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Autor Thema: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6  (Gelesen 844012 mal)

Offline -eumel-

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #300 am: 24. April 2012, 03:25:17 »
Ich würde die Access Platform so lassen und statt dessen die Rohre auf Side 2 etwas tiefer setzen.
Dort laufen die Rohre nur durch und es gibt keine zusätzlichen Geräte.
Oder könnte dort irgendetwas stören?

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #301 am: 24. April 2012, 08:58:37 »
Dann ist es noch nicht klar geworden. Wenn die Access Platform auf dieser Höhe bleiben soll, müssen die Rohre auf der Side 2 nach oben versetzt werden und würden dann natürlich noch schräger verlaufen als ohnehin schon.

Ich werde die Rohre mal probeweise so hinlegen, damit man es sehen kann.

 ;)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #302 am: 24. April 2012, 09:26:51 »
Hier habe ich das mal ausprobiert, und so sieht es aus:



Jetzt wäre noch Platz für das linke Pallet, dafür würden aber zumindest die Hälfte der Stege für die Pipe Supports zu tief sitzen.

Na mal sehen, wie ich das lösen werde.  :-

Übrigens dazu gleich noch ein Tipp: Wer sein MLP nach den AXM-Vorlagen bauen möchte, muss noch mehr aufpassen und jonglieren. Dort ist die Höhendiskrepanz an dieser Stelle noch viel gravierender, da liegen Welten dazwischen.  :o

 ;)


Offline -eumel-

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #303 am: 24. April 2012, 16:00:47 »
Du kannst die Rohre nicht so schräg über die Side 2 führen.
Eine solche Linienführung ist sehr auffällig und so nicht richtig.
Dann musst Du sie auf der linken Seite auch höher befestigen.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #304 am: 24. April 2012, 20:27:05 »
Sieht irgendwie Sch... aus, da hast Du recht. Deshalb werde ich wohl oder übel in den sauren Apfel beißen müssen und die Access Platform entsprechend tiefer legen.  >:(

 Das wird schon irgendwie gehen, natürlich möglichst ohne Flurschaden.  ::) Werde entsprechend vorsichtig zu Werke gehen. Muss mir nur die richtigen Werkzeuge suchen, vermutlich wäre die lange PE-Zange dafür ganz gut geeignet ...

Drückt schon mal die Daumen Leute!!!  >:(

 ;)

Offline -eumel-

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #305 am: 25. April 2012, 18:12:09 »
Operation erfolgreich?
Oder gab´s Verluste?

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #306 am: 25. April 2012, 19:01:23 »
Hallo Jörg,

OP war mühsam und stressig, aber letztlich erfolgreich,  :o  Patient liegt noch im Koma, ist aber erstaunlicherweise soweit okay.   ::)  Das ist der Vorteil der Seku-Verklebung auf Papier, sie hält sehr schnell sehr fest, gibt aber bei Biegebeanspruchung dann irgendwann mal schlagartig nach, und ab ist der Bart.



Hatte mir das eigentlich schlimmer, bzw. zunächst als fast aussichtsloses Unterfangen vorgestellt. Ging dann aber doch mit der entsprechenden Vorsicht und Geduld so lala, kam mir dabei aber vor wie ein Zahnarzt, der vier Weisheitszähne ziehen musste.  :o

Mittlerweile sind die Klebestreben für die Access Platform entsprechend tiefer gelegt, sodass jetzt die Höhendifferenz ausgeglichen ist und die LOX-Leitungen auf der Side 2 wie gehabt verlaufen können. Morgen wird die Plattform dann wieder angeklebt, und dann können die Pipe Supports auf der Side 2 montiert werden. Ich überlege nur gerade noch, ob ich die seitlichen Streben an den Supports noch vor dem Lackieren anpasse, anklebe und die Supports dann komplett lackiere, oder ob ich die Supports erst noch ohne Streben lackiere, danach anklebe, und anschließend die vorher lackierten Streben anbringe?  :-

Das ist leider das Umständliche an dieser Mix-Technik aus Papier+Kunststoff, da ist nichts mit abschließender Lackierung, und das war's dann.  :( Aber, was soll's, damit muss ich halt leben, auch wenn ich die reinen Sheet-Modeler wie unseren inselaner darum immer beneiden werde.

 ;)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #307 am: 26. April 2012, 18:52:13 »
Nach der Not-OP-Reparatur konnte die Plattform wieder an der Side 1 montiert werden und liegt nun etwas tiefer, was aber gar nicht groß ins Gewicht fällt.  ::)



Und so ist jetzt auch noch ausreichend Platz für das linke Pallet, über das dann die LOX-Pipes laufen.



