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Autor Thema: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6  (Gelesen 782403 mal)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3325 am: 07. November 2019, 01:20:37 »
Sorry Moni! 8)

Hallo zusammen,

na ja, das Spiel war ja eher was zum Abgewöhnen, Forget it!!! ::)

Also, dann will ich mal Farbe bekennen und Euch nicht länger auf die Folter spannen, obwohl die meisten wohl schon schlafen werden.

Meine bisherige große Skepsis bezüglich des Einfädelns des Ringes auf die GO2 Press. Line beruhte ja auf meiner bisherigen, d.h. realen Einbau-Perspektive. Aber dann kam ich auf die Idee, die Perspektive einfach umzukehren und das Attachment auf den Kopf zu stellen.

Damit liegt dann die Umbilical Plate unten, und der Ring würde schon mal nicht sofort runterfallen können, wenn man es vorsichtig genug anstellt, ihn über der Öffnung zu platzieren.

Und genauso bin ich vorgegangen. Zuerst habe ich die beiden unteren Ringe vor und hinter dem Bogen aufgefädelt, und danach die Leitung nunmehr von oben durch die Bracket-Halterung eingeführt.



Dann habe ich den oberen Ring auf eine sehr dünne Insektennadel (Ø 0,25 mm) aufgefädelt und diese neben der Bracket in die Öffnung der Platte eingeführt.



Anschließend habe ich den Ring vorsichtig mit der Cutter-Spitze bis auf die Platte geschoben und die Nadel ganz langsam herausgezogen, wodurch der Ring direkt auf der Öffnung zu liegen kam. ???



Und dann habe ich die Luft angehalten und die leicht angespitzte Leitung vorsichtig mit der Pinzette durch den Ring in die Öffnung eingeführt, bis die Spitze unter der Platte zum Vorschein kam, womit der Stunt tatsächlich geglückt war.



Und so sieht dann das aufgesetzte Attachment auf dem ET von beiden Seiten aus.





Nun kann die Leitung noch etwas ausgerichtet und in dieser Position in der Platte und in der Bracket verklebt werden, womit sie dann endgültig fixiert wäre.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3326 am: 12. November 2019, 18:53:30 »
Hallo allerseits,

und nach dem Endstück der GO2 Press. Line nun zu dem der GH2 Press. Line, die unmittelbar daneben liegt und nach zwei Biegungen schräg nach oben in Richtung Crossbeam verläuft, wie man auf diesem Bild sehen kann.  8)


Quelle: NASA

Bei dieser Leitung will ich genauso verfahren wie bei der GO2 Press. Line und zunächst nur deren Endstück von der letzten Ice Frost Ramp (R24) bis zur TPS-Verkleidung unter dem Crossbeam biegen, da die Fortsetzung der Leitung auf dem LH2 Tank bis zum Fairing auf dem Intertank ebenfalls separat verlegt werden soll.

Im folgenden Bild habe ich für die GH2 Press. Line einen Stahlstab (Ø 0,4 mm) verwendet und in die hinteren drei Resin-Ramps aus dem Newware Kit (NW 131) eingefädelt.



Auf diesem Foto sieht man eine Original-Rampe mit den beiden Press. Lines und dem darunter verlaufenden LH2 Cable Tray.


Quelle: NASA

Schon mal als Vorausblick und der Vollständigkeit halber sind auf dem folgenden Bild die 17 auf dem LH2 Tank befindlichen Ice Frost Ramps zu sehen, wobei es sich bei den Ramps 1-14 (R23) um "Doppel"-Rampen (s. voriges Bild) handelt. 



Die Anschlussstelle dieses Leitungsstücks an der TPS-Verkleidung unter dem Crossbeam ist auf den folgenden Bildern zu sehen.


Quelle: NASA


Quelle: forum.nasaspaceflight.com (Jester)

Auf diesem Foto kann man im Zoom erkennen, dass vor dem Fitting vor der TPS-Verkleidung auch noch ein kleiner Support sitzt.  ???


