Navigation

Raumcon-Seiten

Benutzer im Chat: 7

21. Oktober 2020, 12:12:10
Raumcon
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Neuigkeiten: Unsere neue Tasse zu SpaceX - Beyond Frontiers im Raumcon-Shop
   Erweiterte Suche

Autor Thema: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6  (Gelesen 842901 mal)

Offline gino847

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3308
  • I need my Space!
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3600 am: 05. Oktober 2020, 23:55:34 »
Hallo allerseits,

aus gegebenem Anlass will ich der waghalsigen Kletterei mit oder ohne Sicherheitskorb noch einen abschließenden Kick geben, wozu ich aus dem Papermodelers-Forum dieses spektakuläre YouTube-Video erhalten habe, das eventuell was für James MacLaren wäre, aber jedenfalls nichts für schwache Nerven.

Deshalb will ich als kleine Vorwarnung allen, die ruhig schlafen wollen, empfehlen, sich das Video erst morgen am Tage anzuschauen, da es auf einer Himmelsleiter ohne Netz und doppelten Boden bis auf die schwindelerregende Höhe von 1768 Fuß (538 m) geht!!!



Und dort oben gibt es natürlich ein Leuchtfeuer (Lighting Beacon), wie sich das gehört, wie man auf diesem Bild vorab schon mal sehen kann.



Also dann viel Spaß, und vorsichtshalber schon mal die Baldrian-Tropfen bereitstellen.




Offline McPhönix

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3674
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3601 am: 06. Oktober 2020, 00:32:56 »
Ach man muß das auch nicht übertreiben mit dem Baldrian. Ab einer gewissen Höhe ist es wurscht, wie hoch Du bist. Isso. Wenn man z.B. 24m hoch außen an einer Hauswand hängt, um einen Blitzableite zu reparieren, weil gepfuscht wurde, weiß man - unten liegt kein Schaumgummi ;D
Ich nehme natürlich Leute aus, die angeborene Höhenangst haben. Da kann man nix machen.
Ich habe keine Angst vor Aliens. Solange sie über uns lachen wegen dem kleinkarierten Raketengefummel auf der Erde, tun sie uns nix.

Offline gino847

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3308
  • I need my Space!
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3602 am: 06. Oktober 2020, 10:07:28 »
Oha!
Na da hättest Du ja auch zur NASA gehen können ...

Offline McPhönix

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3674
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3603 am: 06. Oktober 2020, 11:12:08 »
Naja nu nich mehr  ;D
Und die Kurzwellenzeiten sind auch vorbei....
Ich habe keine Angst vor Aliens. Solange sie über uns lachen wegen dem kleinkarierten Raketengefummel auf der Erde, tun sie uns nix.

Offline gino847

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3308
  • I need my Space!
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3604 am: 06. Oktober 2020, 13:14:45 »
Ist auch besser so, denn nicht umsonst heißt es ja: Wer die Gefahr sucht, kommt darin um!  ???

Also immer schön vorsichtig sein!

Offline Andi Wuestner

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 104
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3605 am: 07. Oktober 2020, 11:33:24 »
Ab einer gewissen Höhe ist es wurscht, wie hoch Du bist. Isso. Wenn man z.B. 24m hoch außen an einer Hauswand hängt, um einen Blitzableite zu reparieren, weil gepfuscht wurde, weiß man - unten liegt kein Schaumgummi ;D
Wenn man in 500 m Höhe abrutscht, weiß man aber länger, dass man gleich stirbt :D

Andi

Offline gino847

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3308
  • I need my Space!
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3606 am: 07. Oktober 2020, 13:15:32 »
Ganz gewiss, aber das ist dann halt Berufsrisiko!

Offline gino847

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3308
  • I need my Space!
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3607 am: 07. Oktober 2020, 23:50:05 »
Hallo allerseits,

ich will noch einmal kurz zur Launch Pad-Beleuchtung zurückkommen, von der ich bisher angenommen habe, dass sie aus vier Flutlichtmasten (Floodlight Masts) an den Ecken des Pad-Areals besteht, nur gibt das folgende Foto leider keine Details her.  ::)


Quelle: spacefacts.de

Die Fundamente der Maste hatte ich ja in meinem Diorama-Plan bereits aufgeklebt.



