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Autor Thema: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6  (Gelesen 731205 mal)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3200 am: 25. April 2019, 00:18:39 »
Hallo zusammen,
noch unter dem Eindruck der vielen bunten Ostereier habe ich nun selber zum Pinsel gegriffen und mit dem Mischen der ersten ET-Farben begonnen. 8)

Angefangen habe ich mit der spritzfähig verdünnten Vallejo Model Air 71.033 (Ocker), die ich mithilfe der Vallejo Model Air 71.034 (Sandbraun) etwas abdunkeln wollte.



Dazu habe ich 4 Tropfen von der MA 71.033 in einen Kronenkorken gefüllt und neben meinem Test-Tropfen auf das Bild gelegt, wobei dieser Farbton dem hellen ET-Ton im unteren Bereich schon recht nahe kommt.



Dann habe ich einen Tropfen von der MA 71.034 dazu gegeben und mit dem Pinsel durchmischt, was etwa einem Farbton zwischen MA 71.033-B-30 und B-40 entspricht,



dessen Probeanstrich ich dann mal an den unteren ET-Bereich angelegt habe,



sowie vorn an der Nose Cone den der reinen Farbe MA 71.033.



Und mit dieser Mischung lassen sich schon einige der Farbtöne recht gut abbilden, wie ich finde.



Und so werde ich nun auch die beiden anderen Farben MA 71.076 (Hautfarbe) und MA 71.077 (Holz) mal testen.

Offline McPhönix

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3201 am: 25. April 2019, 00:21:40 »
Verrückt und bewundernswert
Ich habe keine Angst vor Aliens. Solange sie über uns lachen wegen dem kleinkarierten Raketengefummel auf der Erde, tun sie uns nix.

Offline Mim

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3202 am: 25. April 2019, 00:42:42 »
Dein oberstes Kronkorkenfarbklecksbild sieht aus wie ein Spiegelei.  ;D

Ich finde es bemerkenswert, wie genau man die Farben abmischen kann! Das kommt wirklich ans Original heran.

LG, Mim

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3203 am: 25. April 2019, 01:05:57 »
Verrückt und bewundernswert

Danke Arno für Dein treffendes Kompliment, ei, ei, ei ...

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3204 am: 25. April 2019, 01:11:30 »
Dein oberstes Kronkorkenfarbklecksbild sieht aus wie ein Spiegelei.  ;D

Ich finde es bemerkenswert, wie genau man die Farben abmischen kann! Das kommt wirklich ans Original heran.

LG, Mim

Auch Dir vielen Dank, Moni.
Tja, ich war auch angenehm überrascht von dem Ergebnis.
Das Spiegelei in der Kronkorkenpfanne ist der Brüller!

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3205 am: 27. April 2019, 00:44:30 »
Hallo allerseits,

und so ging die Mischerei weiter. 8)

Wie zuletzt bereits angekündigt, habe ich zunächst versucht, den helleren Farbton zu mischen, und zwar aus den beiden Farben MA 71.076 (Hautfarbe) und MA 71.077 (Holz),



wobei ich jeweils einen Tropfen jeder Farbe in den Kronkorken getropft habe, die hier schon ineinander verlaufen.  ???



Und so sieht der Mix aus beiden Farben aus.



Und wie man auf dem Referenzfoto sehen kann, ist der Farbton der Mischung (1:1) auf Anhieb nahezu perfekt getroffen.



Einmal dabei, habe ich auch gleich noch den dunkleren Farbton des IT zu mischen probiert, für den nun noch die Farbe MA 71.034 (Sandbraun) ins Spiel kommt, die ich mit der MA 71.077 (Holz) in mehreren Tests mit unterschiedlichen Anteilen MA 71.077:MA 71.034 gemischt habe, wobei ich mich langsam vorgetastet habe, von  1:1, über 2:1 und 3:1, bis zu 4:1???



Hier ist der Vergleich im Mischungsverhältnis 3:1 zu sehen, der schon relativ gut zum IT-Farbton passt, wobei 2:1 ähnlich aussieht.



Und hier sind noch einmal alle bisherigen Farbtöne zu sehen.