Quelle: forum.nasaspaceflight.com (DDG40)
Und das ist diese Stelle hier am Modell, die sich aber bei genauer Nachbetrachtung und Messung der Lücke bis zur LO2 Feedline Bracket leider als zu gering erwiesen hat, ::) weshalb ich die TPS-Verkleidung ganz vorsichtig mit einer Rasierklinge etwas kürzen musste, um den notwendigen Platz für den kleinen Support zu schaffen.



Und dies sind die benötigten Einzelteile. Den Support habe ich vom Rest der TPS-Verkleidung abgetrennt, davor liegt der Fitting aus dem Isolierschlauch, und davor der Cu-Dummy für das Endstück der Press. Line (Ø 0,4 mm)8)



Und die Anprobe der Press. Line sieht soweit auch ganz passabel aus.



Aber damit stand ich wieder vor dem gleichen Problem des Auffädelns des winzigen Fittings in der Lücke ...

Aber mittlerweile habe ich ja etwas Übung damit, und deshalb habe ich mir diesmal wieder so einen kleinen Zahnstocher-Tape-Halter präpariert wie seinerzeit bei einer ähnlichen Aktion an den  SSWS Pipes auf der MLP,



an dessen Spitze diesmal der Fitting hängt.



Das Einfädeln war zwar wieder eine ähnlich zittrige Angelegenheit bei angehaltenem Atem wie bei der GO2 Press. Line, aber schließlich habe ich es auch hier wieder geschafft, wie man sehen kann.



Nun kann ich das gesamte Attachment wieder auf den ET aufsetzen und mir die Länge der Press. Line bis zu den unteren beiden Biegungen vor der hinteren Ice Ramp (R24) ermitteln, die anschließend gebogen werden können.
« Letzte Änderung: 13. November 2019, 09:48:59 von gino847 »

Offline Mim

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3327 am: 12. November 2019, 19:49:49 »
Bei Schnupfen ist deine Werkstatt vermutlich geschlossen, oder?
Denn einmal Niesen genügt - und die kleinen Teilchen schießen unkontrolliert durchs Universum...  ;D

LG, Mim

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3328 am: 12. November 2019, 23:47:25 »
Hi Moni,
da hast Du allerdings recht, Niesen in Anwesenheit von derartigen Winzlingen ist ein absolutes No-Go.

Aber auch ohne zu niesen hatte ich auch jetzt wieder ähnlich schlimme Horror-Erlebnisse beim Hantieren mit den winzigen Resin-Ice Frost Ramps, die mir plötzlich aus der Pinzette weggeschnipst und auf den Boden (Fliesen) gefallen sind, auf dem ich dann auf allen vieren herumgekrochen bin ... 
Nur gut, dass Tomas Kladiva in seinem Newware Kit in weiser Voraussicht auch einige Ersatzteile berücksichtigt hat, denn zwei der R24-Ramps waren tatsächlich (zunächst) im Umkreis meines Stuhles unauffindbar.
Durch Zufall habe ich eine Rampe am nächsten Tag unversehrt an der Tür liegen sehen, in ca. 3 m Entfernung!!!  Von der anderen fand ich dann nur noch den kläglichen platt gedrückten Rest, für den ich offenbar etwas zu schwer war.  :'(
Auch in der Beziehung lässt der Newware Kit (NW 131) nichts zu wünschen übrig und ist deshalb absolut empfehlenswert.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3329 am: 18. November 2019, 02:01:36 »
Hallo allerseits,

leider kann man den Verlauf der GH2 Press. Line auf den Fotos nicht so gut einsehen wie den der GO2 Press. Line, weshalb ich die Länge der Schräge bis zu den unteren beiden Biegungen nicht direkt ausmessen konnte. ::) Deshalb konnte ich nach dem Aufsetzen des Attachments auf den ET den Abstand bis zur ersten Biegung nur nach mühevoller Einfädelaktion des Dummys über die LO2 Feedline hinweg und durch die Öffnung des kleinen Supports vor der TPS-Verkleidung hindurch lediglich markieren, was eine stressige Fummelei war.