Zum Scratchen dieser Maste braucht man aber genauere Detailfotos, die man durchaus auch finden kann, wie z.B. diese hier, wobei ich aber immer deren historische Relevanz beachten muss. 8)


Quelle: NASA


Quelle: NASA

So sahen die Maste nämlich erst in der zweiten Hälfte des Shuttle-Programms aus, während man auf Fotos von den ersten Missionen, wie hier bei einem Flight Readiness Firing (FRF) während der Startvorbereitung der Challenger zu ihrer ersten Mission (STS-6), sehen kann, dass die Maste damals höher, aber weitaus spartanischer waren und im Unterschied zu den erst später modernisierten Hauptmasten nicht 9+3, sondern nur 6 Strahler (4 oben, 2 unten) hatten.  ???


Quelle: NASA

Genauere Bilder gibt es aber zum Glück von der ausführlich dokumentierten STS-1-Mission, wie man hier sehen kann, auf der man am Mast sogar die Sprossen für die Pad-Kletterer erkennen kann.


Quelle: NASA

Diese Details sehen zwar recht gut aus, nur reicht das fürs Scratchen leider nicht aus, da man kein eindeutiges Referenzmaß hat, auf das man alle Abmessungen bei der Umrechnung beziehen kann.

Also habe ich weiter gesucht und dieses STS-1-Foto hier gefunden, auf dem man nun wichtige Details erkennen kann, die für das Scratchen der Flutlichtmasten entscheidend sind, die man im Zoom noch deutlicher sehen kann.


Quelle: NASA

Eine erste wichtige Erkenntnis daraus ist die, dass es neben den bisher gefundenen vier Flutlichtmasten noch einen 5. Mast gibt, der direkt vor dem Gasbehälter-Bunker steht, etwas niedriger als die anderen vier Masten ist, und nur vier Strahler hat.

Noch wichtiger ist allerdings der Umstand, dass ich mit der Höhe des Bunkers von 61 mm (1:160) nun auch ein verlässliches Referenzmaß habe, mit dem ich zum einen sowohl die Höhe dieses Mastes (128 mm) als auch die Abmessungen der Strahler-Halterung ermitteln kann.


Quelle: NASA

Zum anderen konnte ich mir nun mittels dieser Mast-Höhe als Referenzmaß über den Mast 1 nun auch die Höhe der vier längeren Hauptmaste ermitteln, die 144 mm beträgt. 



Weiterhin erkennt man, dass an der Decke der sechs Bunker-Kammern jeweils eine Lampe hängt, wodurch ein weiterer LED-Kreis erforderlich wird, was aber in der Multi-Strombank dank Superhirn Arno (McPhönix) bereits als Reserve berücksichtigt wurde.

Und als optische Details sieht man auf diesem Foto, dass die großen Gasbehälter im Unterschied zum gezeigten GigaPan-Panorama während der ersten Missionen Anfang der 80er Jahre eine graue Lackierung hatten und dass es in der 3. Kammer (hinter dem Mast) keinen Behälter gab, was dadurch erklärt wird, dass das GigaPan-Panorama die Discovery vor ihrem letzten Start zur STS-133 (2011) zeigt.

Wie man auf diesem Panorama sieht, wurde dieser Mast (rot) in der Folgezeit modifiziert und hatte danach nur noch zwei kleinere Strahler. Dafür gibt es aber auf dem Flaschen-Bunker einen 5. Flutlichtmast (gelb) mit 9 Strahlern, was man in dem folgenden nasatech.net-Panorama besser sehen kann, der mich aber nicht weiter interessieren braucht, da es den 1983 noch nicht gab. 



Was mich aber interessiert, ist die Lage des Fußpunktes dieses Mastes, um entscheiden zu können, ob der noch auf meinem Diorama-Grundriss drauf ist, oder nicht.


Quelle: nasatech.net

Und nachdem ich mir daraufhin noch einmal mein erstes Foto vom STS-6-Rollout angesehen habe, kann man darauf diesen auch damals schon vorhandenen 5. Mast genau an der gleiche Stelle erkennen,



sodass ich seinen Fußpunkt auch ermitteln konnte. Und der liegt an der Vorderkante meines Dios, sodass ich diesen Mast nun auch noch in meiner Pad-Beleuchtung berücksichtigen kann, sofern Arno (McPhönix) auch dafür noch einen Flutlicht-LED-Kreis in Reserve berücksichtigt hatte.

Und zum Schluss noch eine Sache, über die ich mich zunächst sehr gewundert habe, denn auf einer Google Map-Aufnahme (2012) gab es den im GigaPan-Panorama (2011) sichtbaren, an dieser Stelle stehenden Mast ein Jahr nach der letzten Shuttle-Mission (STS-135) schon nicht mehr, wie man hier sehen kann. ???



Den endgültigen Beweis dafür liefert dieses nach Abschluss des Shuttle-Programms aktualisierte nasatech.net-Panorama, auf dem an dieser Stelle nur noch das Fundament des Mastes mit abgeschnittenen Kabeln zu sehen ist ...