Nach dem Vergleich der Mix-Farbtöne auf Papier steht jetzt noch der Vergleich auf der weißen Grundierung über der Mehl-Textur aus, der erst den endgültigen Aufschluss darüber geben wird, wie gut die Farbtöne tatsächlich zum Referenzfoto passen, worauf ich schon sehr gespannt bin.
« Letzte Änderung: 29. April 2019, 00:15:11 von gino847 »

Offline Mim

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3206 am: 27. April 2019, 15:38:40 »
Hallo Manfred,
das klingt in die Richtung, daß du eine Art Mockup-Probe-Lackierung machst...?

Ich könnte mir vorstellen, daß die bemehlte Unterlage mit den Farben chemisch reagiert und die nach dem Trocknen gar nicht mehr so aussehen wie jetzt.

Wird sich das Mehl mit den Jahren verändern? z. B. bei wechselnder Luftfeuchtigkeit oder Helligkeit je nach Ausstellungssituation des Modells?

Lieber Gruß, Moni

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3207 am: 27. April 2019, 23:05:52 »
Danke Moni für deine gut gemeinten Hinweise.

Wie ich seinerzeit in Antwort #3173 beschrieben habe, wird die Mehlschicht durch die weiße Vallejo-Grundierung endgültig fixiert und quasi versiegelt,


Quelle: modellbaukompass.de



und darauf kommen ja dann später noch ca. ein bis zwei Vallejo-Lackschichten mit der Airbrush, sodass darunter nichts mehr passieren sollte.

Und was die Langzeitstabilität der Lackierung des bemehlten ET anbelangt, könnte sicherlich der Jörg (inselaner) mehr dazu sagen, zumal er seinen Airfix-ET bereits vor ca. sechs Jahren (Antwort #267) bemehlt, grundiert und lackiert hat. Aber soviel ich weiß, hat sich daran bisher nichts verändert.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3208 am: 04. Mai 2019, 18:29:50 »
Hallo allerseits,

hier sind nun die ersten Bilder der Mix-Farbtöne auf den beiden bemehlten und teilweise zweimal grundierten Dummys mit den fünf verschiedenen Streifen-Mustern, vgl. Antwort #3161, wobei ich die Farben nicht per Airbrush, sondern mit dem Pinsel aufgetragen habe.

Im Vordergrund der folgenden Farbton-Vergleiche steht das von mir favorisierte Muster 2, bestehend aus einzelnen Windungen aus 0,75 mm Tape (Abstand 0,5 mm), als fortlaufende Spirale (Barber pole) geklebt.



Die drei Mix-Farbtöne im folgenden Bild entsprechen dabei den zuletzt bevorzugten MA-Mischungen,

Mix-1 - MA 71.076 (Hautfarbe) : MA 71.077 (Holz) - 1:1

Mix-2 - MA 71.033 (Ocker) : MA 71.034 (Sandbraun) - 4:1

Mix-3 - MA 71.077 (Holz) : MA 71.034 (Sandbraun) - 3:1



hier nochmals aus schräger Position.  ???



Und dies ist der Vergleich auf dem kurzen Dummy, wobei dieser sowohl einfach als auch doppelt bemehlt war, vgl. Antwort #3171, 8)



was hier an der Grenze zwischen beiden Bereichen nochmals deutlicher zu sehen ist.



Und dies ist der Mix-1 auf dem einmal bemehlten Bereich.
 


Dies hier sind die Mix-Farbtöne auf den beiden Dummys in vertikaler Anordnung, zunächst auf dem großen Dummy,





und hier auf dem kleinen Dummy, wobei mir die einfache Bemehlung fast ausreichend zu sein scheint.







Und schließlich noch der Vergleich der drei Mix-Farbtöne mit dem Referenzfoto, wobei der Mix-1 noch am besten zu den helleren Bereichen der Closeouts passt.



Dagegen fehlt m.E. beim Mix-2 für den LH2-Tank,



und noch stärker beim Mix-3 für den Intertank ein gewisser Orange-Anteil.



