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Autor Thema: Bahnverfolgung  (Gelesen 3229 mal)

Offline tobi

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Bahnverfolgung
« am: 03. Februar 2012, 21:03:00 »
Ich hab gerade was zu nem chinesischen Bahnverfolgungsschiff gelesen, da dachte ich ich starte mal ne allgemeine Diskussion dazu. Diese Schiffe braucht man um Kontakt mit Satelliten zu halten, die über Meeresgebiete fliegen, wo es keine Bodenstation gibt bzw. keine gebaut werden kann.

Hier ist ein Bild von dem chinesischen Bahnverfolgungsschiff Yuanwang II:


Mehr Infos:
http://en.wikipedia.org/wiki/Yuan_Wang_class_tracking_ship

Yuanwang VI wurde wohl bei den letzten Starts von Shenzhou und Tiangong-1 benutzt.

Die Europäer benutzen das französische Militärschiff Monge:

http://de.wikipedia.org/wiki/Monge_%28A601%29

Die Amerikaner und Russen haben wohl auch ähnliche Schiffe.
« Letzte Änderung: 04. Februar 2012, 11:35:13 von Schillrich »
"La France et les Etats-Unis plus proches que jamais!" - "Frankreich und die USA sind sich näher als jemals zuvor." Zitat von CNES Chef Jean-Yves Le Gall am 24. April auf Twitter bei Besuch im weißen Haus bei Donald Trump - https://twitter.com/JY_LeGall/status/988845258002849792

Offline Schillrich

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Re: Bahnverfolgung
« Antwort #1 am: 03. Februar 2012, 21:08:45 »
Die Amis haben doch TDRS. Russland hat die sowjetischen Schiffe ausgemustert, sonst wären sie bei F-G ja im Südpazifik oder -atlantik gekreuzt. Europa arbeitet an EDRS.

Diese Schiffe sind eine aussterbende Gattung.

Öhm, warum Konzepte? ???
« Letzte Änderung: 04. Februar 2012, 11:35:24 von Schillrich »
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

Und die Antwort auf die unbekannte Frage hieß auch gar nicht 42, sondern SpaceX. (Pirx/Thomas)

Offline tobi

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Re: Bahnverfolgung
« Antwort #2 am: 03. Februar 2012, 21:28:33 »
Öhm, warum Konzepte? ???

Passt besser als die anderen Bereich finde ich. ;)
« Letzte Änderung: 04. Februar 2012, 11:35:39 von Schillrich »
"La France et les Etats-Unis plus proches que jamais!" - "Frankreich und die USA sind sich näher als jemals zuvor." Zitat von CNES Chef Jean-Yves Le Gall am 24. April auf Twitter bei Besuch im weißen Haus bei Donald Trump - https://twitter.com/JY_LeGall/status/988845258002849792

Offline Schillrich

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Re: Bahnverfolgung
« Antwort #3 am: 04. Februar 2012, 11:11:18 »
Ich habe den Thread aus dem Konzeptbereich hierher gepackt und umbenannt, da wir hier meist technische Aspekte der aktuellen Raumfahrt behandeln.

Zu den Schiffen: Satellitengestützte Systeme können "einfach" viel mehr. So ein Schiff kann eine überfliegende Rakete oder einen tiefen Satelliten auch nur ein paar Minuten sehen. Mit ein paar Satelliten kann man hingegen fast durchgängig alles bedienen, was rund um den Globus passiert.
\\   //    Grüße
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Und die Antwort auf die unbekannte Frage hieß auch gar nicht 42, sondern SpaceX. (Pirx/Thomas)

Offline tobi

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Re: Bahnverfolgung
« Antwort #4 am: 04. Februar 2012, 11:50:50 »
Die Russen hatten z.B. die "Kosmonaut Juri Gargarin", welche 1991 außer Dienst gestellt wurde. Das Schiff hätten sie bei Fobos Grunt wohl gerne gehabt. ;)


http://de.wikipedia.org/wiki/Kosmonawt_Juri_Gagarin

Das Schiff war auch beim Apollo-Sojus Testprojekt involviert.

Diese Schiffe sind richtige Monster, das Ding ist über 200 Meter lang. :o Scheint mir recht teuer in der Unterhaltung, kein Wunder, dass es die heute nicht mehr gibt.
"La France et les Etats-Unis plus proches que jamais!" - "Frankreich und die USA sind sich näher als jemals zuvor." Zitat von CNES Chef Jean-Yves Le Gall am 24. April auf Twitter bei Besuch im weißen Haus bei Donald Trump - https://twitter.com/JY_LeGall/status/988845258002849792

Offline tomtom

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Re: Bahnverfolgung
« Antwort #5 am: 17. September 2016, 10:44:06 »
Das neue Bahnverfolgungsschiff Yuanwang 7 wird den Start von Shenzhou 11 im Oktober verfolgen. Es kostet aufgrund von höherer Automatisierung nur noch halb so viel wie sein Vorgänger.

China hat aktuell vier Schiffe in Betrieb: Yuanwang 3, 5, 6, 7


Foto: Xinhua

http://www.china.org.cn/china/2016-09/16/content_39309321.htm

Offline rok

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Re: Bahnverfolgung
« Antwort #6 am: 14. April 2017, 16:31:29 »
Als Antwort auf den Spionagevorwurf in einem anderen Thread:

Selbstverständlich werden mit diesen Schiffen auch Spionageaufgaben erledigt. Schließlich hat China (anders als die anderen "Global Player") keine Möglichkeit gehabt, während der Kolonialisierungsphase in den letzten Jahrhunderten eigene Stützpunkte oder Netzwerke im Rest der Welt zu installieren. Und wenn man schon mit einem derart gewaltigen Equipment unterwegs ist, dann nutzt man es auch sinnvoll aus.

Robert


Offline HausD

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Re: Bahnverfolgung
« Antwort #7 am: 19. Dezember 2017, 13:29:25 »
Neues Radar?

Es gibt ein Modell vom Bahnverfolgungsschiff Yuanwang-7 das wohl mit einem neuen Bahnverfolgungsradar (im X-Band) ausgestattet werden soll.

Yuanwang-7 mit dem neuen Radar                                             Bild: CSF

Das  Bahnverfolgungsschiff Yuanwang-7 liegt zurZeit jedoch in einem Hafen im Süd-Osten von Fidschi und damit rd. 6000 km vom Heimathafen in China entfernt.

Gruß, HausD

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