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Autor Thema: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6  (Gelesen 843165 mal)

Offline ZiLi

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #325 am: 07. Mai 2012, 21:25:57 »
Ja ich hab Aludraht genommen - hab sowas halt rumliegen in allen möglichen Dicken, weil ich schon millionenfach Ringe gemacht habe. Und wenn man sich die Original-Dehnflansche mal genau anschaut, sieht man auch dass da die Durchmesser eh größer sind (also Rohrverdickung unter der Wicklung nötig), somit der Winkel steiler und weniger sichtbar. Dann kann man sich das Aufschneiden sparen - speziell wenn man die Coil noch ganz leicht trapezoidal verbiegt und die Drahtenden hinten versteckt, wirds sogar ganz gerade.


-ZiLi-

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #326 am: 07. Mai 2012, 22:32:11 »
Jetzt brichst Du langsam aber sicher 'ne mächtige Lanze für die Freunde der Detaillierung, wie war das doch gleich nochmal mit der Grenze der Detailtreue?   ::)

Hast Du für die beiden Flanschverbindungen mit den Schrauben rechts und links neben dem Faltenbalg auch noch 'ne gute Idee? Die dürfen zumindest keine äußere Rundung haben, müssten quasi dünne Unterlegscheiben sein.

Ich hoffe doch, Du verstehst Spaß, oder?  ;D

 ;)

Offline ZiLi

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #327 am: 07. Mai 2012, 23:02:52 »
Ringe aus Sheet geschnitten/gestanzt, vielleicht sogar noch mit kleinen Kleberpunkten als Schraubenköpfe?

So könnte man übrigens auch die Dehnbalgen machen - als Stapel. Je länger ich übrigens über jene nachdenke: Vielleicht nimmt man auch ein Plastik-Rohrstück mit passendem Innen- und (auch größerem)Aussendurchmesser, spannts in die DremelBohrmaschine ein, und 'drechselt' auf den passenden Durchmesser runter, und gleich die Rillen rein. Oder Voll-Rundmaterial, so verarbeitet, und die Rohre aus Segmenten mit eben diesen Fittings zusammensetzen, und nicht Coils und so auf Stäbe aufschieben. Oder, oder, oder...

Aber ansonsten bleib ich dabei: Ich entscheide mich für nen Detaillierungsgrad, bevor ich anfange. Genauer ausarbeiten tu ich dann nur hier oder dort, wo es vielleicht wahrscheinlicher ist, dass jemand genauer hinschaut. Meiner Erfahrung nach sind das meist Details an Modellkanten, und helle Details in dunklen Modellgegenden. In der Ebene bei grossen Flächen, und bei dunklen Details auf hellem Grund ist meist nicht so viel Detailtiefe vonnöten - dunkle Punkte auf hell werden von Auge/Hirn eben gerne als Schatten und nicht immer als Objekt interpretiert, während hell auf Dunkel bevorzugt als beleuchtetes Objekt gesehen wird. Schau Dir zum Test nur mal Fotos (z.B. gerade vom MLP) an - die hellen Rohre und auch ihre Konturen und Fittings fallen deutlich mehr auf als die dunklen. Somit hat das auch Einfluss auf die notwendige Detaillierung.

-ZiLi-

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #328 am: 08. Mai 2012, 00:09:18 »
Irgendwie gefällt mir die Fachsimpelei mit Dir, ZiLi, und in vielem hast Du auch recht. Das mit der Segmetierung der Pipes ist z.B. so ein Punkt. Da werde ich hier und da nicht drumherum kommen, überall dort nämlich, wo Stellen mit größeren Durchmessern zwischen den Pipe Supports vorkommen. Die passen nämlich nicht durch die Öffnungen der Pipe Support, weshalb man die Rohrleitungen mit diesen unterschiedlichen Durchmessern auch nicht am Stück durchschieben kann.  :o

Und bezüglich der Hell-Dunkel-Effekte kann ich Dir ebenfalls nur zustimmen. Die weiße LOX Transfer Line z.B. erscheint selbst bei gleichem Durchmesser geringfügig stärker als die dunklere graue LOX Vent Line, obwohl es umgekehrt ist. Demzufolge müsste ich eigentlich für die graue Rohrleitung einen etwas größeren Durchmesser wählen als für die weiße Rohrleitung, damit der geringfügige Durchmesserunterschied optisch richtig rauskommt.  ::) Aber lassen wir das, sonst wird's zuviel des Guten ...

