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Autor Thema: Mars One  (Gelesen 205096 mal)

Offline MillenniumPilot

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Re: Mars One
« Antwort #875 am: 11. Juni 2018, 08:56:05 »
@Klakow

SpaceX war bisher kein Unternehmen was es unbedingt darauf angelegt hat was ohne Unterstützung zu machen wenn es auch mit geht (warum sollten sie auch). Beim Mars ist es ja sogar explizit so, das Sie es nicht allein machen wollen.

Zu Mars One muss man natürlich abwarten ob die ihr mit ihrem Startup so lang durchhalten wie was fliegt. Aber sobald irgendwas zum Mars fliegt ist durchaus die Möglichkeit gegeben das man mit überschaubarem Aufwand "aufspringen" könnte.

Können wir nur abwarten, abschreiben sollte man Mars One jedenfalls erst wenn Sie wirklich verschwunden sind  ;)

PS:
Und für SLS spielt die BFR keine Rolle, die wird so oder so fliegen

Damit sie irgendwann auf einen Zug aufspringen koennen, muessen sie schon was bieten, was andere nicht bieten koennen. Ergo muessten sie wirklich mal ihren “Recruitmentprozess” beenden und die Kandidaten, wie auf der HomePage proklamiert, fuer eine Marsmission perfekt ausbilden. Nur mit Geld, so sie denn welches haben, wird das im Leben nix. Es sei denn, es geht um Milliarden und die werden sie nie auftreiben. 

Offline Therodon

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Re: Mars One
« Antwort #876 am: 11. Juni 2018, 09:05:35 »
Damit sie irgendwann auf einen Zug aufspringen koennen, muessen sie schon was bieten, was andere nicht bieten koennen. Ergo muessten sie wirklich mal ihren “Recruitmentprozess” beenden und die Kandidaten, wie auf der HomePage proklamiert, fuer eine Marsmission perfekt ausbilden. Nur mit Geld, so sie denn welches haben, wird das im Leben nix. Es sei denn, es geht um Milliarden und die werden sie nie auftreiben.

Eigentlich müssen sie nichts bieten was andere nicht können. Das ist auch schwerlich möglich. Was sie müssen ist zum richtigen Augenblick die richtigen Leute finden die ihnen entweder bei der Umsetzung helfen oder es bezahlen.

Und vor allem müssen Sie genug Networking betreiben, das die entscheidenden Stellen nicht die Nase rümpfen, wenn Sie vor der Tür stehen.  ;)

Aber im Grunde können wir das Thema wirklich bis 2019 oder 2020 ruhen lassen, vorher wird es da maximal Aussagen geben und wenig neues zu pro und contra.

Offline MillenniumPilot

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Re: Mars One
« Antwort #877 am: 11. Juni 2018, 12:06:52 »
Damit sie irgendwann auf einen Zug aufspringen koennen, muessen sie schon was bieten, was andere nicht bieten koennen. Ergo muessten sie wirklich mal ihren “Recruitmentprozess” beenden und die Kandidaten, wie auf der HomePage proklamiert, fuer eine Marsmission perfekt ausbilden. Nur mit Geld, so sie denn welches haben, wird das im Leben nix. Es sei denn, es geht um Milliarden und die werden sie nie auftreiben.

Eigentlich müssen sie nichts bieten was andere nicht können. Das ist auch schwerlich möglich. Was sie müssen ist zum richtigen Augenblick die richtigen Leute finden die ihnen entweder bei der Umsetzung helfen oder es bezahlen.

Und vor allem müssen Sie genug Networking betreiben, das die entscheidenden Stellen nicht die Nase rümpfen, wenn Sie vor der Tür stehen.  ;)

Aber im Grunde können wir das Thema wirklich bis 2019 oder 2020 ruhen lassen, vorher wird es da maximal Aussagen geben und wenig neues zu pro und contra.

Du wirst mir aber zustimmen, dass wenn man jetzt Leute gezielt fuer die Marsmission ausbildet, dass man in 5-6 Jahren mit einem Pfund wuchern kann. Bei der Marskolonisierung braucht man eierlegende Wollmilchsaeue, die enthusiastisch, intelligent, hochgradig kreativ sind und auch noch auf den Mars wollen. Sowas muss man auch erst mal finden. Ansonsten sind wir uns aber einig, bevor die BFS oder sonst ein vehikel, braucht man sich keine weiterfuehrenden Gedanken ausser dem Recruitment machen. Vielleicht tickt man ja beI Mars-One genau so?

