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18. November 2019, 00:01:01
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Autor Thema: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6  (Gelesen 777727 mal)

Online gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3325 am: 07. November 2019, 01:20:37 »
Sorry Moni! 8)

Hallo zusammen,

na ja, das Spiel war ja eher was zum Abgewöhnen, Forget it!!! ::)

Also, dann will ich mal Farbe bekennen und Euch nicht länger auf die Folter spannen, obwohl die meisten wohl schon schlafen werden.

Meine bisherige große Skepsis bezüglich des Einfädelns des Ringes auf die GO2 Press. Line beruhte ja auf meiner bisherigen, d.h. realen Einbau-Perspektive. Aber dann kam ich auf die Idee, die Perspektive einfach umzukehren und das Attachment auf den Kopf zu stellen.

Damit liegt dann die Umbilical Plate unten, und der Ring würde schon mal nicht sofort runterfallen können, wenn man es vorsichtig genug anstellt, ihn über der Öffnung zu platzieren.

Und genauso bin ich vorgegangen. Zuerst habe ich die beiden unteren Ringe vor und hinter dem Bogen aufgefädelt, und danach die Leitung nunmehr von oben durch die Bracket-Halterung eingeführt.



Dann habe ich den oberen Ring auf eine sehr dünne Insektennadel (Ø 0,25 mm) aufgefädelt und diese neben der Bracket in die Öffnung der Platte eingeführt.



Anschließend habe ich den Ring vorsichtig mit der Cutter-Spitze bis auf die Platte geschoben und die Nadel ganz langsam herausgezogen, wodurch der Ring direkt auf der Öffnung zu liegen kam. ???



Und dann habe ich die Luft angehalten und die leicht angespitzte Leitung vorsichtig mit der Pinzette durch den Ring in die Öffnung eingeführt, bis die Spitze unter der Platte zum Vorschein kam, womit der Stunt tatsächlich geglückt war.



Und so sieht dann das aufgesetzte Attachment auf dem ET von beiden Seiten aus.





Nun kann die Leitung noch etwas ausgerichtet und in dieser Position in der Platte und in der Bracket verklebt werden, womit sie dann endgültig fixiert wäre.

Online gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3326 am: 12. November 2019, 18:53:30 »
Hallo allerseits,

und nach dem Endstück der GO2 Press. Line nun zu dem der GH2 Press. Line, die unmittelbar daneben liegt und nach zwei Biegungen schräg nach oben in Richtung Crossbeam verläuft, wie man auf diesem Bild sehen kann.  8)


Quelle: NASA

Bei dieser Leitung will ich genauso verfahren wie bei der GO2 Press. Line und zunächst nur deren Endstück von der letzten Ice Frost Ramp (R24) bis zur TPS-Verkleidung unter dem Crossbeam biegen, da die Fortsetzung der Leitung auf dem LH2 Tank bis zum Fairing auf dem Intertank ebenfalls separat verlegt werden soll.

Im folgenden Bild habe ich für die GH2 Press. Line einen Stahlstab (Ø 0,4 mm) verwendet und in die hinteren drei Resin-Ramps aus dem Newware Kit (NW 131) eingefädelt.



Auf diesem Foto sieht man eine Original-Rampe mit den beiden Press. Lines und dem darunter verlaufenden LH2 Cable Tray.


Quelle: NASA

Schon mal als Vorausblick und der Vollständigkeit halber sind auf dem folgenden Bild die 17 auf dem LH2 Tank befindlichen Ice Frost Ramps zu sehen, wobei es sich bei den Ramps 1-14 (R23) um "Doppel"-Rampen (s. voriges Bild) handelt. 



Die Anschlussstelle dieses Leitungsstücks an der TPS-Verkleidung unter dem Crossbeam ist auf den folgenden Bildern zu sehen.


Quelle: NASA


Quelle: forum.nasaspaceflight.com (Jester)

Auf diesem Foto kann man im Zoom erkennen, dass vor dem Fitting vor der TPS-Verkleidung auch noch ein kleiner Support sitzt.  ???


Quelle: forum.nasaspaceflight.com (DDG40)
Und das ist diese Stelle hier am Modell, die sich aber bei genauer Nachbetrachtung und Messung der Lücke bis zur LO2 Feedline Bracket leider als zu gering erwiesen hat, ::) weshalb ich die TPS-Verkleidung ganz vorsichtig mit einer Rasierklinge etwas kürzen musste, um den notwendigen Platz für den kleinen Support zu schaffen.



Und dies sind die benötigten Einzelteile. Den Support habe ich vom Rest der TPS-Verkleidung abgetrennt, davor liegt der Fitting aus dem Isolierschlauch, und davor der Cu-Dummy für das Endstück der Press. Line (Ø 0,4 mm)8)



Und die Anprobe der Press. Line sieht soweit auch ganz passabel aus.



Aber damit stand ich wieder vor dem gleichen Problem des Auffädelns des winzigen Fittings in der Lücke ...

Aber mittlerweile habe ich ja etwas Übung damit, und deshalb habe ich mir diesmal wieder so einen kleinen Zahnstocher-Tape-Halter präpariert wie seinerzeit bei einer ähnlichen Aktion an den  SSWS Pipes auf der MLP,



an dessen Spitze diesmal der Fitting hängt.



Das Einfädeln war zwar wieder eine ähnlich zittrige Angelegenheit bei angehaltenem Atem wie bei der GO2 Press. Line, aber schließlich habe ich es auch hier wieder geschafft, wie man sehen kann.



Nun kann ich das gesamte Attachment wieder auf den ET aufsetzen und mir die Länge der Press. Line bis zu den unteren beiden Biegungen vor der hinteren Ice Ramp (R24) ermitteln, die anschließend gebogen werden können.
« Letzte Änderung: 13. November 2019, 09:48:59 von gino847 »

Offline Mim

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3327 am: 12. November 2019, 19:49:49 »
Bei Schnupfen ist deine Werkstatt vermutlich geschlossen, oder?
Denn einmal Niesen genügt - und die kleinen Teilchen schießen unkontrolliert durchs Universum...  ;D

LG, Mim

Online gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #3328 am: 12. November 2019, 23:47:25 »
Hi Moni,
da hast Du allerdings recht, Niesen in Anwesenheit von derartigen Winzlingen ist ein absolutes No-Go.

Aber auch ohne zu niesen hatte ich auch jetzt wieder ähnlich schlimme Horror-Erlebnisse beim Hantieren mit den winzigen Resin-Ice Frost Ramps, die mir plötzlich aus der Pinzette weggeschnipst und auf den Boden (Fliesen) gefallen sind, auf dem ich dann auf allen vieren herumgekrochen bin ... 
Nur gut, dass Tomas Kladiva in seinem Newware Kit in weiser Voraussicht auch einige Ersatzteile berücksichtigt hat, denn zwei der R24-Ramps waren tatsächlich (zunächst) im Umkreis meines Stuhles unauffindbar.
Durch Zufall habe ich eine Rampe am nächsten Tag unversehrt an der Tür liegen sehen, in ca. 3 m Entfernung!!!  Von der anderen fand ich dann nur noch den kläglichen platt gedrückten Rest, für den ich offenbar etwas zu schwer war.  :'(
Auch in der Beziehung lässt der Newware Kit (NW 131) nichts zu wünschen übrig und ist deshalb absolut empfehlenswert.

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