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Autor Thema: Klimawandel  (Gelesen 149637 mal)

wolfgang

  • Gast
Klimawandel
« am: 15. Juli 2006, 11:19:57 »
In einer rumaenische Magazin,(nicht mehr auffindbar) las ich diese Woche: Irgenein Wissenschaftler will herausgefunden haben, dass zwar die Tagestemperaturen weltweit im Mittel steigen, aber nicht die Nachtemperaturen. Er fuehrt den Temperaturanstieg nicht bzw weniger auf menschliche Aktivitaeten zurueck, sondern hauptsaechlich auf ausseren Einfluss zurueck. Ein starker Gammastrahlenausbruch haette wie ein Turbo auf unsere und andere Sonnen gewirkt.
Weiss jemand etwas darueber? Der Artikel las sich ganz vernuenftig, das Magazin machte auch nicht einen spinnerten Eindruck.
Gruesse aus den karpaten, Wolfes

Offline paygar

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Re: Klimawandel
« Antwort #1 am: 16. Juli 2006, 22:17:29 »
Es gibt eine logische Erklärung dafür.
Seit dem die Menschen Flugzeuge haben, produzieren sie Kondensstreifen,
Diese Kondensstreifen halten die Temperatur nachst höher,
wie bei wolken kann sich die Luft nicht so schnell abkühlen.
Nach den Terroranschlägen vom 11. September gab es in den USA ein mehrtägiges Flugverbot,
und in dieser Zeit ist die Temperatur glaub ich um 3°C gesunken, werd versuchen den Bericht nochmal zu finden!
Also ich denke nicht das es war ist aber möglich sit es schon, oder?
Frage an die Astronomen!

paygar
"To invent an airplane is nothing. To build one is something. But to fly is everything." --Otto Lilienthal

geolt38

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #2 am: 19. April 2007, 16:18:20 »
Hallo,
ich bin bekennender Skeptiker in Bezug auf die These, wonach eine vom Menschen verursachte Klimakatastrophe im Jahr 2013 (es fehlen nur noch Datum und Uhrzeit) eintreten soll.
Wenn man bedenkt, dass Eiszeiten(= mind. 1 Pol mit Eis bedeckt) eine sehr begrenzte Singularität (ca.10-20% der gesamten Erdzeit) darstellen und zwischen den Eiszeiten hunderte Millionen von Jahren kein Eis an einem der Erdpole vorhanden war, so grenzt es für mich an eine Donquichoterie mit den gegenwärtig umlaufenden Vorschlägen wie Glühlampenverbot, Tempolimit, stand by Modus u.v.m. eine Klimakatastrophe abwenden zu wollen.
Ist den tatsächlich das als Treibhausgas abqualifizierte Kohlenstoffdioxid (nicht Kohlendioxid!) an der Erderwärmung schuld? Und wenn Ja scheinen doch ernst zu nehmende Analysen zu zeigen, dass eine Erwärmung als Folge eines CO2-Anstiegs (?) erst mit einer Verzögerung von mehreren hundert Jahren eintrat. Dem gegenwärtigen CO2-Anstieg aber soll die Erwärmung stehenden Fußes folgen? Außerdem ist es eine fest stehende Tatsache, dass die Ozeane bei einer primären Erwärmung riesige Mengen an CO2 abgeben.
Im vorliegenden Artikel wird im vorletzten Satz (letzter Absatz) die große Unsicherheit, die im Zusammenspiel zwischen "Treibhausgasen" und Klimaentwicklung richtigerweise anerkannt. Typisch ist jedoch für Katastrophen-Wissenschaftler der letzte Satz, dass im Prinzip letzten Endes - unabhängig vom noch ausstehenden Nachweis - der Mensch am Klimawandel schuld ist.
Klarer kann sich wissenschaftlicher Dilettantismus wohl kaum äußern.
Zur Klarstellung: auch ich bin sehr für sparsamen Einsatz von Energie und für Sauberhaltung unserer Umwelt. Aber zukünftig hunderte von Milliarden Euro oder Dollar auszugeben für eine Illusion grenzt an Selbstvernichtung.
Deshalb ist die gegenwärtige Hysterie so überflüssig, wie es die Rechtschreibreform war. Sie dient allenfalls zur Beschaffung von Fördergeldern (ohne Nachweis einer kommenden Katastrophe kein Geld) bzw. zur Befriedigung von Geltungssucht - wahrscheinlich beides.
geolt38
Dipl.-Geograf

Heribert

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #3 am: 19. April 2007, 16:30:21 »
Hi geolt38,

Zitat
Ist den tatsächlich das als Treibhausgas abqualifizierte Kohlenstoffdioxid (nicht Kohlendioxid!) an der Erderwärmung schuld?  [...] Und wenn Ja scheinen doch ernst zu nehmende Analysen zu zeigen, dass eine Erwärmung als Folge eines CO2-Anstiegs (?) erst mit einer Verzögerung von mehreren hundert Jahren eintrat. Dem gegenwärtigen CO2-Anstieg aber soll die Erwärmung stehenden Fußes folgen?geolt38

Vielleicht bin ich ja nicht ganz im Bilde, aber den Unterschied Kohlenstoffdioxid - Kohlendioxid müßtest Du mir erklären.   ::)

Ist Dir bekannt, daß seit etwa 1870 mit Beginn der industriellen Revolution das CO2 vermehrt in die gute Luft gepustet wird ?      :(

Heribert   ;)

Heribert

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #4 am: 19. April 2007, 16:50:39 »
Hi geolt38,

ich bin zwar kein Klimaexperte, aber wenn wir feststellen müssen, daß die Gletscher weltweit sich zurückziehen, die Messungen von Eiskernen aus großer Tiefe ( Grönland ) ergeben, daß die Temperaturen sich global erhöhen, dann zweifel ich das nicht an. Ob es nun durch den CO2-Anstieg oder andere Ursachen hat, weiß ich auch nicht mit Sicherheit. Trotzdem sollte die Menschheit nicht mit Unbedacht weiter unnötig Treibhausgase in unsere schöne Atmosphäre blasen und alles dafür tun, das alle Staaten der Welt sich einig werden, einheitliche Regeln dafür aufzustellen.

