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26. Oktober 2020, 00:00:58
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Autor Thema: Roman Space Telescope, früher WFIRST - Wide-Field Infrared Survey Telescope  (Gelesen 28233 mal)

Offline Nitro

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Laut einigen Quellen waere zumindest einer dieser Satelliten als Grundlage fuer das derzeit in der Studie bedindliche WFIRST Teleskop zu gebrauchen. Dieses ist als naechstes grosses Teleskop nach James Webb geplant und wuerde nach derzeitigem Stand um 2020 herum, wahrscheinlich eher 2024 starten um die Dunkle Energie zu untersuchen.

Die schon vorhandene Struktur und Optik koennten eine Kostenersparnis von 250 Millionen Dollar einbringen. Die Entwicklungszeit liesse sich um 3 Jahre verkuerzen.

Auf der anderen Seite wuerde die Einlagerungen der beiden Satelliten die NASA pro Jahr bis zu 100000 Dollar kosten.

Quelle:

http://spacenews.com/civil/120605-spy-sats-dark-energy-mapper.html

Und hier mal was ueber WFIRST:

http://en.wikipedia.org/wiki/Wide_Field_Infrared_Survey_Telescope
« Letzte Änderung: 05. Juni 2012, 18:55:22 von Pirx »
Bevor man einen Beitrag letztendlich abschickt sollte man ihn sich noch ein letztes Mal durchlesen und sich dabei überlegen ob man ihn genau in diesem Wortlaut auch Abends seinem Partner und/oder Kindern ohne Bedenken vorlesen würde.

Offline Pirx

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Hab´ den Thread-Titel nach Anfrage angepasst - etwas treffender formuliert.

Gruß    Pirx
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Offline MR

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Meine persönliche Vermutung: Man stellt die Entwicklung des JWST ein und startet statt dessen eins dieser Teleskope als Hubble - Nachfolger. Ist vermutlich die kostensparenste Lösung. Das JWST hängt eh am seidenen Faden, noch weiß keiner, wie viel Geld noch in dieses schwarze Loch fließen müsste und ob es jemals starten würde.

Offline klausd

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Meine persönliche Vermutung: Man stellt die Entwicklung des JWST ein und startet statt dessen eins dieser Teleskope als Hubble - Nachfolger.
Lies mal den Artikel in unserem Portal, dann wirst Du sehen, dass das nicht möglich ist wegen dem deutlich größerem Fokus. Die beiden geschenkten Teleskope können die Aufgabe vom JWST nichtmal ansatzweise erfüllen und auch als Hubble Nachfolger taugen sie deswegen nicht.

Gruß, Klaus

websquid

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Es wäre zwar konsequent , dass Milliardengrab JWST einzustellen, aber diese beiden eignen sich definitiv nicht für eine adäquate Mission. Lediglich für Survey-Teleskope wie WFIRST sind die geeignet, aber nicht für Missionen, die ferne Details aufnehmen sollen. Das ist vollkommen ausgeschlossen mit der gegebenen Optik.

Offline KSC

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Paul Hertz, der Chef Astrophysiker der NASA, hält die Teleskope für eine gute Grundlage für WFIRST. Gesetzt den Fall, die Finanzierung wird bereit gestellt, hält er 2024 für ein realistisches Startdatum  ::)
Selbst bei unbegrenzten Finanzmitteln wäre ein Start frühestens 2019 möglich.

Übrigens: Es glaubt hier doch wohl niemand im Ernst, dass wenn das Webb Teleskop Projekt gestoppt würde, die frei werdenden Finanzmittel tatsächlich bei der NASA bleiben würden.

Gruß,
KSC

Offline T.D.K.

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Nur mal aus Spass,

Sie könnten einen dritten Kleinen Satelliten bauen und diesen mit den ganzen Sensoren (Kameras etc.) ausstatten
und die beiden nur als Teleskop-Optik verwenden, von denen die Lichtsignale eben zu dem 3.
gesendet werden, damit hätten sie das erste Teleskop im Interferometer Betrieb im All.  ;)
Ist denn der Mond auch da wenn niemand hinsieht? ::)

Offline Marauder

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Die Instrumente dürften nicht mal das große Problem sein. Immerhin hat man mit Sicherheit noch Ingenier- und Testmodelle der aktuellen Hubble - Instrumente. Die sollte man eigentlich verwenden können.

Laut deutscher Wikipedia wurden für Hubble zwei separate Hauptspiegel gefertigt, einer befindet sich also noch auf der Erde, sofern er nicht verschrottet wurde.

Offline GlassMoon

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Der zweite Spiegel ist aber im National Air and Space Museum ausgestellt, und zudem nicht ohne Weiteres brauchbar.


(klicken für volle Auflösung).