Danach habe ich versucht, die beiden Biegungen mit der Rundzange auf engstem Raum hinzubekommen, zumal ihre Abstände minimal sind, wie aus diesem Bild hervorgeht.


Quelle: georgesrockets.com (George Gassaway)

Und so sah der gebogene Kupfer-Dummy aus,



den man hier im provisorisch eingebauten Zustand sehen kann.  8)



Aber irgendwie stimmten die Form und Größe der unteren Bögen noch nicht, die etwas zu groß geraten waren,



denn wie man auf diesem Bild sehen kann, liegt die obere Biegung vor der Schräge wesentlich näher an der GO2 Press. Line???


Quelle: NASA

Nach diesem ersten Eindruck habe ich dann gleich den Stahldraht (Ø 0,4 mm) hergenommen und gebogen, der aber wesentlich härter und widerstandsfähiger ist und sich folglich auch schwieriger biegen lässt, insbesondere im unteren Bereich der doppelten Biegungen, weshalb mehrere Versuche und Anproben notwendig waren. ???



Dabei stellte sich heraus, dass man die unteren Biegungen nur halbwegs genau ausführen kann, wenn man am unteren Ende zunächst ein längeres Endstück belässt, um überhaupt biegen zu können, und dieses erst anschließend entsprechend kürzt.

Das Einfädeln der Leitung gelang nur direkt am Attachment,





wonach dieses dann auf den ET aufgesetzt werden konnte, um dann zu versuchen, das untere Ende in die hintere Ice Frost Ramp (R24) einzuführen, was aber nicht auf Anhieb gelang, weil mitunter entweder die Neigung der Schräge oder deren Länge nicht stimmte, oder aber die Abstände der unteren beiden Biegungen, oder aber alles zusammen, was zum Mäuse melken war ...



Deshalb zeige ich jetzt gleich das (vorläufige) Endergebnis nach dem x-ten Versuch,



das dann zufriedenstellend war.





Danach kam schließlich (nur) noch die Übung mit dem Auffädeln der beiden Fittings, wobei die Aktion am unteren Ende noch vor dem Einfädeln der Press. Line unter den Crossbeam vergleichsweise harmlos war.



Aber dann kam die kritische Stelle in der eingekreisten Lücke, wozu die Leitung vor dem Support mit einem Mini-Tape-Streifen (Pfeil) fixiert werden musste, um nicht ständig wieder rausrutschen zu können.  :o Und dann habe ich den Fitting-Ring wieder am Zahnstocher-Tape-Halter hängend in die Lücke dirigiert und die Leitung mit der spitzesten Pinzette vorsichtig eingeführt, was dann irgendwann auch wieder funktioniert hat ...



Aber selbst zum Fotografieren dieser Details waren einige Klimmzüge und entsprechende Halterungen notwendig, um mit der Digicam nahe genug in eine geeignete Position zu kommen,




in der der Autofokus (bei Selbstauslösung) noch scharfstellen konnte, wie man hier sehen kann.



Also alles in allem ein ziemlich aufwendiges Geschäft mit derartig kleinen Details, wobei die Freude dann umso größer ist, wenn es am Ende gelungen ist.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3330 am: 24. November 2019, 17:31:40 »
Hallo allerseits,

nachdem nun die beiden ET/Orbiter Assemblies endlich fertiggestellt sind, fehlt aber immer noch eine kleine Leitung, und das ist die sog. LH2 Recirculation Line (Ø 4''), die hier am ET-45 (STS-47) zu sehen ist.  8)


Quelle: georgesrockets.com (George Gassaway)

Die Leitung sieht relativ einfach aus und hat an beiden Enden einen leichten Knick,


Quelle: forum.nasaspaceflight.com (DaveS)


Quelle: System Definition Handbook SLWT, Vol. II (Lockheed Martin)

vor dem jeweils eine Schutzummantelung (Protective Shroud) sitzt.


