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Autor Thema: ILA Berlin  (Gelesen 9392 mal)

Offline McPhönix

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Re: ILA Berlin
« Antwort #25 am: 27. April 2018, 09:50:49 »
Hihi kann ich mir denken. Schon in einen Kampfjet reinschaun ist verwirrend. Nun ja, wenns funkschoniert  ;)
Ich habe keine Angst vor Aliens. Solange sie über uns lachen wegen dem kleinkarierten Raketengefummel auf der Erde, tun sie uns nix.

Offline binkurzweg

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Re: ILA Berlin
« Antwort #26 am: 29. April 2018, 12:00:27 »
Ich fand diese Perspektive im Space Pavilion ganz interessant:



Grüße aus der Rundfunkstadt

Offline proton01

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Re: ILA Berlin
« Antwort #27 am: 29. April 2018, 13:03:00 »
Ich fand diese Perspektive im Space Pavilion ganz interessant:



Grüße aus der Rundfunkstadt

V.l.n.r.: Vulcain 2 Triebwerk, Vinci Schubkammer, Modelle von Vega-C und Ariane 64 im Maßstab 1:10.

Online -eumel-

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Re: ILA Berlin
« Antwort #28 am: 29. April 2018, 18:47:28 »
Nur ein Teil vom Vinci? ???  :(
 
Und was hängt da von der Decke?
Nächster Berliner Stammtisch am Freitag, dem 27. September 2019 ab 19:30 Uhr in der Bar Gagarin.

Offline R2-D2

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Re: ILA Berlin
« Antwort #29 am: 29. April 2018, 19:25:29 »
Nur ein Teil vom Vinci? ???  :(
Ja, sind ja keinerlei Turbopumpen dran, und auch keine Schubdüse...

Und was hängt da von der Decke?
Meinst Du das Teil mit den Solarauslegern, das etwas im Hintergrund fliegt?
Das ist Orion (MPCV) mit dem Europäischen Service Modul (ESM).
« Letzte Änderung: 30. April 2018, 08:46:07 von R2-D2 »

Offline proton01

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Re: ILA Berlin
« Antwort #30 am: 29. April 2018, 23:46:17 »
Nur ein Teil vom Vinci? ???  :(
Ja, sind ja keinerlei Turbopumpen dran, und auch keine Schubdüse...

Das schwarze Teil unten ist der obere Teil der Düse. Diese ist aus Faserkeramik und daher quasi schwarz. Auf der ILA war es eine Modell aus anderem Material.

Online -eumel-

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Re: ILA Berlin
« Antwort #31 am: 30. April 2018, 00:30:55 »
Na gut, anderes Material ist für ein Ausstellungsmodell ja ok.
Aber man hätte schon mal ein komplettes Triebwerk neben dem Vulcain zeigen können.
Wir hätten gern die Anordnung der Pumpen und Leitungen gesehen.
Immerhin ein kryogenes, wiederzündbares Hauptstrom-Triebwerk.

Oder einen Größenvergleich.
So wie es dort neben dem Vulcain steht, denken bestimmt viele, dass die Austrittsdüse beim Oberstufen-Triebwerk kürzer ist! ;)

Oder ist das auch wieder geheim? ???
Dann hätte man besser nur einen Zettel hinlegen sollen:
"Ein neues feines Oberstufentriebwerk haben wir auch - zeigen es aber nicht!" :P
Nächster Berliner Stammtisch am Freitag, dem 27. September 2019 ab 19:30 Uhr in der Bar Gagarin.

Wilga35

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Re: ILA Berlin
« Antwort #32 am: 30. April 2018, 10:43:47 »
Ein Blickfang auf dem Freigelände der ILA:



Foto: Wilga35

Offline proton01

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Re: ILA Berlin
« Antwort #33 am: 30. April 2018, 13:38:28 »
Na gut, anderes Material ist für ein Ausstellungsmodell ja ok.
Aber man hätte schon mal ein komplettes Triebwerk neben dem Vulcain zeigen können.
Wir hätten gern die Anordnung der Pumpen und Leitungen gesehen.
Immerhin ein kryogenes, wiederzündbares Hauptstrom-Triebwerk.

