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Raumcon
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  • Atlas5-401 AV078, InSight, VAFB SLC3E, 13:05MESZ: 05. Mai 2018
  • InSight - Landung - ca. 21:00 MEZ: 26. November 2018

Autor Thema: InSight auf Atlas V 401  (Gelesen 197617 mal)

Offline Terminus

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #625 am: 13. Januar 2019, 21:17:09 »
Die gemessene Temperatur beträgt ... 15°C in der Mittagssonne.

:o ich hätte jetzt eher mit - 15 °C gerechnet. 15 Grad plus, das ist ja ähnlich warm wie hier zur Zeit in der Mittagssonne. Merkt man da, dass der Mars kaum Wolken und Dunst hat?

Offline Prodatron

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #626 am: 13. Januar 2019, 21:55:25 »
Der Mars ist halt so ein Zwischending zwischen Sahara und Mond, nachts ganz kalt, tagsüber überproportional warm.

LarryXXL

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #627 am: 13. Januar 2019, 22:11:06 »
@Collins         Bei autonomen Robotern und bestimmten Abläufen ist es eigentlich egal ob der Prozess in Zeitlupe oder mit höher Geschwindigkeit ausgeführt wird.  Wenn ich mir angucke wie schnell die Chinesen ihren Rover haben fahren lassen ...  hatte schon Angst das er nicht vor dem Kraterrand anhält. Wäre dann wohl egal ob er ganz langsam oder normal schnell über den Rand fährt und hinunter fällt.  Hoffe das Seismometer bekommt bald seinen Deckel damit der Maulwurf mit seiner Arbeit anfangen kann.  :)

Offline Andreas

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #628 am: 13. Januar 2019, 22:19:08 »
Mittlerweile wurde der Thermometer des Gerätes kalibriert und die Temperatur auf der Marsoberfläche gemessen. Die gemessene Temperatur beträgt minus 90°C in der Nacht und 15°C in der Mittagssonne.

Hallo vv

Im von dir verlinkten Beitrag ist wird nur von der Möglichkeit gesprochen.

„Derzeit kalibrieren wir unser ‚Marsthermometer‘, wobei uns erste Daten zeigen, dass es wie erwartet an der Landstelle in der Ebene Elysium Planitia nachts mit etwa -90 Grad Celsius empfindlich kalt ist und sich am Tage die oberste Sandschicht in der Mittagssonne auf bis zu 15 Grad Celsius erwärmen kann“, sagt HP³-Operationsmanager Christian Krause

Ein Blick auf die Wetterstation REMS im nahen Gale Krater lässt andere Temperaturen vermuten.
Auch wenn ich da ein paar Sols  die GROUND TEMPERATURE zurückklicke. 15° und 90° scheinen
eine seltenste Ausnahme zu sein.

REMS on Mars

Andreas

Offline -eumel-

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #629 am: 14. Januar 2019, 00:41:16 »
Keine Ausnahme.
Das DLR sagte doch, das solche Temperaturen erwartet wurden.
Nicht nur eine "Möglichkeit" - das sind erste Messwerte nach dem Kalibrieren. 

Minus 90°C bis Plus 15°C ist für den Mars nicht ungewöhnlich.

REMS ist die Wetterstation auf dem Curiosity Rover im Gale Krater.
Der Gale Krater ist sehr tief - von daher wären dort andere Temperaturen zu erwarten.
Aber selbst dort sind die Temperaturen mit Minus 74°C bis Plus 5°C nicht viel anders.
Nächster Berliner Stammtisch am Freitag, dem 26. April 2019 ab 19:30 Uhr in der Bar Gagarin.

Online vv

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #630 am: 14. Januar 2019, 08:30:33 »
@Andreas: Sie haben recht,  statistisch gesehen sind einzelne Messungen wenig zuverlässig. Aber InSight befindet sich auf anderer Seite vom Äquator als Curiosity und in Entfernung ca. 500km. Deswegen können dort andere Temperaturen sein. Vielen Dank für Info über REMS.

Offline aasgeir

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #631 am: 15. Januar 2019, 19:03:53 »
SEIS wurde mit seinem Nivellierungsmechanismus horizontal gestellt und die beiden Seismometertypen in dieser Lage getestet: alles o.k. Daraufhin wurde SEIS in die hierfür niedrigste Position über dem Marsboden gebracht, um den optimalen Kontakt zum Boden und die größte Steifigkeit des Nivellierungsmechanismus zu bekommen.

