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Autor Thema: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission  (Gelesen 51338 mal)

Offline Lumpi

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #150 am: 10. Juni 2015, 12:26:59 »
@jakda,
bleibe bitte dem Forum erhalten. Das ist doch gerade das Schöne, dass wir hier unterschiedliche Sichtweisen über ein Thema diskutieren können. Das ist das Salz in der Suppe! Schließlich herrscht Meinungsfreiheit und darauf können wir in Deutschland wahrlich stolz sein!

PS: Inhaltlich bin ich Deiner Meinung...

Gruß Lumpi



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Offline tobi

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #151 am: 10. Juni 2015, 15:22:56 »
Wörner hätte mal googlen sollen. Dann wäre er auf diese Seite gekommen...

... Du häst Ihn für sehr doof .. oder ?

Wenn ESA & DLR das vorher nicht vernünftig geplant bekommen ist das in der Tat sehr doof.

Das von dir gepostete Bild sagt doch alles:


Ein Astronaut (intensivmedizinische Betreuung offenkundig notwendig) steigt aus dem Flieger. Da hätte es jeder Privatjet getan... aber den schwarzen Peter der Bundeswehr zuschieben für das eigene Planungsversagen.

"La France et les Etats-Unis plus proches que jamais!" - "Frankreich und die USA sind sich näher als jemals zuvor." Zitat von CNES Chef Jean-Yves Le Gall am 24. April auf Twitter bei Besuch im weißen Haus bei Donald Trump - https://twitter.com/JY_LeGall/status/988845258002849792

Offline tobi

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #152 am: 10. Juni 2015, 15:39:39 »
Oder hier: (ganz unten)
https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCckholdienst

Zitat
Transport im Patient Transport Compartment (PTC), Kosten. In: ReiseTravel. Europäische Reiseversicherung AG, archiviert vom Original am 28. September 2007, abgerufen am 7. Dezember 2011: „Das PTC ist eine 2,30 Meter x 2,40 Meter große, rundum geschlossene Kabine von 1,90 Meter Höhe, die in das Flugzeug des Typs Boeing 747 der Deutschen Lufthansa eingebaut werden kann. Sie erstreckt sich über insgesamt 12 Sitzplätze und enthält alle wichtigen intensivmedizinischen Einrichtungen zur Versorgung von Notfall-Patienten. […] Der Rücktransport im Verkehrsflugzeug verursacht – je nach Entfernung des Reiselandes – erhebliche Kosten. Zum Beispiel: Rücktransport aus Bangkok: im Stretcher ca. 14 000 Euro im Patient Transport Compartment ca. 38 000 Euro im Ambulanz-Jet ca. 57 000 Euro“

Der Transport hätte also mit jedem größeren Passagier-Flugzeug durchgeführt werden können, auch bei medizinischem Notfall.

Der Ambulanzjet kostet von Bangkok aus 57.000 Euro. Der Bundeswehrairbus kostet bestimmt mindestens das 10-fache. Und was ist, wenn in dieser Zeit etwas wirklich ernstes in der Welt passiert, wo Menschen zu sterben drohen, weil sie nicht ausgeflogen werden? Wer haftet dann für diese Alexander Gerst-Rückholaktion?

PS: Im Gegensatz zu anderen Leuten bringe ich Argumente (mit Quellen)....
"La France et les Etats-Unis plus proches que jamais!" - "Frankreich und die USA sind sich näher als jemals zuvor." Zitat von CNES Chef Jean-Yves Le Gall am 24. April auf Twitter bei Besuch im weißen Haus bei Donald Trump - https://twitter.com/JY_LeGall/status/988845258002849792

Offline jakda

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #153 am: 10. Juni 2015, 17:52:41 »
Ich weiß nicht, wer hier ein Problem mit der Planung reingebracht hat.
Nach meinen Kenntnissen liefen die Rückführungsvorbereitung schon sehr lange vor der Landung.
Hier wird suggeriert, dass man erst ein paar Tage davor angefangen hat, nach Möglichkeiten zu suchen - das ist so falsch.

Die Rückführung mit intensiv-medizinischen Möglichkeiten ist Vorschrift.
Auch wenn Alexander Gerst durch 2 1/2 Stunden Sport täglich sogar Muskelmasse aufgebaut hat und in hervorragender Konstitution landete - es bleibt Vorschrift.
Auch wenn das tobi nicht gefällt ändert das nichts an dieser Tatsache.