Eine Kleinigkeit muss aber an den Pipe Supports, außer den seitlichen Stützstreben, noch nachgerüstet werden. Damit die Rohrleitungen etwa mittig in den Öffnungen der Supports aufliegen, müssen doch noch kleine Auflager aus Evergreen Strips 1,5x0,38 mm auf die beiden unteren Querstege aufgebracht werden. Ansonsten liegen die Rohre etwas zu tief, was nicht so toll aussehen würde.   ::)



Die Streifen habe ich etwas länger zugeschnitten (4 mm), damit sie sich einfacher in die Öffnungen einkleben lassen, der überstehende Rest wird nach dem Abbinden des Seku abgeschnitten und die Kanten anschließend vorsichtig geglättet. Dann reicht's aber auch mit der Fummelei an diesen Winzlingen, bis auf die schrägen Stützstreben, die nach der Montage der lackierten Supports noch seitlich angeklebt werden müssen.



Und mit den Auflagern können die Supports jetzt auch lackiert werden, zusammen mit einem Evergreen Strip 0,75x0,25 mm für die Stützstreben.

 ;)

Offline -eumel-

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #308 am: 30. April 2012, 16:42:22 »
Irgendwie sehen die Rohrleitungen noch recht nackt aus. ???
Machst Du noch die gefalteten Dehnungsflansche dran?

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #309 am: 30. April 2012, 19:27:28 »
Das ist ja bisher auch nur mal die Anprobe gewesen. Und so viele Details gibt's ja an den Leitungen nun auch wieder nicht, aber ein paar Verdickungen und einige Markierungen sollen schon noch drankommen, u.a. auch die gefalteten Dehnungsflansche. Nur woraus bzw. wie könnte man die am besten scratchen, was meint Ihr so?  :-\

Es gibt z.B. Trinkröhrchen, die haben am Knick genau solche Faltstellen, nur leider sind die Röhrchen, die ich kenne, mit ca. 5 mm Durchmesser ziemlich dick. Aber vielleicht gibt's ja auch dünnere Röhrchen. Oder man könnte die Falten zur Not auch durch dünne Drahtwindungen andeuten. Also für Tipps in dieser oder jener Richtung wäre ich jedenfalls dankbar.  ::)

 ;)
« Letzte Änderung: 01. Mai 2012, 08:11:01 von gino847 »

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #310 am: 03. Mai 2012, 23:22:18 »
Hallo zusammen,

könnt Ihr oder wollt Ihr mir keinen Tipp spendieren?  :'(

Trotzdem ging's locker weiter mit diversen Kleinigkeiten. Nachdem nun alle Pipe Supports ihre Auflager bekommen haben, konnte sich die Lackiererei wieder mal über einen größeren Auftrag in Grau freuen. Neben den Supports sollten da auch gleich noch das Evergreen-Profil (0,75x0,25 mm) für die seitlichen Supportstreben, das Rundprofil (Ø 1,6 mm) für die graue LOX-Vent Line auf der Side 2, ein H-Profil (2,0x2,0 mm) und ein I-Profil (2,5x2,3 mm) für Streben und Pipe Supports auf den Pallets auf der Access Platform AP1, sowie die Leitern für die beiden TSM's lackiert werden.



Zum Lackieren der niedlichen Pipe Supports (14,9x4,8 mm) musste ich mir eine Haltemöglichkeit überlegen. Dazu habe ich Büroklammern aufgebogen und die Supports daran mit ein paar winzigen Seku-Tupfern angeheftet. Die Leitern waren mit schmalen Klebebandstreifen an Zahnstochern befestigt.



Die Supports ließen sich nach dem Lackieren ganz leicht von den Haltern lösen.



Damit steht nun der Montage der Pipe Supports und der seitlichen Streben auf der Side 2 nichts mehr im Wege.  8)

 ;)

Offline -eumel-

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #311 am: 04. Mai 2012, 01:06:54 »
könnt Ihr oder wollt Ihr mir keinen Tipp spendieren?
Mir ist leider nichts eingefallen. :-\
Als ich nach den Dehnungsflanschen fragte, stellte ich mir tatsächlich die Knickfaltung der Trinkhalme vor,
bedachte jedoch nicht, dass Du Dich ja in einem ganz anderen Maßstab bewegst.
Einen Trinkhalm mit 1,6 mm Durchmesser wird es wohl nicht geben.
Vielleicht solltest Du es wirklich mit einer feinen Drahtwicklung versuchen.
Draht hat zwar einen runden Querschnitt, wo Du eigentlich einen dreieckigen brauchst,
aber das wird man wohl in dem kleinen Maßstab kaum erkennen können.
Wenn es dann noch lackiert wird, füllt die Farbe die rohrseitigen Rundungen auf.
Etwas besseres ist mir jedenfalls auch nicht eingefallen.