Wie man erkennen kann, fehlt da nämlich noch irgendetwas - richtig, die reflektierende Beschichtung.
Noch dazu passt (wie hier schon mehrmals gesagt wurde) die Brennweite sicher nicht, und der Durchmesser ist auch nicht passend, oder?
Außerdem.. Braucht man einen Hubble-Klon? Es wäre wohl klüger, ein anderes Ziel mit den beiden Teleskopen zu verfolgen. Mit etwas Glück bleibt Hubble bis 2025-30 im Erdorbit und überlebt die ISS, falls die Instrumente auch mitspielen.
42/13,37 ≈ Pi

Offline christiankrause6

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Zitat
Laut deutscher Wikipedia wurden für Hubble zwei separate Hauptspiegel gefertigt, einer befindet sich also noch auf der Erde, sofern er nicht verschrottet wurde.

Ist der Hauptspiegel von Hubble nicht falsch geschliffen?   ;)  Wenn es vom Hauptspiegel ein Duplikat gibt, dann macht es doch keinen Sinn ihn zu Nutzen....Wer will schon wieder ein Kurzsichtiges Teleskop im All haben?  :o
Die Ausgleichsoptik von Hubble hat ja ein haufen Dollars verbrannt!  8)  Außerdem haben beide Hubble-Keyhole-Clone einen Hauptspiegel.

Ich Wette darauf das das JWT wie geplant seine Aufgaben in All aufnimmt und für mindestens eines der beiden geschenkten Teleskope eine neue Aufgabe gefunden wird und dieses in 15 Jahren im All ist.
Grüße,
Chris

websquid

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Der Spiegel war ja nicht falsch geplant sondern nur falsch bearbeitet. Das heißt, der zweite Hauptspiegel sollte den Fehler nicht haben. Außerdem dürfte es wohl so sein, dass die Brennweite dieses Spiegels nicht zum Format des KH-11-Satelliten passt.

Man macht entweder aus einem der geschenkten Teleskope ein Gerät wie WFIRST oder man lässt es bleiben - andere Optionen bieten diese beiden Einheiten nicht.

Offline Braunschweiger

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Mit dem weiteren Sichtfeld müssten diese Teleskope doch super zur Exoplaneten- und Asteroidensuche geeignet sein oder sehe ich das falsch?

Offline GlassMoon

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Siehst du schon richtig. Die Teleskope wurden hier ja schon mehrmals als Plattform für WFIRST genannt, und im Rahmen der Mission soll eben vor allem nach Exoplaneten und dunkler Energie gesucht werden.
42/13,37 ≈ Pi

Offline Terminus

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Noch dazu passt (wie hier schon mehrmals gesagt wurde) die Brennweite sicher nicht, und der Durchmesser ist auch nicht passend, oder?

Laut der englischen WP-Seite der KH-Satelliten wurde der geplante Spiegel von Hubble gerade deswegen von 3 Meter auf 2,4 Meter verkleinert, um auf die Erfahrungen mit den gleich großen Militär/Spionage-Spiegeln zurückgreifen zu können.

Die Spiegel wurden laut dieses WP-Artikels mit Computerunterstützung geschliffen, also auf Basis einer Software. Hing der Schleiffehler des Hubble-Spiegels also womöglich mit der etwas anderen Originalbestimmung der Software zusammen?  ::)

Terminus

Offline Olli

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Hing der Schleiffehler des Hubble-Spiegels also womöglich mit der etwas anderen Originalbestimmung der Software zusammen?  ::)

Nein, der Fehler lag woanders... Wegen der großen Bedeutung des Teleskops gab die NASA zwei Spiegel in Auftrag. Die Firma Corning Glass Works stellte zwei identische Rohlinge her - einer ging an Perkin-Elmer, der andere an Kodak. Die weitere Verantwortung lag bei diesen beiden Firmen. Beiden gingen unterschiedlich an die Aufgabe des Schleifens heran - Kodak auf herkömmliche Art, Perkin-Elmer verwendete ein laserunterstütztes Verfahren an. Dieses basierte auf des Prinzip der Lasertriangulation. Bei einem der dafür notwendigen Spiegel im Messsystem war die reflektierende Beschichtung nicht in Ordnung. Das hat die Messergebnisse soweit geändert, dass anscheinend der Spiegel noch nicht die richtige Form hatte, sodass er weiter geschliffen wurde.
Das Problem lag also nicht am Schleifen selber, sondern an der Kontrolle des Schleifvorgangs... Obwohl der Spiegel von Kodak augenscheinlich besser geeignet war, wurde er nicht verwendet. Wieso diese Entscheidung aber so getroffen wurde... ?! Gute Frage...

Grüße
Olli
Einmal mitfliegen - was gäb' es Schöneres? Nichts!