Ausserdem wurde am "Kabelmanagement" des Flachbandkabels gearbeitet:
die Entlastungsschlaufe kurz vor SEIS wurde geöffnet (FRANGIBOLT-Verschraubung),
die beiden Platten an der Entlastungsschlaufe haben sich aber nicht "freiwillig" getrennt, so dass man etwas mit der Baggerschaufel des Robotic Arm am Kabel zupfen mußte, wie hier zu sehen ist (bei einer Übung genau dieses Vorgangs im JPL-Testbed) :


  Bild:  NASA / JPL-Caltech / IPGP / Philippe Labrot

   Quelle: http://www.planetary.org/blogs/emily-lakdawalla/2019/insight-update-sols-25-42.html
   edit: Typo
« Letzte Änderung: 16. Januar 2019, 18:01:35 von aasgeir »

Offline rok

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #632 am: 16. Januar 2019, 09:01:54 »
Vielleicht noch kurz zur Erläuterung:

Es handelt sich um die Zugentlastung der Kabelverbindung zur inneren Schutzhülle. Nachdem alle SEIS-Positionierungen abgeschlossen sind, wurde der Sicherungsbolzen (thermisch) abgesprengt. Allerdings stellte sich heraus, dass sich die Zugentlastung nicht weit genug geöffnet hat, vermutlich wegen der Reibung des Flachbandkabels auf dem Untergrund. Jetzt soll der Arm mit Hilfe der Schaufel an dem Greifpunkt des Kabels ziehen (einige mm) um eine Zugspannung, die durch die thermische Längenänderung des Kabels entstehen würde, zu vermeiden.
Wenn das geklappt hat, wird die äußere Schutzhaube aufgesetzt, vermutlich im Lauf der nächsten Woche.

Offline Captain-S

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #633 am: 16. Januar 2019, 10:00:36 »
Wann soll es denn mit dem "Bohren" losgehen?

Offline rok

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #634 am: 16. Januar 2019, 10:25:33 »
Nach dem "vorläufigen Zeitplan" der NASA (der aus bekannten Gründen nicht aktualisiert wurde) etwa 1-2 Wochen nachdem die äußere Schutzhaube auf dem SEIS abgesetzt wurde, also mal geschätzt Anfang Februar.

Offline rok

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #635 am: 19. Januar 2019, 16:29:32 »
Der Instrumentenarm von Insight hat jetzt ein bisschen am Kabel gezupft um die Zugentlastung an der inneren Schutzhaube etwas weiter zu öffnen. Nun werden zunächst noch ein paar Aufnahmen gemacht und wenn es gut aussieht wird die innere Arretierung des Seismometers erneut gelöst. Dann werden für einige Tage die Daten angeschaut und anschließend die äußere Haube aufgesetzt.

Wenn dann immer noch alles funktioniert wird der DLR-Maulwurf ausgesetzt.

LarryXXL

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #636 am: 19. Januar 2019, 19:30:48 »
Wäre es nicht sinnvoller gewesen erst den "Schlaghammerbohrer" zu benutzten und dann das Seismometer aufzustellen ? 
Die Entfernung des Bohrers zum Seismometer ist ja sehr gering. Das die seismischen Echo's gemessen werden ist klar aber ist es für das empfindliche Seismometer nicht Grenzwertig ?

Offline rok

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #637 am: 19. Januar 2019, 20:19:31 »
Möglicherweise wird das empfindlichere tieffrequente Seismometer (Very Broad Band, VBB) während der Hämmeraktivitäten in eine Parkposition gefahren, weil es dann ohnehin keine sinnvollen Daten liefert. Die 3 unempfindlicheren Festkörper-Beschleunigungssensoren sind aber sensibler für höhere seismische Frequenzen (im Bereich von ca. 0,1 - 50 Hz) und sind daher gut dafür geeignet, kleinräumige Strukturen im Meter-Bereich zu untersuchen.

Der Vorteil ist, dass man eine genau definierte Schlagquelle hat, von der man auch weiß, wo sie sich gerade befindet. Man kann also die Laufwege der direkten und der reflektierten seismischen Wellen über hunderte oder tausende von Schlägen verfolgen und dadurch ein Schichtenmodell des Untergrundes erstellen. Ich weiß zwar nicht, wieso das nirgendwo erwähnt wird (jedenfalls habe ich noch keinen Hinweis darauf gefunden), aber es wird definitiv so gemacht werden.