Offline Therodon

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Re: Mars One
« Antwort #878 am: 11. Juni 2018, 12:28:13 »
Ehrlich gesagt, bisher bin ich mir noch nicht sicher ob man eierlegende Wollmilchsäue braucht.

Ich kann mir bisher keine funktionierenden langfristigen Mars Missionen bildlich vorstellen. Würde momentan sagen, man braucht erst einmal welche, die sich gegenseitig nicht allzu sehr auf die Nerven fallen und die man nicht endlos dort versauern lässt (zumindest vorerst). Und eine Missionsorganisation die so wenig wie möglich von den Astronauten verlangt.

Offline MillenniumPilot

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Re: Mars One
« Antwort #879 am: 11. Juni 2018, 17:46:16 »
Das war aber das Mars-one Konzept. Interdisziplinaere Ausbildung ueber 10 Jahre. Das macht schon Sinn, wenn z.B. der Hausarzt 150.000.000km weg ist.

Offline Therodon

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Re: Mars One
« Antwort #880 am: 11. Juni 2018, 18:02:41 »
Das war aber das Mars-one Konzept. Interdisziplinaere Ausbildung ueber 10 Jahre. Das macht schon Sinn, wenn z.B. der Hausarzt 150.000.000km weg ist.

Wirkliche Experten in ihren Gebieten gehen sich aber nicht selten auch mal schnell auf den Geist. Klar ist es nicht schlecht jemanden mitzunehmen der eine medizinische Ausbildung hat, allerdings wird es kaum möglich sein alle medizinischen Felder abzudecken, die Möglichkeiten operativ einzugreifen werden eh extrem begrenzt sein.

Ich bleibe dabei, ein paar unterschiedliche Kenntnisse sind sicher gut und ein paar Grundbedürfnisse, wie eben die medizinische, sollten  dabei bedacht werden, aber der Fokus sollte darauf liegen das es eine Gruppe ist, die so weit weg nicht völlig eskaliert. Ich würde generell nicht einmal sagen das da bei "normalen" Bewerbern eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht als bei "erfahrenen" Astronauten oder gar Militärangehörigen.

Offline MillenniumPilot

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Re: Mars One
« Antwort #881 am: 11. Juni 2018, 20:11:56 »
Das war aber das Mars-one Konzept. Interdisziplinaere Ausbildung ueber 10 Jahre. Das macht schon Sinn, wenn z.B. der Hausarzt 150.000.000km weg ist.

Wirkliche Experten in ihren Gebieten gehen sich aber nicht selten auch mal schnell auf den Geist. Klar ist es nicht schlecht jemanden mitzunehmen der eine medizinische Ausbildung hat, allerdings wird es kaum möglich sein alle medizinischen Felder abzudecken, die Möglichkeiten operativ einzugreifen werden eh extrem begrenzt sein.

Ich bleibe dabei, ein paar unterschiedliche Kenntnisse sind sicher gut und ein paar Grundbedürfnisse, wie eben die medizinische, sollten  dabei bedacht werden, aber der Fokus sollte darauf liegen das es eine Gruppe ist, die so weit weg nicht völlig eskaliert. Ich würde generell nicht einmal sagen das da bei "normalen" Bewerbern eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht als bei "erfahrenen" Astronauten oder gar Militärangehörigen.

Ich denke, wir haben uns ein bisschen missverstanden. Klar lag die Priorität auf “Kompatibilität” der Crewmember, aber bei anfangs nur 4 Marsbewohnern, war halt geplant, das einer sagen wir mal, Medizin, Biologie und Geologie studierte, ein weiterer Computertechnik, Elektronik, Bauwesen, etc. um sich so gut wie moeglich selbst zu helfen, wenn noetig. Klar, wenn die Gruppe aus 100 Mann besteht, dann ist die Problematik eine ganz andere, dann ruecken soziale Aspekte mehr in den Vordergrund. Insgesamt halte ich das Thema fuer genauso spannend, wie den Flug an sich. Den Film “Der Marsianer” finde ich uebrigens richtig toll, weil er eben genau solche Situationen beschreibt. Hilf Dir selbst, dann wird Dir geholfen. Mir muss auch niemand erklären, dass der Film gewisse “technische Maengel” aufweist, es geht ums Prinzip. Aber Marserde ist tatsächlich fruchtbar  8)

Offline Klakow

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Re: Mars One
« Antwort #882 am: 12. Juni 2018, 00:13:13 »
ja der Film zeigt auch das man "interessante" Zutaten darunter mischen sollte, uff, Nase zu...

Offline Therodon

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Re: Mars One
« Antwort #883 am: 12. Juni 2018, 06:35:50 »
Wir sind jetzt etwas OT.
Der Knackpunkt an dem Film zur Realität ist aber, das jeder andere als der Biologe wohl einfach gestorben wäre  ;)

Glaube das Mars One Konzept ist in diesem speziellen Punkt auch nicht mehr als ein Konzept. Wenn Sie jemanden finden, bei dem Sie mitfliegen können, wird die Anzahl der Reisenden sicherlich nicht von ihnen festgelegt. Das würde wohl maximal darauf hinauslaufen das jemand sagt "ihr bekommt x plätze und müsst dafür sorgen das die Personen x und z absolviert haben"

Offline MillenniumPilot

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Re: Mars One
« Antwort #884 am: 12. Juni 2018, 08:21:06 »
Wir sind jetzt etwas OT.
Der Knackpunkt an dem Film zur Realität ist aber, das jeder andere als der Biologe wohl einfach gestorben wäre  ;)

Glaube das Mars One Konzept ist in diesem speziellen Punkt auch nicht mehr als ein Konzept. Wenn Sie jemanden finden, bei dem Sie mitfliegen können, wird die Anzahl der Reisenden sicherlich nicht von ihnen festgelegt. Das würde wohl maximal darauf hinauslaufen das jemand sagt "ihr bekommt x plätze und müsst dafür sorgen das die Personen x und z absolviert haben"

Genau das meine ich doch. Wenn SpaceX, oder wer auch immer, Marsreisende sucht, wird man ein ziemlich anspruchsvolles Anforderungsprofil haben. Da Mars-One aus mehreren 100.000 Bewerbern aussucht und die “Finalisten” vielleicht tatsaechlich ausbildet, waere es sicherlich einen Versuch wert, sich die Kandidaten anzuschauen und dann je nach Bedarf und Eignung den einen oder anderen Kolonisten auszuwaehlen.

Offline Sensei

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Re: Mars One
« Antwort #885 am: 12. Juni 2018, 09:48:12 »
Nö, muss nicht sein.

Wenn z.b. SpaceX erst solche 'Spaß-Unternehmungen' zulässt wenn schon eine stabile Basis mit einer kompetenten, größeren (25+) Besatzung besteht, dann sind die Anforderungen an die Teilnehmenden dieser Show wesentlich reduziert.

Offline Therodon

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Re: Mars One
« Antwort #886 am: 12. Juni 2018, 10:36:50 »
Vielleicht sollten wir dabei auch die Zeitachse bedenken.

Lt. Roadmap von MarsOne ist zwar 2022 der erste Demoflug. Beim ersten bemannten Flug sprechen wir allerdings von 2031. Wenn die Pläne von SpaceX hinhauen, stände die grundlegende Transportmöglichkeit dann wohl schon, sie kämen also in eine Art "bewährtes" System.

Bas Landorp spricht selbst beim ersten Knackpunkt für ihre Roadmap von 2026. Das wäre die Rovermission. Selbst bis dahin könnte schon einiges stehen, sofern die SpaceX Pläne klappen und auch die NASA dürfte bis dahin schon ziemlich weit sein.


Offline MillenniumPilot

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Re: Mars One
« Antwort #887 am: 12. Juni 2018, 11:36:34 »
Vielleicht sollten wir dabei auch die Zeitachse bedenken.

Lt. Roadmap von MarsOne ist zwar 2022 der erste Demoflug. Beim ersten bemannten Flug sprechen wir allerdings von 2031. Wenn die Pläne von SpaceX hinhauen, stände die grundlegende Transportmöglichkeit dann wohl schon, sie kämen also in eine Art "bewährtes" System.

Bas Landorp spricht selbst beim ersten Knackpunkt für ihre Roadmap von 2026. Das wäre die Rovermission. Selbst bis dahin könnte schon einiges stehen, sofern die SpaceX Pläne klappen und auch die NASA dürfte bis dahin schon ziemlich weit sein.

Eben. Die Grundidee von Mars-One muss nicht tot sein. Allerdings, wenn die jetzt einfach Leute auswaehlen und dann warten, dann ist es vorbei. Endgueltig. Uebrigens schliesse ich eine Kooperation mit der NASA aus.. Die nehmen ganz sicher keine extern ausgebildeten Astronauten mit. Schon aus politischen Gruenden. Ausserdem glaube ich, dass wenn die BFR zum Mars fliegt, zumindest das NASA Marsprogramm tot ist. Unter Umstaenden sogar SLS.

Offline Schillrich

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Re: Mars One
« Antwort #888 am: 13. Juni 2018, 11:13:51 »
Moderationshinweis

Bitte beachtet, dass und ob ihr tatsächlich "Mars One" diskutiert ... oder ob ihr eine beliebige Phantomdiskussion (zu SpaceX) führt. Wir sollten das Thema nicht beliebig verwässern.

\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

"Failures are ammo in your arsenal, not baggage that weighs you down." (JPL)

Offline Klakow

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Re: Mars One
« Antwort #889 am: 13. Juni 2018, 13:28:33 »
Mit der Argumentation darf niemand mehr hier einen Beitrag verfassen, den alles was mit "Mars One" zu tun hat ist megamässig "Phantom"

Offline Nitro

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Re: Mars One
« Antwort #890 am: 13. Juni 2018, 14:49:28 »
Mit der Argumentation darf niemand mehr hier einen Beitrag verfassen, den alles was mit "Mars One" zu tun hat ist megamässig "Phantom"

Mit Phantomdiskussion ist hier eine Diskussion gemeint, die vom eigentlichen Thema ablenken soll und auf ein neues Thema zugeht. Eigentliches Thema ist hier "Mars One", das Phantomthema ist SpaceX. Dieser Thread hat nichts mit SpaceX zu tun, also bleibt bitte beim Thema MarsOne. Fuer SpaceX haben wir genug andere Thread und einen eigenen Sonderbereich.
Bevor man einen Beitrag letztendlich abschickt sollte man ihn sich noch ein letztes Mal durchlesen und sich dabei überlegen ob man ihn genau in diesem Wortlaut auch Abends seinem Partner und/oder Kindern ohne Bedenken vorlesen würde.

Offline Klakow

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Re: Mars One
« Antwort #891 am: 13. Juni 2018, 20:48:09 »
Ich kann das auch anders sagen, "Mars One" war schon lange Mausetot, deren Idee war weder praktikabel, weil so wie geplant zwangsläufig unethisch, sondern auch finanziell ein Luftschloß.

Offline Sensei

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Re: Mars One
« Antwort #892 am: 13. Juni 2018, 23:00:16 »
Und wenn es überhaupt! noch Realisierungschancen gibt dann nur als Mars One 2.0.

Mars One macht (in absehbarer Zeit) nur im SpaceX Kontext Sinn. ... BFR oder gar nicht fliegen..

Die Grundidee ('echte Leute auf den Mars Filmen und damit Geld verdienen') empfinde ich immer noch als prinzipiell nicht unmöglich.

PS:
Aber Nitro hat natürlich Recht damit, dass man hier NICHT über die Feinheiten von BFS und SpX Missionen reden sollte!

Offline MillenniumPilot

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Re: Mars One
« Antwort #893 am: 13. Juni 2018, 23:06:13 »
Eben, ist nicht so leicht, das Thema autark zu behandeln. Und da derzeit nur die eine Firma ernsthaft auf den Mars will, muss halt das Thema im Kontext diskutiert werden. Ist ja nicht boese gemeint.