Quelle: NASA

Mit diesen Erkenntnissen kann ich nun meinen Diorama-Plan vorerst endgültig einrollen und dafür den Teppich wieder ausrollen, auf dem Gino so gern liegt.
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2020, 00:21:29 von gino847 »

Offline McPhönix

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3674
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3608 am: 09. Oktober 2020, 13:00:28 »
Du darfst sogar noch einen sechsten Flutlichtmast finden  ;D
Hast ja trotz Mast Nr.5 noch einen Kreis in Reserve.
Ich habe keine Angst vor Aliens. Solange sie über uns lachen wegen dem kleinkarierten Raketengefummel auf der Erde, tun sie uns nix.

Offline gino847

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3308
  • I need my Space!
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3609 am: 09. Oktober 2020, 20:46:35 »
Hallo Arno,

stimmt, ich habe mir die Strombank nochmal angeschaut, Du hast in weiser Voraussicht sechs Stromkreise (12 mA) mit jeweils bis zu 8 LEDs in Reihe vorgesehen.
Na dann werde ich mich nochmals umschauen, vielleicht finde ich ja noch einen 6. Mast auf dem Pad.

Offline gino847

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3308
  • I need my Space!
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3610 am: 10. Oktober 2020, 00:47:48 »
Hallo allerseits,

und siehe da, ich bin tatsächlich fündig geworden, und zwar an dieser schon bekannten Stelle neben dem Gebäude, über dessen Verwendungszweck ich in Antwort #3583 berichtet hatte, über das man nach Auskunft von James MacLaren per Aufzug oder Treppenhaus zum Pad Terminal Connection Room im Erdgeschoss gelangen kann.


Quelle: Google Maps - Street View

Und neben dem Gebäude steht tatsächlich ein Flutlichtmast, der die FSS/RSS-Rückseite beleuchtet, womit also der 6. Mast der Pad-Beleuchtung gefunden wäre, der von der Strombank noch versorgt werden kann.

Die Gretchenfrage ist nur, ob es diesen Mast dort bei der STS-6 auch schon gab, was ich vermute. Und deshalb werde ich nun nach Fotos aus dieser Zeit suchen, die Aufschluss darüber geben, ob der Mast für mein Diorama infrage kommt, oder nicht.

Offline gino847

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3308
  • I need my Space!
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3611 am: 11. Oktober 2020, 01:02:15 »
Hallo allerseits,

da ich nun weiß, welche Stelle auf dem Pad es zu beachten gilt, habe ich daraufhin zunächst mal meine STS-6-Fotos gesichtet, und bereits auf diesem Foto vom Rollout, auf dem man die Rückseite des Pads hinter der RSS einsehen kann, kann man an dieser Stelle, wenn auch unscharf, tatsächlich die Konturen eines weiteren Mastes (6) neben dem besagten Gebäude erkennen.


Quelle: NASA

Genaueren Aufschluss über diesen 6. Flutlichtmast gaben dann wiederum Fotos von der STS-1 wie dieses hier, auf dem man den beleuchteten Mast hinter dem Gebäude im Zoom deutlich sehen kann,


Quelle: NASA

ebenso wie auf diesen Bildern.


Quelle: NASA


Quelle: NASA

Damit sind nun die 6 Flutlicht-LED-Kreise der Strombank ausgereizt, sodass ich nicht weiter zu suchen brauche.
Rien ne va plus - Nichts geht mehr!

Offline McPhönix

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3674
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3612 am: 11. Oktober 2020, 01:13:09 »
Und ich hatte damal noch gedacht - 4 Masten hat er, naja wirst mal aus Spaß zwei Stromkreise  mehr einbauen...  ;D ;D
 
Ich habe keine Angst vor Aliens. Solange sie über uns lachen wegen dem kleinkarierten Raketengefummel auf der Erde, tun sie uns nix.

Offline gino847

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3308
  • I need my Space!
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3613 am: 11. Oktober 2020, 10:12:03 »
Wofür ich Dir nochmals danke, Arno,
hast halt schon damals meine akribische Besessenheit einkalkuliert, nach der Nadel im Heuhaufen zu suchen ...

Offline gino847

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3308
  • I need my Space!
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3614 am: 15. Oktober 2020, 01:01:09 »
Hallo allerseits,

nachdem wir inzwischen eine eigenständige Stromversorgung für die Crawler-Beleuchtung durch drei eingebaute 9V-Batterien vorgesehen haben, steht nun noch die Analyse und Bestandsaufnahme der am Crawler befindlichen Lampen für die Festlegung der entsprechenden LED-Schaltkeise an, die allerdings etwas schwierig werden dürfte, da es von der STS-6 nahezu keine Fotos gibt, auf denen man den beleuchteten Crawler sehen kann.