Fest steht:
- Die Amerikaner haben angeboten, mit ihrer Maschine Alexander Gerst mit nach Schottland zu nehmen
Fest steht:
- Die BW hat mit der bekannten Begründung abgelehnt.
Fest steht:
- Der ADAC hat es übernommen.

____________________________________________________________________________________
Das eigentliche Problem hier ist das Fettmarkierte - wie anders/schön wäre es, wenn da ein "unser" stehen würde:

Hätte er uns gefragt, hätte er gewusst, wie er seinen Raumfahrer nach Hause kriegt! 8)

Dann muss das DLR halt schauen, wie es seinen Astronauten heim bekommt ... und wenn sie das nicht vorher ordentlich geplant haben: Pech.
Und - wer hat Schuld? - Russland

Offline HausD

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #154 am: 10. Juni 2015, 18:13:11 »
Hallo jakda,

diese deine Sicht teile ich, einschließlich der Vorschrift und des unser!
Alles andere ist Kaffesatzlesen in BILD-Manier, von beidem bin ich kein Freund...

Gruß, HausD

Führerschein

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #155 am: 10. Juni 2015, 18:24:31 »
Auch wenn das tobi nicht gefällt ändert das nichts an dieser Tatsache.


@Jakda und HausD

Was soll das? Tobi hat nicht mit einem einzigen Wort behauptet, daß die Rückführung mit intensivmedizinischer Betreuung nicht nötig war. Und wenn es nicht so war, wie von Wörner bechrieben, warum hat er es dann gesagt?

Offline HausD

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #156 am: 10. Juni 2015, 18:42:03 »
...HausD
Was soll das? ...
Eigene Meinung haben, HausD

Offline tobi

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #157 am: 10. Juni 2015, 18:48:27 »
...HausD
Was soll das? ...
Eigene Meinung haben, HausD

Richtig, jeder hat hier seine Meinung.

Und ich ziehe mich jetzt aus der Diskussion zurück und wende mich wieder anderen Themen zu...
"La France et les Etats-Unis plus proches que jamais!" - "Frankreich und die USA sind sich näher als jemals zuvor." Zitat von CNES Chef Jean-Yves Le Gall am 24. April auf Twitter bei Besuch im weißen Haus bei Donald Trump - https://twitter.com/JY_LeGall/status/988845258002849792

Führerschein

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #158 am: 10. Juni 2015, 19:39:29 »
...HausD
Was soll das? ...
Eigene Meinung haben, HausD

Eigene Meinung haben ist eine Sache, das sollte selbstverständlich möglich sein. Falsche bzw. unsachliche Anschuldigungen sind eine andere. Ich bin damit auch raus.

Offline Gertrud

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #159 am: 10. Juni 2015, 19:44:18 »
Hallo zusammen,

Alexander Gerst macht einen grandiosen Job und begeistert so wunderbar.
Der Arbeitgeber von Alexander Gerst ist der DRL und es ist in meinen Augen sehr unpassend, wenn wir sagen/denken würden, er ist unser. Er ist ein deutscher Raumfahrer, aber nicht unser.
Diese Inanspruchnahme finde ich genauso daneben, wie damals die Überschrift "Wir sind Papst".  ::)

Befremdlich...

In der "Freien Presse" gab es heute auf einer 3/4-Zeitungsseite einen Bericht über die gerade beendeten 15. Deutschen Raumfahrttage in Morgenröthe-Rautenkranz. Eine dort zitierte Aussage von (noch) DLR-Chef Wörner über die Umstände der Rückkehr von Alexander Gerst nach seiner Weltraummission in seine Heimat Deutschland, hat bei mir Kopfschütteln verursacht.

Zitat/ Textpassage von Johann-Dietrich Wörner: Die Amerikaner holten ihren Mann aus Russland ab und flogen ihn nach Hause. Alex nahmen sie bis Schottland mit, weil sie dort tanken mussten. Ich also rief die Bunderwehr an, ob sie ein Flugzeug hätten mit intensivmedizinischer Betreuung an Bord, um Alex heimzuholen. Die Antwort der Bundeswehr: Es sei den deutschen Steuerzahler nicht zuzumuten, wegen eines einzelnen Mannes ein solches Flugzeug nach Schottland zu schicken. Dann fragte ich den ADAC, der auch ein Spezialflugzeug hat. Der ADAC-Präsident habe wissen wollen, ob Alex Mitglied sei. Er war. So kam der Flug zustande.
 
Wenn Alexander Gerst also nicht ADAC-Mitglied wäre, säße er vielleicht noch heute in Schottland fest...