Offline fion1

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #312 am: 04. Mai 2012, 08:22:50 »
Mir würde noch grobes Gewebe mit Struktur einfallen, Baumwolle, Jeans, bei deiner Größe muss man schon mit der Lupe hinschauen.

Schau auch mal in Läden nach Trinkpäckchen, da sind auch mal dünnere Strohhalme dabei. Habe auch schon welche mit ca. 3mm gesehen, die müsstest du dann vielleicht aufschneiden und kürzen.

Offline ZiLi

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #313 am: 04. Mai 2012, 14:36:01 »
Ich würde es vermutlich aus einem etwas dickeren Plastikstab (passend zum benötigten Durchmesser) vorbiegen, und an der Aussenrundung mit ner Dreikant-Schlüsselfeile einfeilen bzw. zumindest andeuten. Irgendwo ist zuviel Detailtreue dann halt nicht mehr zielführend, weil man nie zum Ende kommt. Da ist es dann besser, sich solche Problemstellen aufzuschreiben, anderswo weiterzubauen, und wenn man dann mal das Komplettmodell zu finishen beginnt, die Liste abzuarbeiten und zu entscheiden, wo man vielleicht nochmal verfeinert, und wo nicht. Ich hab nämlich schon Modelle gesehen (und auch selbst gefertigt), welche an manchen Stellen überdetailliert, und an anderen nicht ganz so fein ausgearbeitet waren - und diese wirkten dann sogar leicht unharmonisch. Ein insgesamt gleichmäßiger Detaillierungsgrad übers ganze Modell ist dann oft passender.

-ZiLi-

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #314 am: 04. Mai 2012, 16:01:05 »
Ich hab nämlich schon Modelle gesehen (und auch selbst gefertigt), welche an manchen Stellen überdetailliert, und an anderen nicht ganz so fein ausgearbeitet waren - und diese wirkten dann sogar leicht unharmonisch. Ein insgesamt gleichmäßiger Detaillierungsgrad übers ganze Modell ist dann oft passender.

Da muss ich ZiLi absolut recht geben. Irgendwann muss man Kompromisse zwischen Sinn, Spaß, Detailverliebtheit und dem noch Machbaren einfach eingehen. Das wichtigste für mich ist Spaß zu haben und auch hin und wieder Teile oder Bauabschnitte fertig zu bekommen (Stichwort Motivationsschub). Ansonsten läuft man Gefahr, den langen Atem bei so einem Projekt zu verlieren. Und das sieht man nachher!  ;)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #315 am: 04. Mai 2012, 16:44:51 »
@ZiLi:
Das ist zumindest auch 'ne machbare Idee, müsste dann halt nur 'ne sehr feine Feile sein, oder wohl eher eine Messer- oder Cutter-Klinge zum Einritzen.

Und das mit der Detaillierung, das ist halt Geschmacksache, irgendwo hat da, glaube ich, jeder recht bzw. muss das letztlich für sich entscheiden. Das ist und bleibt wohl eine never ending story ...

@inselaner:
Nochmal zu den Dehnungsflanschen, oder auf Neudeutsch Expansion Joints. Als wir uns vor einiger Zeit mal Gedanken über die Dachrinnen am MLP gemacht haben, hattest Du was von sehr dünnen Trinkröhrchen erwähnt, die Du hättest, oder besorgen könntest, oder irre ich mich da? Was haben die denn etwa für Durchmesser?  :-\

 ;)

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #316 am: 04. Mai 2012, 17:00:26 »
Stimmt. Die ganz dünnen Trinkhalme, die ich meinte sind 2-3 mm im Durchmesser (geschätzt). Schau Dich mal im Supermarkt um. Die sind an den kleinen Trinkpäckchen dran. Aber die kleinen Trinkhalme sind nicht zum Knicken glaube ich. Deswegen ist bei dem kleinen Durchmesser dieses "Akkordeon" nicht dran. Lass mich aber gerne eines besseren belehren...  :)

Offline ZiLi

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #317 am: 05. Mai 2012, 00:07:35 »
Mein Trick war (ich hab früher Papiermodelle entworfen), von vorneherein einen Detaillierungsgrad festzulegen, noch bevor die erste Linie im Plan gezogen war - z.B. hatte ich mich auf 0,5mm in einem 1:96 Raketenmodell festgelegt - und wo die Details kleiner waren, hab ich sie oft nur noch angedeutet, und nicht mehr gross ausgearbeitet. Ich meine, wo präzise Daten vorhanden sind, kann man sie natürlich verwenden, aber wo der Gesamteindruck zählt, muss man halt auch wissen wo Schluss ist - nachträglich weiterdetaillieren kann man ja oft immer noch...