Lediglich auf diesem Foto vom Challenger-Rollout (30.11.1982) aus dem VAB ist der Crawler zu sehen, auf dessen Vorderseite (Side 1) man 8 Lampen erkennen kann, immerhin etwas!  


Quelle: forum.nasaspaceflight.com (jacqmans)

Von diesem Rollout gibt es auch das folgende Video, auf dem leider vieles im Nebel verschwindet ...


https://www.youtube.com/watch?v=hQ44m0hojgo

Darauf kann man in einigen kurzen Sequenzen, wie in dieser hier, schemenhaft einige Lampen erkennen, deren Lage man aber nur erahnen kann.



Fotos von späteren Missionen, wie hier von der STS-132,


Quelle: live.staticflickr.com (Ben Cooper)

oder hier vom Endeavour-Rollout zu ihrer letzten Mission STS-134, sind zwar hilfreich, nur gibt es darauf eine Reihe von Lampen, die es am damaligen Crawler bei der STS-6 so noch nicht gab, was man bei der Bestandsaufnahme der Lampen jedoch beachten muss. ???


Quelle: live.staticflickr.com (Ben Cooper)

Deshalb musste ich mich zunächst an Bildern von nachfolgenden Missionen orientieren, wie z.B. an diesem hier vom Challenger-Rollout, STS-8 (30.08.1983), auf dem man die Rückseite (Side 3) des Crawlers sehen kann.


Quelle: forum.nasaspaceflight.com

Recht gut geeignet für die Analyse ist dieses Foto von der STS-28 (1989), auf dem man sogar einige Lampen an den Innenseiten der Trucks erkennen kann.


Quelle: flickr.com/photos/nasacommons

Die Schwierigkeit bei der Bestandsaufnahme besteht nun darin, jeweils diejenigen Lampen bei der Zählung außer Acht zu lassen, die es bei der STS-6 noch nicht gab, wie u.a. diese hier bei der STS-134.



Dabei handelt es sich um Leuchtstoffröhren, die sich unmittelbar vor und hinter jedem der 8 Trucks befinden, die an den länglichen Vorrichtungen zur Schmierung der Truck-Ketten montiert sind, wie man auf diesem Bild sehen kann.


Quelle: NASA

Wie man auf diesem Bild von der STS-28 sehen kann, gab es diese Vorrichtungen auch schon am STS-6-Crawler, die Leuchtstoffröhren jedoch noch nicht, da sie erst später nachgerüstet wurden.



Damit will ich es vorerst bewenden lassen.
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2020, 17:39:12 von gino847 »

Offline gino847

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3308
  • I need my Space!
Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3615 am: Gestern um 01:11:20 »
Hallo allerseits,

und damit nun zum Ergebnis der Analyse und der abschließenden Bestandsaufnahme der Crawler-Beleuchtung, das nun feststeht und aus dem folgenden Bild ersichtlich ist, das allerdings nicht den STS-6-Crawler, sondern den für das SLS-Programm modifizierten Crawler CT-2 zeigt. 8)


Quelle: NASA

Dabei verteilen sich die insgesamt 29 Lampen des damaligen STS-6-Crawlers wie folgt:

Fahrerkabinen: 2
JEL-Hydraulik: 8   
Trucks (außen/innen): 8   
Seitenwände: 2/2 Beacons
Vorderseite (Side 3): 3   
Rückseite: (Side 1): 4
Und dieses Ergebnis entspricht tatsächlich meiner anfänglichen Schätzung von ca. 30 Lampen.

Nur noch kurz zur Erklärung der eigenwillig anmutenden NASA-Bezeichnung der Vorder- und Rückseite des Crawlers, die in meinem letzten Post nicht korrekt bezeichnet ist. ::)

Der Crawler mit der MLP fährt vom VAB kommend mit der Side 3 (Vorderseite) voraus in Richtung Launch Pad. Deshalb schaut man auf dem Pad von der Südseite her immer auf die Side 1 (Rückseite) des Crawlers, die dann bei der Rückfahrt zur Vorderseite wird.  ???


Quelle: flickr.com/photos/nasacommons

Die Side 1 des Crawlers erkennt man im Unterschied zur Side 3 an dem Treppen-Vorbau, auf den die MLP-Treppe ausgeklappt werden kann, die nach dem Absetzen der MLP vor der Rückfahrt des Crawlers wieder eingeklappt wird.

Tags: