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  • Falcon 9, Crew Dragon DM-1, CC LC-39A, 08:45 MEZ: 02. März 2019
  • Crew Dragon DM-1 ISS-Docking - ca. 11:00 MEZ: 03. März 2019
  • Crew Dragon DM-1 Undocking ab 8:00 MEZ, Wasserung ab 13:30: 08. März 2019

Autor Thema: Crew Dragon auf Falcon 9 (Demo 1) (B1051)  (Gelesen 130454 mal)

Offline spacecat

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Re: Crew Dragon auf Falcon 9 (Demo 1) (B1051)
« Antwort #925 am: 17. März 2019, 17:03:36 »
The Return of the Mighty Bouncy Castle  ;) ;D

Offline SirFalcon

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Re: Crew Dragon auf Falcon 9 (Demo 1) (B1051)
« Antwort #926 am: 17. März 2019, 20:05:44 »
Gab es eigentlich irgendwo eine Angabe, wie lange es von der Landung bis zum Festmachen auf der GO Searcher dauerte?
Also wie lange zukünftige Passagiere nach der Wasserung noch warten müssen bis zum Ausstieg...

Edit: von den Exif-Informationen der NASA-Bilder (die Eumel gepostet hat) dauerte es ca. eine Stunde... (09:43 bis 10:49 Uhr)
Wie lange dauerte es bei Apollo und wird es bei Orion, CST-100, etc. dauern?

Gruß
Sir Falcon

Offline wernher66

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Re: Crew Dragon auf Falcon 9 (Demo 1) (B1051)
« Antwort #927 am: 17. März 2019, 20:13:42 »
Es gibt zahlreiche offene technische Fragen um diese Mission, die bislang leider nicht detailliert dargestellt wurden.

Offline Grassithor

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Re: Crew Dragon auf Falcon 9 (Demo 1) (B1051)
« Antwort #928 am: 19. März 2019, 10:42:53 »
Das Gespräch zwischen Bridenstine, Musk und den Dragon-Astronauten auf dem Access Arm:

https://youtu.be/X2t4l_yMStE

Offline HausD

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Re: Crew Dragon auf Falcon 9 (Demo 1) (B1051)
« Antwort #929 am: 10. Mai 2019, 08:53:33 »
Isopropylalkohol in die Atmosphäre der ISS gewesen?

Nach RIA N von heute hat Russland an die NASA eine Anfrage zu einer Erhöhung der Isopropylalkoholkonzentration in die Atmosphäre der ISS nach dem Anlegen des Dragon geschickt.

Der Leiter des Kosmonauten-Trainingszentrums (ZPK/CTC), Pavel Wlasow, sagte dazu, dass nach dem Anlegen am 3. März ein ungewöhnlicher Geruch festzustellen war. Luftanalysatoren haben in der Atmosphäre der ISS einen hohen Gehalt an Isopropylalkohol festgestellt, dessen Konzentration etwa sechs Milligramm pro Kubikmeter betrug. Vor dem Andocken des Schiffes Dragon-2 war es ein Zehntel Milligramm pro Kubikmeter. Nach dem Abdocken des Schiffes nahm die Konzentration ab.
Auf Anweisung der Erde schaltete die Besatzung Luftreinigungsanlagen ein, wodurch die Konzentration auf etwa zwei Milligramm pro Kubikmeter reduziert wurde.
Isopropylalkohol ist ein gängiges Desinfektionsmittel - sollte man auf der Erde oder nach der Ankunft zu kräftig desinfiziert haben ...
... fragt sich, HausD

Offline roger50

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Re: Crew Dragon auf Falcon 9 (Demo 1) (B1051)
« Antwort #930 am: 10. Mai 2019, 14:55:17 »
Das wäre durchaus möglich. Desinfizierung aller Oberflächen des Inneren von bemannbaren Raumschiffen (durch sorgfältiges Abwischen mit entsprechenden Flüssigkeiten) ist eine übliche Prozedur. Bakterien, Keime oder gar Pilze sollen unter keinen Umständen zur ISS gebracht werden. Nach der Desinfektion wird das gereinigte Volumen dann für einige Stunden mit sauberer/gefilterter Luft gespült.

Da man nichts von diesen Prozeduren sieht, kann ich nur vermuten (bin aber sicher), daß dies auch bei Progress oder Sojus geschieht.

Wenn jetzt in der ISS eine zu hohe Konzentration von Desinfektionsmitteln aufgetreten ist, deutet das auf eine zu kurze Nachbehandlung hin. Könnte beim sog. "Late Cargo Loading", unmittelbar vor dem Verschluß der Kapsel passiert sein. Das aber ist Spekulation, man muß wohl noch abwarten. Falls wir dummen Außenstehenden überhaupt noch Details zur Ursache erfahren.

Sollte aber nicht nochmal passieren, denn wenn erst mal Astronauten mit der Dragon fliegen, wären die der verunreinigten Luft am intensivsten ausgesetzt.

Gruß
roger50


Offline MpunktApunkt

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Re: Crew Dragon auf Falcon 9 (Demo 1) (B1051)
« Antwort #931 am: 10. Mai 2019, 18:29:01 »
Hallo,

zumindest aus Sicht des Arbeitsschutz ist ein Wert von
etwa sechs Milligramm pro Kubikmeter
kein Problem. Der deutsche Grenzwert für Isopropanol/2-Propanol in der Luft am Arbeitsplatz (AGW) liegt bei 500 mg/m³. Für eine 24 stündige Dauerexposition müsste man den Wert noch durch vier teilen, aber auch 125 mg/m³ ist noch sehr weit entfernt von den gemessenen 6 mg/m³.