-ZiLi-

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #318 am: 05. Mai 2012, 11:26:30 »
Mit der Designer-Brille gesehen ist das sicher richtig, und so wird auch David Maier seine Paper Kits stricken. Das beste Beispiel hierfür war ja das LOX Valve Skid auf dem rechten Pallet der Access Paform AP 1.  ::)

Das hatte ich ja zuerst mal OOPK gebaut und Euch das Ergebnis danach auch präsentiert. Nur hat mich das eben nicht vom Hocker gerissen, weil ich inzwischen schon Fotos gefunden hatte, die mir gezeigt haben, was für Ausrüstungsdetails sich hinter den Texturen der "Black Box" wirklich verbergen. Und wenn man dann auch noch Fehler im Strukturaufbau der einen oder anderen Komponente feststellt, dann versuche ich die eben so gut wie möglich zu korrigieren und dokumentiere das anhand von Referenzfotos auch dementsprechend, was ja nicht selbstverständlich ist und manch andere deshalb auch nicht machen. Aber dazu ist das Forum m.E. auch da, ansonsten könnte ich mein Pad gleich im stillen Kämmerlein bauen und hin und wieder mal paar Fotos spendieren. 

Und in diesem Sinne will ich auch weiter meiner Linie treu bleiben, diesbezüglich liege ich dann eher auf einer Linie mit eumel, der dazu vor einiger Zeit mal seine Meinung kundgetan hatte.

 ;)

Offline ZiLi

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #319 am: 05. Mai 2012, 12:23:01 »
Es ist klar, dass ich versuche, präzise zu arbeiten, und Fehler zu vermeiden, wenn ich was designe. Aber zu der Sache mit dem limitierten Detaillierungsgrad stehe ich. Dies geschieht schliesslich nicht ohne Grund. Ich kann zwar mit ner vektororientierten Zeichensoftware bzw. einem CAD-Programm beliebig freiskalierbare Designs machen, aber irgendwann stösst man eben auf die Auflösungsgrenzen der Druckausgabe, wo es sich schlicht nicht lohnt, noch detaillierter zu arbeiten. Und es hängt meines Erachtens auch von der Modellgröße, und damit dem typischen Beobachtungsabstand ab, welcher dann Einfluss auf die nötige Detailtreue hat. Nicht jeder Betrachter wandert schliesslich mit der Lupe bewaffnet um ein Modell herum. Und es ist nun mal ein nicht zu leugnender Fakt, dass der Arbeitsaufwand mit der Auflösung exponentiell ansteigt, und man irgendwann mal fertig werden will...

Davon abgesehen: Ich brenne, wie viele andere hier auch darauf, weitere Fortschritte Deines prächtigen Modells zu sehen.  :)

-ZiLi-

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #320 am: 06. Mai 2012, 12:56:26 »
Danke für die Blumen ZiLi,

letzlich gibt man sich ja indirekt schon mit der Wahl des Maßstabs eine gewisse Grenze für die machbare Detaillierung vor, und da sind Maßstäbe von 1:144 oder 1:160 vergleichsweise eher kleine Maßstäbe. Bei Modellen in 1:72 oder gar 1:36 hat man zwangsläufig viel mehr Freiheiten für das Scratchen interessanter Details, aber selbst da wird es dann irgendwann grenzwertig, was die Machbarkeit und den Aufwand anbelangt.

Insofern kann ich Dir da schon voll zustimmen. Und was schließlich die Baufortschritte anbelangt, da scheint m.E. die verständliche Ungeduld wohl eher primär bei den Betrachtern zu liegen, die allzu gerne größere Fortschritte sehen wollen. Aber, gut Ding braucht halt Weile, was nicht heißen soll, dass ich mich nicht auch schon nach der FSS und den LVM-Detail Kits sehnen würde. Aber gerade solche diffizielen Sachen wie jetzt z.B. diese Pipe Supports, die man erst beim zweiten Hinschauen erkennt, können einen schon ziemlich aufhalten und wollen erst einmal gemacht sein.

In diesem Sinne allen noch einen schönen Sonntag.