Heribert

H.J.Kemm

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #5 am: 19. April 2007, 17:23:06 »
Moin,

die Zeitangaben für Eiszeiten, Zwischeneiszeiten und Nichteiszeiten sind ja jedem Interessierten bekannt bzw. er kann sie jederzeit nachlesen. Richtig ist, daß diese Phasen ohne den Eingriff des Menschen gekommen und gegangen sind und das über jeweils mindestens tausende von Jahren.
Was mich nur jetzt beänstigt ist die Schnelligkeit, mit der wir uns in eine andere der von mir oben angezeigten Zeit begeben werden. Auf diese schnelle Klimaveränderung und deren Folgen ist unsere Bevölkerung nicht eingestellt und das sollten wir bedenken und diese jetzt bedrohliche Veränderung resultiert nicht aus einer *normalen* Klimaveränderung wie wir sie aus dem oben aufgeführten Zeitablauf kennen.

Jerry
« Letzte Änderung: 19. April 2007, 17:26:11 von H.J.Kemm »

ILBUS

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #6 am: 19. April 2007, 19:50:44 »
Ich kann an dieser Stelle dringend Ihnen ein Film von Alan Gore epfehlen: the inconvinient truth  
(die unbequeme wahrheit).

Dort wird es sehr wohl gezeigt, wie der winzige Mensch es schaft die Erdatmosphäre aufzuheitzen

geolt38

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #7 am: 19. April 2007, 20:41:40 »
Hallo Heribert,
zu Ihrem 2. Beitrag stimme ich Ihnen doch uneingeschränkt zu.
Folgende Antwort auf die Fragen in Ihrem 2. Beitrag:
      Kohlenstoffdioxid ist die exakte wissenschaftliche Bezeichnung; es ist das Dioxid des    Elements Kohlenstoff und nicht der Kohlen (kein chem. Element).
      Ich habe mich bezogen auf die in Analysen vergangener Jahrtausende und Jahrmillionen. Seit 1870 sind aber erst 137 Jahre vergangen und es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis über einen so schnell wirkenden Mechanismus, warum gerade jetzt die Erwärmung parallel mit dem CO2-Anstieg erfolgen sollte.
geolt38

geolt38

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #8 am: 19. April 2007, 20:53:22 »
Hallo ilbus,
Herrn Gore kenne ich als einen mittelmäßigen Politiker; er ist kein Wissenschaftelr. Ich habe aber Informationen, dass der Privatmann Gore sein riesiges Anwesen mit allen möglichen und tüchtig Energie fressenden Raffinessen ausgerüstet hat. Solche Zeitgenossen sind mir die Liebsten!
geolt38

Offline alswieich

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    • Gera und seine Straßenbahn
Re: Klimawandel
« Antwort #9 am: 19. April 2007, 21:33:51 »
Mehr Informationen dazu (Energieverschwender Al Gore) hier: http://www.tagesspiegel.de/politik/nachrichten/usa-klima-umwelt/94130.asp

Gruß
Peter

ILBUS

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #10 am: 19. April 2007, 23:31:16 »
Ok, mir ist zwar über den Mann persönlich wenig bekannt, und es ist auch egal, ich werde bestimmt kein Einfluss auf die Wahlen in USA haben können. Ich habe nicht auf den Mann sondern auf den Film aufmerksam gemacht.

Die Amis wissen es sehr gut einen bestimmten Gedanken rüberbringen zu können, schon deswegen ist der Film sehenswert. Die in dem Film erwähnten Fakten betrachte ich auch als galubwürdig.

Wenn es in meinem Haus brennt, so ist es mir egal wer mich gerade aus dem Bett schmeisst: sei es eine Topmodel, ein verschwitzter, stinkender, verrauchter Feuerwehrmann, oder der Feuerverursacher selber.
« Letzte Änderung: 19. April 2007, 23:35:47 von ILBUS »

rolli

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #11 am: 20. April 2007, 09:20:35 »
Hallo

Da will ich mal den renomierten Dr. Bruno Stanek aus der Schweiz zu Worte kommen lassen:

Zitat:

Globale Erwärmung - wer erkennt noch die Widersprüche?  
  
Dieser Tage läuft das Thema in allen Medien Amok, obwohl in wissenschaftlichen Kreisen, freilich nicht in den wortgewaltigsten, vermehrt vor dem gefährlichen Schwachsinn gewarnt wird, der unter dem Titel "Globale Erwärmung" getrieben wird. Wirklich sattelfeste Meteorologen haben die Kampagne schon seit Jahren kommen sehen und dagegen gewettert. Seit aber das Bildungspotenzial auch in dieser Wissenschaft mehr als ausgeschöpft ist, findet man für jeden wirklich noch der unbestechlichen Forschung verpflichteten Spezialisten eine Überzahl von "Experten", welche ihre Erkenntnisse aus der Konsensfähigkeit einer demokratischen Mehrheit von Irrlehren schöpfen.