Wenn ich den Beitrag richtig verstehe, wurde der Rückflug erst erwogen und in die Wege geleitet, nachdem Alexander Gerst in Schottland angekommen war. ?
Das nenne ich wirklich sehr kurzsichtig überlegt.!

Die Ansichten von @Tobi teile ich. Bei einer frühzeitige genaue Planung ergibt sich immer eine machbare günstige Rückführung, von welchen Land auch immer.

Mit einer durch Qualitätsmanagement (QM) geprägten Meinung
grüßt Gertrud
Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber er hat keinen Anspruch darauf, dass andere sie teilen. [Manfred Rommel]
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Offline Lumpi

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #160 am: 10. Juni 2015, 20:26:02 »
Und was ist, wenn in dieser Zeit etwas wirklich ernstes in der Welt passiert, wo Menschen zu sterben drohen, weil sie nicht ausgeflogen werden? Wer haftet dann für diese Alexander Gerst-Rückholaktion?

Das Wörtchen wenn ist in diesem Kontext unpassend. Es passiert schon jetzt ständig was in der Welt. Es gibt zahllose Krisenherde, Menschen drohen nicht zu sterben, sie sterben tatsächlich durch Krieg, Hunger, Seuchen etc., jeden Tag!

Das Flugzeug müsste also permanent zu Rettungseinsätzen unterwegs sein...

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Offline Pirx

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #161 am: 10. Juni 2015, 20:38:46 »
Hallo zusammen,

Alexander Gerst macht einen grandiosen Job und begeistert so wunderbar.... . ... Wenn ich den Beitrag richtig verstehe, wurde der Rückflug erst erwogen und in die Wege geleitet, nachdem Alexander Gerst in Schottland angekommen war. ?...
Guten Abend!

Habe die Tage auf der Veranstaltung im Auditorium gesessen und Herrn Wörner definitiv nicht so verstanden. Ich habe nicht gehört, dass man erst angefangen hat, die Abholung in Schottland zu organisieren, als Herr Gerst schon in Schottland weilte.

Herausgehört habe ich aber wohl, dass die Rückreise von Baikonur vor Missionsbeginn offensichtlich nicht inhaltlich durchgeplant war - und wenn es so war, muss es ja auch nicht unbedingt schlecht oder falsch gewesen sein. Die Bundeswehr hatte man wohl angefragt, ob sie mit einem der MedEvac-Flieger den Transport übernehmen würde, was diese aber nach einer gewissen Bedenkzeit ablehnte. Der ADAC kam ins Spiel, weil von verantwortlichem medizinischen Personal eine ärztlich betreute Rückreise mit passend ausgestattetem Transportmittel gefordert wurde, und der ADAC da eben ein potentieller Dienstleister war, auf den man kommen kann -  so habe ich Herrn Wörner verstanden.

Johann-Dietrich Wörner - ein wirklich guter Redner:

(Bild: T. Weyrauch)

Gruß   Pirx

Edit: Bild ergänzt.
« Letzte Änderung: 13. Juni 2015, 12:17:41 von Pirx »

Online Nitro

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #162 am: 10. Juni 2015, 20:55:06 »
Na, das hört sich doch schon wieder ganz anders an und erscheint mir hier auch viel plausibler.
Bevor man einen Beitrag letztendlich abschickt sollte man ihn sich noch ein letztes Mal durchlesen und sich dabei überlegen ob man ihn genau in diesem Wortlaut auch Abends seinem Partner und/oder Kindern ohne Bedenken vorlesen würde.

Offline HausD

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #163 am: 10. Juni 2015, 21:33:10 »
Wenn ich die Darstellung von Pirx der der Freien Presse HIER zitiert vergleiche, ist es für mich tatsächlich (Zitat Lumpi): Befremdlich...
Aber das ist doch auch kein Geheimnis, dass ein Journalist, der relativ sachlich über etwas berichtet aber sein Beitrag zu lang ist, noch einen Chef-Redakteur hat, der für die Knaller im Text sorgt und dann ist in der Kette noch der für den ggf. erforderlichen Umbruch vor dem Druck verantwortlich ist... (Dann findet die Sonnenfinsternis schon mal bei Regen in der Turnhalle statt!)
Daher meine Bitte an die doch reichlich und kompetent anwesenden Raumcon'ler auch hier im Forum darüber zu berichten, was dort an Sachfragen behandelt worden ist.
Das ist eine Bitte und kein Diskussionsbeitrag, HausD

Offline Schillrich

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #164 am: 10. Juni 2015, 21:51:50 »
Und was ist, wenn in dieser Zeit etwas wirklich ernstes in der Welt passiert, wo Menschen zu sterben drohen, weil sie nicht ausgeflogen werden? Wer haftet dann für diese Alexander Gerst-Rückholaktion?