 ;)

 

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #321 am: 07. Mai 2012, 00:34:49 »
Als nächstes kam der Zuschnitt der schrägen seitlichen Stützstreben (0,75x0,25 mm) für die Pipe Supports an die Reihe.



Und dann war es endlich soweit, und die Verlegung der LOX-Pipes auf der Side 2 konnte vorbereitet werden. Dazu habe ich zunächst die beiden Rohrleitungen mal probeweise zwischen dem ersten und dem letzten Pipe Support ausgerichtet und die Positionen der Supports markiert, die ja von der Side 1 zur Side 3 hin ein leichtes Gefälle haben. Dabei habe ich zu meiner Überraschung festgestellt, dass es nicht nur acht, sondern sogar neun Supports auf dieser Seite gibt,  ::)  weshalb noch ein Support nachbestellt werden musste.

Dann habe ich die ersten vier Pipe Supports verklebt, zunächst den vorderen und hinteren, und danach den zweiten Support von vorn und einen etwa auf der Seitenmitte, und das Gefälle der Leitungen kommt soweit ganz gut hin.



Danach wurde mit dem Verkleben der seitlichen Stützstreben begonnen, die mal rechts und mal links vom Support angeordnet sind.







Und morgen sollen dann noch die restlichen Supports folgen.

 ;)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #322 am: 07. Mai 2012, 19:38:46 »
Zwischendurch nochmal zurück zu den Expansion Joints, oder Dehnungsflanschen, an den LOX-/LH2-Pipes am MLP. Hier auf der Side 2 in der weißen LOX Transfer Line sind sie relativ kurz.


Quelle: NASA

Auf der Side 4 gibt es drei von diesen Dehnungsflanschen, die etwas länger sind, wie auf diesem Bild in der unteren grauen LH2 Vent Line zu sehen ist:


Quelle: NASA

Wir hatten ja vor kurzem mal überlegt, wie man diesen Flansch am besten scratchen könnte. Wie man auf der folgenden Detailansicht genauer sehen kann, sind die Windungen rund, was die Herstellung nun doch leichter macht.


Quelle: United Space Alliance: STS-111 Flight Readiness Review, GO-18 (2002)

Deshalb habe ich heute mal meine Drahtwickel-Methode ausprobiert, und das Ergebnis möchte ich Euch mal zeigen:



Und das könnte man doch durchaus so machen, meine ich,  8)  oder was meint Ihr?  :-  Die rechte Windung war mein ester Versuch mit Draht Ø 0,35 mm, und links daneben die Windung mit Ø 0,7 mm, was in etwa den realen Verhältnissen entspricht. Und ganz links außen seht Ihr eine dieser Pipe-Verdickungen (?), die ja an einigen Stellen der Leitungen vorkommen. Und damit hätte man eigentlich schon fast alles beieinander, was man zum Scratchen dieser Pipe-Details braucht.

Fazit: Das sollte also auf diese Weise machbar sein - Nichts ist unmöglich ...  ;D

Oder wer hat evtl. noch 'ne einfachere oder bessere Variante?

 ;)




Offline ZiLi

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #323 am: 07. Mai 2012, 20:10:05 »
Falls man mit dem leicht schräg verlaufenden Wickelmuster (links) nicht zufrieden ist und das Detail weiter hochtreiben will, kann man auch die gewickelte Coil zu Ringen aufschneiden, diese flachdrücken/mit Zange schliessen, aufschieben und so verkleben (rechts). Ich hab jetzt nicht präzise gearbeitet, sondern schnell, nur ums zu zeigen - das geht besser. Aber das Prinzip stimmt.


-ZiLi-

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #324 am: 07. Mai 2012, 21:00:16 »
Servus ZiLi,

auch nicht schlecht, Herr Specht, war das Gedankenübertragung, oder bist Du so fix?  :-\

Das mit der leicht schräg verlaufenden Windung habe ich ja bei mir auch schon gesehen, aber das sieht man jetzt bei den Makro-Aufnahmen natürlich fast wie unter der Lupe. Aus normalem Betrachterabstand dürfte das wahrscheinlich gar nicht mal so sonderlich auffallen, glaube ich zumindest. Man muss es dann auch mal im lackierten Zustand sehen.

Aber jetz mal konkret, was ist denn das für Material und was für Durchmesser hast Du dafür verwendet? Die Ringe dürften wohl aus Alu sein, oder?

Sieht aber insgesamt recht ordentlich aus, alle Achtung,  8)  wie gesagt, diese Variante wäre jedenfalls praktikabel.

 ;)


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