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Autor Thema: PandaX, ein Xenon-basierten Detektor  (Gelesen 1184 mal)

Offline Gertrud

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PandaX, ein Xenon-basierten Detektor
« am: 16. Juli 2018, 18:01:46 »
Hallo Zusammen,

PandaX, ein Xenon-basierten Detektor in China.

Ein internationales Team von Wissenschaftlern, darunter an der University of California, Riverside, hat der Physiker Hai-Bo Yu Bedingungen eingeführt, wie Dunkle Materie mit gewöhnlicher Materie interagieren kann, Bedingungen die helfen können, die schwer fassbaren Teilchen der Dunklen Materie zu identifizieren und auf der Erde zu erkennen.

PandaX-II befindet sich im China Jinping Underground Laboratory in der Provinz Sichuan. Das Labor ist das tiefste unterirdische Labor der Welt. Bei der durchgeführten Analyse hatte PandaX-II den größten Datensatz für die Erkennung dunkler Materie generiert. PandaX-II ist eines von nur drei Xenon-basierten Direktdetektionsexperimenten der Dunklen Materie. Es ist eine der Grenzanlagen zur Suche nach extrem seltenen Ereignissen, bei denen Wissenschaftler ein Teilchen der Dunklen Materie beobachten und so die fundamentale Materie der Teilcheneigenschaften der Dunklen Materie besser verstehen können.
Für die Versuche der Teilchenphysiker, dunkle Materie zu verstehen, muß im Labor noch eindeutige Beweise für Dunkle Materie entstehen.
Die Entdeckung eines Teilchens der Dunklen Materie, das mit gewöhnlicher Materie wechselwirkt, ist eines der heiligen Grale der modernen Physik und stellt die beste Hoffnung dar, die fundamentalen Teilcheneigenschaften der Dunklen Materie zu verstehen.
Auf der Suche nach dem direkten Nachweis von Dunkler Materie lag der experimentelle Fokus auf WIMPs oder schwach wechselwirkenden massiven Teilchen, den hypothetischen Teilchen, von denen angenommen wird, dass sie Dunkle Materie bilden.
Aber Yus internationales Forschungsteam beruft sich auf eine andere Theorie, um das WIMP-Paradigma herauszufordern,  das selbst-interagierende Dunkle-Materie-Modell, (self-interacting dark matter model)  (SIDM), ein gut motivierter Rahmen, der die gesamte Vielfalt der beobachteten galaktischen Rotationskurven erklären kann.
Photo credit: PandaX.
Quellen zum Weiterlesen:
https://ucrtoday.ucr.edu/54503
https://arxiv.org/abs/1507.04007
https://ucrtoday.ucr.edu/48870
https://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.121.021304
https://www.sciencefriday.com/segments/dark-matter-eludes-particle-physicists/

Mit den besten Grüßen
Gertrud
die Erklärung zu meinem Avatar:
http://de.wikipedia.org/wiki/NGC_2442
http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap070315.html
***
Die Gabe des Staunens lässt uns die Welt aufgeschlossener sehen und ihre Wunder würdigen. (Richard Henry Lee)

Offline Volker

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Re: PandaX, ein Xenon-basierten Detektor
« Antwort #1 am: 17. Juli 2018, 12:21:17 »
Hallo,

wenn PandaX diskutiert wird, wäre es ja passend, auch auf das europäische XENON Projekt hinzuweisen. Das ist genauso wie PandaX ein Detektor der flüssiges Xenon als Medium benutzt, um Teilchen der Dunklen Materie direkt zu beobachten. Ebenso wie PandaX ist XENON in einem Untergrundlabor installiert, bei XENON unter dem Gran Sasso Massiv in Italien. Aber während PandaX-II 500 Kilogramm Xenon verwendet, sind es bei XENON1T schon 3500 kg. Damit ist XENON deutlich empfindlicher als PandaX-II.
Allerdings haben weder PandaX noch XENON bisher Dunkle Materie direkt beobachten können.

Gruß
Volker
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