Oder einen Größenvergleich.
So wie es dort neben dem Vulcain steht, denken bestimmt viele, dass die Austrittsdüse beim Oberstufen-Triebwerk kürzer ist! ;)

Oder ist das auch wieder geheim? ???
Dann hätte man besser nur einen Zettel hinlegen sollen:
"Ein neues feines Oberstufentriebwerk haben wir auch - zeigen es aber nicht!" :P

Die Anordnung der Turbopumpen ist wohl nicht geheim. Es gibt im Internet Bilder vom ganzen Vinci-Triebwerk, z.B.:
http://www.esa.int/spaceinimages/Images/2005/07/Vinci_engine_during_integration

Als Größenvergleich kann man zum Beispiel anschauen:
https://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?topic=11849.msg358656#msg358656

Immerhin waren diese beiden "Triebwerke" keine kleinen Modelle oder Schautafeln, sondern richtige Hardware.
« Letzte Änderung: 30. April 2018, 23:59:04 von proton01 »

Offline Star-Light

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Re: ILA Berlin
« Antwort #34 am: 13. Mai 2018, 22:26:12 »
Mein ILA-Rundgang:
Also das Wetter war ja wirklich klasse.
Dadurch waren dann aber auch fast alle draußen und haben sich das Flugprogramm angeschaut.
In der Halle 4 (Raumfahrt) war es ziemlich leer.
Dabei gab es einiges zu sehen. Wenn man die Halle betrat waren sofort rechts die PTS mit Ihrem Mondlander und Rover zu sehen. Allerdings war der ausgestellte Lander nicht der, der zum Mond fliegen wird, sondern nur ein Entwicklungsmodell. Der Lander hat mehrere Entwicklungsstufen durchlaufen. Der erste Entwurf wurde mit der Technischen Universität Wien entwickelt und ist heute im Technikmuseum Wien ausgestellt. Das auf der ILA gezeigte Modell kann 100 kg Nutzlast auf dem Mond absetzen. Da das aber vielen potentiellen Nutzern nicht reicht, ist ein neuer Lander in der Entwicklung der 300 kg Nutzlast zum Mond bringen kann. Nach dem Start erfolgt der Flug komplett vorprogrammiert, wie auch die Landung. Das programmieren und planen des Fluges übernehmen die "Kollegen" vom Stand gegenüber, die Firma SCISYS. Sie werden auch im "Kontrollzentrum" in Berlin mit dabei sein. Es soll in eine Mondumlaufbahn eingeschwenkt werden, also keine direkte Landung. Der Lander beginnt dann den (auch automatischen) Abstieg zum Mond aus der Umlaufbahn. Es könnte Ende 2019 klappen, oder auch Anfang 2020. Ein fixes Startdatum gibt es wohl nicht, eher ein Zeitfenster. Vom tatsächlichen Lander existiert noch keine Hardware.

Sehr enttäuscht hat mich der Stand der italienischen Raumfahrtagentur. Die Experten waren am Samstag schon abgereist. Nur ein paar nette Hostessen verteilten Prospekte auf einem großen Messestand. Sehr schade. Italien 0 Punkte.

Interessant war dafür auch der Stand des Frauenhofer Institutes.
Vorgestellt wurde die Entwicklung eines Spiegelsystems für die Übertragung von Daten mittels Laser zwischen Satelliten und Bodenstationen, dass atmosphärische Störungen ausgleichen kann. Dies soll die Datenübertragung beschleunigen. Dann wurde unter anderem noch das Radarsystem TIRA des Frauenhofer Institutes vorgestellt mit dem auch der Absturz von Tiangong 1 beobachtet wurde.

In Zusammenarbeit mit dem DLR wird der Satellit Merlin entwickelt, der 2023 starten soll um Methanquellen auf der Erde zu vermessen. Methan ist ein starkes Treibhausgas! Wer sich jetzt wundert und denkt das gibt es doch schon, da kreist doch gerade ein ähnlicher Satellit um den Mars, dem sei folgendes erklärt. Im Gegensatz zur Marsmission handelt es sich hier um ein aktives System. Von einem Laser reflektiertes Licht wird gemessen, während auf der Marsmission ein passives System eingesetzt wird, dass mit dem vorhandenen Sonnenlicht auskommen muß. Beides hat Vor- und Nachteile. Das aktive System ist komplizierter und kann einzelne Methanquellen genau vermessen. Während das andere System mit dem Sonnenlicht auskommt, dafür aber einen höheren Kallibrierungsaufwand erfordert. 
Soviel für heute von mir aus Halle 4  :).

Thomas aus Nürnberg
"Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden." - Wernher von Braun (1912 - 1977)
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