 ;)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #329 am: 14. Mai 2012, 09:45:03 »
Inspiriert durch ZiLi und seinen Vorschlag mit den Ringen habe ich gleich mal in der Schmuckabteilung eines Bastelladens vorbei geschaut, wo ich ähnliche Ringe entdeckt habe, mit denen ich es gleich mal probiert habe .



Die Ringe sind 0,8 mm stark, haben einen Außendurchmesser von ca. 4,5 mm und wären eine mögliche Option für die mit 2,8 mm dickere LH2-Vent Pipe auf der Side 4. Dazu habe ich die Ringe etwas platt gedrückt und leicht zusammen gebogen. Davon mehrere nebeneinander würden dann einen solchen Dehnungsflansch ergeben, nur mal so auf das Rundprofil aufgezogen, noch ohne Verklebung.



Und das sieht tatsächlich nicht schlecht aus, oder?  ;)

Beim genauen Vergleich mit der Detailaufnahme der Expansion Joints (EJ) ist mir aber aufgefallen, dass die Proportionen dieser Variante doch nicht ganz zu stimmen scheinen.  Dazu sind die Ringe mit 0,8 mm Stärke im Verhältnis zum Rohrdurchmesser von 2,8 mm doch etwas zu dick und sollten eher etwas dünner sein. 

Deshalb habe ich nochmals die Proportionen des Dehnungsflansches auf der Detailaufnahme überprüft und die Abmessungen nochmal nachgemessen, und bin dabei auf folgende Verhältnisse gekommen:

EJ-Durchmesser:Pipe-Durchmesser=1,4

sowie

EJ-Durchmesser:Ring-Stärke=9,5.

Und daraus folgt z.B. für den 2,8 mm Leitungsdurchmesser eine Dicke der Dehnungsflansch-Ringe von 0,4 mm, was ein realeres Bild als mit 0,8 mm Ringen ergeben dürfte.

Für die LOX-Vent Line auf der Side 2 mit 1,6 mm Durchmesser würde sich danach eine Dicke der Ringe von 0,25 mm ergeben. Und damit lag meine allererste Wicklung mit 0,4 mm Draht gar nicht so weit weg, was aber zunächst gar nicht danach aussah. Auf Makroaufnahmen sehen solche Details immer ziemlich klar und deutlich aus, obwohl einem diese Unterschiede aus normalem Blickwinkel vermutlich aber gar nicht so sehr auffallen werden.

Also werde ich mich mal nach entsprechenden Drahtdurchmessern umschauen.

 ;)

« Letzte Änderung: 14. Mai 2012, 23:55:44 von gino847 »

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #330 am: 23. Mai 2012, 02:29:54 »
Hallo zusammen,

da sich die Beschaffung noch etwas hinzieht, habe ich mich in der Zwischenzeit mit einem weiteren Detail etwas ausgiebiger beschäftigt. Hier nochmal ein Foto von den Leitern mit dem Fallschutzkorb, die sog. Ladder Cages, die u.a. an beiden Ecken der Side 1 montiert sind.


Quelle: NASA

In David Maiers Kit sehen diese Körbe so aus:



Das wären dann nur solche undurchsichtigen Röhren mit den angedeuteten Konturen der Körbe, die mir aber überhaupt nicht gefallen würden, d.h. ein absolutes No go!

Deshalb wollte ich mir ja dafür ursprüglich die PE-Bausätze für Feuerleitern für die Spur N gönnen, die von der Größe her gut passen würden, was allerdings wieder etwas Kleingeld kosten würde.  ::)  Deshalb habe ich lange hin und her überlegt, was man dafür evtl. zur Improvisation nehmen könnte, um sich etwas Arbeit und Kosten zu sparen. Da ich aber kein passendes Gitter oder ähnliche Hilfsmittel gefunden habe, dachte ich mir, dass man die Körbe evtl. auch aus dünnen Evergreen-Profilen scratchen könnte, die passenden Leitern hatte ich mir ja schon für die beiden TSM's besorgt.

Um richtig loslegen zu können, braucht man natürlich zunächst aber erst mal einiges an Abmessungen. Und deshalb habe ich meine Bildersammlung nach guten Hi.Res.-Fotos durchstöbert und entsprechende Fotos ausgewertet, d.h. Durchmesser, Abstände, Wandstärken etc. gemessen, auf 1:160 umgerechnet und nicht schlecht gestaunt, was das für filigrane Winzlinge werden würden. Für die Körbe braucht man nämlich ziemlich dünne Strips, wobei ich mich letztlich für 0,25x0,5 mm entschieden habe.