Offline rok

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #638 am: 24. Januar 2019, 09:26:02 »
Der erste Versuch (an Sol 52), die Zugentlastung des Kabels an der inneren Schutzhülle zu lösen, war anscheinend nicht erfolgreich genug, die aktuellen Bilder an Sol 56 zeigen, dass der Versuch wiederholt wurde.

Offline rok

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #639 am: 28. Januar 2019, 21:14:41 »
An Sol 58 wurde der Arm offenbar kalibriert, dazu wurde er einige cm bewegt und ein Foto vom Boden gemacht. Dies wurde über 20 mal wiederholt, indem jeweils ein Motor für einen bestimmten Zeitraum eingeschaltet und dann die entsprechende Bewegung anhand der Fotos gemessen wurde. Das diente vermutlich dazu, die Bewegung des Arms genauer auszuführen.

An Sol 59 ("gestern") wurde dann das Kabel um wenige cm von der SEIS-Station weggezogen, die anschließende Beobachtung zeigte, dass die Öffnung der Zugentlastung diesmal erfolgreich war. Die Pendel des VBB-Seismometers, die während der Aktion in eine Parkposition gefahren wurden, werden wieder freigegeben und das Gerät (hoffentlich zum letztenmal) überprüft. Dann wird die äußere Schutzhaube aufgesetzt und das HP3-Experiment kann ausgesetzt und aktiviert werden.

.....

Es hatte wohl doch noch nicht gereicht, jedenfalls wurde nochmal am Kabel gezogen, man kann erkennen, dass die Schleifspur des Gewichtsplättchens mit dem Greifnippel nochmal länger geworden ist.




Alle insight-Rohbilder:
https://mars.nasa.gov/insight/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cdate_taken+desc&per_page=50&page=0&mission=insight
« Letzte Änderung: 29. Januar 2019, 06:22:36 von rok »

Offline rok

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #640 am: 29. Januar 2019, 21:04:58 »
Es geht voran, das Kabel ist jetzt frei vom Gehäuse und der Greifer wurde wieder von seiner Halterung gelöst um etwas greifen zu können. Es sieht so aus, dass die nächste Aktion das Absetzen der äußeren Schutzhaube sein wird.

Offline Captain-S

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #641 am: 30. Januar 2019, 07:57:27 »
Es geht voran, das Kabel ist jetzt frei vom Gehäuse und der Greifer wurde wieder von seiner Halterung gelöst um etwas greifen zu können. Es sieht so aus, dass die nächste Aktion das Absetzen der äußeren Schutzhaube sein wird.
Na hoffentlich, es sind bereits 60 Tage vorbei und sie sind noch nicht mal mit dem Seismometer fertig.

Online Sensei

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #642 am: 30. Januar 2019, 12:25:31 »
Mars rennt nicht weg.
Es gibt keinen Grund zu 'hetzen'

Offline rok

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #643 am: 30. Januar 2019, 14:12:10 »
Gegenüber der Planung führte bisher nur das Problem mit der Zugentlastung zu einer Verzögerung von ca. 1 Woche. Bei InSight ist halt die Anfangsphase die wichtigste. Wenn die Wärmesonde des DLR ihre Endtiefe erreicht haben wird (vermutlich Mitte bis Ende März) ist der Lander nur noch ein rein passives Messinstrument, das keinerlei Aktivitäten außer gelegentlichen Kontrollaufnahmen mit der Armkamera durchführen wird. Man richtet also das Gerät möglichst optimal ein, da spätere Manipulationen nur noch in Notfällen vorgesehen sind.

LarryXXL

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #644 am: 30. Januar 2019, 15:31:56 »
@Captain-S     Ich habe das gleiche "Gefühl" . vieeel zu langsam. Das Sicherheit und Zuverlässigkeit an erster Stelle steht ist klar aber;  irgendwann muss die Aktion ja ausgeführt werden.

 Und wenn sie fehlerhaft ist , ist sie nun mal fehlerhaft.

 Und das die auf dem Mars alle Zeit der Welt haben stimmt doch auch nicht. Man hätte nun 55 Tage mehr Seismometer Daten sammeln können.

Wenn das mit dem Maulwurf auch so lange dauert, kann es sein das das Seismometer Experiment schon über die geplante Zeit hinaus und defekt ist.

Das sind die Chinesen irgendwie schneller.

Offline stillesWasser

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #645 am: 30. Januar 2019, 16:02:40 »
Die angestrebte Missionsdauer liegt bei 728 Tagen. Man hat eine Woche Verzögerung und dafür viel bessere Daten.