Diese beiden Farbtöne kamen auf dem Papier doch wesentlich besser raus,  ???



weshalb ich deren Mischung evtl. durch Zugabe von etwas mehr Orange noch etwas modifizieren muss.
« Letzte Änderung: 05. Mai 2019, 00:47:45 von gino847 »

Offline -eumel-

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3209 am: 06. Mai 2019, 02:30:50 »
Das wird gut!  :)
Einmal bemehlt reicht.
Noch etwas mehr Orange und es ist perfekt.
Nächster Berliner Stammtisch am Freitag, dem 31. Mai 2019 ab 19:30 Uhr in Dachau

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3210 am: 06. Mai 2019, 12:52:14 »
Danke Jörg für deinen Eindruck, der durchaus hilfreich für mich ist.

Inzwischen bin ich auch der Meinung, dass eine Bemehlung reichen sollte, damit die SOFI-Textur noch im Rahmen bleibt bzw. zum Maßstab passt und nicht zu übertrieben wirkt.

Aber irgendwie sieht mir die Mehlstruktur noch einen Tick zu grobkörnig aus, sodass ich daran vielleicht noch etwas drehen muss, fragt sich halt nur wie?

Vermutlich lässt ich dieser Effekt durch mehrmaliges Airbrushen noch abmildern, was nötig sein wird, zumal der Pinselauftrag doch dicker ist.

Mal sehen, ob sich der Ober-Bemehler Jörg (inselaner) noch dazu äußern kann, was nicht schlecht wäre ...

Offline Hugo

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3211 am: 06. Mai 2019, 20:27:34 »
Vielleicht hilft es, das Mehl nicht von oben herauf rieseln zu lassen, sondern fein verstäubt drauf zu pusten? (Es wird sicher nicht positiv für Mehlverteilung im Raum sein, denk an die Gefahr einer Mehlstaubexplosion.)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3212 am: 06. Mai 2019, 22:11:28 »
Hallo Hugo,

tja, aber eine gewisse Dicke sollte die Mehlschicht schon haben, ansonsten sieht man die SOFI-Pattern-Streifen ja noch deutlicher, was mir ohnehin noch nicht so recht gefällt, ::) zumal die Oberfläche eigentlich ein derart wellenförmiges Profil aufweisen sollte.




Offline -eumel-

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3213 am: 06. Mai 2019, 23:05:29 »
Vielleicht ergibt sich das, wenn Du die Farbe mehrmals aufträgst?
Nächster Berliner Stammtisch am Freitag, dem 31. Mai 2019 ab 19:30 Uhr in Dachau

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3214 am: 07. Mai 2019, 00:02:07 »
Genau das hoffe ich ja insgeheim auch, schau'n mer mal ...

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3215 am: 15. Mai 2019, 22:01:15 »
Hallo allerseits,
Freunde, es geht weiter, und deshalb

Da ich ja immer noch auf das Feedback von Jörg (inselaner) zur bisherigen Mehlstruktur warte, habe ich mir den ET vorgenommen, auf dem ja noch diverse Leitungen zu entfernen sind, bevor es dann mit der endgültigen Bemehlung ernst werden kann.  ???

Aber zunächst habe ich noch einige Stellen an den Klebenähten der beiden Tankteile spachteln müssen, wozu ich den weißen Schnell-Spachtel von Simprop verwendet habe, der sich recht gut verarbeiten lässt und nach ca. 30 Minuten sowohl trocken als auch nass schleifbar ist.

Während ich nach dem Trocknen des Spachtels zunächst grobe und feinere Schleif-Sticks verwendet habe, erfolgte die Feinbearbeitung danach nass mit Tamiya-Schleifschwamm (2000), der dafür hervorragend geeignet ist.



Anschließend habe ich mit der Entfernung der Press. Line und des Cable Trays auf dem LO2-Tank begonnen, die ich Stück für Stück mit dem Beitel-Cutter entfernt habe, was ziemlich mühsam war.





Danach kamen die Leitungen und die Kabelrinne auf dem LH2-Tank unter's Beitel-Messer, wobei ich zunächst immer die Kabelrinne stückweise gekappt habe und anschließend die beiden Leitungen.





Während sich verbliebene Reste leicht mit senkrecht stehender Beitelklinge abschaben lassen,  8)



erfolge der Feinschliff dann wieder nass mit dem Schleifschwamm, wonach von Überresten nichts mehr zu sehen ist.