Kompetente Minderheiten werden dagegen gemobbt - weltweit. Es sind eben die Spielverderber der mit teuren Kampagnen und Konferenzen hoch gehaltenen Irrtümer. Eine gefährliche Entwicklung, die sich schon bei der Verteufelung der Kernenergie beobachten liess, und nun einen Trend eingeleitet hat, dank dem sich der Bevölkerung sinnloseste Massnahmen aufschwatzen lassen. Scheinbar normale Bürger lassen sich plötzlich von den Medien beeinflussen. Man kann ihnen zwar täglich Widersprüche in den verordneten Paniken aufzeigen uns sie damit oft erstaunlich rasch beruhigen. Mindestens all jene Menschen, die noch zu eigenen Gedanken fähig sind! Ein guter Rat kann angesichts des wirren Netzwerkes von Fehlinformationen darin bestehen, z.B. ein Buch zu lesen von jenen Forschern, welche die Kampagnen zur "Klimakatastrophe" schon vor Jahren durchschaut hatten, weil sie von Anfang an in den Kommissionen der jährlichen "Klimakonferenzen" gesessen sind und den Mechanismus der Lügen mitverfolgt haben.

Al Gore's jüngster Film "An Inconvenient Truth" ist kein Beitrag zur Lösung irgendwelcher Probleme, eher zur Schaffung von solchen. Für Fachleute mit Zugang zu Originaldaten ist er ungeniessbar und für kritische Hinterfrager der vielen Behauptungen schlichtweg unerträglich. Al Gore ist selber kein Fachmann und auch nicht kräftig genug, das ihm zugetragene Datenmaterial auf Widersprüche zu kontrollieren. So braucht es nicht zu verwundern, dass ständig Ursache mit Wirkung verwechselt wird und aus selbst postulierten Behauptungen Schlüsse gezogen werden.

Oft kommt man bekanntlich der Wahrheit viel näher, wenn man nach den Nutzniessern der verursachten Paniken fragt. In diesem Fall ist es ein reiner Geldscheffler von Produzent, der ausgerechnet allen Industrienationen vorwirft, beim "Schutz der Umwelt" nur rein finanziellen Erwägungen zu folgen. Es ist aber nicht nur so, dass er im Glashaus selber nicht mit Steinen werfen sollte, sondern es ist sogar die darunter liegende Argumentation diametral falsch, wenn ständig die USA für alle Übel der Welt verantwortlich gemacht werden. Es waren die USA, welche Katalysatoren und bleifreies Benzin eingeführt und die Energieeffizienz von Fahrzeugen seit den 1970er-Jahren systematisch erhöht haben, während Europas oder gar Russlands Luxuskarossen noch lange dem umgekehrten Trend huldigten.

 Die rotgrüne Koalition in Deutschland rühmte sich derweil, während ihren Regierungsjahren nach der "Wende" von 1989 den Schadstoffausstoss "merklich gesenkt zu haben" - dabei war dies nur dank der Stillegung der wirklich katastrophalen Braunkohlekraftwerke in der DDR und den umliegenden "sozialistischen Ländern" möglich geworden. Niemand nahm zur Kenntnis, dass der Gesamtenergieverbrauch in der Sowjetunion jahrelang in etwa vergleichbar (oder bei genauer Kontrolle vermutlich grösser) gewesen war als derjenige der USA - ohne dass etwa mehr und bessere Güter produziert worden wären als in den USA! Aus dem Weltraum war all das verschwendete Erdgas in Sibirien augenfällig zu sehen für Jeden, der es sehen wollte. Wo Russland mehr verschwendete und daher irgendwo eine höhere Pruduktionszahl zu vermelden war, wurde dies aber nur als "Beweis für die aufholende Wirtschaftskraft des Ostblockes" und nie als ein "Umweltproblem" gesehen. Wie kann 2006 von zunehmend "katastrophalen Hurricans" im Südwesten der USA gesprochen werden, wenn im Herbst 2006 "bedauerlicherweise für die Paniker" kein einziger zu vermelden gewesen war? Ununterbrochen wird mit völlig verdrehten Ellen gemessen, die nur eine einzige innere Logik zu haben scheinen: Amerika an den Pranger zu stellen. Im Falle des Films von Al Gore sogar mit Hilfe von verantwortungslosen Geldschefflern innerhalb der USA selber, welche die Meinungsfreiheit in jenem Land zynisch ausnützen.
 
Zitatende

Quelle:
http://www.stanek.ch/GE.html

und:
http://www.stanek.ch/aktuelles.htm

Ziemlich kämpferisch, unser Bruno
 :o
« Letzte Änderung: 20. April 2007, 09:24:43 von rolli »

Heribert

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #12 am: 20. April 2007, 09:49:30 »
Hoi Rolli,

suppi, dieser Artikel. Kenne Bruno Stanek von Büchern bzw. Fernsehen her. Damals im Juni 1992 moderierte er die Liveübertragungen der Mission STS 46 mit dem  Schweizer Astronauten Claude Nicollier. Da war er ein sehr ruhiger Kommentator.

