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Autor Thema: 3. Juli 2013: Community Day im Technik Museum Speyer u.a. mit Apollo 9 Astronaut  (Gelesen 2621 mal)

FBM

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Vom 1. bis zum 5. Juli 2013 findet der 26. ASE Planetary Congress unter dem Motto: "Citizens of Space-Stewards of Earth" -  in Deutschland statt.

3. Juli 2013: Community Day im Technik Museum Speyer


Astronaut Rusty Schweickart und Kosmonaut Alexander Lasutkin sind die Ehrengäste des Community Day im Technik Museum Speyer.
Auf Initiative des SPACE EXPO e.V. konnte das Museum mit der Raumfahrtausstellung „APOLLO AND BEYOND“, als Veranstaltungsort eines Community Days im Rahmen des Kongresses überzeugen.

Dieser Tag bietet rund 150 Schülerinnen und Schüler aus Rheinland  Pfalz und Baden Württemberg ein interessantes  Programm, ganz im Zeichen der Raumfahrt.
Höhepunkt des Tages ist der Besuch des Apollo 9 Astronauten Rusty Schweickart, der im März 1969 die erste Mondfähre im Erdorbit testete sowie des russischen Kosmonauten Alexander Lasutkin, der von Februar bis August 1997 knapp 185 Tage an Bord der russischen Raumstation MIR verbrachte.

Gemeinsam mit der European Space Agency (ESA), vertreten durch Mission Analyst Markus Landgraf, finden an diesem Tag verschiedene Vorträge und Experimente für und mit den Jugendlichen statt. Die Ehrengäste Schweickart und Lasutkin berichten über ihre Arbeit und Erfahrungen im Weltall und stehen den teilnehmenden Schülern Rede und Antwort.

Des Weiteren wird beim Community Day der Schülerwettbewerb „Aktion 42“ vorgestellt. Senf, Taschenlampe, Zahnseide, Wattestäbchen. Auf der Erde ist so etwas alltäglich, im Weltall kann daraus allerdings ein spannendes Experiment in der Schwerelosigkeit werden. Der Experimentator steht schon fest: Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst wird im Mai 2014 zur Internationalen Raumstation ISS fliegen und mit vielen Experimenten schwebend forschen. Ab sofort wird nach der zündenden Idee gesucht, welches Experiment man aus solchen alltäglichen Dingen entwickeln könnte. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die europäische Weltraumorganisation ESA rufen gemeinsam mit der Stiftung Jugend forscht e.V. bundesweit Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf, sich mit ihrem Vorschlag am Ideenwettbewerb „Aktion 42“ zu beteiligen. Um die Experimente zu entwickeln, dürfen die Schüler aus einer Liste mit 42 Gegenständen auswählen. Bis zum 10. August 2013 haben die Schülerinnen und Schüler Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. Mitmachen darf, wer 15 Jahre alt ist oder es in diesem Jahr noch wird. Man kann sich einzeln oder mit maximal drei Schülern im Team bewerben. Das Ziel des Ideenwettbewerbs: „Wir wollen die Schüler dazu anspornen, selbst kreativ Experimente für einen Versuch in der Schwerelosigkeit zu entwickeln - und dadurch wecken wir hoffentlich eine Faszination für Forschung und Naturwissenschaften“, sagt DLR-Projektleiter Dr. Matthias Sperl. Unter allen Einsendungen wählt eine Jury die originellste Experiment-Idee aus und lässt sie von Alexander Gerst während seiner Weltraummission durchführen. Für die Gewinner steht dann zudem noch ein Treffen mit dem deutschen ESA-Astronauten nach seiner Rückkehr aus dem All an. Die fünf besten Teams werden im Mai 2014 außerdem zu einer Startveranstaltung der Alexander-Gerst-Mission in Deutschland eingeladen. Weitere Informationen zu „Aktion 42“ gibt es auf den Sonderseiten des DLR-Jugendportals „DLR_next“ www.dlr.de/next.



Rusty Schweickart gründete 1983 zusammen mit den Kosmonauten Alexej Leonow, Witali Sewastjanow und Georgi Gretschko die Association of Space Explorers. Die ASE hat eine aktuelle Mitgliedschaft von über 300 Astronauten und Kosmonauten aus 29 Nationen, die in den Weltraum geflogen sind.

M. Faikis für SPACE EXPO e.V.

Offline Kryo

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am gleichen Tag sind auch 4 Astronauten an der Universtität Stuttgart und stellen sich einer Fragerunde: http://www.irs.uni-stuttgart.de/news/news_0002.html?__locale=de

FBM

  • Gast
Im Rahmen des Community Days des ASE Kongress gibt es am 3. Juli verteilt in Deutschland diverse öffentliche und geschlossene Veranstaltungen hier nachzulesen: http://www.dlr.de/dlr/Portaldata/1/Resources/documents/2013/Veranstaltungsuebersicht_ASE.pdf

Offline HausD

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"Erde an Weltall: Bitte Kommen!"

Unter diesem Motto fand heute, am 03.07.2013 in Dresden ein Community Day anlässlich des 26. Weltkongresses der Association of Space Explorers (ASE) statt.
Als Treffpunkt war die Galerie der "Technischen Sammlungen", unter dem Turm des ehemaligen Ernemann Kamerawerkes gewählt worden.
Organisiert hat das Treffen das DLR_School_Lab TU Dresden - ein Gemeinschaftsprojekt der Technischen Universität Dresden, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und der Stadt Dresden - und so war es selbstverständlich, dass den Hauptteil der Besucher Schüler und Studenten bildeten, andererseits mehr Besucher auch nicht hätten kommen dürfen.

Als ehemalige Raumfahrer waren der NASA-Astronaut Tomas Jones und der deutscher Physiker und Astronaut Ulf Merbold zu Gast in Dresden, in deren Namen der Wirtschafts-Bürgermeister Dirk Hilbert Gäste und Besucher begrüßte.

Tomas Jones bekam von Prof. Martin Tajmar als erster das Wort und sprach über seinen Werdegang zum Astronauten der NASA. Er erzählte u.a., wie er als 14-jähriger zum einen von den Raketen fasziniert war, die in seiner Heimatstadt Baltimore gebaut wurden, zum anderen miterleben konnte, wie Neil Armstrong zum Mond flog. An die vielen jungen Besucher gerichtet, betonte er, "auch heute ist der Mond immer noch ein interessantes Ziel!"


Ulf Merbold, Tomas Jones (vor seinem "Jugendbild") und Prof. Martin Tajmar  TUD

Der Weg zum Astronauten von Ulf Merbold begann dagegen mit einer Zeitungsanzeige, die er eher zufällig gelesen hat. Dieser Zufall hat ihn dann mit dem Shuttle und mit der Sojus ins All gebracht. Eine interessante Bemerkung zur Technik der Raumfahrt war, dass im Gegensatz zur Zuverlässigkeit der Raketen, die ihn ins All brachten, die Aufzüge zu den Einstiegsluken vor dem Start ihm immer bedenklich vorkamen. Es rumpelte und quitschte sowohl bei den Amerikaners als auch bei den Russen...


Besucher aus Chemnitz - Kosmonautenzentrum Sigmund Jähn - zu erkennen am Motto: den All-Tag erleben

In der Fragestunde ging es u.a. darum:
Warum ist das Interesse an der Raumfahrt so gering, etwa, weil viele Ergebnisse der Raumfahrt als Selbstverständlichkeit angesehen werden...
   Wie sind Sie als "Neuer" in der Astronautengruppe aufgenommen worden...
   Wie kann sich eine Kooperation mit China entwickeln...
   Wie waren die Kontaktmöglichkeiten mit der Familie vom All aus...
   Wird man zum Mars fliegen, welche Probleme gibt es dabei...
und, das durfte nicht fehlen:
   Wie funktioniert das mit der Toilette im All...

Es war in der Pause auch von Raumfahrer. net zu hören, vornehmlich als eine Quelle für die Arbeit des DLR_School_Lab TU Dresden, ich habe es gern gehört und will es weitertragen.


Ulf Merbold, umringt von jungen "Raumfahrern", hoch über der Stadt Dresden

Heute wird im MDR Sachsenspiegel 19:00 ein Beitrag zur Veranstaltung zu sehen sein.

Gruß, HausD


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