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18. Oktober 2019, 11:36:31
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Wer wird sich in der Betankungsdebatte durchsetzen?

NASA - Crew steigt in die betankte Rakete
59 (45.7%)
SpaceX - Crew steigt in eine leere Rakete, dann Betankung
60 (46.5%)
Kompromiss (wie auch immer der aussehen mag)
10 (7.8%)

Stimmen insgesamt: 124

Autor Thema: SpaceX Crew Dragon  (Gelesen 411775 mal)

Offline Kelvin

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1625 am: 10. Mai 2019, 01:44:09 »
In dem betreffenden Video ist genau ein Tank zu sehen, und das ist kein Treibstofftank, sondern ein Druckgastank (in normaler COPV-Bauweise, kiugelförmig). Auch wenn Elon das Wort 'propellant tank' benutzt, diese sind viel größer.
Mist, man darf Elon nicht einfach alles glauben.. Ich werde zur Strafe hundertmal "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" schreiben.

Auf diesem Bild der Dragon-2 sind die Treibstofftanks zu sehen (rot):
Und sind die roten Tanks keine COPVs?  Nur eben mit roten Carbonfasern umwickelt, damit man sie besser auseinander halten kann  ;)

Und wie gesagt, bei Entlüftung von He-Druckgastanks gibt's keine orangenen Wölkchen. ;)
Klar, Helium hat genau den gleichen Farbton wie CO2, kann man klar sehen.  ;)

Gruß Kelvin

Offline Captain-S

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1626 am: 10. Mai 2019, 08:52:32 »
Ja Leute, das wird irgendwie nichts mehr mit der bemannten US-Raumfahrt.
Selbst Boeing wird es dieses Jahr wohl kaum noch bemannt schaffen.
Die NASA kann für die nächsten Jahre schonmal Flüge bei den Russen buchen.
Und das 50 Jahre nach der Mondlandung, einfach unglaublich.

Offline Klakow

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1627 am: 10. Mai 2019, 11:47:12 »
Mist, man darf Elon nicht einfach alles glauben.. Ich werde zur Strafe hundertmal "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" schreiben.
Damit wäre ich vorsichtig, der Spruch ist von Genosse Stalin... und er hat es mit der Kontrolle etwas übertrieben.

Offline aasgeir

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1628 am: 10. Mai 2019, 12:08:37 »
Damit wäre ich vorsichtig, der Spruch ist von Genosse Stalin...

Stimmt auch nicht - angeblich von Lenin, aber auch von ihm nicht belegt - siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrauen_ist_gut,_Kontrolle_ist_besser!

Offline Klakow

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1629 am: 10. Mai 2019, 17:03:55 »
Was die Sache nicht besser macht

Online roger50

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1630 am: 11. Mai 2019, 02:09:17 »
Ich kann meine Oberlehrerattitüde einfach nicht ablegen.. 8)…,  also:

Und sind die roten Tanks keine COPVs?  Nur eben mit roten Carbonfasern umwickelt, damit man sie besser auseinander halten kann  ;)

Nö, rot bedeutet einfach: "Remove before flight". Es handelt sich im rote Schaumstoff/Plastik-Schutzhüllen. Treibstofftanks benötigen keine Kohlefaser-Ummantelungen, da sie nicht so extrem wie Druckgastanks (>300 bar) druckbeaufschlagt sind. Vor allem nicht in bemannten Raumschiffen. Normale Werte für Hydrazintanks schwanken um 18 bar, das hält eine dünnere Stahlhülle leicht aus.

Gruß
roger50

Offline Steppenwolf

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1631 am: 11. Mai 2019, 07:57:41 »
Ich kann meine Oberlehrerattitüde einfach nicht ablegen.. 8)…,  also:

Und sind die roten Tanks keine COPVs?  Nur eben mit roten Carbonfasern umwickelt, damit man sie besser auseinander halten kann  ;)

Nö, rot bedeutet einfach: "Remove before flight". Es handelt sich im rote Schaumstoff/Plastik-Schutzhüllen. Treibstofftanks benötigen keine Kohlefaser-Ummantelungen, da sie nicht so extrem wie Druckgastanks (>300 bar) druckbeaufschlagt sind. Vor allem nicht in bemannten Raumschiffen. Normale Werte für Hydrazintanks schwanken um 18 bar, das hält eine dünnere Stahlhülle leicht aus.