Das Wörtchen wenn ist in diesem Kontext unpassend. Es passiert schon jetzt ständig was in der Welt. Es gibt zahllose Krisenherde, Menschen drohen nicht zu sterben, sie sterben tatsächlich durch Krieg, Hunger, Seuchen etc., jeden Tag!

Das Flugzeug müsste also permanent zu Rettungseinsätzen unterwegs sein...

Das ist so formuliert schon wieder der falsche Zusammenhang ... die Bereitschaft des Fliegers kann/darf man so nicht relativieren.
Wie ich oben geschrieben habe: ein MEDEVAC steht für bereit für unsere Soldaten und die der Verbündeten, nicht für eine beliebige Rettungsmission. Er ist keine "freie Verfügungsmasse", sondern hat einen klaren Auftrag. Daran wird ein Einsatzbefehl gemessen. Man nutzt ihn auch in Katastrophenfällen ... wobei dann ggf. ein zweiter in Bereitschaft gehen muss (evtl. bei einer anderen Luftwaffe).
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

Und die Antwort auf die unbekannte Frage hieß auch gar nicht 42, sondern SpaceX. (Pirx/Thomas)

Offline Gertrud

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #165 am: 10. Juni 2015, 21:58:39 »
Hallo Zusammen,

nach einigen Suchen habe ich den Artikel der "Freien Presse" gefunden.

http://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/OBERES-VOGTLAND/Die-Botschafter-artikel9216994.php
Wie die Planung wirklich abgelaufen ist,
werden wir hier nur durch Insiderkenntnisse klären können.

Hallo @Lumpi,
eine Quellenangabe zu Deinem Beitrag wäre eine sinnvolle Ausführung gewesen.

Mit den besten Grüßen
Gertrud
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Offline tobi

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #166 am: 10. Juni 2015, 22:03:15 »
Zitat
Airbus A310 MRTT MedEvac

Der Airbus A310 MRTT MedEvac ist ein wichtiges Glied in der Rettungskette zur medizinischen Evakuierung schwer- und schwerstverletzter Personen über große Distanzen. Der MedEvac-Rüstsatz besteht aus bis zu sechs Patiententransporteinheiten (PTE), deren Ausstattung den modernsten Standards der Intensivmedizin entsprechen. Des weiteren befinden sich 38 Liegeplätze an Bord, von denen an 16 Intermediate-Care-Plätzen mittels Monitorkontrolle eine verstärkte medizinische Überwachung und Medikamentenbehandlung möglich ist. Somit können insgesamt 44 Patienten liegend transportiert werden.

Abhängig von der Anzahl und dem Verletzungsmuster der zu transportierenden Patienten, umfasst die medizinische Besatzung bis zu 25 Personen. Die „Medical Crew“ wird bei Alarmierung aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengezogen und setzt sich aus Fachärzten, Fachpflegekräften, Rettungsassistenten- und Sanitätern zusammen. Ein Fliegerarzt der Luftwaffe übernimmt als Medical Director die medizinisch-organisatorische Leitung. Die Gesamtverantwortung für den Lufttransport liegt beim Kommandanten des Luftfahrzeugs. Um im Ernstfall schnell reagieren zu können, wird am Flughafen Köln-Bonn ständig ein teilgerüsteter Airbus MedEvac in einer 24-Stunden Bereitschaft vorgehalten. Nach einem Einsatzbefehl werden nur noch die medizinischen Geräte auf Funktion geprüft und die Medikamente nachgerüstet. Um das vollständige Equipment und die flugzeugtechnische Vorbereitung abzuschließen, bedarf es nach Alarmierung ungefähr 3 Stunden.

Quelle:
http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9nHK98sS0NL2SosQ8vURjQwO91LLEZP2CbEdFANWLlZc!/

Der Airbus kann 44 Personen liegend transportieren. Eine Auslastung mit Alexander Gerst beträgt 1/44=2,27%. Das ist eine geringere Auslastung als der Nutzlastanteil vieler orbitaler Trägerraketen in einen ISS Orbit.