Heribert ;) 8-)

Offline Schillrich

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Re: Klimawandel
« Antwort #13 am: 20. April 2007, 10:07:53 »
Neben allen Kontroversen, in welchen je nach eigener Gesinnung so oder so argumentiert wird, vertrete ich den einfach Standpunkt:

Jede Generation sollte nur so leben, dass die Nachfolger gleiche Bedingungen vorfinden.

Und das machen wir eben nicht:
  • Wir betreiben Atomkraft, ohne das ein geschlossenes Konzept zu den Abfällen besteht. Wer weiß schon wie sich die Endlager in 1000 Jahren verhalten?
  • Wir verbrauchen (Energie-)Ressourcen, ohne zu wissen wie zukünftige Generationen leben sollen.
  • Wir reichern Giftstoffe in der Nahrungskette an, ohne deren zukünftige Auswirkungen zu kennen.
  • ...
Damit biete ich natürlich keine Lösung an und zeige nur Probleme auf. Aber ähnlich ist das auch in der o.a. politischen Diskussion und auch bei dem zitierten Artikel von Dr. Stanek. Eine echte Lösung wird selten vorgestellt, sonder nur die Probleme und Fehler (der anderen Seite) werden offengelegt.
« Letzte Änderung: 20. April 2007, 10:10:01 von Schillrich »
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

"Failures are ammo in your arsenal, not baggage that weighs you down." (JPL)

ILBUS

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #14 am: 20. April 2007, 11:24:07 »
Zitat
während Europas oder gar Russlands Luxuskarossen noch lange dem umgekehrten Trend huldigten.
 :o

Wenn man dem Gore es vorwirft, dass er etwas verdreht, so ist Dr. Bruno Stanek nicht besser. Es zu behaupten, dass Russland Luxusautosproduziert, ist mehr als absurd. Es gibt ein Paar Tuningwerkstätten, die Ihnen eine Bauen...aber das war es auch. Wer hählt Russische Autos für Komfortabel? Eben niemand! Lächerlich!

Und wer, wenn nicht die USA ihre ökologische Ansätze selber verwerfen. Das ist Konsequezlosigkeit. Was ich sehe, dass in USA die privaten Fahrzeuge riesen Hubräume und über 20l Spritverbrauch haben. Dazu kommt die Zahl der Fahrzeuge pro Nase. Ist mit Russland noch Jahrzehnte nicht vergleichbar. Und hoffentlich auch niemals. Und dazu kommt von Medien gepreiste *ständig auf Achse* Lebensweise.

Bei mir kommt die Aussage von Herrn Stanek als ein Versuch Russlands Gesicht in der Weltoffetlichkeit ein weiters Mal zu schwärzen. Nicht vor all zu langer Zeit, hat man sogar einen Skandal versucht auszulösen: *Russlands Weltraumschrott gefehrdet Luftfahrt über dem Pazifik*, es war eben bequem, dass da gerade ein Metheorit niederging. Früher gab es ähnlichen Versuch es in USA auch so darzustellen.

So wie ich jetz gemerkt habe ist die Disskussion über Klimawandel schlicht unmöglich, weil es meistens in der Besprechung der Glaubwürdigkeit, in gegenseiteigen Vorwürfen und in Lügen über Lügen endet....immer diese Lügen! Ich glaube das ist der Grud warum auch es so langsam entwickelt. Und die Ölfirmen sind eben sehr glücklich darüber.

...zum Schluss wollte ich mal Fragen. Warum findet man weniger Zuhöhr, wenn an ein Problem schildert, ohne eine Lösung zu geben? Wenn es noch keine Lösung gibt, ist es doch wichtig zu mindest das Problem klar vor Augen zu halten. Ich glaube ich weis warum, weil es eben unbequem ist ständig mit Problemen ohne Lösungen leben zu müssen.

Es geht doch nur darum mehr Leute an der Lösungsuche beteiligt zu kriegen!

rolli

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #15 am: 20. April 2007, 11:38:54 »
Hi Daniel

Da steh ich nun, ich armer Thor,
Und binn so klug als wie zuvor. (Urfaust)

Du gibst wenigstens zu, dass auch Du keine Lösung weisst.

Ja wer weiss es denn ?
Einigen wir uns doch einfach auf ein paar Grundregeln:
1. Keine Hysterie (In diese Richtung läuft nämlich diese ganze, sogenannte "Klimakatastrophe")

Sicher ist eins:
Es ist sehr gut, wenn wir die Abgase in allen Richtungen von Schadstoffen reduzieren, befreien.

2. Wägen wir genau ab, wohin uns panikartige Handlungen führen: Neue Kohlekraftwerke, Zu viel Biogas= Rinder= Abholzung von Wäldern etc.

3. Schauen wir was politisch machbar ist: Was nützt es der Welt, wenn in der Schweiz, Europa, und der westlichen Welt riesige Anstrengungen gemacht werden, wenn uns China, Indien, Südamerika und Afrika nicht folgen?

NICHTS !

4. Für uns: Klar weniger Verbrauch, Sparlampen, Wind-Wasser-Zeiten- etc-Energie. Und die Kernenergie. JA: Die heutigen Schutzmassnahmen in den heutigen Kernreaktoren sind so effizient, dass ein GAU wie in Tschernobyl praktisch ausgeschlossen ist.

5. Ob wir wirklich so viel Wirkung auf die Natur haben, scheint mir nicht bewiesen. Ein starker Wintereinbruch (wie 2004/5) und schon heulen alle auf;
Ein gewaltiges Erdbeben; ein gigantischer Vulkanausbruch..