Ich widerspreche dem Meister nur ungern aber hier bin ich mir nicht so sicher. Der Brennkammerdruck der Superdracos liegt bei 1000psi ~ 70 bar. Damit Treibstoff in die Brennkammer fließt muss der Druck in den Treibstofftanks noch eine Ecke höher liegen. Laut Musk sind Helium als auch Treibstofftanks COPVs. Wieso sollte das nicht stimmen? Normalerweise achtet er darauf was er sagt. 

Offline Captain-S

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1632 am: 11. Mai 2019, 10:11:41 »
Muss man jetzt das ganze in die Kapsel integrierte Rettungssystem in Frage stellen?
Diese besonders gefährlichen Treibstoffe bleiben ja auch nach dem Start in der Kapsel,
also auch während die Kapsel an der ISS angedockt ist. Kann man das System überhaupt
vor dem Andocken "entschärfen"?

Offline Lennart

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1633 am: 11. Mai 2019, 10:54:34 »
Muss man jetzt das ganze in die Kapsel integrierte Rettungssystem in Frage stellen?
Diese besonders gefährlichen Treibstoffe bleiben ja auch nach dem Start in der Kapsel,
also auch während die Kapsel an der ISS angedockt ist. Kann man das System überhaupt
vor dem Andocken "entschärfen"?
ich denke mal wenn man die tribwerke bis die Tanks lehr sind geht das. Nachteil möglicherweise gefährlicher als alles bleibt so wie es ist.
Probleme sind nur dornige Chancen

Offline Duncan Idaho

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1634 am: 11. Mai 2019, 12:13:33 »
Um diesen Treibstoff kommt man leider nicht rum.
Den braucht man ja auch für die Fluglage und auch für Deorbit.

Die APU´s des Shuttels waren auch mit Hydrazin betrieben.
#I NEVER WANT TO HOLD/SCRUB AGAIN.

Offline Steppenwolf

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1635 am: 06. Juni 2019, 18:06:20 »
https://twitter.com/SpcPlcyOnline/status/1136629140608692225
Zitat
ASAP mbr Susan Helms: SpX hasn't found root cause of Dragon anomaly, but have found some opportunities to improve Dragon design. Don't know if directly related to mishap, but fact they are adaptable and agile is positive aspect of their culture.

Laut ASAP Mitglied Susan Helms hat man die Ursache des Dragon 2 Testunfalls noch immer nicht gefunden.

Sie lobt zwar im gleichen Atemzug die Agilität von SpaceX und dass andere Verbesserungen gemacht wurden, ich weiß aber nicht so recht was man davon halten soll. Kann mir nicht vorstellen dass Crew Dragon zum Betrieb zurückkehrt ohne dass die Ursache klar feststeht und beseitigt wurde.

Offline Hugo

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1636 am: 06. Juni 2019, 21:15:05 »
Das ist sehr, sehr schlecht. Auch wenn es nur ein "Test" war, ein explodiertes Raumschiff mit unbekannter Explosionsursache ist fatal.

:-(

Offline MarsMCT

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1637 am: 07. Juni 2019, 05:35:31 »
Das ist sehr, sehr schlecht. Auch wenn es nur ein "Test" war, ein explodiertes Raumschiff mit unbekannter Explosionsursache ist fatal.

:-(

Das bedeutet nur, die Untersuchung ist nicht abgeschlossen und eine Ursache nicht zweifelsfrei nachgewiesen. Daß sie absolut keine Ahnung haben, wäre nur die schlechtestmögliche Interpretation.

Offline proton01

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1638 am: 07. Juni 2019, 06:45:03 »
Das ist sehr, sehr schlecht. Auch wenn es nur ein "Test" war, ein explodiertes Raumschiff mit unbekannter Explosionsursache ist fatal.
:-(

Das bedeutet nur, die Untersuchung ist nicht abgeschlossen und eine Ursache nicht zweifelsfrei nachgewiesen. Daß sie absolut keine Ahnung haben, wäre nur die schlechtestmögliche Interpretation.

Solange die Ursache der Explosion nicht zweifelsfrei feststeht, und solange die Wirksamkeit entsprechender Gegenmaßnahmen um dies zukünftig auszuschließen nicht nachgewiesen ist, wird sich wohl keiner in die Kapsel reinsetzen. SpaceX wird wohl Vermutungen haben, hat aber (noch) keinen Nachweis was die Ursache war.

Online Dublone

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1639 am: 07. Juni 2019, 06:54:23 »
Und der in flight abort test steht ja auch vorher noch an. Da muss auch alles funktionieren.
Also ich glaube dieses Jahr wird das nix mehr.

Offline MarsMCT

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1640 am: 07. Juni 2019, 08:08:30 »
Das ist sehr, sehr schlecht. Auch wenn es nur ein "Test" war, ein explodiertes Raumschiff mit unbekannter Explosionsursache ist fatal.
:-(

Das bedeutet nur, die Untersuchung ist nicht abgeschlossen und eine Ursache nicht zweifelsfrei nachgewiesen. Daß sie absolut keine Ahnung haben, wäre nur die schlechtestmögliche Interpretation.


Solange die Ursache der Explosion nicht zweifelsfrei feststeht, und solange die Wirksamkeit entsprechender Gegenmaßnahmen um dies zukünftig auszuschließen nicht nachgewiesen ist, wird sich wohl keiner in die Kapsel reinsetzen. SpaceX wird wohl Vermutungen haben, hat aber (noch) keinen Nachweis was die Ursache war.

Habe ich ja auch nicht gesagt. Nur ist das was ganz anderes als völlig unbekannte Ursache. Sicher müssen sie die Ursache klären und beheben. Aber sie können auf dem Weg schon sehr weit sein.

Offline Hugo

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1641 am: 07. Juni 2019, 20:00:32 »
Ich drücke die Daumen, daß sie Intern schon (fast) wissen was es ist, aber noch keine eindeutigen Beiweise haben.

Offline MarsMCT

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1642 am: 12. Juni 2019, 17:50:16 »
Ein Beitrag von NSF Nutzer woods170, der oft sehr gute Insider-Informationen von SpaceX hat.

https://forum.nasaspaceflight.com/index.php?topic=48047.msg1955916#msg1955916

Zitat
ASAP, as usual, is behind the facts. SpaceX does have root cause identified and is deep into confirmation testing.

SpaceX kennt seit einer Weile die Ursache. Sie sind aber noch dabei, Ihre Erkenntnisse durch Tests zu bestätigen.


Offline Klakow

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1643 am: 12. Juni 2019, 22:46:39 »
Wenn dem so ist, so wäre das sehr erfreulich

Online Ringkolbenmaschine

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Alle sagten: es funktioniert nicht.
Dann kam einer und machte es.

Online Sensei

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1645 am: 16. Juli 2019, 12:22:27 »
Ist bei einer derart wichtigen Meldung ein Doppelposting erlaubt, damit das nicht untergeht?

Fehlerursache gefunden!

https://www.spacex.com/news/2019/07/15/update-flight-abort-static-fire-anomaly-investigation

Ursache: Leck in einem Ventil, wodurch Nitrogen Tetroxid in einen Helium-Tank gelangt ist. Und dann hat's Bumm gemacht...

Nein, das war kein Leck.

NTO war in der Heliumsleitung, wurde vom einströmenden Helium gegen ein Rückschlagsventil aus Titan 'gepfeffert' welches sich daraufhin kurz entzündet hat. Diese Entzündung halt vorher als nicht möglich und war deswegen nicht erwartet worden.


Die Rückschlagventile wurden gegen Durchbruchklappen  ausgetauscht.
Folge: während einer Mission können die SuperDracos jetzt nur noch einmal gezündet werden.

Offline proton01

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1646 am: 16. Juli 2019, 12:55:33 »
Nein, das war kein Leck.

NTO war in der Heliumsleitung, wurde vom einströmenden Helium gegen ein Rückschlagsventil aus Titan 'gepfeffert' welches sich daraufhin kurz entzündet hat. Diese Entzündung halt vorher als nicht möglich und war deswegen nicht erwartet worden.

Natürlich war es ein Leck, was denn sonst.

"Evidence shows that a leaking component allowed liquid oxidizer – nitrogen tetroxide (NTO) – to enter high-pressure helium tubes during ground processing"
"Die Nachweise zeigen daß eine leckende Komponente erlaubt hat daß flüssige Oxidator - Stickstoff-Tetroxid - in eine Hochdruck-Heliumleitung während der Bodenphase eingetreten ist."

Bezüglich der Erwartung einer Entzündung mit Titan: 
Steht schon in einem Bericht des Batelle-Instituts von 1965:  "Titanium is resistant to N2O4 except under impact. ... increasing the impact energy increases the ignition frequency." Also "Titan widersteht N2O4 außer bei Aufschlag. ... eine Erhöhung der Aufschlagsenergie erhöht die Zündfrequenz"

Man sollte halt aufpassen. Die Frage ist wer baut das Ventil und ist es für diese Verwendung freigegeben.

Offline Flandry

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1647 am: 16. Juli 2019, 13:30:35 »
Nein, das war kein Leck.


Natürlich war es ein Leck, was denn sonst.

"Evidence shows that a leaking component allowed liquid oxidizer – nitrogen tetroxide (NTO) – to enter high-pressure helium tubes during ground processing"
"Die Nachweise zeigen daß eine leckende Komponente erlaubt hat daß flüssige Oxidator - Stickstoff-Tetroxid - in eine Hochdruck-Heliumleitung während der Bodenphase eingetreten ist."


Das ist eher die Frage, was man als Leck bezeichnet. Meistens denkt man dabei an ein Loch oder Undichtigkeit, bei der etwas aus einem geschlossenen System heraus gelangt. In diesem Fall war es wohl ein nicht dicht schließendes Ventil, bei dem das N2O4 in einen Bereich des Systems gelangte, wo es nicht hingehörte.

Offline Steppenwolf

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1648 am: 16. Juli 2019, 13:37:13 »
Nein, das war kein Leck.

NTO war in der Heliumsleitung, wurde vom einströmenden Helium gegen ein Rückschlagsventil aus Titan 'gepfeffert' welches sich daraufhin kurz entzündet hat. Diese Entzündung halt vorher als nicht möglich und war deswegen nicht erwartet worden.

Natürlich war es ein Leck, was denn sonst.

"Evidence shows that a leaking component allowed liquid oxidizer – nitrogen tetroxide (NTO) – to enter high-pressure helium tubes during ground processing"
"Die Nachweise zeigen daß eine leckende Komponente erlaubt hat daß flüssige Oxidator - Stickstoff-Tetroxid - in eine Hochdruck-Heliumleitung während der Bodenphase eingetreten ist."

Bezüglich der Erwartung einer Entzündung mit Titan: 
Steht schon in einem Bericht des Batelle-Instituts von 1965:  "Titanium is resistant to N2O4 except under impact. ... increasing the impact energy increases the ignition frequency." Also "Titan widersteht N2O4 außer bei Aufschlag. ... eine Erhöhung der Aufschlagsenergie erhöht die Zündfrequenz"

Man sollte halt aufpassen. Die Frage ist wer baut das Ventil und ist es für diese Verwendung freigegeben.

Es war ein Leck. Der Oxidizer musste entgegen der nominalen Flussrichtung zuerst durch dasselbe Check Valve was er danach während der Bedruckung durch Einschlag entzündet hat. Allerdings ist die Frage ob die Leckage außerhalb des Designs lag? Nur in dem Fall würde ich von einem "Leck" im Sinne als Fehlerursache sprechen.

Bei Bleed Systemen haben wir viel mit pneumatischen Check Valves zu tun. Es ist mir noch keines untergekommen das 100% dicht war.

Sollte die Leckage im nominalen Bereich gewesen sein, ist die Ursache des Unfalls eher die (falsche) Design Annahme dass NTO+Titan sich nicht entzünden können.

Offline Captain-S

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Re: SpaceX Crew Dragon
« Antwort #1649 am: 16. Juli 2019, 14:13:07 »
Wichtig ist doch das es scheinbar eine einfache und effektive Lösung für das Problem mit den Ventilen gibt.
Und das Allerwichtigste, das es unbemannt passiert ist. Das war wirklich Glück im Unglück.
Garnicht auszudenken wenn hier Astronauten durch SpaceX gestorben wären.
-
Wie sieht es eigentlich bei den Falschirmen aus, da gab es doch auch noch ein  Problem?

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