In Zeiten, wo ein Großteil der Bevölkerung bemannte Raumfahrt für nutzlos und teuer hält, wollen wir diesen Eindruck dann noch verstärken?
"La France et les Etats-Unis plus proches que jamais!" - "Frankreich und die USA sind sich näher als jemals zuvor." Zitat von CNES Chef Jean-Yves Le Gall am 24. April auf Twitter bei Besuch im weißen Haus bei Donald Trump - https://twitter.com/JY_LeGall/status/988845258002849792

Offline Sensei

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #167 am: 10. Juni 2015, 23:30:30 »
Seid ihr sicher dass das alles so eine große Sache ist und nicht vom Wörner der Pointe zu liebe zugespitzt wurde?!

Offline Schillrich

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #168 am: 10. Juni 2015, 23:34:19 »
Das vermute ich, ehrlich gesagt, auch ... und finde es dann unglücklich, da das (wie man hier bei uns jetzt gut sieht) unbedacht zu fehlerhaften Interpretationen führt. Die echten Sachgründe werden gar nicht erst genannt ...
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

Und die Antwort auf die unbekannte Frage hieß auch gar nicht 42, sondern SpaceX. (Pirx/Thomas)

Online -eumel-

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #169 am: 10. Juni 2015, 23:42:02 »
Mir gefällt das viel besser:

"Im Juli wechselt Wörner an die Spitze der ESA. Entkrampft, spannend, interaktiv und kommunikativ wie eine Jam-Session im Jazz-Club wünsche er sich die Raumfahrt der Zukunft, sagte Wörner in Morgenröthe-Rautenkranz. Nationale Egoismen haben keinen Platz: "Wenn im Weltraum einer verliert, verlieren wir alle." Wörner möchte die Projekte weiter öffnen, für alle, denn selbst die Internationale Raumstation ISS sei doch eine Angelegenheit weniger beteiligter Länder. Und er träume von einem Wissenschaftlerdorf auf dem Mond."
Quelle
Nächster Berliner Stammtisch am Freitag, dem 29. Juni 2018 ab 19:30 Uhr in der Bar Gagarin.

Offline F-D-R

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #170 am: 11. Juni 2015, 00:10:10 »
Womit wir wieder hier wären....
http://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?topic=13591.msg332261#msg332261
Sory, bin gerade erst nach Hause gekommen und etwas entsetzt darüber, wie dieses Flugrückführungsthema solche Wellen geschlagen hat.
Das DLR wird nicht so leichtsinnig sein, hier keine langfristige Planung gemacht zu haben. Das hat mich hier etwas geärgert, dass hier eine derartige Leichtfertigkeit unterstellt wurde.
Hier sollte man sich bei der Bewertung an einen großen deutschen Politiker erinnern, der mal treffend einem Journalisten  gesagt hat:
"Ich weis nichts und Sie wissen nichts."

Ansonsten scheint es unterschiedliche Meinungen hinsichtlich der Wertschätzung und dem damit verbundenen "steuermitteltechnischen Aufwand" für unsere neuen Helden zu geben. O.K.. Ich akzeptiere das.
Ich selber hätte ohne zögern den LW-Airbus losgeschickt.
Egal... ist jetzt Geschichte.

Neues Thema.

Offline R2-D2

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #171 am: 05. November 2015, 21:28:48 »
Bei "Planet Wissen" kam heute eine Sendung mit Alex: "Alexander Gerst - Traumjob Astronaut"

Die Sendung ist als Video verfügbar:
http://www.planet-wissen.de/videoalexandergersttraumjobastronaut100.html

Online -eumel-

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #172 am: 12. November 2015, 02:23:42 »
Sascha Dünnebacke hat ein Video über den Raumflug von Alexander Gerst für Spiegel-TV produziert:
166 Tage im Weltall - mit Alexander Gerst auf der ISS
Nächster Berliner Stammtisch am Freitag, dem 29. Juni 2018 ab 19:30 Uhr in der Bar Gagarin.

Offline kirsten_on_earth

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #173 am: 21. November 2015, 09:21:56 »
Hat schon jemand die GEO Extra über die Alexander-Gerst-Mission gelesen ? Ist das lesenswert ? Ich bin nämlich kommenden Dienstag kurz in Deutschland und komme hoffentlich an einem Kiosk vorbei ...

Offline Riker

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Re: Alexander Gerst - Berichte in den Massenmedien über seine Mission
« Antwort #174 am: 24. Mai 2016, 20:51:14 »
Hallo,
ich freue mich wirklich sehr für Alexander und seine neuen Aufgaben!

via spon/bento habe ich ein witziges Info-Video zu Alexanders neuem Flug gefunden:

http://www.bento.de/gadgets/alexander-gerst-wie-die-esa-den-astronauten-zum-popstar-gemacht-hat-585068/

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