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Autor Thema: Laser Interferometer Gravitational-Wave Observatory (LIGO)  (Gelesen 2160 mal)

Offline Gertrud

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Hallo Zusammen,

Das Laser Interferometer Gravitational-Wave Observatory (LIGO)
hat die Aufgabe die  Gravitationswellen kosmischen Ursprungs zu beobachten und nachzuweisen. LIGO sucht nach Gravitationswellen durch eine Supernova, nach einem Wackler eines schnell drehenden ultra-dichten Neutronenstern,  Reststrahlung vom Urknall, und nach den Wellen der Kollisionen mit Schwarze Löchern. Diese Wellen versuchen die Wissenschaftler mit Laser und Spiegel zu messen.
LIGO arbeitet in einer teilweisen Vakuum-Umgebung, um zu verhindern, das Schallwellen Vibrationen auf den Spiegeln verursacht. Das Vakuum ist nicht in dem gesamten Gebäude vorhanden, sondern nur in den großen Vakuumkammern und in den Stahlrohrabschnitten mit großen Durchmesser. Dadurch erlangt das Laserlicht eine möglichst hohe Reinheit innerhalb des Interferometers. Die Spiegel von LIGO ruhen an besondere Aufhängungen, ähnlich dem Aufhängungssystem  eines Autos, in den Vakuumkammern. Die zweite Methode, um das Erfassen der Erdschwingungen zu verhindern, ist die passive Isolation. Es werden mechanischen Filter verwendet, um das seismische Rauschen zu absorbieren, bevor es die Spiegel erreicht.
Das riesige L-förmige Vakuumsystem  beider Stationen, Hanford  und Livingston, hat eine Länge von 4 Kilometer. Das Observatorium in Hanford besitzt ein zweites, im gleichen Vakuumsystem untergebrachtes Interferometer mit einer Schenkellänge von zwei Kilometern. Präzise Laserstahlen in den Interferometern werden kleine Bewegungen der Spiegel, die durch eine Gravitationswelle verursacht werden, erfassen. LIGO wird besonders die lautesten regelmäßigen Gravitationswellensignale der binären Neutronenstern -Systeme (BNS) „hören“.

(Credit: LIGO, Caltech, NSF)


(Credit: LIGO, Caltech, NSF)
 

Installation of X-arm Cryopump Baffle


Einstein's Messengers


http://www.youtube.com/watch?v=Spol1QyUPi8#t

http://vimeo.com/83431285

Quellen:
http://www.ligo-wa.caltech.edu/galleries/gallery_120612.html
http://www.ligo-wa.caltech.edu/
http://www.advancedligo.mit.edu/
http://www.ligo.caltech.edu/
http://www.einsteinsmessengers.org/
http://arxiv.org/abs/1304.0670

http://dcc.ligo.org/public/0009/M1000066/018/LIGO-M1000066-v18.pdf

Mit den besten Grüßen
Gertrud
die Erklärung zu meinem Avatar:
http://de.wikipedia.org/wiki/NGC_2442
http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap070315.html
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Die Gabe des Staunens lässt uns die Welt aufgeschlossener sehen und ihre Wunder würdigen. (Richard Henry Lee)

McFire

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Re: Laser Interferometer Gravitational-Wave Observatory (LIGO)
« Antwort #1 am: 18. Januar 2014, 13:29:00 »
Das dritte Video hat mich begeistert. Das sind genau die "Fummelarbeiten" die ich liebe. Was den Nachteil hat, daß man freilich öfter gefragt wird, ob man denn nicht usw.  ;D

Offline Gertrud

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Re: Laser Interferometer Gravitational-Wave Observatory (LIGO)
« Antwort #2 am: 11. April 2019, 21:58:40 »
Hallo Zusammen,

Das Laser-Interferometer-Gravitationswellen-Observatorium (LIGO) erwartet mit VIGO durch die Verschmelzung Binary Black Hole (BBH) Gravitationswellen.
Dieses Diagramm zeigt die Region auf der Himmelssphäre, aus der das Gravitationswellensignal mit dem Namen GW170814 stammt. Die blaue bananenförmige Region ist die, was die Daten von LIGO herausgearbeitet haben. Die Verwendung von Virgo-Daten trianguliert die Position besser in den kleineren gelben Bereich.
Kredit:LIGO / Virgo / Mellinger
Quellen:
https://arxiv.org/abs/1811.12940
https://gcn.gsfc.nasa.gov/
https://gcn.gsfc.nasa.gov/whats_new.html
https://www.ligo.caltech.edu/page/detection-companion-papers
https://twitter.com/LIGO/status/1115350053491703819
https://gracedb.ligo.org/superevents/S190408an/
https://twitter.com/LIGO/status/1116094128717168640

Mit beste Grüße
Gertrud
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Offline Gertrud

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Re: Laser Interferometer Gravitational-Wave Observatory (LIGO)
« Antwort #3 am: 26. April 2019, 14:24:17 »
Hallo Zusammen,

IAS-Forscher entdecken in  LVC-Daten Hinweise auf sechs neue binäre Schwarze Loch Fusionen.
Die Wissenschaftler des Institute for Advanced Study (IAS) haben kürzlich einen Artikel eingereichten, und damit die Entdeckung von sechs neue binären Schwarze Loch Fusionen ankündigt. Durch einen neuen Satz von Signalverarbeitungstechniken konnte das Team innerhalb der Daten des zweiten Beobachtungslauf (O2) (LIGO-Virgo Collaboration (LVC) sechs neuen binären Schwarze Loch Fusionen entdecken.
Vor kurzem gab LVC den dritten Beobachtungslauf (O3) bekannt, der am 1. April 2019 begann.
Das IAS-Team besteht aus Matias Zaldarriaga, Professor an der Fakultät für Naturwissenschaften; Mitglieder der Schule Tejaswi Venumadhav, Barak Zackay und Liang Dai; und Javier Roulet von der Fakultät für Physik der Universität Princeton.

Quelle:
https://www.ias.edu/press-releases/2019/bbh-mergers

Der Link zum Dokument zur Analyse der Daten von O2 durch das Team:
https://arxiv.org/pdf/1904.07214.pdf

Die folgenden zwei Dokumente zeigen die Analyse der Daten von O1 durch das Team:
https://arxiv.org/pdf/1902.10341.pdf
https://arxiv.org/pdf/1902.10331.pdf

Der Bericht vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut (AEI) zum dritten Beobachtungslauf „O3“.
Gravitationswellendetektoren beginnen dritten Beobachtungslauf
 
Beste Grüße Gertrud
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