Als nächstes habe ich mir überlegt, dass man das vermutlich nicht ohne Vorlage und ohne einen Kern hinbekommt und habe nach entsprechendem Rundmaterial mit ca. 6 mm Durchmesser gesucht und mir eine Skizze der Abwicklung des Korbes angefertigt. Dann habe ich versucht, einen Styrene Strip um den Kern zu wickeln und unter einem Heißluftfön zu Ringen zu biegen, in der Hoffnung, dass sie hinterher ihren Durchmesser beibehalten, was prinzipiell auch geht, obwohl sie sich wieder etwas aufgeweitet haben.



Deshalb habe ich beim nächsten Wickelversuch einen Kern mit kleinerem Durchmesser verwendet und sorgfältiger unter Heißluft gewickelt, was gleichmäßigere Ringe geliefert hat.





Da die Verwendung der Abwicklungsskizze auf dem Kern als Vorlage zum Verkleben der Stege und Ringe zur Vergrößerung des Korbdurchmessers geführt hätte, habe ich letztlich darauf verzichtet. Danach habe ich die Lage der Streifen und Ringe auf dem Kern angezeichnet und darauf zunächst die Leiter und die Längsstege mit Tapestreifen befestigt.





Danach wurden die Ringe grob zugeschnitten



und anschließend mit Seku um die Stege herum geklebt, was jedoch nicht ganz so einfach war.  :-



Leichte Probleme gab es beim Ablösen des Leiterkorbes vom Kern, der doch an einigen Stellen festklebte. Beim vorsichtigen Lösen der Klebestellen musste ich höllisch aufpassen, da die 0,25 mm dünnen Streifen nicht sehr viel aushalten und leicht brechen können. Da muss ich beim nächsten Kleben noch vorsichtiger sein und weniger Seku auftupfen.  ::)



Aber letztlich ist es doch gelungen, den Korb heil herunter zu bekommen und auf Länge zu schneiden, und er sieht doch ganz ordentlich aus, wie ich finde.  8)



Und so sieht dann die provisorische Anprobe am MLP aus.



Jetzt muss nur noch die obere Ausstiegsseite neben der Leiter geöffnet und der Korb anschließend lackiert werden. Mit dem Ergebnis meines Prototyps bin ich soweit ganz zufrieden, mit etwas mehr Übung könnte der nächste vielleicht sogar noch etwas besser gelingen.  :D

 ;)


Offline -eumel-

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #331 am: 23. Mai 2012, 02:46:56 »
Gute Ideen + sauber ausgeführt = sieht klasse aus! :D

websquid

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #332 am: 23. Mai 2012, 06:49:40 »
Ums kurz zu sagen: Weitermachen! ;)

Ich find Modellbau hier immer spannender mit jedem Post ;D

Offline fion1

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #333 am: 23. Mai 2012, 07:42:31 »
Den Kern ganz dünn mit Fett oder Vaseline beschichten, oder Talkum/Babypuder benutzen, das hilft später beim ablösen.

Welchen Sekundenkleber benutzt du? Die Gel Variante verläuft nicht so stark.

Die Leiter ist dir aber sehr gut gelungen.

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #334 am: 23. Mai 2012, 08:07:45 »
Dafür gibt es von mir einen kräftigen Applaus!!!!  :)
Das hast Du wirklich super gelöst! Sieht perfekt aus! So ähnlich hab ich mir das auch gedacht. Auch die 7er Platform der Rettungskörbe (FSS Slidewire Platform) und den Access Arm für das Beanie Cap des ET GOX Vent Arm wollte ich mit Schablonen in Einzelteilen fertigen und dann zusammensetzen.
Vielleicht sollten wir uns zusammen tun, wenn wir in 1/144 fertig sind und das 1/72er Pad gemeinsam bauen...  ;D

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #335 am: 23. Mai 2012, 11:30:59 »
@all:
vielen Dank für Eure Komplimente, die mir weiter Auftrieb geben. Zugegeben, die Friemelei war nicht ganz einfach, aber letztlich doch erfolgreich, und darauf kommt es ja schließlich an.  8)
Hatte auch schon überlegt, das Gitter evtl. vorher komplett auf der Schablone zusammen zu kleben und dann zu versuchen, es einzurollen. Aber das wäre vermutlich die schwierigere Variante, weil das Gebilde doch sehr filigran und zerbrechlich ist.

