Navigation

Raumcon-Seiten

Benutzer im Chat: 7

05. April 2020, 11:25:41
Raumcon
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Neuigkeiten: Unser Unterforum für Rezensionen zu Büchern aus der Astronomie und Raumfahrt
   Erweiterte Suche

Autor Thema: zero2infinity  (Gelesen 9617 mal)

Online stillesWasser

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 853
Re: zero2infinity
« Antwort #25 am: 15. März 2017, 18:45:17 »
Der große Vorteil dürfte sein, dass man direkt nahezu horizontal starten und dadurch Gravitationsverluste fast komplett vermeiden kann. Außerdem spielt MaxQ keine Rolle, also kann man von Anfang an relativ stark beschleunigen
"Dragon 2 is designed to be able to land anywhere in the solar system. Red Dragon Mars mission is the first test flight."- https://twitter.com/elonmusk/status/725364699303301120

Offline Grassithor

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 100
Re: zero2infinity
« Antwort #26 am: 15. März 2017, 20:36:57 »
Der große Vorteil dürfte sein, dass man direkt nahezu horizontal starten und dadurch Gravitationsverluste fast komplett vermeiden kann. Außerdem spielt MaxQ keine Rolle, also kann man von Anfang an relativ stark beschleunigen

Sofern der Satellit die Kräfte aushält. Die "robustheit" der Nutzlast könnte dann die Grenze der zulässigen Beschleunigungskräfte bestimmen.
Ich finde das Konzept auch sehr interessant.

Gruß Stefan

Offline Kryo

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 990
Re: zero2infinity
« Antwort #27 am: 16. März 2017, 07:48:57 »
Naja, nahezu horizontal... vielleicht. Immerhin würde der Träger dann wieder weit abfallen erst mal. Aber in der Tat ergeben sich einige interessante Vorteile aus dem "Höhenstart".

  • geringe bis keine aerodynamischen Verluste
  • niedrigere Gravitationsverluste
  • kompaktere Bauweise: Sieht man ja schon an dem Konzept, man braucht keine zylinderförmigen Tanks. Der Strukturmassenanteil kann so optimiert werden.

Natürlich ist man ziemlich stark begrenzt was die maximale Abflugmasse angeht. Und der langsame Aufstieg mit Ungenauigkeiten was die Windbedingungen angeht, bringt ein klein wenig Zufallsfaktor in die Aufstiegsbahn. (was vermutlich kein Problem darstellen wird)

Offline Makemake

  • Senior Member
  • ****
  • Beiträge: 414
Re: zero2infinity
« Antwort #28 am: 20. März 2017, 21:05:49 »
Es gibt auch ein Video dazu:

https://www.youtube.com/watch?v=DMYR-15EVOI

Offline Hugo

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 2501
Re: zero2infinity
« Antwort #29 am: 20. März 2017, 22:07:17 »
Warum hat das Ding keine größeren Tanks? Wo kommt dann die Energie her, wenn keine Tanks für Treibstoff vorhanden sind?
Ich meine, die Höhe alleine bringt einem ja noch nicht so viel. Man muss ja immernoch auf Geschwindigkeit kommen.

Offline McPhönix

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 3032
Re: zero2infinity
« Antwort #30 am: 20. März 2017, 22:48:31 »
Also da halte ich doch mehr vom Start ab einem Strahljäger aufwärts direkt noch während dessen Antrieb. Wenn so ein Ding von allem überflüssigen WaffenSch***dreck befreit ist, sollte da allerhand  möglich sein. Ok, die F15 war seinerzeit vlt noch zu schwach. Aber immer wenn etwas erstmal fällt, hat es auch schwupp einen Teil Gegenkraft produziert, und das in wenigen Sekunden.
Ich habe keine Angst vor Aliens. Solange sie über uns lachen wegen dem kleinkarierten Raketengefummel auf der Erde, tun sie uns nix.

Offline Doc Hoschi

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 2039
  • EmDrive-Optimist
Re: zero2infinity
« Antwort #31 am: 29. März 2018, 23:06:20 »
Auch in der spanischen NewSpace Industrie springt man auf den "3D-Druck"-Zug auf.
Schönes Video:


https://www.youtube.com/watch?time_continue=62&v=xmhchV2ayn4
Douglas Adams: "In an infinite universe, the one thing sentient life cannot afford to have is a sense of proportion."