Die vier Supports für die LO2-Feedline konnte ich an Ort und Stelle belassen, da sie genau an der richtigen Stelle sitzen. Es fehlt lediglich der vordere Support unmittelbar hinter dem Intertank, ::) den ich halt scratchen werde.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3216 am: 16. Mai 2019, 18:45:21 »
Hallo allerseits,

damit wäre eigentlich alles soweit vorbereitet, dass ich mit der Verklebung der fortlaufende Spirale (Barber pole) aus dem 0,75 mm breiten Tape-Streifen beginnen könnte, mit dem ich die SOFI-Pattern andeuten wollte, woran sich dann noch die Bemehlung sowie die Grundierung und Lackierung anschließen. 8)

Aber da ich ja speziell mit der Qualität der Bemehlung noch nicht restlos zufrieden bin, wollte ich vorher doch noch ein paar Sachen ausprobieren. Deshalb werde ich noch einen weiteren Bemehlungs-Versuch durchführen, wofür ich mir zunächst im Supermarkt nochmal die dortigen Mehlsorten angeschaut habe.

Und als ich so vor dem Regal mit den vielen Mehltüten stand und die Qual der Wahl hatte, stand neben mir eine ältere Frau, die mir irgendwie kompetent in Sachen Backen aussah. Und sie habe ich dann kurz angesprochen und gefragt, ob sie wüsste, welches Mehl besonders fein wäre.
Und ihr Tipp war Reismehl oder Speisestärke, wonach ich dann gesucht habe. Da ich aber vor lauter Tüten kein Reismehl gesehen sondern lediglich die Speisestärke gefunden habe, hat mir eine Mitarbeiterin dann auch noch das Reismehl zeigen können.

Daheim habe ich dann gleich mal den Vergleich zu meinem bisher verwendeten Back- und Kochmehl von Heimatsmühle (Type 405) angestellt,



dessen Probe hier rechts im nächsten Bild zu sehen ist und von der Schüttung her der Speisestärke ähnelt, wobei beide Sorten etwas klumpen.  ::) Dagegen scheint das Reismehl tatsächlich feiner zu sein und schön zu rieseln, anstatt zu klumpen, was mich nun auf ein besseres Ergebnis bei der Bemehlung hoffen lässt.



Dann war da ja noch die offene Frage, ob ich die Ice Ramps für die beiden Press. Lines vor oder nach der Bemehlung aufkleben sollte, wobei ich inzwischen zur ersten Variante tendiere.  8)

Dafür ist es aber dann erforderlich, die aufgeklebten Ramps vor der Bemehlung zu maskieren, weshalb ich mal das Maskol von Humbrol ausprobiert habe, wobei ich zunächst erstaunt und frustriert war, dass das Zeug in dem Gläschen fast vollständig eingeklumpt war, weil es vermutlich doch schon zu alt war. 

Hier sieht man ein paar Tropfen der Restflüssigkeit auf einer PVC-Platte sowie auf einem darauf geklebten kleinen Stückchen Evergreen-Profil.



Nach dem Trocknen kann man dann die gummiartige Haut leicht abziehen.



Anschließend ging es an die Vorbereitung des neuen Bemehlungs-Tests, für den ich mir den nunmehr nicht mehr benötigten Airfix-Intertank ausgesucht habe, auf dem ich den 0,75 mm breiten Tape-Streifen als fortlaufende Spirale (Barber pole) aufgeklebt habe.



Dabei habe ich diesmal auf den 0,5 mm breiten Abstandshalter-Streifen verzichtet und den Streifen per Augenmaß verklebt und dabei jede Windung schrittweise sofort immer etwas stärker angedrückt, wobei ich den Abstand sogar noch etwas verringert habe.



Dadurch bin ich noch näher an den gemäß meiner Ringezählung geschätzten Valley-to-Valley-Abstand von ca. 1,3 mm herangekommen.

Für diese komplette Verklebung des IT habe ich ca. 1 h gebraucht, was für meine immer noch scharfen Adleraugen sicherlich purer Stress war, wobei ich selber darüber staune, wie gleichmäßig ich das hinbekommen habe.