@fion1:
Du hast schon recht mit der vorsorglichen Beschichtung, vielleicht sollte ich es mal damit probieren.  ::)  Aber das A und O ist das saubere Kleben, wobei ich schon das Seku-Gel verwende. Nur müssen die Klebestellen auf den 0,5 mm schmalen Strips so winzig sein, dass da nichts über den Rand auf den Kern geht. Da muss man jedes Mal 'nen neuen spitzen Zahnstocher oder dünnen Draht zum Betupfen nehmen, ansonsten trifft man die Stelle nicht genau genug.  ???

@inselaner:
Auch Dir Danke für den Beifall, sieht schon gut aus und gefällt mir auch soweit.

Das 1/72er Pad wäre natürlich der Brüller, Du könntest ja den Platz dafür bei Deinen Neubauplanungen noch berücksichtigen oder vielleicht besser gleich in den Garten ausweichen ...  ;D

 ;)
 

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #336 am: 23. Mai 2012, 12:05:14 »
Hm...Eifel und Gartenwetter...nicht immer eine gute Kombination.  ;D
Ein Keller ist geplant!!! Auf jeden Fall.  ;)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #337 am: 24. Mai 2012, 00:39:55 »
So, und da der erste Prototyp schon mal ganz gut gelungen war, sollte gleich noch der zweite Leiterkorb folgen. Dabei habe ich einige Handgriffe etwas verfeinert, wodurch die Prozedur vereinfacht werden sollte.  ;)

Die Längsstreben habe ich diesmal im erforderlichen Abstand nebeneinander auf zwei Tapestreifen geklebt. Dieses Strebenband habe ich dann um den Kern herum gelegt und zusammen mit der Leiter mit Tapestreifen fixiert. Das ging auf jeden Fall einfacher als beim ersten Mal, als ich die Längsstreben einzeln aufgelegt und nacheinander mit Tapestreifen fixiert habe. Und dann wurden wieder Ringe unter dem Heißluftfön gewickelt und danach zugeschnitten.



Danach habe ich den ersten Ring zunächst mal nur an einer Seite der Leiter angeklebt, sozusagen als Startpunkt. Nach dem Abbinden habe ich die Ringschlaufe etwas zur Seite gezogen und nacheinander alle Klebestellen auf den Streben mit Seku betupft und sofort danach die Ringschlaufe mit der Pinzette in einem Zug um die Streben herum gezogen und ankleben lassen. Kleine Lagekorrekturen kann man ja durchaus noch vornehmen, wenn man sich etwas beeilt. Und so ging das eigentlich ganz gut und der Ring saß ziemlich genau auf der Markierung.



Und so wurden dann alle übrigen Ringe verklebt, von denen man hier jeweils die Ansatzstellen sieht,



und hier die andere Seite mit den Endpunkten. Die überstehenden Enden wurden bündig abgeschnitten und abschließend alle äußeren Klebestellen an der Leiter vorsichtig geschlichtet.



Und trotzdem ich mich beim Seku-Kleben diesmal extra vorgesehen habe, war der Korb doch wieder an einigen Stellen leicht am Kern festgeklebt. Die wenigen Verklebungen konnten aber vorsichtig mit dem Cutter gelöst werden, ohne größeren Schaden anzurichten.

Und da stehen nun beide Leiterkörbe und warten auf die Finish-Bearbeitung, die Aussparungen für den Ausstieg und zum Schluss die Lackierung.



Und zum Abschluss noch 'ne kleine Preisfrage für die Adleraugen unter Euch: Wodurch unterscheiden sich beide Leiterkörbe, was meint Ihr?

 ;)




Offline Olli

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #338 am: 24. Mai 2012, 09:50:30 »
Und zum Abschluss noch 'ne kleine Preisfrage für die Adleraugen unter Euch: Wodurch unterscheiden sich beide Leiterkörbe, was meint Ihr?

Ich versuch's mal... der rechte Leiterkorb ist ein kleines Stück, vllt 1 oder 2 mm kürzer als der linke? Der Abstand zwischen der obersten Leiterstrebe und der oberen Kante ist beim linken Korb zumindest etwas größer...
Einmal mitfliegen - was gäb' es Schöneres? Nichts!

