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Autor Thema: Planetenerforschung: Konzepte und zukünftige Missionen  (Gelesen 25292 mal)

Offline Stefan307

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Re: Planetenerforschung: Konzepte und zukünftige Missionen
« Antwort #175 am: 12. Februar 2019, 16:01:17 »
Sie ist OT weil der Punkt hier ein anderer war:

Nämlich dass bei diesem Projekt eben nicht die Menge an Daten ist das die Kosten treibt sondern schlechtes Management. Und das zumindest Teile der Kosten auch am Träger liegen.
Mit einem z.b. 9m Fairing wäre das Teleskop wahrscheinlich anders/leistungsfähiger gebaut worden.

Stop! Beim JWST gibt es noch keine Daten also können wir die auch nicht diskutieren.
Letzten Endes kann man das Geld nur einmal ausgeben. Die Frage ist wo es am Sinnvollsten ist? Mir geht es um folgendes: es liegt eben bei den Raumsonden nicht an den Kosten für den Start, die Kosten entstehen durch  Entwicklung und Bau sehr komplizierter Maschinen, und nicht durch den Start. Bei 10 Mrd. wären selbst 2 Shuttle Starts mit Montage im All nur 10% der Gesamtkosten!
Was man hätte machen können, und meiner Meinung nach auch sollen, wäre an stelle des Klappmechanismus für den Spiegel, das dann gesparte Geld in die Entwicklung und Erprobung eines 7m Fairings für die Ariane oder von mir aus auch Atlas zu investieren, einfach deswegen weil davon auch kommenden Missionen profitieren würde, man also mehr für das Geld bekommt.
Noch mal zu den Kosten für die Daten Auswertung, bzw. dem Zusammenhang in dem ich das Argument erwähnt habe: Ich widerspreche folgender Logik, wenn der Start die Hälfte kostet und die doppelte Nutzlast bietet bekomme ich 2 Raumsonden zum gleichen Preis(oder eine doppelt so leistungsfähige Sonde) Zum einen weil die Kosten für solche Spezialhardware von mehr als nur dem Gewicht( und evtl auch der Größe) bestimmt werden. Aber selbst wenn es so wäre hätte ich dann die doppelte Anzahl an Daten und damit auch doppelte Auswertungskosten auf der Erde, es gibt aber eben nur ein bestimmtes Budget für die Planetenerforschung.

Offline aasgeir

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Re: Planetenerforschung: Konzepte und zukünftige Missionen
« Antwort #176 am: Heute um 09:35:11 »
ESA hat in seiner Concurrent Design Facility (CDF) mögliche Beteiligungen an Planetenmissionen jenseits des Saturn (Uranus und Neptun) untersuchen lassen, als Vorbereitung auf die nächste Decadal Survey und mit einem Zeitrahmen für einen Start Anfang der 2030er Jahre. Die Beteiligung würde sich im Bereich der Kosten für ein M-Class Mission bewegen, ist aber (noch) nicht eine Reaktion auf einen Call for Missions
Der Bericht ist recht umfangreich (über 430 Seiten) und abrufbar unter:
 
http://sci.esa.int/future-missions-department/61307-cdf-study-report-ice-giants/#

Offline aasgeir

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Re: Planetenerforschung: Konzepte und zukünftige Missionen
« Antwort #177 am: Heute um 12:16:52 »
Auf einer Sitzung der Small Bodies Assessment Group (SBAG) hat die Direktorin der Planetary Science Division der NASA, Lori Glaze, angekündigt, dass die Entscheidung über die nächste NewFrontiers-Mission (CAESAR oder DRAGONFLY) im Juli bekanntgegeben wird:

https://twitter.com/jeff_foust/status/1143145844121751552

Kommentar eines Lesers: "Dragonfly or we riot !"

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