Man braucht kein hochpräzises Seismometer zu bauen, wenn es am Ende wegen Zug am Kabel falsche Daten misst.
Ich sehe das Problem nicht.
"Dragon 2 is designed to be able to land anywhere in the solar system. Red Dragon Mars mission is the first test flight."- https://twitter.com/elonmusk/status/725364699303301120

Offline McPhönix

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #646 am: 30. Januar 2019, 16:57:10 »
Konstruiertes Beispiel ----

Auf der Erde :
"Oh Mist, jetzt haben wir hier 5 Millimeter zuviel gezogen. Dadurch gabs 'ne Gewichtsverlagerung und da hinten ist ein jetzt Kabel beschädigt. Kein Strom mehr für die Instrumente X, Y und Z.
Ok, Leute, laßt uns mal hier einen Klotz drunterlegen und das Kabel tauschen."

Auf dem Mars :
"Oh Mist, jetzt haben wir hier 5 Millimeter zuviel gezogen. Dadurch gabs 'ne Gewichtsverlagerung und da hinten ist ein jetzt Kabel beschädigt. Kein Strom mehr für die Instrumente X, Y und Z.
-----
Äh.... hmmm.....
-----
Wie erklären wir das als .... hmmm ....äh "


Kurz um -
Das Wort Reparatur gibt es in der Marssprache noch nicht.
Nur die Pflicht, lange und sorgfältig über mögliche und unmögliche Folgen einer Aktion zu beraten.
Ich habe keine Angst vor Aliens. Solange sie über uns lachen wegen dem kleinkarierten Raketengefummel auf der Erde, tun sie uns nix.

Offline rok

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #647 am: 30. Januar 2019, 17:13:58 »
InSight ist ein völlig anderes Experiment als alles, was vorher gemacht wurde.

"Normale" Lander beginnen innerhalb weniger Stunden mit dem Messproramm, also Fotos machen, Wetterdaten messen, Untersuchung des Bodens, der Strahlung usw.

Bei den Rovern ist jeder Tag ein Actiontag mit neuen Herausforderungen, Bildern, Probenahmen, kurzfristigen Entscheidungen, ...

Bei InSight wird eine geophysikalische Messstation aufgebaut, die jahrelang völlig unspektakulär aber dafür permanent Daten über das Innere des Mars liefern wird. Dabei kommt es von vornherein wesentlich darauf an, die Messgeräte optimal zu positionieren um gute Daten zu bekommen.

Wenn der Standardbetrieb anläuft werden wir auch keine spektakulären Ergebnisse oder Bilder erhalten, sondern es handelt sich dann nur noch um eine Beobachtungsstation, die hoffentlich über viele Jahre hinweg Daten zur Seismik und dem Wärmefluss des Mars liefert. Immerhin der erste extraterrestische Planet auf dem dies gemacht wird, was auch zur Verbesserung der Modellvorstellung über die Entwicklung der Gesteinsplaneten wie der Erde dienen soll.

LarryXXL

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #648 am: 30. Januar 2019, 17:18:20 »
@ MC Phönix    Warum ging dann die zweite Korrektur der Zugentlastung so schnell ? Das war aber wirklich ein "schnell Schuss" !.

und nochmal. Es wird hier auf der Erde im Sandkasten durchgespielt und getestet.  Dann schickt das Kontrollzentrum die Daten zum Mars und die Sonde führt die Befehle aus.

wenn die im Sandkasten schon ein Problem entdecken; warum sollen die dann die fehlerhaften Kommandos zum Mars schicken und dann auch noch ausführen ?.

Es gibt vielleicht noch andere Gründe als Sicherheit.
"Es könnte auch daran liegen das die Mitarbeiter ihre Tätigkeit mindestens 3 Monate durchführen möchten damit sie nicht nur für 7 Tage bezahlt werden"

aber das ist auch nur eine Vermutung.

Online Schillrich

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Re: InSight auf Atlas V 401
« Antwort #649 am: 30. Januar 2019, 17:31:59 »
...
Es gibt vielleicht noch andere Gründe als Sicherheit.
"Es könnte auch daran liegen das die Mitarbeiter ihre Tätigkeit mindestens 3 Monate durchführen möchten damit sie nicht nur für 7 Tage bezahlt werden"

aber das ist auch nur eine Vermutung.

Nichtprofessionalität unterstellen, gar niedere Motive? Das ist aber nicht professionell ... .
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

"Failures are ammo in your arsenal, not baggage that weighs you down." (JPL)