Quelle: System Definition Handbook SLWT, Vol. I (Lockheed Martin)

Und so sieht das Teil im Airfix-Kit aus, schlicht und ergreifend, wobei die beiden Shrouds allerdings fehlen, was aber kein Beinbruch ist.  ::)



Zunächst habe ich es wieder mit einem Kupfer-Dummy (Ø 0,6 mm) probiert und für die Shrouds versucht, einen Rundstab (Ø 1,2 mm) schrittweise mittig auf Ø 0,7 mm aufzubohren, was bei diesem Durchmesser gar nicht so einfach ist.  ???



Nach der provisorischen Montage des Dummys, die keine Probleme bereitet hat,





habe ich dann gleich einen Evergreen-Rundstab (Ø 0,7 mm) für die endgültige Leitung gebogen.

Das Aufbohren kann, wie schon gesagt, nicht gleich auf den endgültigen Innendurchmesser (Ø 0,7 mm) erfolgen, weil der Bohrer zu leicht wegrutschen kann und nicht im Zentrum bleibt, deshalb vorsichtig Schritt für Schritt.



Danach habe ich mir davon kleine 0,5 mm breite Ringe abgestochen und dabei aber feststellen müssen, dass die Bohrung nach innen hin verlaufen war, sodass leider nur der vordere Ring zu gebrauchen war. ::)





Deshalb habe ich dann jeweils nur noch 1 bis 2 Millimeter aufgebohrt und dann den Ring abgestochen, um nicht zu viel Ausschuss zu produzieren.



Und auf diese Weise ist es mir tatsächlich gelungen, drei brauchbare Ringe herzustellen,



und diese auf den Rundstab aufzuziehen, wodurch die Leitung doch um einiges besser aussieht als der Airfix-Krüppel. 



Aber als ich dann das Ergebnis der Anprobe so vor Augen hatte, war ich doch etwas ernüchtert, da mir die Leitung im Vergleich mit der LH2 Feedline doch irgendwie zu mickrig vorkam,



was ich von den Fotos anders in Erinnerung hatte ...


Quelle: NASA
Und als ich so beim Grübeln war, fiel es mir plötzlich wie Schuppen von den Augen ...

Aus Macht der Gewohnheit der letzten Wochen im intensiven Umgang mit den GH2/GO2 Press. Lines, deren Durchmesser 2'' (Ø 0,4 mm) beträgt und die "nackt" sind, d.h. keine TPS-Isolierung haben, betrifft der bisher von mir als Referenzmaß verwendete Durchmesser der LH2 Recirculation Line von 4'' (Ø 0,7 mm) ebenfalls nur die "nackte" Edelstahlleitung, die aber noch eine 1'' TPS-Isolierung (SS-1171/SLA-561) hat, woraus dann ein Durchmesser von 6'' (Ø 1,0 mm) in 1:144 resultiert, was ich hätte berücksichtigen müssen (s. rechte Skalierung),


Quelle: georgesrockets.com (George Gassaway)

weshalb ich dann auch die korrigierten Abmessungen verwendet habe.  8)


Quelle: capcomespace.net

Für die neue Leitung mit dem größeren Durchmesser (Ø 1,0 mm) habe ich dann für die Shrouds mit meinem Punch & Die Set aus Styrene (1,0 mm) kleine Scheiben (Ø 1,5 mm) gestanzt,



die ich dann in neun Schritten von Ø 0,5 mm bis auf Ø 1,0 mm aufgebohrt und angefast,



und dann auf die neue gebogene Leitung aufgeschoben habe, die mir nun wesentlich besser gefällt.