Für Innenraumluft ist für Isopropanol offensichtlich kein Richtwert festgelegt.

Sollte aber nicht nochmal passieren, denn wenn erst mal Astronauten mit der Dragon fliegen, wären die der verunreinigten Luft am intensivsten ausgesetzt.

Das ist allerdings richtig. Man sollte in einer startbereiten Kapsel durchaus mal eine Gefahrstoffmessung auf Substanzen wie Isopropanol durchführen. Immerhin ist das Volumen der Kapsel wirklich nicht groß und die Astronauten sind mehrere Tage darin. In dieser Situation sollte man sich meiner Meinung nach mit Gefahrstoffkonzentrationen in der Kapselluft nicht in die Nähe von Arbeitsplatzgrenzwerten bewegen. Ich müsste mal rausfinden bei welcher Berufsgenossenschaft (BG) die deutschen Astronauten versichert sind. Vielleicht bekommt ja der erste deutsche Astronaut in der Crew Dragon oder dem Starliner (könnte da ja auch auftreten) eine Probenahmepumpe von der BG umgehängt ;) (und ich kann die Messung begleiten ;D).

Viele Grüße

Mario
Wenn Du heute morgen schon sechs unmögliche Dinge getan hast, warum dann nicht als siebentes zum Frühstück ins Milliways, das Restaurant am Ende des Universums?

Offline HausD

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Re: Crew Dragon auf Falcon 9 (Demo 1) (B1051)
« Antwort #932 am: 10. Mai 2019, 21:02:29 »
... zumindest aus Sicht des Arbeitsschutz ist ein Wert von
etwa sechs Milligramm pro Kubikmeter
kein Problem. Der deutsche Grenzwert für Isopropanol/2-Propanol in der Luft am Arbeitsplatz (AGW) liegt bei 500 mg/m³. Für eine 24 stündige Dauerexposition müsste man den Wert noch durch vier teilen, aber auch 125 mg/m³ ist noch sehr weit entfernt von den gemessenen 6 mg/m³.

Für Innenraumluft ist für Isopropanol offensichtlich kein Richtwert festgelegt. ...
Es ist ja auch keine Fabrikhalle aus der man jederzeit herausgehen kann ... ;D
Das Zitat stammt übrigens auch nicht von mir  ;) , sondern  ... s. o. ...
Die Klärung, woher dei Dämpfe stammen, sollte man meiner Meinung nach im Sinne des Gesundheits- und Arbeitsschutzes der Besatzung der ISS herbeiführen.

Meine Meinung dazu s. ebenfalls vorher ...
 

Offline Ariane 42L

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Re: Crew Dragon auf Falcon 9 (Demo 1) (B1051)
« Antwort #933 am: 10. Mai 2019, 21:31:33 »
Der höhere Wert wurde in der ISS gemessen. Jedes Modul der ISS hat ein größeres Volumen als die Dragon-Kapsel. Also dürfte der Wert in der Dragon-Kapsel noch deutlich höher gelegen haben und wohl das größte Problem bei diesen Zeug "Isopropanol/2-Propanol" ist, es ist brennbar.

Offline MillenniumPilot

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Re: Crew Dragon auf Falcon 9 (Demo 1) (B1051)
« Antwort #934 am: 10. Mai 2019, 21:47:59 »
Der höhere Wert wurde in der ISS gemessen. Jedes Modul der ISS hat ein größeres Volumen als die Dragon-Kapsel. Also dürfte der Wert in der Dragon-Kapsel noch deutlich höher gelegen haben und wohl das größte Problem bei diesen Zeug "Isopropanol/2-Propanol" ist, es ist brennbar.

Aber nicht in genannter Konzentration

Offline MpunktApunkt

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Re: Crew Dragon auf Falcon 9 (Demo 1) (B1051)
« Antwort #935 am: 11. Mai 2019, 08:04:53 »
Das "Hauptproblem" ist einfach, das Isopropanol einen sehr charakteristischen Geruch hat, den man offensichtlich schon bei geringen Konzentrationen wahrnimmt. Für die ISS Astronauten hat es wahrscheinlich gerochen, als ob gerade eine Arztpraxis oder ein Patient der sich mit Voltaren Salbe behandelt hat, angedockt hätte. ;) Durch die in der ISS sonst vorhandene "Einheitsluft" fällt so ein Geruch bestimmt auch besonders stark auf.
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Offline HausD

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Re: Crew Dragon auf Falcon 9 (Demo 1) (B1051)
« Antwort #936 am: 11. Mai 2019, 08:18:44 »
NASA-Vertreter Daniel Huot (PAO) antwortet

Um den Grund für den Anstieg der Konzentration in der ISS zu ermitteln,  sagte der NASA-Vertreter Daniel Huot (NASA Public Affairs Officer) gegenüber RIA Novosti, :
"... es untersuchen die Teams weiterhin alle an Bord befindlichen Isopropylalkoholquellen (ISS und Dragon-2), um genau zu bestimmen, was passiert ist".
                                                             Quelle: RIA N
Gruß, HausD

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