in dem beide ETs am Aft Dome bündig nebeneinander gelegt sind.

Dabei erkennt man, dass der Airfix-LH2-Tank (L=190 mm) etwas länger ist als der des Revell-ET (L=183 mm), wodurch der Airfix-IT etwas weiter nach vorn rückt, wobei die Gesamtlänge beider ETs gleich ist (320 mm).  ???



Im Newware Kit gibt es u.a. auch maßstabsgetreue Zeichnungen von der Anordnung der 17 Ramps auf dem LH2-Tank (rechts), sowie der 12 Ramps auf dem LO2-Tank (links), die man auf dem Revell ET (oben) direkt als Schablone verwenden kann. Dabei entsprechen die schwarz gekennzeichneten Teile ("K") den Bauteilen aus dem Revell Kit. Das ist zum einen die lange LO2-Feed Line K22, sowie die vordere (Forward ET/Orbiter Attachment K24) und hintere Abstützung (Aft ET/Orbiter Attachment K23) des Orbiters auf dem ET.



Wenn man die gleiche Schablone dagegen auf den Airfix-ET legt, wird deutlich, dass man die Abstände der Ramps aufgrund der größeren Länge des LH2-Tanks entsprechend anpassen, d.h. geringfügig spreizen muss.



Vor der Anbringung der Ramps müssen nun zunächst die beiden GO2/GH2 Press. Lines sowie der Cable Tray komplett entfernt werden, die ohnehin nicht direkt auf dem ET aufliegen.

Das weitere Vorgehen bis zur Bemehlung hatte ich zwar Anfang des Jahres schon mal angedacht, aber unter dem Eindruck meiner beiden Mehl-Tests mit anschließender Grundierung muss ich mir nochmal genau überlegen, wie ich unter Berücksichtigung der Ramps am besten vorgehe.

Ich denke, dass es günstiger sein wird, nach der Entfernung der Leitungen die Tape-Spirale für die Ring-Struktur komplett aufzukleben. Danach könnte ich dann die einzelnen Klebeflächen für die Ramps anzeichnen und alle Ramps aufkleben. Anschließend könnte ich die Ramps entweder mit Tape, oder aber vielleicht besser mit Maskol-Abdecklack maskieren. Danach könnte dann die Bemehlung mit anschließender Grundierung folgen. Vor der abschließenden Lackierung des ET sollten sich die gummiartigen Maskol-Boppel leicht mit der Pinzette von den Ramps abziehen lassen.
Danach könnten dann die beiden separat lackierten Press. Lines und der Cable Tray verlegt werden.
Da ich aber noch keine Erfahrung mit Maskol-Abdecklack habe, müsste ich das zunächst erst mal ausprobieren. Das hieße, ich müsste mal eine Resin-Ramp aufkleben, diese mit Maskol abdecken und anschließend bemehlen und grundieren, um zu sehen, ob bzw. wie das funktioniert ...
Oder was meint ihr dazu?
« Letzte Änderung: 16. April 2019, 18:46:45 von gino847 »

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3197 am: 17. April 2019, 00:36:04 »
Hallo allerseits,

nun ja, ::) dann lassen wir das halt erst mal beiseite, vielleicht kommt der Umzügler Jörg ja noch dazu, mal reinzuschauen und hat eine Meinung dazu ...

Inzwischen habe ich schon mal mit der Entfernung der Leitungen auf dem LH2-Tank begonnen und mal eine der Newware-Ramps aufgelegt, an der ich auf meinem Dummy mal die Maskol-Maskierung mit anschließender Bemehlung und Grundierung separat testen will.



Danach habe ich damit begonnen, die "Schweißnähte" am Airfix-Aft Dome zu entfernen, die dort fehl am Platz sind.



Während diese Nähte am nackten Tank zu sehen sind, 


Quelle: forum.nasaspaceflight.com (Jester)

verschwinden sie später unter der SOFI-Isolierung. 8)


Quelle: forum.nasaspaceflight.com (Jester)

Und bei diesem Bild kommen mir gleich wieder die SOFI-Pattern in den Sinn, für die ich mir mal die Durchmesser der Tape-Streifen ermitteln werde, die ich dann vor der Bemehlung noch aufkleben muss.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3198 am: 19. April 2019, 00:18:25 »
Hallo allerseits,

aus aktuellem Anlass komme ich zunächst noch einmal auf die Vallejo-Farben zurück, da ich mir kurzfristig noch eine neue Airbrush-CD von Heinz Wagner besorgt und mir nochmals speziell seine Methode zur Testung und Ermittlung der Spritzfähigkeit angeschaut habe.  8)

Zunächst habe ich in allen Vallejo-Fläschchen eine Edelstahlmutter M5 als Mischhilfe versenkt, wie es im Video von Jens Kaup in Antwort #3193 beschrieben wurde, was ja nicht schaden kann.