Hier sind nochmals zwei Aufnahmen bei Tageslicht.





Als Nächstes kommen dann die 'maskolierten' Ice Ramps dran.

Offline -eumel-

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3217 am: 17. Mai 2019, 01:11:00 »
Dein Augenmaß und vor allem die Fingerfertigkeit sind verblüffend gut!  :)
Nächster Berliner Stammtisch am Freitag, dem 31. Mai 2019 ab 19:30 Uhr in Dachau

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3218 am: 17. Mai 2019, 01:20:57 »
Danke Jörg,
hoffentlich bleibt das auch weiterhin so ...

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3219 am: 17. Mai 2019, 15:41:59 »
Hallo allerseits,

und damit nun zu den angekündigten Ice Ramps aus dem Newware-Enhancement Kit (NW131), die ich vor der Bemehlung aufkleben wollte und zu ihrem Schutz maskieren musste, wozu ich Maskol verwendet habe. 8)

Dies sind zwei der Ramps (R23), wovon 14 auf dem LH2 Tank sitzen. Die linke Ramp habe ich mit Pattex-Seku direkt auf die Tapes geklebt, die rechte dagegen direkt auf den freigelegten Tank, um zu sehen, wie weit die Ramps bzw. deren Öffnungen für die beiden GH2/GO2 Press. Lines von der Mehlbeschichtung überdeckt werden.  ???



Hier sind die beiden 2'' Press. Lines aus Neusilber (Ø 0,35 mm) eingefädelt.



Anschließend wurden die Ramps mit Maskol maskiert, wobei ich hoffe, dass sich die Masken nach der Bemehlung noch gut entfernen lassen.



Und damit steht nun der Bemehlung mit dem Reismehl nichts mehr im Wege, auf deren Ergebnis ich schon gespannt bin.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3220 am: 17. Mai 2019, 19:31:43 »
Hallo Freunde,

da ich die Bemehlung mit dem Reismehl gleich noch durchgezogen habe, will ich auch noch die Bilder dazu liefern.  8) 

Hier hängt der Intertank-Dummy bereits in meiner bewährten Mehlkammer, 



und wartet auf den UHU-Klebespray-Nebel,



der ihn hier bereits nach einigen Umdrehungen von allen Seiten eingehüllt hat.



Und danach erfolgte die großzügige Bemehlung mit dem Reismehl per Sieb,



wobei das Mehl wieder zwischendurch mehrmals mit dem Finger angedrückt wurde, was diesmal alles schon viel lockerer von der Hand ging.



Zum Schluss wurde das lose Mehl durch Klopfen an der rotierenden Stange entfernt,



sodass nun alles erst mal schön durchtrocknen kann, ehe dann morgen das überschüssige Mehl abgepinselt wird.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3221 am: Heute um 00:37:41 »
Hallo allerseits,

nun kann ich auch die Bilder nach dem Abpinseln des überschüssigen Mehls präsentieren, die mich doch angenehm überrascht haben,



denn nun passen auch die Proportionen der SOFI-Pattern wesentlich besser zum Durchmesser des Intertanks, was gleich ein ganz anderes und zudem auch realistischeres Bild der Textur ergibt,



zumal auch die bemehlte Oberfläche diesmal viel feiner und gleichmäßiger aussieht, was sicher auf das feinere Reismehl zurückzuführen ist.

Und wenn ich mir diese Struktur jetzt noch mit Grundierung und Lackierung vorstelle, dann dürfte das vermutlich ein durchaus akzeptables Gesamtbild ergeben.



Und dann habe ich noch vorsichtig die Maskol-Häubchen von den Ramps abgezogen,





wobei ich feststellen musste, dass die auf den Tape-Streifen verklebte Ramp (links) keinen richtigen Halt hatte und sich beim Demaskieren nach und nach abgelöst hat. ::)



Demzufolge sollten die Klebestellen für die Ramps vor der Bemehlung freigelegt und separat entweder mit einem Tape-Stückchen oder mit Maskol abgedeckt und die Ramps erst nach der Bemehlung verklebt werden.
Mit diesen positiven Eindrücken kann ich nun auch mit ruhigem Gewissen ins Bett gehen.

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