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #339 am: 24. Mai 2012, 15:51:10 »
Hallo Olli,

die Unterschiede, die Du richtig erkannt hast, gibt es tatsächlich, soweit sind Deine Adleraugen durchaus okay.  ::) Der rechte Leiterkorb ist 0,7 mm kürzer als der linke Korb, und das mit dem Abstand stimmt auch. Soweit so gut, aber das ist gar nicht der Unterschied, auf den ich hinaus will, der ist nämlich viel elementarer.

Ich gebe ja gern zu, dass es auch nicht ganz einfach ist, diesen Unterschied zu erkennen, den ich auch lange Zeit gar nicht bemerkt habe, weshalb ich das Rätsel lösen will:

Der rechte (neue) Leiterkorb hat 2 Längsstreben mehr als der erste Korb links, nämlich 7, kaum zu glauben, stimmts? Aber wahr, schaut das letzte Bild nochmal genau an   

Beim Betrachten der Körbe kommt es immer auf den Blickwinkel an, und da gibt es allzu oft den Fall, dass sich Streben durch die Korbrundung mitunter total überdecken und/oder dass man eine Strebe genau von der schmalen Seite sieht, wo sie einem dann fast nur noch als Strich erscheint und deshalb beim Zählen übersehen wird.  ::)  Aber ich habe ja mittlerweile zig socher Fotos (möglichst HiRes) angeschaut und die Details am Bildschirm immer wieder ausgemessen, und erst dadurch bekommt man dann so langsam einen geübten Blick dafür bei genauem Hinschauen.

Günstig dafür sind deshalb Aufnahmen von der Seite, weniger günstig Aufnahmen direkt von vorn, weil da die seitlichen Streben fast nicht zu erkennen sind.   Auf die Unterschiede der Körbe bei den MLP's 2 und 3 im Vergleich zum MLP-1 will ich jetzt gar nicht eingehen, wen's interessiert, der kann nachfragen, der Unterschied ist auch nur geringfügig, aber trotzdem markant.   ;)

Anfangs habe ich auch immer nur 5 bzw. 6 Streben gezählt. Deshalb hier nochmals eine Vergrößerung eines bekanntes Fotos, auf dem man die 7 Streben trotz der Unschärfe geradeso noch einzeln erkennen kann, zugegeben mit etwas gutem Willen, bzw. wenn man es dann weiß, ist es kein Problem. Deshalb mal ringsherum zum Mitzählen von 1 bis 7, wobei man auf die Schatten und Hinterschneidungen achten sollte:  ???


Quelle: NASA

Und da wird die Schwierigkeit für das Auge beim Erkennen der einzelnen Streben deutlich, hoffe ich doch zumindest, denn die mittlere 4. und die 5. Strebe sind selbst vom geübten Auge nur noch als dünne Striche zu erkennen. Aber das ist jetzt für manche fast schon so wie Erbsenzählerei, oder?   :-

Drauf gekommen bin ich durch das Nachmessen der Abstände zwischen den Streben, die umgerechnet auf 1:160 nur noch ca. 1,4 mm betragen sollten, was mir anfangs beim Bau des ersten Korbes als fast nicht darstellbar erschienen war. Deshalb hatte ich beim ersten Versuch, von der mittleren Strebe ausgehend, nur 5 Streben gleichmäßig am Umfang verteilt. Daraus resultieren dann beim ersten Korb Strebenabstände von immerhin ca. 2 mm.

Deshalb habe ich mich entschlossen, beim zweiten Korb mit Übung und etwas geschickterer Technik 7 Streben am Umfang zu verteilen, was durchaus noch machbar ist, wie man ja sehen kann.

Klar, der Unterschied fällt ja ohnehin fast nicht auf, wenn man es nicht weiß. Und deshalb werde ich den Korb auch noch an anderer Stelle des Pads verwenden.   ;)

Und bei der Gelegenheit zum Abschluss noch ein kleiner Nachtrag der Vollständigkeit halber. An der linken Access Platform kam noch eine Querstrebe zwischen den beiden äußeren schrägen Stützstreben hinzu, die bisher noch gefehlt hat. Und in dieser Aussparung an der Ecke der Plattform, die übrigens in David Maiers Kit auch fehlt, sitzt dann einer dieser Leiterkörbe.



Soweit mal für heute.