Haaa, da kann ich nur ein bisschen lächeln

Also, machen wir alles was die Umwelt schont, und bewegen wir uns zur Natur; und diese bewegt sich vielleicht gnädigerweise wieder ein Bisschen zu uns...

Nachdenklich

Albert

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #16 am: 20. April 2007, 13:06:17 »
Hallo Ilbus

ruhig Blut !

Du verstehst vieles im Beitrag von Bruno Stanek falsch, wahrscheinlich wegen den sprachlich-deutschen Vielfältigkeiten, der sich Bruno bedient.

Zitat
Und wer, wenn nicht die USA ihre ökologische Ansätze selber verwerfen. Das ist Konsequezlosigkeit. Was ich sehe, dass in USA die privaten Fahrzeuge riesen Hubräume und über 20l Spritverbrauch haben.

Ja, beruhige dich, auch das ändert sich in den USA schlagartig, innert 5 Jahren. Die Amis sind äusserst flexibel, wenns ums Geld geht. Wenn der Normalverbraucher plätzlich vor steigenden Benzinpreisen steht, kauft er auch nur noch kleine Autos mit kleinen Motoren. Das geht in den USA zack, zack !
Die Benzin-Preise müssen allerdings um das doppelte, dreifache steigen, dann gehts.

Hi rolli

meine Güte, du entwickelst dich ja zum richtigen Diplomaten: Schütze und Diplomat, was für ein Widerspruch   ;D

an @

Jetzt war ich mal 3 Wochen in Australien, nix internet, nur Natur, Orchideen, Schlangen: Wunderbaaar. !

Melde mich zurück

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« Letzte Änderung: 20. April 2007, 13:08:17 von Albert »

ILBUS

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Re: Klimawandel
« Antwort #17 am: 20. April 2007, 13:54:21 »
Hab mich mich wirklich aufgeregt angehöhrt? Sorry. Wurde etwas leidenschaftlich.

Offline Mary

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Re: Klimawandel
« Antwort #18 am: 20. April 2007, 14:35:57 »
@Schillrich: Ich stimme dir voll zu.

Ich denke sehr wohl, dass es einen Klimawandel aufgrund des vermehrten Co2-Ausstoßes gibt. Ich denke, das ist auch wissenschaftlich bewiesen.
Was mich aber an der ganzen Sache stört:

-Man hört darüber selten die Wahrheit, meist werden die Dinge total verzerrt. Entweder hört man irgendwelche total reißerischen Panikmache-Artikel, oder die wirklichen Auswirkungen werden von den Politikern nicht nur geleugnet, sondern diese hindern auch noch Wissenschaftler daran, ihre Ergebnisse und Studien zu veröffentlichen bzw. verharmlosen diese.
-Es wird viel darüber geredet, aber es traut sich niemand, etwas dagegen zu unternehmen.
-Man schiebt die Schuld immer auf die anderen (siehe "Es nützt nichts, wenn wir unsere CO2-Auststoßmenge verringern, China und Indien machen dann noch mehr"). Man muss international, global zusammenarbeiten und Lösungen suchen, da die Erderwärmung ja auch global ist. Und dabei sollte jedes Land versuchen, als gutes Beispiel voranzugehen.

Offline Schillrich

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Re: Klimawandel
« Antwort #19 am: 20. April 2007, 17:30:05 »
Letztendlich beginnt alles bei jedem selbst. Jeder selbst kann sein Verhalten ändern, auch wenn es mit etwas Aufwand verbunden ist. Der Staat kann das unterstützen ...
Ich beginne auf Arbeit meine Kollegen "umzuerziehen/zu nerven"  ;), indem ich ihnen täglich aufzeige: Zu Hause lässt man den PC auch nicht 2 Stunden lang für nichts laufen, wenn man abwesend ist. Damit habe ich sogar unseren "Dezernats-Ökologen-Idealist" "getroffen" ... hehehe.
Außerdem habe ich mich entschieden (diesmal hat unser Ökologe mich angeregt), den Stromanbieter zu wechseln und den Monopolisten kein Geld mehr in den Rachen zu werfen und gleichzeitig auf einen andere Strommix zu setzen.

Man kann sich ändern. Im ersten Fall ist es nur eine "Unbequemlichkeit" (PC nach der Pause wieder starten müssen), im zweiten Fall ein wenig Idealismus (etwas höherer Strompreis, Unsicherheit über den neuen Anbieter).
« Letzte Änderung: 20. April 2007, 17:31:28 von Schillrich »
\\   //    Grüße
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astro112233

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Re: Klimawandel
« Antwort #20 am: 20. April 2007, 19:24:19 »
Hallo Diskutanten,

mit Interesse las ich die verschiedenen Beiträge und bin teilweise wirklich positiv überrascht und zugleich über einige getätigte Aussagen enttäuscht.

Man muss wohl kein Akademiker der entsprechenden Fachrichtung sein um festzustellen, dass mit unserer Umwelt etwas nicht mehr in Ordnung ist. Ein durchschnittlich gebildeter Bürger, der aufmerksam und objektiv die täglichen Nachrichten verfolgt und eine seriöse Zeitung list, erfährt genügend Informationen über den jetzigen Status der diesbezüglichen negativen Entwicklung. Mittlerweile erscheint es mir müßig darüber zu diskutieren, welcher Wissenschafter letztendlich den Siegerkranz erhält und die perfekteste Weissagung getätigt hat. Fakt ist, der Mensch schädigt die Umwelt massiv. Ohne Rücksicht auf Verluste. Das eingespielte Ökosystem ist schon lange aus den Fugen geraten.    