Offline KSC

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Der Kodak Spiegel war von Anfang an als Backup geplant.
Perkin-Elmer hatte das günstigere Angebot mit modernen Fertigungstechniken den Spiegel zu schleifen, im Falle dass da etwas schief gehen würde, hat man sicherheitshalber Kodak beauftragt mit althergebrachten Techniken einen Backup Spiegel zu fertigen.

Ursprünglich hatte sich auch Kodak für das Schleifen des „Einsatzspiegels“ beworben.
Dieses Angebot sah vor, den Spiegel von einer Fremdfirma vermessen zu lassen. Im Perkin-Elmer Angebot war das nicht drin und deshalb ist der Fehler bis nach dem Start unentdeckt geblieben und deshalb gab es (fälschlicherweise) keinen Anlass doch den Kodak Spiegel zu nehmen.

So kommt es, dass der fehlerhafte Perkin-Elmer Spiegel um die Erde kreist und der korrekt geschliffene Kodak Spiegel im Smithsonian zu besichtigen ist  ;)

Gruß,
KSC

Offline HausD

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Gruß, HausD

Offline MR

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Ich muss zugeben, das ich von Teleskopen nicht viel Ahnung habe, daher mal hier eine Verständnisfrage: Kann es sein, das die Zeit der großen optischen Weltraum - Teleskope wie Hubble vorbei ist?

Der Vorteil von optischen Teleskopen im Weltraum liegt ja darin, das keine störende Luftschicht die Aufnahmen beeinflusst. Besonders Turbulenzen in der Luft beeinflussen die Bildruhe und reduzieren die Auflösung weit unter das, was der Spiegel des Teleskops von sich aus leisten könnte. Hubble konnte trotz seines kleinen Spiegels Aufnahmen schießen, die deutlich über die besten Teleskope der damaligen Zeit hinausgingen.

Jetzt aber gibt es auf der Erde Teleskope, die adaptive Optik zusammen mit 10 m Spiegeln einsetzen. Die adaptive Optik gleicht dabei die Luftverwirbelungen aus. Diese Teleskope sind zudem weit billiger (ca 200 Millionen Dollar anstatt 1,5 Milliarden Dollar wie bei Hubble) und auch Aufrüstungen kosten nicht gleich 1 Milliarde pro Servicemission.

Jetzt meine Frage: In den letzten 20 Jahren haben sich die irdischen Teleskope dank odaptiver Optik und segmentierter Spiegel sehr stark weiterentwickelt. Wie hoch ist heute noch der Vorteil eines Teleskops wie Hubble und lohnt sich ein solches Teleskop finanziell noch? Bei Infrarot oder Röntgen ist der Vorteil klar, da diese Strahlen durch die Atmosphäre blockiert werden, aber wie sieht es im Bereich des sichtbaren Lichts aus?

websquid

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Der sichtbare Bereich hat bei Weltraumteleskopen in der Tat nur noch Berechtigung bei Systemen, die auf durchgehende, unterbrechungsfreie Beobachtung angewiesen sind. Niemand würde heute ein neues Hubble bauen wollen. Dementsprechend ist das einzige entsprechende Teleskop, dass in den letzten Jahren gestartet wurde der Planetensucher Kepler - um Transits nachzuweisen erfordert der eine durchgehende Beobachtung. Die WFIRST-Mission ist derzeit die einzige konkret geplante, die ähnliche Anforderungen stellt - und daher auch sofort vorgeschlagen worden als Anwendung für die nun übergebenen Systeme

GG

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In anderen Spektralbereichen sind Weltraumteleskope aber durchaus sinnvoll. Einerseits gibt es Wellenlängen z.B. im Infrarot, UV oder Radiobereich, die von der Erdatmosphäre großteils absorbiert werden, andererseits kann man abseits der Erde störungsfreier arbeiten. Bei Radioteleskopen kommt noch hinzu, dass man durch große Abstände zusammenarbeitender Teleskope eine wesentlich größere Winkelauflösung erreichen kann. Interferometrie ist im optischen Bereich derzeit allerdings schwieriger als im Bereich der Radiowellen, da man die Photonen direkt zur Überlagerung bringen muss.

Offline Pirx

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Die Space News berichten, dass die beiden Weltraumteleskope, die sich jetzt im Besitz der NASA befinden, aller Wahrscheinlichkeit aus dem gescheiterten Spionagesatellitenprogramm FIA (für Future Imagery Architecture) stammen. In dessen Rahmen sollte für das NRO unter Führung von Boeing ein Nachfolgesatellit für die KH-11-Modelle von Lockheed entstehen. 2005 wurde das Programm wegen allerlei Verzögerungen und massiven Kostenüberschreitungen eingestellt.