 ;)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #340 am: 01. Juni 2012, 22:25:38 »
Der heutige Post ist mehr 'ne Vorbetrachtung als handfestes Bauen, was aber durchaus auch hilfreich sein kann. Dazu habe ich mir nun die LH2-Pipe Supports für die Side 4 aus dem Paper Kit rausgesucht, die ähnlich aussehen wie die LOX-Supports auf der Side 2, wobei es jedoch einige Unterschiede gibt:



Zum einen sind es auf dieser Seite sogar 10 Supports, allerdings nur mit zwei Öffnungen für die beiden LH2-Leitungen, und zum anderen haben sie unterschiedliche Bauhöhen, was die Arbeit natürlich schon etwas erschwert. Wenn man genau hinschaut, kann man erkennen, dass die Abstände der Leitungen in den Supports von links nach rechts, also von der Side 1 zur Side 3 hin, größer werden und damit die Supporthöhen von LH 4 A bis LH 4 J stufenweise ansteigen. Am besten kann man das an der zunehmenden Stärke der kleinen mittleren Stege zwischen den Leitungen erkennen, die im Kit seltsamerweise wiederum nicht durchgehend, sondern nur als Stummel dargestellt sind.  >:(

Die ersten vier Supports LH 4 A-D sind gleich hoch, danach steigt die Höhe bis zum letzten Support LH 4 J stufenweise insgesamt um 4 mm an.

Während die LOX-Pipes auf der Side 2 nahezu parallel zueinander verlaufen, laufen die LH2-Pipes dadurch nach hinten zunehmend auseinander (warum auch immer), was man auf diesem Foto deutlich sehen kann.


Quelle: NASA

Vom konstruktiven Aufbau her ähneln die Side 4-Supports denen auf der Side 2, weshalb für die Support-Rahmen wieder I-Profile 1,5x1,2 mm verwendet werden.

Und da wir gerade bei Pipe Supports sind, da gibt es auch noch spezielle Supports an den MLP-Ecken, die alle verschieden aussehen, aber einem zunächst kaum auffallen. Diese Supports dienen zur Stabilisierung der Leitungsbögen an den Ecken der Side 1 sowie der Anschlussstellen zu den Pad-Zuleitungen an den Ecken der Side 3 und sollen einen absolut festen Halt geben. Hier mal ein paar Fotos davon:

Hier an der Ecke der Side 1/Side 2,


Quelle: Jay Patterson (NASASpaceFlight.com)

an der Ecke der Side 2/Side 3,


Quelle: NASA

an der Ecke der Side 3/Side 4,


Quelle: NASA

sowie an der Ecke der Side 4/Side 1.


Quelle: NASA

Im Paper Kit sieht man, wie klein diese vier Eck-Supports sind, sodass es vermutlich kaum auffallen würde, wenn man sie weglassen würde.



Und hier die zugehörigen Montageskizzen:



Ich bin noch am Überlegen, ob bzw. wie ich diese Eck-Supports am besten aus Sheet hinkriege.  :-

 ;)

 
« Letzte Änderung: 02. Juni 2012, 10:15:09 von gino847 »

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #341 am: 04. Juni 2012, 00:26:41 »
Aber ehe es mit den Pipe Supports weiter geht, wurde erst noch der zweite Leiterkorb für die andere Ecke der Side 1 in Angriff genommen, hier mal ein Bild von der Vorbereitung der Längsstreben-Jalousie, die dann um den Kern gelegt wird.



In diesem mit Tapestreifen fixierten Zustand können bei Bedarf die Abstände zwischen den Längsstreben mit der Pinzette noch etwas ausgeglichen werden.



Die Ringe sind bereits schon gewickelt, wie man sieht, werden nun noch vereinzelt und in bewährter Weise in den Zwischenräumen um die Längsstreben geklebt.



Und damit wären die beiden Leiterkörbe auch geschafft und können in die Lackiererei gehen.  ::)

Nun habe ich schon mal die LOX-Pipes für die Eckenführung an der Side 1/Side 2 probeweise gebogen, nachdem ich sie vorher mit dem Heißluftfön etwas gefügig gemacht habe und mal eine erste provisorische Anprobe vorgenommen, wobei die richtigen Pipe Supports auf dem linken Pallet der Access Platform aber noch fehlen.