Offline tomtom

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Re: Mars One
« Antwort #894 am: 13. Juni 2018, 23:28:46 »
Wieso muß man das. (Achtung rhetorisch gemeint). Hier soll es um das Vorhaben "Mars One" gehen, woanders um SpX oder BFS. Es gibt keinen Zusammenhang, es sei denn, er wird mutwillig herbeikonstruiert.

Es ist absolut sinnlos, sich hier irgendwie heiß zu reden.

Ende. :(

Offline Sensei

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Re: Mars One
« Antwort #895 am: 13. Juni 2018, 23:43:42 »
Zitat
Wieso muß man das.

Weil es für die Wirtschaftlichkeit eines Projektes einen massiven Unterschied macht ob die Umsetzung eher eine 9-stellige oder eine 11-stellige Summe nötig wird.


Offline tomtom

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Re: Mars One
« Antwort #896 am: 13. Juni 2018, 23:51:45 »
Die Wirtschaftlichkeit eines Projekts bei gleicher Zielerreichung ist per Definition bei einem 9-stelligen größer als bei einer 11-stelligen Summe.

Offline Therodon

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Re: Mars One
« Antwort #897 am: 14. Juni 2018, 07:46:07 »
Wieso muß man das. (Achtung rhetorisch gemeint). Hier soll es um das Vorhaben "Mars One" gehen, woanders um SpX oder BFS. Es gibt keinen Zusammenhang, es sei denn, er wird mutwillig herbeikonstruiert.

Es ist absolut sinnlos, sich hier irgendwie heiß zu reden.

Ende. :(

Der entscheidende Punkt bei Mars One ist und war halt immer das Trägersystem. Gäbe es eines um leicht zum Mars und wieder zurückzukommen, wäre die Beurteilung des Projektes sicherlich eine völlig andere.

Das Besondere hierbei ist ja, das man nicht auf ein Trägersystem gewartet hat. Daher ja auch dieses "kommen nicht zurück". Hätte damals jemand von hin und Rückflug gesprochen hätte sie jeder als völlig utopisch abgestempelt. Der 1x Flug war ja schon extrem genug gedacht und kaum vorstellbar.

Deswegen sehe ich schon die Notwendigkeit bei der Beurteilung jetzt darüber nachzudenken ob es mit einem aktuell in "Reichweite" befindlichen Träger klappen kann.

Offline MillenniumPilot

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Re: Mars One
« Antwort #898 am: 14. Juni 2018, 11:35:19 »
Wieso muß man das. (Achtung rhetorisch gemeint). Hier soll es um das Vorhaben "Mars One" gehen, woanders um SpX oder BFS. Es gibt keinen Zusammenhang, es sei denn, er wird mutwillig herbeikonstruiert.

Es ist absolut sinnlos, sich hier irgendwie heiß zu reden.

Ende. :(

Dann lass uns ueber die Mars-One Traegerrakete, das eigenentwickelte Habitat, die Mars-One Landekapsel, das Mars equipment, usw. reden. Mars-One hat auf der Homepage immer erklaert, dass man selber kein Equipment entwickelt, womit man zwangslaeufig bei anderen Namen landet, wenn man ueber selbiges diskutiert. Das soll auch kein SX hype sein, es ist schlicht der beste Kandidat fuer so ein Projekt. Die NASA wird nicht mitspielen, ESA hat gar keine bemannte Raumfahrt, die Russen haben kein Geld, die Inder setzen auf unbemannte low cost Missionen, die Japaner sind pragmatisch, Rocketlab koennte bestenfalls Antman auf den Mars schicken, Branson will nicht auf den Mars, ATK trainiert noch in Alaska und die Chinesen ueben einstweilen auf dem Mond. Wenn ich niemandem vergessen habe, bleibt nicht mehr viel uebrig, mit wem Mars One sprechen kann. Kann man noch spekulieren, ob Mars One mit BO spricht. Ergo, kommt man um SX gar nicht herum.

Offline Sensei

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Re: Mars One
« Antwort #899 am: 14. Juni 2018, 12:52:12 »
Danke, schön zusammen gefasst. :)

Aber deswegen bleibt es auch dabei: Abwarten und Tee trinken bis es von Mars One was neues gibt.
Bis dahin lohnt sich keine Mühe und keine Diskussion.