Anschließend habe ich die Öffnungen in der Umbilcal Plate sowie im ET Aft Dome auf 1 mm aufgebohrt und die Leitung vorsichtig eingeschoben, was nun doch viel besser ins Bild passt,



wie man hier im Vergleich beider Varianten deutlich sehen kann.



Nur gut, dass ich diesen Lapsus noch bemerkt habe und korrigieren konnte,  8)



denn damit kann ich nun diese beiden Umbilicals endlich abschließen.



Jetzt fehlt nur noch ein kleines Detail auf dem Crossbeam, der auf der Oberseite an der Vorderkante noch diese Abdeckung mit den äußeren leichten Erhebungen hat, wozu die auch immer gut war.


Quelle: NASA

Die will ich nun auch noch anbringen, womit das ET/Orbiter Aft Attachment in meinen Augen aber wirklich komplett wäre.
« Letzte Änderung: 27. November 2019, 00:38:31 von -eumel- »

Online -eumel-

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3331 am: 25. November 2019, 01:15:11 »
Brillante Beschreibung der Arbeitsschritte + hervorragende Fotos.
So macht es Spaß, dem Baufortschritt zu folgen. 
Nächster Berliner Stammtisch am Freitag, dem 27. Dezember 2019 ab 19:30 Uhr in der Bar Gagarin.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3332 am: 25. November 2019, 20:48:17 »
, das freut mich, Jörg, wenn es Dir so gefällt.  8)

Ich gebe mir auch Mühe, immer alles gut ins Bild zu setzen, was auch nicht immer einfach ist, insbesondere bei Kunstlicht,  ::) da ich ja meist erst spät zum Posten komme, wenn viele vielleicht schon schlafen.  

Und scharf sollen die Bilder natürlich auch sein, logo!

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3333 am: 28. November 2019, 18:56:20 »
Hallo allerseits,

aus dem Britmodeller-Forum kam die Frage, ob ich denn die Diagonal Cross Strut vergessen hätte,  was natürlich nicht der Fall ist. Aber die hatte ich der Einfachheit halber bisher nur nicht aufgelegt, was ich aber gleich nachgeholt habe.





Und damit nun zu der Abdeckung auf dem Crossbeam, für die ich mir zunächst die Abmessungen aus diesem Foto des ET-37 (STS-37) ermittelt habe.


Quelle: georgesrockets.com (George Gassaway)

Wie man darauf sieht, ist das nur ein schmaler dünner Streifen, der an beiden Seiten nach außen hin leicht schräg ansteigt, was jedoch nicht so einfach zu realisieren ist.  

Deshalb habe ich mir überlegt, aus einem dünnen Evergreen Sheet (0,13 mm) zunächst einen 0,8 mm breiten Streifen zu schneiden (oben), und darauf die beiden Schrägen aus einem Evergreen Strip (0,4 mm x 0,75 mm) aufzukleben.



Da ich dazu wieder MEK verwendet habe, musste ich auch wieder die Teflon-Folie unterlegen, damit nichts ankleben kann. ::) Dann habe ich die mühselig angeschliffenen Schrägen aufgelegt und mit dem Cutter vorsichtig fixiert, und dann von beiden Seiten leicht mit MEK bepinselt, was für die Verklebung ausreicht.



Und damit war die Abdeckung auch schon so gut wie fertig, lediglich die Übergänge der Schrägen und an den Enden habe ich den Streifen noch etwas geschlichtet.  8)



Anschließend habe ich diesen Streifen in ähnlicher Weise ebenfalls mit MEK auf den Crossbeam geklebt, wobei ich schrittweise von einer Seite zur anderen Seite vorgegangen bin.





Und wie ich finde, kommt die Abdeckung auch ganz gut raus und kann sich durchaus sehen lassen.



Damit wäre nun dieses letzte Detail auch erledigt.

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