Und zum Schluss noch ein kleiner Nachtrag zu den Expansion Joints in den LOX-Pipes. Da habe ich mir nunmehr für die graue Vent Line Bleidraht mit dem passenden Durchmesser von 0,4 mm besorgt und damit mal eine Probewicklung gemacht. Und das geht mit dem Bleidraht wie geschmiert, der ist butterweich, wodurch sich sogar die Windungsschräge ausgleichen lässt.  8)



Und da ich die Rohrleitungen wegen der Expansion Joints wohl oder übel ohnehin in Segmente unterteilen muss,  :(  habe ich noch Flansch-Scheiben (Ø 3 mm) aus 0,5 mm Sheet mit einem Locheisen gestanzt, die rechts und links daneben kommen. Das ist insgesamt zwar etwas aufwendig, lässt sich aber wegen der Pipe Supports leider nicht vermeiden. Die Pipes einfach nur so durch die Supports schieben, wäre ja auch zu einfach.   ;D



Und die Expansion Joints in der weißen Transfer Line könnte man sich als Paket aus drei solchen Scheiben mit kleineren Distanzscheiben vorstellen.



Vielleicht sollte ich aber für diese Scheiben doch etwas dünneres Sheet (0,3-0,4 mm) nehmen.   :-

Schau'n mer mal ...

 ;)




Offline ZiLi

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #342 am: 04. Juni 2012, 00:36:33 »
Na Bravo, aber übertreib's mal nicht - das sieht ja bald so originalgetreu aus, dass man sich irgendwann beim fertigen Modell wünschen wird, dass noch der LOX an den richtigen Stellen abdampft... :)

-ZiLi-

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #343 am: 04. Juni 2012, 16:44:20 »
Danke für die Blumen Heinrich, werde mir weiterhin Mühe geben.  ;)

Von wegen nicht übertreiben, wie war das doch gleich mit den Schweißnähten unter der Schaumstoffisolierung am ET?

Gerade Deine Tipps stacheln einen doch immer wieder an, auch das Unmögliche zu probieren ...  ;D

 ;)

Offline ZiLi

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #344 am: 04. Juni 2012, 16:58:24 »
<grins> Ja klar - ich weise halt auch ab und an auf Details hin - aber wo sie in den Bereich des unsichtbaren Details rücken, kann man sie auch vergessen. Wie schon mehrfach erwähnt: Ich lege mich üblicherweise auf einen Detaillierungsgrad fest, bevor ich überhaupt anfange, und weiche nur an manchen Stellen davon ab, wo entweder keiner hinschaut (meist Flächen, wo oft weniger Details nötig sind), oder Kantenobjekte (wo manche Beobachter dazu tendieren, besonders genau hinzusehen). Und ich denke, dass die Tank-Schweissnähte im 1:144 Modell weniger als die Dicke eines Blattes Schreibmaschinenpapier (0,1mm) rausschauen WÜRDEN, und somit glatt verzichtbar wären. Somit macht man diese sowieso nur, wenn sich grad ein einfacher Weg anbietet, diese zu machen. Eine Idee dazu hätte ich sogar - ich hab da noch so Rollen von früher rumliegen, womit man beim Platinendesign Leiterbahnen geklebt hat...

-ZiLi-

Offline marten

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #345 am: 04. Juni 2012, 17:02:55 »
"Alle sagten: Das geht doch nicht! Da kam einer, der wusste das nicht und machte es einfach."
 ;D

Nur weiter so, Manfred, halte uns schön auf dem laufenden :)
Ich finde deine Berichte jedes mal extrem interessant, vielen Dank für deine Mühe!
"Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit" - Neil Armstrong

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #346 am: 05. Juni 2012, 11:47:48 »
Hallo marten,

der Spruch ist gut, danke für das Kompliment, will mir auch weiterhin Mühe geben, auch wenn es dadurch nicht ganz so schnell voran geht wie bei anderen.

Schön, wenn Du dabei bleibst.  ::)

 ;)


Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #347 am: 09. Juni 2012, 20:16:43 »
So, aber jetzt geht es wirklich mit den Pipe Supports auf der Seite 4 weiter. Da die LH2-Pipes auf dieser Seite mit 2,5 bzw. 2,0 mm größere Durchmesser als die LOX-Pipes auf der Side 2 haben, sind demzufolge auch die Pipe Supports etwas größer und stabiler als die auf der Side 2. Die Unterschiede hatte ich ja schon in einem früheren Post (01.06.12) näher beschrieben.