Danach habe ich jedes Fläschchen drei Minuten lang geschüttelt,



wie auf Heinz Wagner's CD empfohlen wird, wobei man beim Schütteln der Model Air-Farben das Klackern der Mutter hören kann, bei den beiden Model Color-Farben (2. Reihe rechts) dagegen nicht, was darauf hindeutet, dass diese dickflüssiger und somit überhaupt nicht spritzfähig sind, worauf im Video hingewiesen wird, weshalb eine Verdünnung mit Wasser 1:1 bis 1:2 erfolgen sollte.


Quelle: Airbrush Einsteiger Kurs CD (Heinz Wagner)

Und damit zu seiner Test-Methode, die einfach, aber dennoch genial ist, wobei man das Fläschchen an ein Lineal (30 cm) anhält,


Quelle: Airbrush Einsteiger Kurs CD (Heinz Wagner)

und aus dieser Höhe einen Tropfen fallen lässt.  ???


Quelle: Airbrush Einsteiger Kurs CD (Heinz Wagner)

Und wenn der Durchmesser dieses Farbpunktes zwischen 11 mm und 14 mm beträgt, sollte die Farbe nach Meinung des Meisters spritzbar sein.


Quelle: Airbrush Einsteiger Kurs CD (Heinz Wagner)

Und das habe ich dann mal ausprobiert,  8)



zunächst für die MA 71.033 (Yellow Ochre). Aber zu meinem Erstaunen war der Durchmesser des Farbpunktes < 10 mm.



Und da auch die Tests mit den nächsten drei Model Air-Farben dieses überraschende Ergebnis gezeigt haben, 



habe ich dann vorsichtig begonnen, schrittweise (3, 6, 10, 15) einige Tropfen der Vallejo-Verdünnung zuzugeben, habe anschließend wieder drei Minuten geschüttelt und erneut getestet, ohne aber Tropfen > 10 mm zu bekommen, was mich doch ziemlich ernüchtert hat.



Beim Tropfen war mir außerdem noch aufgefallen, dass manchmal zunächst nur eine Luftblase aus dem Tropfenzähler austritt und erst danach die Farbe kommt, und dass die Farbtropfen auf dem Papier teilweise auch noch Luftblasen enthalten haben, die das Ergebnis evtl. verfälschen können.

Die folgenden Tests habe ich auf Glanzpapier durchgeführt, die ersten dagegen auf normalem Kopierpapier, weil die Saugfähigkeit des Papiers vermutlich auch noch einen Einfluss auf die Durchmesser der Farbpunkte haben könnte, denke ich mal, oder?



Danach war ich mit meinem Latein erst einmal am Ende und habe diese Ergebnisse Heinz Wagner mitgeteilt, in der Hoffnung, dass er dazu eine Erklärung hat.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3199 am: 19. April 2019, 19:38:24 »
Hallo allerseits,

da mich die bisherigen Ergebnisse noch nicht überzeugt haben, bin ich mutiger geworden und habe dem Ratschlag von Jens Kaup entsprechend das Fläschchen mit der Model Air 71.077 (Wood) bis oben hin mit Thinner aufgefüllt.

Danach habe ich wieder 3 Minuten geschüttelt und anschließend den Test durchgeführt. Und siehe da, diesmal waren die Farbpunkte zumindest schon mal 11 mm im Durchmesser, womit ich mich dann schon eher anfreunden kann.



Demzufolge scheint sein Tipp doch richtig zu sein, zumal er dem Kriterium von Heinz Wagner (> 11 mm) entspricht, wonach diese Farbe tatsächlich spritzbar sein sollte.

Mein Freund Heinz hat sich bisher noch nicht geäußert, aber von diesem Ergebnis dürfte er vermutlich selbst überrascht sein, denke ich mal.

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