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27. Mai 2020, 17:48:40
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Autor Thema: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6  (Gelesen 814253 mal)

Online gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3450 am: 21. Mai 2020, 12:37:00 »
Hallo zusammen!

Gerne beantworte ich zwischendurch ein paar Fragen. Lese hier ja regelmäßig mit. ;)
Also...ich hatte den ET komplett zusammen geklebt und in zwei Schritten bemehlt. Ich fand es damals am einfachsten und es hat auch super funktioniert. Mit verklumpen hatte ich keine Probleme. Wichtig ist halt den Sprühkleber gleichmäßig aufzutragen. Also vorher kurz auf einem Stück Pappe oder so testen.

Was die Konservierung angeht kann ich beruhigen. Ich würde behaupten mein ET sieht noch genau so aus wie vor, Manfred hat sie gezählt, acht Jahren. :) Man sollte das Modell halt nicht in die Sonne (Fensterbank) stellen. Aber das mögen ja alle Modelle nicht auf Dauer.

Also, weiter so Spaceman, ich bleibe gespannt. ;)

Hallo Jörg, Welcome back!

Also hast Du den ET beim Sprühkleben in der Hand behalten und anschließend sofort mit dem Mehl bestäubt, oder?

Und wie hast Du ihn dann bis zum Trocknen aufbewahrt, hingelegt, aufgehängt, oder wie?

Lass Dir ruhig mal in die Karten schauen.

Online gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3451 am: 23. Mai 2020, 01:52:49 »
Hallo allerseits,

nach der leider nur kurzen Stippvisite des Meisters will ich nun nicht länger warten und habe mich dafür entschieden, die beiden ET-Tanks doch nicht separat zu bemehlen, sondern vorher mit dem Intertank endgültig zusammenzukleben, was die weitere Handhabung etwas erleichtern dürfte. 8)



Und für die Bemehlung habe ich eine horizontale Halterung ähnlich dem Test-Drehspieß vor Augen, wozu ich den bereits damals verwendeten Alu-Stab durch die vordere Nose Cone-Öffnung einschieben werde, der bis zum Aft Dome reicht. Dieser Stab kommt dann in eine seitliche Halterung, sodass ich den Tank während des Sprühklebens und Bemehlens um seine Achse drehen kann, wobei ich zunächst den LH2 Tank bemehlen werde, und anschließend den LO2 Tank.



Vor dem Verkleben der drei ET-Teile musste ich aber noch die genaue Lage der 12 Ice Ramps (R20) auf dem LO2 Tank markieren, um deren Kontaktstellen ausschneiden und maskieren zu können, wobei ich auf die exakte Fluchtung der GO2 Press. Line bis zur Nose Cone achten musste, was gar nicht so einfach zu bewerkstelligen war.



Danach habe ich mir wieder mit Hilfe der aufgelegten Newware-Schablone die Lage der Ice Ramps markiert,
 


und diese anschließend ausgeschnitten.



Dann war mir schon länger aufgefallen, dass die Newware-Ice Ramps rechteckig sind (3 mm x 3,7 mm), und nicht quadratisch wie die Original-Ramps. ::) Diese haben die Abmessungen 1,5' x 1,5', was 3 mm x 3 mm im Maßstab 1/144 entspricht, weshalb ich die Ramps entsprechend anpassen werde, was bei der vorderen Ramp bereits geschehen ist.



Dann habe ich noch die Kontaktflächen und den vorderen Teil der LO2 PAL Ramp maskiert.



Dabei hatte ich aber nicht beachtet, dass die PAL Ramp unmittelbar neben dem Cable Tray (0,5 mm x 0,75 mm) liegt und demzufolge etwas breiter sein muss, ??? was ich noch korrigiert habe, nachdem ich den Kanal zur Orientierung aufgelegt hatte.   



Das soll's vorerst gewesen sein.
« Letzte Änderung: 23. Mai 2020, 12:37:52 von gino847 »

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3452 am: 23. Mai 2020, 07:21:21 »

nach der leider nur kurzen Stippvisite des Meisters will ich nun nicht länger warten...

Sorry, bin halt nicht täglich hier unterwegs.

Ich habe den ET zusammen geklebt und genau wie du mit einem Bambusstab aufgespießt. Dann einfach irgendwo horizontal einklemmen und schon kann es los gehen. Also....auf geht's :)

Online gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3453 am: 23. Mai 2020, 09:23:00 »
Moin Jörg,
na dann wird das schon was werden, denke ich doch.

Online gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3454 am: Gestern um 00:18:31 »
Hallo allerseits,
so Freunde, nun wird's langsam ernst, denn die finale Bemehlung rückt näher.

Nachdem ich den gesamten ET abgetakelt und von allen Leitungen befreit hatte, habe ich zunächst den Intertank mit dem LO2 Tank verklebt,



und anschließend auch mit dem LH2 Tank, sowie die SRB-Haltestange entfernt.