1. Der gesunde Menschenverstand vermittelt jedem, dass das derzeitige Verhalten der technisierten Länder und besonders der industriell  aufstrebenden Staaten, nicht das Wohlergehen der Umwelt fördert. Wie blind und naiv muss ein Mensch eigentlich sein, um die Summe der Signale zu ignorieren?      

2. Im Jahr 2000 betrug die Erdbevölkerung 6 Milliarden Menschen, heute bereits etwa 6,5 Milliarden. Folglich ein Zuwachs von 500.000.000 Menschen in nur 6 Jahren. Diese Zuwachsrate der Erdbevölkerungs-Entwicklung vollzieht sich logischerweise immer rasanter. Alle Erdenbürger müssen mit Nahrung versorgt werden und wollen mehr oder weniger am zustehenden Wohlstand teilhaben. Resultat: Mehr Autos, mehr Energiebedarf, mehr benötigte Ackerflächen, mehr Fischfang, mehr Rohstoffe, mehr Abfall usw. usw.

Ich gehöre natürlich ebenfalls zu der Riege der Konsumierenden, dass will ich an dieser Stelle klar unterstreichen.  

3. Die Lobbyisten. Ich genoss im TV bereits zahlreiche Stellungnahmen dieser egoistischen Wohltäter der Menschheit. Autoindustrie, behauptet mit nur 6% CO2 Ausstoß in der Kreide zu stehen. Flugverkehr mit angeblich 4-5%. Also ist primär wieder niemand Schuld an der Misere. Wenn man sich verdeutlicht, dass allein auf dem Frankfurter Flughafen täglich 5000 Starts- und Landungen Geschehen, ist diese Aussage fast unglaublich. Die Autoindustrie wirft Geländewagen auf den Markt mit Riesenmotoren, obwohl das Straßennetz in Europa wohl alles andere erfordert, als einen Geländewagen. Wozu benötigt ein Kunde so ein Fahrzeug eigentlich, außer für sein Ego? Merkwürdigerweise werden immer mehr  Automobile produziert, die hunderte von KW besitzen und über 260 km/h erreichen. Außer in Deutschland ist überall in Europa auf den Autobahnen Tempolimit angesagt. In der Schweiz zum Beispiel 120 km/h. Wozu werden dies Kraftstofffresser gebaut, um auf den Autobahnen im zweiten Gang zu cruisen? Nein, dass sind die pervertierten Auswüchse der Überflussgesellschaft und der psychologischen Feinarbeit der Werbeindustrie. So etwas muss man einfach haben, um Taff zu sein. Demgegenüber jedoch sind oder waren die Autobauer nicht bereit, z.B. Partikelrussfilter generell und ohne gesetzliche Auflagen in ihre Produkte einzubauen, weil sie dadurch Wettbewerbsnachteile befürchten. Profit vor Umweltschutz lautet die Devise, nichts anderes, das ist das eiserne Gesetz der Industrie. Wasserstoffgetriebene Automobile sind derzeit Exoten und fristen ein Mauerblümchendasein. Bedingt durch die kaum existierende Serienproduktion noch viel zu teuer für den Normalverbraucher. Soeben gehört: Der jährliche Kfz Zuwachs in China beträgt 37% !!! Dort wird der Markt erst richtig erschlossen. Sprich weg mit dem Fahrrad, her mit dem Auto. Wer kann es den Menschen verübeln, wir fahren ja auch mit eigenen Autos. Dem Statussymbol Nummer 1 in Germany.  

4. Atomkraftwerke. Wahrscheinlich besitzen wir derzeit keine adäquate Alternative, jedoch Sicherheit in Reinkultur stellen diese niemals dar. Trotz aller ausgeklügelter Sicherheits-Technik mischt bisweilen ein nicht zu unterschätzender Unsicherheitsfaktor mit, der Mensch. Nichts ist narrensicher, denn Narren sind erfinderisch. Ein Supergau ist folglich theoretisch ausgeschlossen. aber nicht praktisch. Das Damokesschwert  schwebt ständig über dem Reaktor. Flugzeuge besitzen bekanntlich redundante Systeme, deshalb stürzt aus dem theoretischen Blickwinkel betrachtet, niemals ein Flugzeug ab.

5. Zitat: Aber zukünftig hunderte von Milliarden Euro oder Dollar auszugeben für eine Illusion grenz an Selbstvernichtung.

Bei allem gebotenen Respekt, aber diese Auffassung teile ich nicht und ist für mich nicht nachvollziehbar. Sollte nur ein Fünkchen Wahrheit an den Aussagen der nicht pessimistisch geprägten und geltungssüchtigen Wissenschaftlern sein, so müssen wir im Interesse der Menschheit, der Fauna und Flora jede erdenkliche Chance ergreifen, um den Prozess zu stoppen oder zu minimieren. Koste es was es wolle. Nicht der Einsatz von immensen Geldmitteln ist selbst zerstörerisch, sondern die derzeitige nicht ausreichende und kollektive Handlungsweise grenz an Suizid der menschlichen Spezies. Mal ganz profan ausgedrückt, es geht um unser Leben und das unserer Nachkommen. Es ist immer noch tausendmal sinnvoller jetzt gezielt zu Handeln, als weitere Jahrzehnte zu Diskutieren, tatenlos die Hände in den Schoß zulegen, weitere unzählige Gutachten abzuwarten und letztendlich lethargisch den Untergang der Erde zu erleben.