Loretta DeSio, eine Sprecherin des NRO, wollte nur einräumen, es handle sich bei den Teleskopen um noch vorhandene Hardware aus einem ehemaligen Weltraumprogramm. Entstanden seien die Teleskope um den Jahrtausendwechsel. Zu bisher entstandenen Kosten für die Einlagerung wollte DeSio keine Angaben machen.

Dass die unvollständigen Satelliten bei ITT Exelis in Rochester gelagert waren, erklärt sich aus der Tatsache, dass ITT Exelis Nachfolger bzw. Käufer eines Unternehmensteils von Eastman Kodak ist, welcher als Subunternehmer von Boeing am FIA-Programm gearbeitet hat.

Originalartikel: http://www.spacenews.com/civil/120608-telescopes-remnants-failed-program.html

Gruß   Pirx
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Offline Major Tom

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Die NASA will einen der beiden geschenkten Spionagesatelliten für WFIRST (Wide-Field Infrared Survey Telescope) nutzen.  Das Konzept, das schließlich den Zuschlag bekam, beziffert die Kosten für WFIRST mit Nutzung eines der Teleskope auf 1,5 bis 1,7 Milliarden $, nicht mehr als die Mission inklusive des Baus eines eigenen kleineren Teleskops kosten würde.

Die anderen Vorschläge, darunter die Nutzung eines Teleskops in einer Marsumlaufbahn, wurden verworfen.

Quelle: http://www.spacenews.com/article/civil-space/35628only-nasa-astrophysics-remains-in-running-for-donated-nro-telescope-%E2%80%94-for
„Die Erde ist die Wiege der Menschheit, aber der Mensch kann nicht ewig in der Wiege bleiben. Das Sonnensystem wird unser Kindergarten.“ K. E. Ziolkowski

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Offline Major Tom

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Guten Morgen

Naja, wahnsinnig viel müsste man da wohl nicht bauen. Das Teleskop an sich ist betriebsbereit, notwendige Erweiterungen könnte man wohl direkt von Hubble übernehmen und bei Bedarf modifizieren. Mit Sicherheit weitaus billiger als eine Neuentwicklung eines neuen Einzelstücks.

Woher "direkt übernehmen"? HST wurde Anfang der 1980-Jahren entwickelt und gebaut. Das sind jetzt schon 30 Jahre ... also doch: Neuentwicklung und -konstruktion.

Nö, Hubble wurde aufgerüstet, natürlich würde man nicht mit der ursprünglichen Version der Technik arbeiten.  ;)

Zitat
Zitat
Alles besser, als so ein tolles Gerät in einer Lagerhalle verrosten zu lassen.
Das wird schon nicht verrosten.

Das nicht, aber besser wird der Zustand auch nicht werden. Zudem veraltet die Hardware, Modernisierungen werden also mit der Zeit immer aufwendiger und teurer.

Zitat
Mal schauen, was man aus den Hardware vielleicht noch machen kann, wenn mal wieder neue Ideen finanziert werden können. Es wird ja nicht weggeworfen.

Ideen gab es jede Menge, aber die wurden verworfen. Ich habe auch nicht den Eindruck, daß es mit WFIRST bald losgehen soll. Weggeworfen werden die Dinger (noch) nicht, aber irgendwann übersteigen die Kosten der Verwendung den Nutzen...

(aus Marsflug, Marsbasis)
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Offline Gertrud

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Hallo Zusammen,
in diesem Link ist eine detaillierte Ausführung,
wozu diese Teleskope zu benutzen sind.
So würde dieser neue WFIRST eine Goldgrube für Exoplaneten Studien sein. Die Nutzung der 2,4-Meter-Spiegel von dem NRO bedeutet, dass mit WFIRST Weitwinkel-, hochauflösende Ansichten erreicht werden könnte. Für die Erforschung der Exoplaneten könnte eine Verbesserung durch die Zugabe eines WFIRST-2.4 Koronagraphen erfolgen. Dieses Gerät würde einen großen Anteil der Lichternergie der Ziel-Sterne bockieren. (Dazu gibt es im Artikel ein erklärendes Bild.) WFIRST-2.4 könnte auch zu Erkenntnissen der Spektren von der Zusammensetzungen der Oberflächen von Exoplaneten helfen.
Quelle:
http://www.thespacereview.com/article/2304/1

http://wfirst.gsfc.nasa.gov/science/sdt_public/WFIRST-AFTA_SDT_Final_Report_Rev1_130523.pdf

Mit den besten Grüßen
Gertrud
die Erklärung zu meinem Avatar:
http://de.wikipedia.org/wiki/NGC_2442
http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap070315.html
***
Die Gabe des Staunens lässt uns die Welt aufgeschlossener sehen und ihre Wunder würdigen. (Richard Henry Lee)

Offline Major Tom

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So würde dieser neue WFIRST eine Goldgrube für Exoplaneten Studien sein.
...

Super.  :)
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