Dann waren da noch einige kleinere Stellen am LH2 Tank abzukleben, wie die Öffnungen für die beiden Vertical Struts des ET/Orbiter Attachments und die LH2 Feedline, sowie für die hinteren ET/SRB Aft Attach Struts, was inzwischen erledigt ist.

Danach blieben nur noch die Unterteile der LO2 Feedline Supports, die ich mit 1 mm Tape abgeklebt habe, um sie nach der Bemehlung nicht noch vom verklebten Mehl säubern zu müssen, um einheitliche Auflageflächen für die Verklebung der Feedline zu haben.  8)



Dann habe ich noch die Manhole Cover abgeklebt, 



und die Öffnungen für die LH2 Recirculation Line und die Diagonal Strut mit Zahnstocher-Spitzen verschlossen.



Da ich zuerst den LH2 Tank bemehlen werde, habe ich anschließend den Intertank und den LO2 Tank komplett abgeklebt,



um den ET beim Sprühkleben und Bemehlen problemlos drehen zu können. Die Haltevorrichtung für die Aufnahme der Alu-Stange werde ich morgen mal ausprobieren und anschließend vorstellen.



Tja, und das sind nun der Reihe nach die benötigten Utensilien für die bevorstehende Flour Action, als da wären, der UHU-Sprühkleber, das Reismehl, von dem ich mir sicherheitshalber eine neue Packung besorgt habe,  ??? sowie eine neue Dose Vallejo-Grundierung (weiß).



Als Nächstes werde ich mir nun die Haltevorrichtung überlegen und testen, und dann muss ich nur noch die Hemmschwelle für den Final Countdown überwinden, vor dem ich doch einen gewissen Bammel habe, da dabei nichts mehr schiefgehen darf.
Und deshalb bitte dann alle verfügbaren Daumen drücken, liebe Freunde.
« Letzte Änderung: Gestern um 01:22:33 von gino847 »

Online -eumel-

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3455 am: Gestern um 01:07:38 »
Gegen den Bammel vor dem "Finalen Countdown" würde ein vorheriger Test mit einem gleichwertigen Stück Rohr helfen.
In der Raumfahrt werden immer vorher Tests gemacht.
Warum sollte das im Raumfahrt-Modellbau anders sein?

Warum willst Du das Teil nicht gleichmäßig in einem Arbeitsgang beschichten?
Ich verstehe nicht, warum Du den LOX Tank und die Interstage erst aufwändig abklebst uns später bearbeitest.

Online gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3456 am: Gestern um 02:02:06 »
Hallo Jörg,

das Verfahren an sich habe ich ja nun damals mehr als genug getestet, aber sowohl der Sprühkleber muss gut "funktionieren", d.h. gleichmäßig verlaufen, als auch die Grundierung aus der Dose. Deshalb werde ich beide Sachen vorher kurz antesten, um kein Risiko einzugehen.

Alles in einem Arbeitsgang zu beschichten ist zwar prinzipiell möglich, vom heiklen Handling des klebrigen Tanks einmal abgesehen, aber m.E. nicht zu empfehlen, da der Sprühkleber evtl. örtlich schon wieder trocknen könnte. Außerdem muss ich den Tank ja zum Drehen auch noch anfassen können, ohne meine Hand mit einzusprühen, und dazu ist der Intertank nicht lang genug.

Und dann muss das Mehl auch noch zügig über die gesamte Länge aufgesiebt und angedrückt werden, was auch nicht nur mit einem Handgriff erledigt ist. Deshalb glaube ich, dass Du Dir das etwas zu einfach vorstellst. 8)

Das wäre mir viel zu riskant bei dem bisher betriebenen Aufwand, da darf nichts mehr schiefgehen. Und die Abklebung ist schnell entfernt.
« Letzte Änderung: Gestern um 09:53:47 von gino847 »

Online gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3457 am: Gestern um 23:20:01 »
Hallo allerseits,

und damit nun zu meiner neuen Vorrichtung für die Bemehlung des komplett verklebten ET, die zwangsläufig anders aussehen musste als bei meinen ersten Testreihen, bei denen ich den Alu-Haltestab mit dem Dummy horizontal einlegen und sowohl beim Sprühkleben als auch beim Bemehlen leicht um seine Achse drehen konnte. 8)



Für die Halterung des aufgespießten ET habe ich mir nun diese Anordnung überlegt, bei der der Haltestab in einem aufrecht stehenden Karton steckt.



Da sich der Stab bei aufgestecktem ET aber zu sehr durchgebogen hat, habe ich ihn durch einen stabileren Bambusstab ersetzen müssen.



Dadurch hat der ET einen besseren Halt, 



und kann beim Sprühkleben und Bemehlen mit der linken Hand leicht gedreht werden.



Damit sollte sich nun der 1. Teil der Mehl-Prozedur bewerkstelligen lassen, hoffe ich doch.

Nach der Grundierung folgt dann der 2. Teil, wozu die Abklebung auf dem LO2 Tank entfernt wird, wonach dann auch der LH2 Tank bemehlt und grundiert werden kann.

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