Eine Besonderheit der Side 4-Pipe Supports besteht darin, dass die graue LH2-Vent Line auf Rollenlagern geführt wird, während die weiße Transfer Line in normalen Lagerschalen mit Teflon Pads gelagert ist. Die unterschiedlichen Lager und die robustere Ausführung der Pipe Supports insbesondere zum Ende der Side 4 hin, kann man auf diesem Foto sehr schön erkennen.


Quelle: NASA

Die Größenunterschiede zwischen den Supports auf der Side 4 (von links nach rechts ansteigend) und denen auf der Side 2 (gleiche Größe) werden in nächsten Bild anhand der Back up-Vorlagen des Paper Kits nochmals deutlich sichtbar.



Auf dem nächsten Bild sieht man einige der verwendeten Profile sowie meine Montage-Schablone. Für den Rahmen wurde I-Profil 1,5x1,2 mm verwendet, und für die Querstreben Evergreen-Strips 1,5x0,25 mm bzw. 0,75x0,25 mm.



Und da die Pipe Supports so winzig sind und man ihnen gar nicht ansieht, wieviel Aufwand dennoch in ihnen steckt, soll ihre Montage mal etwas ausführlicher in den folgenden Bildern veranschaulicht werden:

Zuerst werden mal die beiden vertikalen Rahmenteile auf der mit Tesa-Film (Klebeseite nach oben) bedeckten Schablone positioniert.



Als günstig bei der Verklebung erweist sich die Verwendung eines Distanzstreifens, damit der Abstand zwischen den Rahmenteilen und damit die Supportbreite immer gleich ist.



Danach werden die beiden oberen schmalen Querstreben (0,75x0,25 mm) verklebt, die zur besseren Handhabbarkeit bei der Seku-Verklebung etwas länger bemessen wurden und deshalb leicht überstehen. Vor der Verklebung der unteren breiteren Querstrebe muss aber erst noch das schräge Rahmenstück verklebt werden, da dessen Ansatzstelle von der breiteren Querstrebe überdeckt wird.



Dazu wird der Distanzstreifen entnommen und der Support von der Schablone entfernt. Nun kann als nächstes das schräge Rahmenstück vorbereitet, zugeschnitten und anschließend verklebt werden.



Und jetzt kann auch die untere breitere Strebe verklebt werden.



Und dann werden in analoger Weise die Querstreben auf der anderen Seite des Supports verklebt.



Zum Abschluss kommen noch die Auflager für die Pipes an die Reihe. Dabei habe ich das untere Rollenlager durch ein U-Profil 1,7x0,9 mm angedeutet, für das obere Auflager wurde ein Evergreen-Strip 1,5x0,35 mm verwendet. Zum Größenvergleich sieht man oben den letzten noch fehleden Support von der Side 2.



Es sind zwar nur kleine Teile, aber auch die wollen erst einmal zusammen gefriemelt sein, und das hält einen ganz schön auf.  ::)

Soweit mal für heute, der Anfang mit den Supports auf der Side 4 ist jedenfalls mal gemacht.
Und jetzt geht's zum Fußball, damit wir unseren Jungs so richtig die Daumen drücken können. 

 ;)

« Letzte Änderung: 10. Juni 2012, 19:14:50 von gino847 »

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #348 am: 11. Juni 2012, 20:49:27 »
Na ja, berauschend war es ja nicht, was unsere Jungs gezeigt haben, aber gewonnen ist gewonnen.  ;D  Am Mittwoch wird es dann so richtig zur Sache gehen gegen die Oranjes, weil die schon mit dem Rücken zur Wand stehen.

Also, schaun mer mal ...  :o

Ja und trotz der EM bleibt auch noch etwas Zeit für kleinere Arbeiten, und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn die ersten vier Pipe Supports auf der Side 4 sind ja nicht länger als 15 mm.



Und die beiden LH2-Pipes passen auch durch die Öffnungen mit den Auflagern, also alles paletti.



Und wie schon beschrieben, wird der nächste Support dann schon etwas länger als die ersten vier.  ::)

Offline Blondi

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #349 am: 12. Juni 2012, 08:16:49 »
Bei diesen Filigranen Elementen, wär da nicht ein Laserplotter (Lasercutter) wie z.B. von c't im Rahmen der Aktion "mach flott den Schrott" im aktuellen Heft 12/2012 gezeigt eine Möglichkeit um z.B. die Pipe Supports auszuschneiden?

lg
Werner

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