Eine nicht ganz sachliche und etwas populistische Ergänzung. Es ist allemal sinnvoller das Geld für Umweltschutz zu investieren, als die Mittel für weitere ausgeklügelte, planetenpulverisierende Waffensysteme zu verschleudern, von diesen besitzen wir mit Sicherheit bereits genügend auf dem noch blauen Planeten.      

6. Politiker. Kann man bedauerlicherweise größtenteils vergessen. Depremierendes Paradebeispiel, Die Lichtgestalt von Umweltminister Gabriel. Minister Gabriel wird seine protzige Dienstlimousine in Zukunft umweltneutral betreiben. Hört sich klasse an. Bedeutet allerdings konkret, sein Ministerium entrichtet einen Obolus mit dem dann CO2 reduzierende Projekte in der Dritten Welt gefördert werden. Damit ist nach Auffassung des Herrn Ministers die Klimabilanz wieder in Ordnung. Bei seiner Einstellung wirkt auf mich der scheinheilige Auftritt im Berliner Zoo mit Bärchen Knut eher peinlich und zynisch auf den Wissenden. Seine wirkliche Motivation ist wohl jedem eindeutig klar.

Demgegenüber steht eine kleine Gruppe von Politikern, die ehrlich um den Umweltschutz kämpfen. Das muss an dieser Stelle unbedingt gesagt werden.  

7. Gletscher. Wer Alpengletscher liebt und gerne in Natura sehen möchte, sollte sich allerdings baldmöglichst auf den Weg in die Schweiz oder Österreich begeben. Vor einigen Wochen sah ich im ORF eine Doku, die über das Abschmelzen der Gletscher in Österreich berichtete. Wer dabei geistig nicht erwachte und aufgerüttelt wurde, dem ist schlicht und ergreifen nicht mehr zu helfen. Entweder sind die Produzenten die Götter der Bildbearbeitung oder die Vergletscherung verschwindet wirklich, was der Fall ist. Insider-Tipp: Wer eine effiziente Methode sucht, sein überzähliges Geld zu vernichten, der baue eine Wintersportanlage in der Alpenregion.  

8. Medien und Co. Um es salopp auszudrücken. Berichten über alles und jeden ohne Gnade und Schamgefühl, stürzen sich auf  Neuigkeiten wie der Hund auf den blutigen Knochen. Mal seriös, mal reißerisch und unqualifiziert. Die Auflage und Quote regieren die Branche mit eisener Hand. Positives Abfallprodukt, eventuelle Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit.    

Quintessenz
Zahlreiche Konzepte zum Schutz unserer Umwelt sind realisiert. Ideen vorhanden, kausale Zusammenhänge erkannt. Auf was und wen warten wir eigentlich noch? Packen wirs endlich gemeinsam, sprich global an.    

Gruß Konrad.

Hoffentlich werde ich jetzt nicht gesteinigt.  

rolli

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Re: Klimawandel
« Antwort #21 am: 20. April 2007, 19:50:15 »
Lieber Konrad

ich habe jetzt doch ziemlich aufmerksam deinen Beitrag gelesen.

Tja, was soll ich sagen: Du rennst hier offene Türen ein.
Eigentlich sind wir alle der gleichen Meinung: Runter mit den Emissionen, alles für die Umwelt, schützt die Natur.

Nur ist das alles viel komplizierter, als du das darstellst.
Uns geht es gut, saugut. Wir machen alles in deinem Sinn.

Das Problem ist immer noch die Überbevölkerung unseres Planeten.
Was interessiert es einen Inder, Chinesen, Thailänder, ob er mit dem neuen Auto etwas gegen die Umwelt tut?
Nichts.

Soll ich fortfahren?
Was interessiert einen Brasilianer die Umwelt? Er will viel Geld verdienen und sich einen bescheidenen Luxus leisten, so wie ihm der tägliche Kosum von TV Weltweit sugeriert.

Alles klar ?

Tja tragisch, aber nicht hoffnugnslos.
Die Menschen haben sich bisher immer irgendwie aus dem Sumpf der totalen Vernichtung gerettet...

Wetten, dass sie das auch in den nächsten 500 Jahren tun ?!

Optimistisch

 :)

ILBUS

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #22 am: 21. April 2007, 09:31:38 »
Mir ist ein interessanter Gedanke durch den Kopf gegangen: wenn in der westlichen Welt die schon in den 80gern vorhandene Anstrengungen umwelfreundliche Autos zu entwickeln und durchzusetzten Früchte getragen hätten, währe der gesammte Westen ein guter Beispiel für Indien, China, Russland...Es gäbe den ausgepregten Markt und effiziente Produktionsinfrastruktur für E-Motoren, Akkus etc...Es gebe den Wirtschaftsboom trotzdem!

Leider sind wir ein Beispiel mit einem qualmenden Auspuf, Schornschsteinen, dazu übergewichtig, und viel zu bequem. Mit sollchen Vorbild ist es irgendwie ersichtlich warum es in den Entwicklungsländern in diese Richtung geht.

Schade. Wenn Viele meinen, dass es ein rausgeschmießenes Geld wäher die Europa oder mindestens Deutschland auf so eine Technick umzustellen, bin ich damit nicht einverstanden. Gute Vorbilder, machen es wahrscheinlicher die Nachahmer ins Leben zu rufen

astro112233

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #23 am: 21. April 2007, 13:38:52 »
Hallo Rolli, anbei mein Geständnis,

beneide dich deiner optimistischen Denkweise. Davon sollte ich mir eine Scheibe abschneiden. Ich bin von Natur aus eher sehr vorsichtig und kritisch eingestellt, was allerdings nicht immer zu meinem Vorteil beträgt.

Ich will mit meinen Zeilen keinen Menschen bevormunden, auch bin ich kein Umweltaktivist. Überlegte mir gerade, hätte ich für mein Auto freiwillig einen Kat für etwa 450.- Euro aus Umweltschutzgründen erworben. Ehrliche Antwort Nein. Hätte ich freiwillig eine neue Heizungsanlage eingebaut. Antwort Nein. Schalte ich meine elektrischen Geräte wie PC, Hifi Anlage usw. aus Umweltschutzgründen aus, oder um die Lebenszeit der Geräte zu verlängern und die für mich resultierenden Stromkosten zu senken. Die Antwort ist auch klar. Kaufe ich billige Produkte aus Fernost, obwohl mir hinlänglich bekannt ist, das dort massiv Menschenrechte verletzt werden und der Umweltschutz quasi ein Fremdwort darstellt? Ja ich kaufe sie beinahe täglich. Warum, weil sie eben billig sind. Und wenn die Produkte Aufgrund von Qualitätsmängeln frühzeitig das zeitliche segnet, entsorge ich sie mit gutem Gewissen vorschriftsmäßig und kaufe mir eben wieder neue Produkte. Heute lässt doch niemand mehr ein Produkt reparieren, außer wirklich hochwertigen und teuren Geräten. Die Reparaturkosten stehen in keinem annähert vernünftigen Verhältnis zum Anschaffungspreis. Eine unendliche negative Abwärtsspirale mit all ihren umweltbelastenden Konsequenzen.  

Und einen schnellen Wagen fahren, wenn der Geldbeutel es erlaubte, würde ich nicht ablehnen. Aber es jedoch nicht ganz so heftig treiben, wie vor kurzem ein Österreicher auf der Autobahn Lindau. Der gute Mann gab solange Vollgas, dass ihm sein Porsche letztendlich in Flammen aufging. ;-) Der hatte wohl den ultimativen Kat eingebaut, mit Vollreinigungsfunktion.       

Wäre ich Unternehmer. Wo würde ich die in Deutschland vorgestanzte Ledersegmente für einen Fußball zusammennähen lassen, genau so wie Ad... oder Pu.... in Marokko. Einmal Fug hin mit Lederstücken, einmal zurück als kompletter Fußball. Und dann noch der Form halber Made in Germany draufstempeln. Fertig. Und wie den WM Ball für knappe 200.- Euro verscherbeln. Wo würde ich als Krabbenfischer an der Nordsee meine gefangenen Krabben puhlen lassen, logisch in der Tschechischen Republik, Angezogene Krabben hinfliegen, nackte Krabben wieder an die Nordseeküste fliegen.  

Oder wie selbst hautnah erlebt. In meiner Arbeitsstätte wurden zwei große Ultraschallreinigungsanlagen für einen bekannten deutschen Brillenhersteller angefertigt. Toll dachte ich, bis ich erfuhr, dass die Anlagen nach Thailand gehen und dort ein Werk für 400 Mitarbeiter, besser ausgedrückt 400 Heloten, aus dem Boden gestampft wird. Den 2 Millionen Auftrag ablehnen? Wäre ja wohl mit Abstand die dümmste Entscheidung für einen Unternehmer. Und die in Thailand gefertigten Brillen werden in Europa natürlich nur noch zu einen Bruchteil des vorherigen Preises an die Konsumenten verkauft, 0der?    

Du erkennst, ich bin wie der überwiegende Anteil der Durchschnittskonsumenten, nicht besser, nicht schlechter und voll involviert.  
Mittlerweile ist das der ganz normale Wahnsinn, die Betonung lieg allerdings auf Wahnsinn nicht auf normal!

Mit selbstgeiselnden Grüßen, der arme Sünder

Konrad
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« Letzte Änderung: 21. April 2007, 15:01:08 von astro112233 »

ILBUS

  • Gast
Re: Klimawandel
« Antwort #24 am: 22. April 2007, 09:44:28 »
Tja die Menschheit scheint wirklich verwünscht zu sein. Schon bei rauchern, man weiss dass es einen umbringen kann, tut es aber trotzdem...und die Bilder von Krebsbetroffenem Gewebe und verunstalteten Menschen haben da keine Wirkung mehr.

Ich hatte mal von einem bruttalen Experiment gehöhrt an dem man einer Maus ein Paar Stimulatoren ins Hirn implantiert hatte, ich glaube die haben das Glückshormonaustoss auslösen können. Wenn die Maus eine Taste betätigte, gab es Futter, wenn die andere, wureden Stimulatoren aktiv...die Maus verhungerte

Ich glaube, wie Astro1 es schreibt, ist es den meisten bewusst, was man machen könnte, um persönichen Beitrag zu leisten. Doch man möchte auf bestimte Angewohnheiten und Luxus nicht verzichten. Der Preis für diesen Lüxus scheint doch nicht zu hoch zu sein, sonst hätte man darauf verzichtet.

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